Schlagwort-Archive: Tod

Der Künstler und der Tod


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(gefunden bei Facebook / Illustration von Lunarbaboon)

 

Rock and Roll.

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Des Todes Tod – der Kurzfilm „The Life of Death“


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Ein Auto fährt im morgendlichen Großstadtverkehr einen Passanten an – passiert leider tagtäglich, mag man sich denken. Was jedoch, wenn es sich bei diesem „Passanten“ um den Tod höchstpersönlich handelt?

Gewürzt mit einer Prise Humor, welche all jenen liegen dürfte, die bereits bei den Büchern von Christopher Moore lauthals lachen mussten, geht der unterhaltsame Kurzfilm „The Life of Death“ des polnischen Filmemachers Marcin Dubiniec ebenjener Idee nach…

 

 

Rock and Roll.

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Gegen das Tabu – „the end – Der Podcast auf Leben und Tod“


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Es gibt so ein paar Themen, die stets hart an der Tabugrenze kratzen, über die niemand wirklich gern, viel, oft und ausführlich reden mag. Stickwort: das Ende.

Denn mal ehrlich: Wer mag schon gern an die Abschlussszene seines Lieblingsfilms denken, wenn man noch mittendrin in und völlig mitgerissen von der Handlung ist? Wer wird den Teufel tun, und beim zweiten Song eines Konzerts seiner Lieblingsband auf die Rausschmeißernummer hoffen? Wer sehnt in der 60. Minute eines wirklich geilen Fussballspiels den Schlusspfiff entgegen? (Okay, das wiederum käme darauf an, ob die eigene Mannschaft gerade in Führung liegt…) Merkt ihr was? Eben.

Oder auch: Wer spricht schon wirklich gern über den Tod?

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Foto: von der Podcast-Seite

Und genau mit diesem Tabuthema will Eric Wrede brechen. Natürlich hat Wrede durch seinen Beruf – er arbeitet als Bestatter in Berlin – eine Art „Heimvorteil“ und ist so quasi tagtäglich mit diesem Thema, das sich das Gros seiner Mitmenschen wortwörtlich „bis zum Ende“ aufspart, konfrontiert. Trotzdem ist das, was er da mit ein paar Freunden ins Leben gerufen hat, aller Ehren wert.

Zum einen wäre das die „Bewegung“ namens „Hallo Tod!„, auf deren Website man sich „für den Tod interessieren, darüber informieren und sprechen“ kann – denn irgendwann müssen wir das alle einmal, oder? Zum anderen wäre da „the end – Der Podcast auf Leben und Tod„. Bei diesem wiederum lädt sich Eric Wrede seit Juni (mehr oder minder) bekannte Persönlichkeiten vors Mikro, um mit ihnen über Gott, die Welt, ihr Leben und vor allem den Tod zu sprechen. Bisher waren die Musikerin Balbina, H-Blockx-Frontmann und Casting-Show-Juror Henning Wehland, Pop-Folker Pohlmann, der Jennifer-Rostock-Bassist Christoph Deckert, Schauspieler Clemens Schick, der Radiomoderator, Autor und Journalist Torsten Groß sowie Moderatorin Jeannine Michaelsen (Traumfrau, by the way!) mit von der Partie. Eine spannende Mischung, die entspannte Unterhaltungen garantieren dürfte.

Oder wie es Eric Wrede selbst ausdrückt:

„Wieso wird eigentlich so selten über den Tod gesprochen? Weil jeder irgendeine traurige Geschichte zu erzählen hat? Weil es immer sofort bedeutungsschwer wird?

Wir ändern das einfach und unterhalten uns entspannt. Im Hier und Jetzt.“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Sorority Noise – „No Halo“


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Foto: Pat Nolan / Promo

„No Halo“, der in im wahrsten Sinne todtraurige Opener des aktuellen Albums der aus dem US-amerikanischen Connecticut stammenden Emo-Punks Sorority Noise, dreht sich um einen Freund, der sich das Leben genommen hat, sowie die Themen Verlust, Depressionen und die eigenen Suizidgedanken. Im intensiven Musikvideo werden diese nicht eben erbaulichen Themen sehr passend, sehr eindrücklich symbolisch dargestellt: tanzende Menschen in Selbsthilfegruppen, unkontrollierte Autofahrer, ein weinendes Pärchen beim Liebesakt oder überlaufende Waschbecken. Menschen in den unterschiedlichsten Situationen: im Krankenhaus, auf einer Beerdigung, in der Kneipe – irgendwie im Leben, irgendwie am Ende.

Sorority-Noise-Youre-Not-As-As-You-Think-1489510263-640x640Das Leid all dieser Menschen und ihr offensichtlicher Wunsch, all ihre Verzweiflung herauszuschreien, wird dabei vom starken und erschreckend real erscheinenden Video von Regisseur Kyle Thrash, dem bittersüß-depressiven Emo-Rock von Sorority Noise und Zeilen wie „God called you to fulfill a vacancy / I tried to see why it wasn’t me“ untermalt. Das Gefühl, am eigenen Leben und Alltagstrott zu ersticken, vermittelt einem all das auf eindrucksvolle Weise.

„You’re not as… as what? Happy, jealous, sad, lucky, fucked up?“

Sorority Noises aktuelles, drittes Album „You’re Not As _______ As You Think“ – rein musikalisches vor allem Indierock mit Anklängen an den guten alten Neunziger-Jahre-Emo, ein wenig windschiefem Slacker-Pop und mitreißendem Post-Rock – ist im März beim Indie-Label „Big Scary Monsters“ erschienen. Die Platte liefert eine zehnteilige emotionale Achterbahnfahrt, während der Frontmann Cameron Boucher ebenso intensiv wie offen Einblicke in seine Gefühlswelt gibt – die Band selbst bezeichnet all das als „emotionalen Bulldozer“. Dass dort nicht alles eitel Sonnenschein ist und Boucher auf dem Werk vor allem lauthals über Ängste, Depressionen, den Tod und die Kämpfe gegen die eigenen Dämonen singt, ist eben (s)eine Art, mit den Schattenseiten des Lebens ins Reine zu kommen. Und irgendwann lässt wohl hoffentlich jeder Schmerz nach…

 

(alternativ gibt’s das Musikvideo hier bei Vimeo)

 

„This last week
I slept 8 hours total, I barely sleep
Maybe that’s why I’ve been weak
The same things that plague you still plaguing me
God called you to fulfill a vacancy
I tried to see why it wasn’t me

So I didn’t show up to your funeral
But I showed up to your house
And I didn’t move a muscle
I was quiet as a mouse
And I swore I saw you in there
But I was looking at myself

I’m placing bets against myself
And honestly I’m a mess
With the car engulfed in flames
I am a wreck
Things I should have said through call or text
I’ve just really been so busy and I regret

Cause if there’s no rest for the wicked
I’m as evil as it gets
Thing I should have said

So I didn’t show up to your funeral
But I showed up to your house
And I didn’t move a muscle
I was quiet as a mouse
And I swore I saw you in there
But I was looking at myself

So when you show up to my funeral
Will you be wearing white or black?
And I know the voice is in you
It’s the energy I lack
So if there’s a race to heaven
I will surely come in last
And if there’s a race to heaven
I will always come in last“

 

Rock and Roll.

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