Schlagwort-Archive: Zeitgeist

Neue Facetten von Albumklassikern…


65895596_10156029749787610_7126859012024303616_n.jpg

(gefunden bei Facebook)

 

Ja sowas! Da bekommt selbst der Simon-und-Furunkel-Meilenstein „Bridge Over Troubled Water“ eine amüsante, ganz neue optische Facette. Probiert’s mal aus – es funktioniert tatsächlich! 😊

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

„Prisoners“ – Eine Fotoreihe erzählt vom stillen Leid von Zootieren


ccelebritiesfoto15828630-0-image-a-67_1562687166963.jpg

Zoos sind ja bei genauerer Betrachtung eine in der Tat zweischneidige Angelegenheit: Den Besuchern sollten sie Spaß beim Betrachten und Besuchen der vielen verschiedenen Tiere und Arten bieten (sowie bestenfalls ein Verständnis dafür vermitteln, wie wichtig es ist, diese Vielfalt auch außerhalb der Gitterstäbe zu schützen und zu bewahren), den tierischen Bewohnern bestenfalls einen sicheren Zufluchtsort bieten, welcher vielerorts überall auf der Welt so sonst kaum gegeben wäre. Win win – zumindest im ersten Moment. Andererseits sind ebenjene Tiere noch immer: eingesperrt – von „artgerechter Haltung“ lässt sich somit kaum sprechen.

Nichtsdestotrotz mögen die Zustände in den meisten Zoos der westlichen Welt noch vergleichsweise gut sein. Wie allerdings sieht es in Ländern aus, in denen bereits ein großer Teil der (menschlichen) Bevölkerung tagtäglich einen harten Überlebenskampf bestreiten muss? Eine recht treffend „Prisoners“ benannte Fotoreihe des Fotografen Shafiqul Islam gibt bildgewaltige Einblicke in das (Über)Leben der animalischen Insassen des Mirpur Zoo in Dhaka, Bangladesh und zeigt mit seiner düsteren Bildsprache all die Angst, den Hunger, den Schmerz und die Traurigkeit, welche(n) die Tiere in einem Zoo in manch stillem Moment, welcher den Besuchern wohl meist verborgen bleibt, erleiden müssen. Stimmt nachdenklich…

 

„Going to the zoo is one of many ways for people to entertain themselves. Besides that, people also go there for educational purposes or to do research. However, the main purposes of a zoo is to protect wildlife and let all of us understand the importance of nature. There are many exotic animals that bear the chances of dying out in the wild. Therefore, the zoo plays an important role in saving endangered animals. But in Mirpur Zoo, the case is quite ironic. The visitors go there with the expectation to see the fun, playful side of the animals. Sometimes the animals and the birds are forced by the visitors to act in such a way. But the visitors can’t see the actual situation inside the cages. The fear, the hunger, the pain, and the sadness… it seems like the animals are kept as prisoners without committing any crime!

Here is a photo story of such animals in Mirpur Zoo in Dhaka, Bangladesh. The story is not about the carelessness or the poor job done by the zookeepers. It’s about the pain of the animals that are kept in an insufficiently small area or cages, out of their habitat. If people look into their eyes and feel the emotion and expression deep enough, they might hear the silent scream as well.

My inspiration to do this long term project came from the expressions of the suffering animals. Once I went to visit the zoo and felt like they are not even close to being happy. I wondered how would I feel if I was kept in a small room and provided as little food as just to live, that broke my heart and thought I should express their pain through photographs.“

(Shafiqul Islam)

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

(via boredpanda.com)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: David O’Dowda – „The World Retreats“


55554318_10156898408834303_6235031562933501952_o.jpg

Gerade während der zweiten (im Übrigen erneut großartig mindfuckenden) Staffel der deutschen Netflix-Serie „DARK“ drauf gestoßen: „The World Retreats“, ein Song aus der Feder des aus Manchester stammenden Indie-Folk-Singer/Songwriters David O’Dowda und erschienen auf dessen EP selben Titels, der – scheinbar und leider, leider – seit 2015 nichts Neues mehr nachgefolgt ist. File under und für Freunde von Bon Iver, Fink und Co.

 

 

„Hold by confide among the stars
We could be the lucky ones
If we could only never take
Fly low dear
Dance beneath the trees
If only we had oxygen
And we begin to breath

And we can watch
While the beauty takes it’s toll
And we can stop
While the world retreats

Fly low dear
Fix yourself alive
We could be the wealthy ones
If we could only emigrate
These walls could close in by the light
Everything is down again
And everything can fly

And we can watch
While the beauty takes it’s toll
When we can stop
While the world retreats“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Photoshop Overkill – Das wohl hässlichste musikalische Suchbild der Welt


1511570_650574968314817_745456923_n

(gefunden bei Facebook)

 

Nach längerer Zeit mal wieder ein feines, pickepackevoll mit – so heißt’s zumindest – insgesamt 37 Bandnamen gestopftes Suchbild, das ausschaut, als hätte sich NEO Magazin Royales Photoshop Philipp in Sachen digitaler Hässlichkeit mal eben wieder selbst übertroffen. Schön geht anders, für Unterhaltung ist allerdings gesorgt…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Bat For Lashes – „Kids In The Dark“


D-h6aLsXsAAR3BP

Natasha Khan ist zurück. Die 39-jährige britische Indie-Pop-Musikerin, besser bekannt als Bat For Lashes, hat für September ihr fünftes Album „Lost Girls“, den Nachfolger zum 2016er Werk „The Bride„, angekündigt und mit „Kids In The Dark“ einen ersten Vorboten veröffentlicht.

kids-in-the-darkDer Titels von Khans neuem Album ist – Zelluloid-Freunde des Horror-Genres ahnen es wohl bereits – eine Hommage an Joel Schumachers 1987er Vampir-Kult-Film „The Lost Boys“, in dem eine junge Blutsauger-Gang die kalifornische Küste heimsucht. Und wie könnte es passender kaum sein, hätte sich die sanft-verträumte, recht Bat-For-Lahes-typische Dream-Pop-Ballade „Kids In The Dark“ mit ihren Westcoast-New-Wave-Synthies nahtlos in den Soundtrack dieses Films einfügt. Und da Natasha Khan für ihre Soundtrack-Bewerbung gut dreißig Lenze zu spät dran ist, dreht sie nun eben mit dem dazugehörigen Musikvideo eine ganz eigene Blutsauger-Bewegtbild-Untermalung zur Musik – die Achtziger sind ja Dank „Stranger Things“ und Co. ohnehin grad gut en vogue. So oder so ist „Kids In The Dark“ dreieinhalb Minuten feiner Mit-dem-Cabriolet-in-Richtung-Sonnenuntergang-Cruisen-Pop, mit einem Refrain, der in juvenilem Überschwang die (Unter)Welt umarmen könnte…

 

 

„Lying next to you
We could be on the moon
Tell me you’re not leaving
Cause you’re always on my mind
It’s been such a dark night
Boy, I know you’ve been grieving

Riding through the pines
See you in the red light
And everything is on fire
Let’s take it down
To the heart
Let’s take it down
To where the loving starts
Where we’re just kids in the dark

Lying next to you
And I wanna live for two
I tell you I’m never leaving
Cause you’re always on my mind
It’s been such a hard time
But I know it’s the real thing

Riding through the pines
See you in the red light
And everything is on fire
Let’s take it down
To the heart
Let’s take it down
To where the loving starts
Where we’re just kids in the dark“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Der Vater des Bossa Nova – João Gilberto ist tot.


5,w=993,q=high,c=0.bild

Etwas Samba, etwas Jazz – aus diesen Bestandteilen schufen João Gilberto und Antônio Carlos Jobim Ende der 1950er-Jahre in Brasilien den legendären Bossa Nova. Ihr berühmtestes Lied: „The Girl From Ipanema“.

 

Seine leichte und doch melancholische Musik hat Brasiliens kulturelle Szene wie kaum eine zweite geprägt und wurde schließlich auf der ganzen Welt gespielt. Nun ist die brasilianische Bossa-Nova-Legende João Gilberto im Alter von 88 Jahren gestorben. Dies teilte sein in den USA lebender Sohn João Marcelo auf Facebook mit:

Der am 10. Juni 1931 in Juazeiro im Bundesstaat Bahia geborene João Gilberto Prado Pereira de Oliveira, dessen Markenzeichen sein nuancierter, ausgesprochen leiser Gesang war, musizierte unter anderem mit dem Saxofonisten Stan Getz und dem Sänger und Komponisten Antônio Carlos Jobim (nach welchem übrigens der internationale Flughafen von Rio de Janeiro benannt wurde). Mit den beiden nahm Gilberto mehrere Alben auf – eines der gemeinsamen Stücke ist das weltberühmte „The Girl From Ipanema“ (vom 1964er Werk „Getz/Gilberto“), zu dem seine damalige Frau Astrud Gilberto den Gesang beisteuerte. Bekannt wurde das Lied im Herbst 1964, als sie es bei einem Konzert in der renommierten New Yorker Carnegie Hall vortrug. Selbst US-Entertainer Frank Sinatra übernahm „The Girl From Ipanema“ – nebst vielen anderen Künstlern – drei Jahre später in sein Repertoire (allerdings natürlich erst, nachdem der portugiesische Text ins Englische übersetzt wurde).

Aber auch für andere Hits wie „Desafinado“ und „Chega de Saudade“ war João Gilberto verantwortlich. Der Mann, der mit 14 Jahren seine erste Gitarre bekommen hatte, sich anfangs noch mit Gelegenheitsjobs durchschlug und recht schnell ein eigenes Gitarrenspiel, das Rhythmen des Batucada und Samba kreuzte, entwickelte, nahm bis zuletzt Dutzende Alben auf. Für sein Werk wurde er mit zwei Grammy-Awards ausgezeichnet, sechsmal war er nominiert.

Fast zwanzig Jahre lebte Gilberto in den USA – mit einer zweijährigen Unterbrechung in Mexiko. Ende 1979 kehrte er in seine brasilianische Heimat, nach Rio de Janeiro, zurück. Zuletzt lebte der Musiker Medienberichten zufolge dort zurückgezogen sowie schwer krank und hoch verschuldet. Einen seiner letzten Auftritte hatte er 2008 in Salvador de Bahia – die Karten für die Tour zum 50. Geburtstag des von ihm in die weite Welt getragenen Bossa Nova waren in weniger als einer Stunde ausverkauft…

Mach’s gut, João Gilberto!

 

 

Interessierten sei übrigens der 2018 veröffentlichte Dokumentarfilm „Wo bist du, João Gilberto?“ ans Herz gelegt, in dem sich der Schweizer Georges Gachot, welcher wiederum durch das Buch „Hobalala: Auf der Suche nach João Gilberto“ des deutschen Autoren Marc Fischer von 2011 auf Gilbertos Leben aufmerksam gemacht wurde, auf die Spuren des legendär-mysteriösen Vaters des Bossa Novas in dessen brasilianische Heimat begibt…

(einen informativen Artikel zum Doku-Film findet man etwa auf welt.de…)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: