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Granny Cool – Wie Ross Smith und seine Oma Instagram und Co. zum Schmunzeln bringen…


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Großeltern sich ja nicht immer ganz einfach. Besonders deutsche. Neben vielen lieben Opas und Omas gibt es bekanntermaßen auch eine Menge launischer, grummeliger und miesepetriger alter Leute, deren liebster Zeitvertreib bis zum Abholetermin durch Gevatter Sensenmann das Monieren des ach so neuzeitlichen Ist-Zustands zu sein scheint – da ein Wehwehchen, hier ein Zipperlein, und sowieso war ja früher alles, aber auch alles besser. Gemessen an ebenjener „Grumpy-Cat-Skala der Abgelederten“ hat der US-Amerikaner Ross Smith da mit seiner Oma wohl den Sechser in der Familien-Lotterie geschossen…

Auf der anderen Seite bedauern wir oft, dass wir zu wenig Zeit mit unseren Großeltern verbringen. Vor allem, weil wir nie wissen, wie viel Zeit uns wirklich noch mit ihnen bleibt. Trotzdem schaffen wir es – Hand aufs Herz – nicht immer, uns zu melden und uns länger – und über den banalen Smalltalk hinaus – mit ihnen zu unterhalten. Dann treffen wir uns eben doch eher mit Freunden oder Kollegen, die wir länger nicht gesehen haben, als mit unserer Oma. Stimmt doch, oder? Aber warum eigentlich? Die wenigsten Omas und Opas sind so langweilig, prüde und konservativ, wie wir vielleicht denken. Ganz im Gegenteil: Die meisten von ihnen haben spannende Geschichten zu erzählen, jede Menge Lebenserfahrung und waren schließlich auch irgendwann mal so alt (oder eben jung) wie wir. Um herauszufinden, wie unsere Großeltern so ticken, müssten wir uns aber mehr mit ihnen auseinandersetzen. So wie Ross Smith

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Foto: Ross Smith / Facebook

Denn der 26-jährige Nachwuchs-Footballer aus Dayton, Ohio und seine Granny sind nicht nur Best Buddies, sondern haben auch noch eine Menge Spaß zusammen. Das liegt besonders an der – uffjepasst und arg gestaunt! – Dreiundneunzigjährigen (!), die sich für keinen Spaß zu schade ist und die Traute besitzt, sich richtig zum Affen zu machen. Umgetextete Eminem-Songs rappen? Jawollo! Mit Plüschpenis auf dem Kopf herum rennen? Machtse! Sich coole Sprüche-Battles liefern? Yeah! Auf Fitness-Geräten rumturnen? Erster! In die schrillsten und abgefahrensten Kostüme schlüpfen? Oma ist dabei, Oma hält’s jung! Und zum Glück gibt es Instagram und Co., denn dort lässt Ross Smith uns (und mittlerweile über 2,7 Millionen Abonnenten auf Instagram sowie 9,4 Millionen Fans auf Facebook) bereits seit einiger Zeit an den verrückten Aktionen teilhaben…

 

Ein paar Beispiele von Smiths Instagram-Account gefällig? Klar:

3. Sie können aber auch patriotisch. Echte Amis eben…

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Happy 4th of July Homies 🇺🇸💥🎆

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4. Hatte ich schon erwähnt, dass die beiden ein Herz und eine Seele am Herd sind?

5. Kostüme können sie natürlich auch…

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Happy Easter Granny Gang 🐣🐇🐰

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6. Klare Message von Granny. Yo.

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God’s Plan (Parody)😂#drake

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7. Die beiden geben in der Tat ein süßes ungleiches Paar ab…

8. Ok, damit war nicht zu rechnen…

Ein Heidenspass und bestes Bauchmuskeltraining ist auch das Scrollen durch diese kreative Fotoserie mit dem bewundernswerten Alt’n’Jung-Duo…

 

Rock and Roll.

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In a world full of Kardashians & Kanyes…


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(so ähnlich gefunden bei Facebook)

 

Absolut richtig. Und außerdem eine nette Erinnerung daran, sich mal wieder den ein oder anderen Rob-Zombie-Streifen zu Gemüte zu führen… Zumindest „House Of 1000 Corpses“ und „The Devil’s Rejects“ mögen zwar nichts für schwache Gemüter sein, sind allerdings moderne Klassiker des Horrorfilm-Genres.

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

An Zitaten wie diesen merkt man wieder, wie sehr die klugen, humorvoll-kritischen Kommentare von Roger Willemsen fehlen…

 

Rock and Roll.

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Elterliche Verarsche mit Auftrag – Bühne frei für „Hey, Jimmy Kimmel! I told my kids I ate all their Halloween candy“


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Auch wenn US-Entertainer Jimmy Kimmel seine Show „Jimmy Kimmel Live!“ aus familiären Gründen aktuell nicht selbst moderieren kann (und unter anderem von Typen wie Foo Fighters-Fronter Dave Grohl, welcher sich wiederum als David Letterman verkleidete, vertreten wird), so ist es doch seit einigen Jahren – anlässlich von Halloween – Show-Tradition, dass Kimmel Eltern dazu aufruft, ihren Kindern in seinem Auftrag einen *hust* milden Schock zu versetzen. Wie? Nun, ganz einfach: Die Scheusale, die sich da Eltern schimpfen, machen ihrem Nachwuchs weis, sie hätten all die Süßigkeiten, die diese noch am Vorabend mühsam per „Trick or treat!“-Klingelputzen gesammelt haben, über Nacht verputzt. Die kindlichen Reaktionen auf diese unerwarteten Nachrichten sind jedes Mal pures Netzgold wert…

 

Bühne frei für „Hey, Jimmy Kimmel! I told my kids I ate all their Halloween candy“

 

In den letzten Jahren sah das übrigens so aus:

 

Rock and Roll.

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„Geist“ – ein Kurzfilm, der unter die Haut geht


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Wer mich kennt der weiß, wie sehr mich Kurzgeschichten und Kurzfilme faszinieren. Ganz ehrlich: Ich ziehe meinen Hut vor Menschen, die es schaffen, einen innerhalb weniger Minuten in ihren Bann zu ziehen. Kein unnötiges Vorgeplänkel, keine sinnfreien Nebenschauplätze, sofort rein ins Getümmel, in medias res – quasi die komplette Antithese zu einem Stephen-King-Roman.

„Geist“, ein Kurzfilm des irischen Animations-Studio Giant Animation, für den sich die Regisseure Alex Sherwood, Sean Mullen und Ben Harper (nicht der Musiker) verantwortlich zeichnen, reiht sich da wunderbar mit ein. Definitiv ein spannendes Exemplar, das direkt unter die Haut geht und beweist, dass animierte Unterhaltung auch düster, gruselig und latent grausam daher kommen darf und eben nicht zwangsläufig Pixar-mäßig familiengerecht sein muss…

„Ein schiffsbrüchiger Fischer wacht am Ufer einer Insel auf und es geschehen merkwürdige, seltsame Dinge. Ein wirklich toller Kurzfilm, wenn auch sehr bedrückend. Aber die Arbeit beeindruckt mächtig. Sehenswerte 10 Minuten. Das wird auch durch die ganzen Nominierungen und Preise unterstrichen, welche dieser Film eingeheimst hat.“

 

 

Rock and Roll.

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