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Good news for people who love good news – Mauro Gatti feiert das Positive in 2018


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Habt ihr auch all die allgegenwärtigen, allabendlichen schlechten Nachrichten, die mal von Naturkatastrophen, mal von korrupten, unfähigen Politikern, mal von Krieg, Mord und Totschlag berichten, so richtig satt? All das Negative, das einem die Lust am Lachen vergelten mag? Ja? Dem aus Italien stammenden und mittlerweile in Los Angeles beheimateten Künstler Mauro Gatti geht’s kaum anders…

Genau deshalb hat sich Gatti, der bereits auf eine mehr als 15-jährige vielseitige kreative Karriere (und etwa den „2017 Emmy Award for Best Interactive“) zurück blicken kann, so einige ausgesprochen positiv-optimistische Nachrichten des Jahres 2018 geschnappt – und diese für seine Reihe „The Happy Broadcast“ grafisch in Szene gesetzt. Nicht als Schönrederei, sondern vielmehr als Motivationshilfe, um sich fortan mehr auf das Gute zu fokussieren… Good news for people who love good news.

 

„I’m honestly fed up with all the bad news everywhere. I am not a journalist or an influencer, but I want to use my art to spread some positivity.

I wanted to create something positive as an anti-venom to the vitriolic rhetoric that pervades our media.

That’s why I want to share some of this year’s positive news from around the world in the hope that it brings you some happiness and inspires you to spread some good news yourself!

Art, technology, food, science, animal rights, human rights… we have progressed in so many categories and it’s necessary to let the world know that, despite having much more to do, we’ve accomplished some amazing things in 2018.“

 

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(via boredpanda.com)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ziggy Alberts – „Laps Around The Sun“


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Jau, klar – Surfer-Lookelike-Barden, die mal eben sprichwörtlich das Brett aus der Hand und die Akustik-Klampfe in selbige nehmen, gibt es (nicht erst) seit Jack Johnson, Ben Howard, Matt Costa oder James Bay wie *hust* den Sand am Meer. Da mag Ziggy Alberts zwar nur ein weiterer – zwar feiner, jedoch auf den ersten Höreindruck hin verzichtbarer – Name in dieser Liste sein. Aber: es lohnt dennoch, dem Australier zuzuhören.

laps-around-the-sunAus der Biografie des Mittzwanzigers aus dem australischen Byron Bay liest man zunächst einmal reichlich sandiges Bildbuch-Klischee heraus: Aufgewachsen mit Hippie-Eltern, home-schooled, ewig mit dem klapprigen Van unterwegs, der stets irgendwo im australischen Nirgendwo sowie – natürlich – ganz nah am Ozean geparkt stand. Recht früh das Surfen für sich entdeckt (klar: Australien! Sonne! Hippietum! Da machste wohl kaum etwas anders…), danach die Musik am Lagerfeuer auf der Akustischen. Weltbekannten Mucker-Surferdudes wie Jack Johnson nacheifern und Dank YouTube, Spotify und Co. schnell Millionen von Klicks sammeln. Die ersten Veröffentlichungen („Made Of Water“ von 2013, „Land & Sea“ von 2014 und die „Four Feet In The Forest EP“ von 2016) sowie kleinere und größere Tourneen durchs heimische Down Under sowie Europa (im vergangenen Jahr) vergrößern die – nicht selten weibliche – Fanbase, die dem lässigen Sunnyboy mit der (inzwischen wohl abgeschorenen) blonden Wallemähne jede Songzeile von den Dreitagebart-Lippen abliest. Die Themen? Neben dem üblichen Pop-Repertoire wie Liebe, Kindheit und Jugend interessiert Ziggy (der seinem Namen wohl, der Plattensammlung seiner Eltern sei Dank, von David Bowies Kunstfigur „Ziggy Stardust“ bekommen haben dürfte) vor allem die bedrohte Umwelt. Geschichten vom Land und von der See eben – mit Sinn, Verstand und einer Extraportion lässigem Herz.

Essentiell – oder vor allem neu – mag all das kaum sein. Ebenso wenig frei vom ewig gleichen Suferboy-Klischee. Aber, wie das „Reeperbahn Festival“ unlängst so treffend schrieb: „Ziggy Alberts schreibt Musik, die die Welt in ihrem derzeitigen Aufruhr bitter nötig hat.“ Acoustic Coastal Folk für die letzten warmen Sonnenstrahlen des (Musik)Jahres. Lohnt sich.

 

Der Song „Laps Around The Sun“ stammt von Ziggy Alberts‘ im November erscheinenden neuen Album selben Titels. Und widmet sich in Bild und Ton – schließlich ist der Australier ja passionierter Surfer und Umweltaktivist – einem von Alberts‘ Herzensthemen: der Verschmutzung unserer Ozeane durch Plastikmüll.

Der Künstler zum Musikvideo: „70% of the Earth’s oxygen is produced by marine plants & microorganisms. The world’s oceans provide most the air you and I will breathe in this lifetime. Let’s learn, be curious, and find out how each of us can take care of it, as it takes care of us.“

 

„Do you see the ways that we’ve grown apart
I don’t like it at all
Do you see the ways that we have gone too far
Drifting off of our course
And do you see the ways that we
Let plastic cover the ocean like snow
But snow it always melts
With the seasons change and the summer’s up
Amongst cold water warm as all before
Oh, how much there’s left to burn

Lately I’ve been worried
I don’t know where to it is that I do belong
Lately I’ve been too busy to smell the bottle brush
Just chasing laps around the sun
And I sat here and cried, salt running from my eyes
Just wondering how the fuck will I end up with you
And you just laugh and smile
Shake your head and remind me that
All good things can come true
Oh, how much is left to learn

Do you see the ways that we have gone too far
We need now more than ever before
To come together put our differences apart
Stop drifting off of our course
Do you see the ways that we
Need our reef just like a trees along the shore
And if it knows to help, the half of what we breathe in for ourselves
Is out of sight and on the ocean floor
Oh, how much is left to learn

Lately I’ve been worried
I don’t know where to it is that I do belong
Lately I’ve been too busy to smell the bottle brush
Just chasing laps around the sun
And I sat here and cried, salt running from my eyes
Just wondering how the fuck will I end up with you
And you just laugh and smile
Shake your head and remind me that
All good things can come true
Oh, how much there’s left to learn
I said whoa-oh, how much there’s left to learn…“

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Marc-Uwe Kling, *1982, deutscher Liedermacher, Kabarettist, Kleinkünstler und Autor)

 

Passend auch ein Kommentar hierzu via Facebook:

„1. Wir erkennen die Lügen, die uns in diesem Zusammenhang aufgetischt werden. 2. Wir ändern tatsächlich unsere Sicht auf die Erde und finden wieder einen Zugang zur Natur. 3. Wir nutzen die Energiequellen, die schon lange erforscht, aber unter Verschluss gehalten werden.“

So schaut’s aus, Freunde – so oder so…

 

Rock and Roll.

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