Schlagwort-Archive: Umwelt

Moment! Aufnahme.


 

Im Juni des Jahres 1963 war im großen Affenhaus des New Yorker Zoos eine Ausstellung zu sehen, welche schnell für allerhand Aufsehen sorgte – und das nicht nur, weil sie auf einer ebenso einfachen wie effektiven Idee beruhte, sondern auch, weil sie schlussendlich doch für sich selbst sprach. Ebenjene Ausstellung trug den Titel “The Most Dangerous Animal in the World” („Das gefährlichste Tier der Welt“). Zwischen dem Orang-Utan-Käfig und dem Berggorilla-Käfig befand sich ein Zwischenraum mit Gitterstäben und einer erklärenden Unterschrift (die auf dem Foto oben zu sehen ist):

“You are looking at the most dangerous animal in the world. It alone of all the animals that ever lived can exterminate (and has) entire species of animals. Now it has the power to wipe out all life on earth.”

Besucher, die von der Aufregung versprechenden Überschrift über dem Ausstellungskäfig angelockt wurden, blieben neugierig stehen und schauten in den Käfig. Was sie sahen, war denn auch zweifellos das gefährlichste Tier der Welt. Der häufige Kommentar vieler Besucher lautete „Das stimmt!“, denn sie schauen in einen vergitterten Spiegel. Und so einfach diese Idee gewesen sein mag – damals wie heute steckt wahnsinnig viel Wahrheit in dieser einfachen, aber wirkungsvollen Aussage…

 

Rock and Roll.

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#StayTheFuckHome


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(gefunden bei Facebook)

 

#StayTheFuckHome

 

Rock and Roll.

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Wie die Tiere? – Steve Cutts‘ Kurzfilm „The Turning Point“


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Bei Videos von Steve Cutts weiß man eigentlich immer, dass sich ein Klick auf den „Play“-Button lohnt. Obwohl: leicht ist die Kost des Londoner Künstlers dabei oftmals so gar nicht zu verdauen – wie beispielsweise im großartigen „Happiness„, welches 2017 ein „Materialismus-Streben wie im Schlarattenland“ verdeutlichte, mit einer Extraschippe Gesellschaftskritik und dem berühmten salzigen Fingerdruck fest dort hin, wo es weh tut…

Ähnlich gelagert ist auch „The Turning Point“, Cutts‘ neuester Streich. Darin dreht der 24-jährige Illustrator und wohlmöglich gesellschaftskritischste Animationskurzfilmemacher unserer (Kunst)Zeit den ökologischen Spieß einfach um: Wie wäre es, wenn Tiere ihr Leben ohne Rücksicht auf Verluste und im tagtäglichen Tegel der Verschwendung verbringen würden? Und wir Menschen wären die, die darunter zu leiden hätten? Ein hartes Bild, das die aktuelle Lage rund um den Klimawandel, jedoch ebenso den leider noch nicht in allen (und noch immer viel zu wenigen) Köpfen angekommenen Sinneswandel treffend darstellt. Vielleicht bringt es ja den einen oder die andere dazu, anders zu denken und vor allem zu handeln? Der Pessimist in mir jedoch meint: Vermutlich wird Cutts‘ einmal mehr großartig bitter auf den Punkt geratenes Dreieinhalb-Minuten-Filmchen aber auch nur in den entsprechenden Filterblasen geteilt und honoriert…

 

»The Turning Point‘ explores the destruction of the environment, climate change and species extinction from different perspective.«

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Der Amazonas-Regenwald brennt. So weit, so Fakt. Und obwohl Brasilien weit weg scheinen mag, betrifft diese – von Menschenhand geschaffene – Tragödie am Ende uns alle. Die Ursache? Menschen (und dämliche Denkversuche) wie diese(r):

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(gefunden bei Facebook)

 

Was bleibt? Einen Spiegel suchen, an den eigenen Riechkolben packen – und Schlüsse ziehen. Andernfalls steht nur (folgerichtiger) Fatalismus, wie ihn etwa New Model Army-Frontmann Justin Sullivan unlängst in einem Interview äußerte, als er – angesichts von Plastikmüll und Artensterben – meinte: „Unsere Zivilisation braucht eine Katastrophe.“ 

Sad but true?

 

Rock and Roll.

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