Schlagwort-Archive: Umweltschutz

Moment! Aufnahme.


 

Im Juni des Jahres 1963 war im großen Affenhaus des New Yorker Zoos eine Ausstellung zu sehen, welche schnell für allerhand Aufsehen sorgte – und das nicht nur, weil sie auf einer ebenso einfachen wie effektiven Idee beruhte, sondern auch, weil sie schlussendlich doch für sich selbst sprach. Ebenjene Ausstellung trug den Titel “The Most Dangerous Animal in the World” („Das gefährlichste Tier der Welt“). Zwischen dem Orang-Utan-Käfig und dem Berggorilla-Käfig befand sich ein Zwischenraum mit Gitterstäben und einer erklärenden Unterschrift (die auf dem Foto oben zu sehen ist):

“You are looking at the most dangerous animal in the world. It alone of all the animals that ever lived can exterminate (and has) entire species of animals. Now it has the power to wipe out all life on earth.”

Besucher, die von der Aufregung versprechenden Überschrift über dem Ausstellungskäfig angelockt wurden, blieben neugierig stehen und schauten in den Käfig. Was sie sahen, war denn auch zweifellos das gefährlichste Tier der Welt. Der häufige Kommentar vieler Besucher lautete „Das stimmt!“, denn sie schauen in einen vergitterten Spiegel. Und so einfach diese Idee gewesen sein mag – damals wie heute steckt wahnsinnig viel Wahrheit in dieser einfachen, aber wirkungsvollen Aussage…

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Damien Rice – „Chandelier“


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Sias „Chandelier“ ist ein rundum gelungener, im Grunde nahezu perfekter Popsong – bisher mehr als zwei Milliarden (!) Streams allein bei YouTube sowie zigfache Gold- und Platin-Auszeichnungen rund um den Musikglobus seit der Veröffentlichung vor ziemlich genau sechs Jahren sagen zwar nicht alles, sprechen jedoch absolut für sich. Braucht’s also eine Coverversion? Nope. (Nicht, dass das, was Sia Fowler damals bereits im ikonischem Bewegtbildvideo mit der zu der Zeit 11-jährigen Maddie Ziegler und den dazugehörigen Tönen so formvollendet in hymnischen Pop gegossen hat, andere Künstler wie The Script, Charlie Puth, James ArthurSara Bareilles oder diese A-Cappella-Musikerin davon abgehalten hätte, dem Song mal mehr, mal weniger eigene Noten zu verleihen…)

Songs_For_Australia_Cover_BMGAnders sieht’s natürlich – zumindest durch meine Fanboy-Brille (ich geb’s ja zu!) – aus, wenn sich ein gewisser Damien Rice das Stück von Sias Album „1000 Forms Of Fear“ vornimmt – und das auch nicht ohne Grund. Einerseits stammt Sia Kate Isobelle Furler aus dem australischen Adelaide, andererseits nahm Rice seine Variante für einen guten Zweck auf: für die in dieser Woche erscheinende Charity-Compilation „Songs For Australia“, deren Erlöse den Rehabilitationsbemühungen des jüngst übel von Feuer heimgesuchten Landes down under zugute kommen werden (und von jener es hier vor wenigen Tagen bereits die The National-Version des INXS-Klassikers „Never Tear Us Apart“ zu hören gab). Unter den Händen des sowie legendären Singer/Songwriters, der es wie kaum ein anderer versteht, spielend leicht im Spagat zwischen nahebarem Normalo und enigmatischem Troubadour zu wandeln, dem geschätzten Hörer mal die Emotionen der Weltgeschichte in lauten, in leisen Tönen zu Füßen zu legen, nur um sich selbiger (der Welt) hernach mal für Monate, ja gar – Gott bewahre, dass uns dies erneut blühen möge! – für Jahre zu entziehen (don’t let me get deeper into that, it’s gonna be an all-night-long monologue, kids), verwandelt sich der Popsong in eine melancholische Piano-Ballade der stillen Zwischentöne, die ihr Heil nicht im die Menschheit und Menschlichkeit umarmenden Furor, sondern im Innehalten sucht. Ja, einer wie Damien Rice haucht mit wenigen Mitteln (den weißen und schwarzen Tasten) selbst einer tausendundein Mal gehörten Nummer wie „Chandelier“ noch etwas selten Großes, Besonderes ein…

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Der Amazonas-Regenwald brennt. So weit, so Fakt. Und obwohl Brasilien weit weg scheinen mag, betrifft diese – von Menschenhand geschaffene – Tragödie am Ende uns alle. Die Ursache? Menschen (und dämliche Denkversuche) wie diese(r):

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(gefunden bei Facebook)

 

Was bleibt? Einen Spiegel suchen, an den eigenen Riechkolben packen – und Schlüsse ziehen. Andernfalls steht nur (folgerichtiger) Fatalismus, wie ihn etwa New Model Army-Frontmann Justin Sullivan unlängst in einem Interview äußerte, als er – angesichts von Plastikmüll und Artensterben – meinte: „Unsere Zivilisation braucht eine Katastrophe.“ 

Sad but true?

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Nevermind all the plastic waste? – Grunge Rock in Zeiten des Klimawandels…

 

Rock and Roll.

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