Schlagwort-Archive: US-Wahlkampf

Fake dir ’nen Trump…


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Mein gleichsam sinnfreistes aber auch lustigstes digitales Spielzeug der Woche findet sich auf faketrumptweet.com, wo man sich aktuell seinen ganz persönlichen Diss vom designierten 45. Präsidenten der US of A kreieren und abholen kann. Zwar kurzweilig, macht jedoch Spaß.

Da fragt man sich doch: War am Ende nicht sogar alles ein perfides Täuschungsmanöver von ein paar Bilderberger-Reptiloiden, die uns davon abhalten wollten, den Rand der Welt zu entdecken? Kann doch niemand wollen, dass ein auf so hohem Niveau gescheiterter, formvollendet ungehobelter Komplettversager wie Donald John Trump künftig vom Oval Office des Weißen Hauses aus wichtige Entscheidungen treffen darf, oder? Wessen Plan war dieser Realsatire-Feldversuch, welcher Puppenspieler zieht hier die Fäden? Verschwörung! Aluhut auf! Lügenkresse, Lügenkresse! Danke Merkel !!!1!!!

 

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„Donald Trump’s The Wall“ – hier kommt zusammen, was zusammengehört…


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Wer auch immer auf die ebenso geniale wie im Grunde eigentlich logische Idee gekommen sein mag, Szenen aus dem Leben und Wirken des designierten 45. Präsidenten der US of A, Donald J. Trump, zu nehmen, und diese dann mit der Musik des in wenigen Tagen 37 Jahre jungen Pink-Floyd-Meisterwerks „The Wall“ zu unterlegen (lediglich zwei Stücke – „Mother“ und „The Trail“ – wurden ausgelassen), darf sich an dieser Stelle ’nen kleinen digitalen Orden verleihen. Alle anderen dürfen sich schon einmal auf viel „Spaß“ mit dem Mann freuen, der vor nicht allzu langer Zeit noch weltkundige, fundierte Sätze wie diesen via Twitter auf die Menschheit losgelassen hat:

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Dass das Mastermind hinter „The Wall“, Roger Waters, nicht viel Gutes über Donald Trump zu sagen hat, dürfte klar sein. So ließ der 73-Jährige etwa während einer Show beim „Desert Trip Music Festival“ im Oktober diesen Jahres (s)ein bekanntes Heißluftballonschwein in die Luft steigen, aug dem Trump Konterfeit sowie die Worte Ignorant, lying, racist, sexist pig. zu sehen waren. Anderswo bezeichnete der ehemalige Vordenker und Bassist von Pink Floyd, der ja auch in der Vergangenheit und vor allem bezüglich der Rolle Israels im Gaza-Konflikt nie ein Blatt vor den Mund nahm, den Milliardär als „faschistischen, totalitären, komplett irren demagogischen Führer“, welcher seine schlimmsten Prophezeiungen (etwa die, welche er im bisher letzten, 1992 erschienenen und in seiner Gesamtheit doch Überambitioniert geratenen Studiosoloalbum „Amused to Death“ umgesetzt hat) wahr werden ließe. Ob man nun Waters‘ Meinung teilt oder nicht (ganz abgesehen von dem Fakt, dass auch die direkte Alternative zu Donald Trump – Hillary „Killary“ Rodham-Clinton – keine wirklich beruhigendere Alternative gewesen wäre) – der gebürtige Brite steht offen zu seiner Meinung, welche er nach bestem Gewissen und zum Einsatz für Menschenrechte vertritt.

 

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Einfach genial oder doppelt schwachsinnig? – Ein Sic-Fi-Kurzfilm über Donald Trumps mexikanische Mauer


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Ooooookaaaay…

Ich habe mir diesen Kurzfilm nun bereits mehrmals reingezogen und bin immer noch so ratlos wie beim ersten Mal. Zentrale Frage: Wer investiert warum so viel Geld (und wahrscheinlich auch Mühe) in einen Kurzfilm, der neben einem Haufen oller Mexiko-Klischees (die einen freilich schon schmunzeln lassen) und freshester Effekte am Ende vor allem einen riesigen Haufen Fragezeichen hinterlässt? Laut Selbstbeschreibung des Youtube-Channels, über den dieser Film veröffentlicht wurde, geht es hier um Folgendes: M.A.M.O.N. is part of the Wecanfxit project, powered by Uruguayan production house Aparato. Our mission is to change the world using our geeky weapons: cinematography, visual effects and CGI. Our motto: Making the world a better place, one pixel at a time.“  Hmmm… Das macht mich auch nicht schlauer. Aber vielleicht kann mich jemand von euch ja erleuchten?

Am Ende der knapp sechs Minuten von „M.A.M.O.N. – Latinos VS. Trump“ fragt man sich, ob dieser (gewollt?) trashige Kurzfilm nun einfach genial oder doppelt schwachsinnig ist. Auf jeden Fall stimmt hier der Zeitgeist-Faktor, geht es doch um den frisch gekürten kommenden US-Präsidenten Donald Trump (wer hätte geahnt, dass dieser Name einmal mit diesem Amt zusammen geschrieben werden würde) und seine Pläne, eine riesige Mauer zwischen der US-amerikanischen und der mexikanischen Grenze setzen zu lassen („…and we’re gonna make Mexiko pay for it!“). Andererseits verdient hasserfüllter, faschistisch unterlegter Populismus auch nichts Anderes als eine kurz vor Schrott zusammen geflickte, satirische Persiflage, oder?

 

 

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Zitat des Tages


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(George Carlin, 1937-2008,  US-amerikanischer Komiker, Schauspieler, Sozialkritiker und Autor)

 

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