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Song des Tages: Radiohead – „Man Of War“


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Erinnert alles ein bisschen an ihren guten alten Mini-Hit „Just“: Radiohead haben ein neues Musikvideo zum eigentlich gar nicht mal so neuen, nun jedoch erstmals veröffentlichten Song „Man Of War“ gedreht. Und darin ist, ähnlich wie im Video zu „Just“, ein Mann auf einer unerklärlichen inneren Mission unterwegs. In „Just“, dem Stück vom 1995 erschienenen zweiten Album „The Bends„, legt er sich auf die Straße, in „Man Of War“ ist der Herr auf der Flucht. Wovor? Das weiß man freilich nie so genau (schließlich sind hier die musikalischen Ober-Enigmaten von Radiohead am Werk!) – und bekommt am Ende der viereinhalb Video-Minuten doch eine leise Ahnung davon…

OKNOTOKAuch musikalisch hat „Man Of War“ nicht viel mit der Band Radiohead zu tun, wie wir sie seit über 15 Jahren – und spätestens mit dem wegweisenden Album-Doppel aus „Kid A“ und „Amnesiac“ – kennen. Das Stück ist ein für Band-Verhältnisse relativ konventioneller Rocksong, der eher an britpoppige Anfangstage erinnert, und das hat einen guten Grund: Es ist mindestens 22 Jahre alt, wurde damals von Radiohead hin und wieder live gespielt, aber nie (offiziell) aufgenommen, geschweige denn veröffentlicht. Und doch erschien der Fanfavorit, der jahrelang als „Big Boots“ oder „Man o‘ War“ durch Foren und das weltweite Netz geisterte, dieser Tage erstmalig auf „OKNOTOK„, der Jubiläumsedition von Radioheads zwanzig Lenze jungem Meilenstein „OK Computer“. Interessant, auch für Fans: Neben etlichen B-Seiten sind darauf drei zu unrecht fast vergessene Radiohead’sche Songperlen zu hören. Und so bekommen, nebst „Man Of War“, auch die Outtakes „I Promise“ sowie „Lift“ zwei Dekaden später die verdiente Aufmerksamkeit. Über letzteres Stück sagte Gitarrist Ed O’Brien zuletzt Folgendes:

„We played that live with Alanis Morissette. It was a really interesting song. The audience, suddenly you’d see them get up and start grooving. It had this infectiousness. It was a big anthemic song. If that song had been on that album, it would’ve taken us to a different place, and probably we’d have sold a lot more records — if we’d done it right. And everyone was saying this. And I think we subconsciously killed it. If ‚OK Computer‘ had been like ‚Jagged Little Pill‘, it would’ve killed us. But ‘Lift’ had this magic about it. But when we got to the studio and did it, it felt like having a gun to your head. There was so much pressure. But saying that, I’ve got a monitor mix, and it is pretty good.”

 

 

„Drift all you like
From ocean to ocean
Search the whole world
But drunken confessions
And hijacked affairs
Will just make you more alone

When you come home
I’ll bake you a cake
Made of all their eyes
I wish you could see me
Dressed for the kill
You’re my man of war

You’re my man of war

And the worms will come for you
Big Boots
Yeah, yeah, yeah

So unplug the phones
Stop all the tapes
It all comes flooding back
From poisoned clouds
To poisoned dwarves
You’re my man of war

You’re my man of war

And the worms will come for you
Big Boots
Yeah the worms will come for you
Big Boots
For you
Big Boots…“

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Caspian Sea Monster


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Fotos: Facebook

„Bereits vor mehr als fünf Jahren schmiedeten Musiker von Playfellow, Calaveras und Might Sink Ships Pläne eines neuen Bandprojektes, das auf den Namen Caspian Sea Monster hört und lange Zeit nur im Proberaum existierte. Nun endlich veröffentlicht das Quartett sein selbstbetiteltes Debütalbum. Sieben wundervoll atmosphärische Postrocknummern auf CD und LP gepresst und über Stargazer Records veröffentlicht. Nicht erst vor fünf Jahren, als sich die Musiker von Caspian Sea Monster zum ersten Mal zusammen rotteten, gab es schon so eine kleine Chemnitzer Bandkommune: Playfellow, Calaveras, Radar, Neon Blocks, Dollys Meat, Suralin, Might Sink Ships, Volt usw. Chemnitz ist nicht groß und man lief sich ständig über den Weg, teilte sich Proberäume oder spielte gemeinsam Konzerte. Jeder verstand sich mit jedem, man tauschte sich aus und es entstanden einige Nebenprojekte. Dass es bei Caspian Sea Monster ganze fünf Jahre dauerte, bis das selbstbetitelte Debütalbum fertig gestellt wurde, ist der Tatsache geschuldet, dass man zunächst erstmal sporadisch Musik machte. Schließlich galt die Band ja noch als Nebenprojekt von Toni Niemeier (Gitarre und Gesang – Playfellow), André Dettmann (Bass, Keys – Playfellow), Marc Ebert (Gitarre, Bass und Gesang – Might Sink Ships) und Tom Müller (Drums – Calaveras). Erst nach und nach festigten sich die sieben mindestens 5-minütigen Songs ihres Debütalbums, die zum Teil erst im Studio fertig geschrieben wurden. Caspian Sea Monster kreieren epischen Postrock mit Gesang und bieten genug Fläche, um sich komplett fallen zu lassen und in den Klangteppichen zu versinken. Tolles Debüt und große Empfehlung für Postrock-Fans.“

Soweit der offizielle, durchaus informative Pressetext.

Und der regelmäßige Vorbeisurfer auf diesen digitalen Seiten mag sich – zurecht – fragen: Chemnitz, die x-te? Karl-Marx-Stadt, echt – schon wieder? Japp. Denn obwohl das beschauliche sächsische Städtchen von einer internationalen Kulturmetropole á la New York City, London, Paris oder meinetwegen Berlin in etwa so weit entfernt ist wie Frauke Petry vom Bau eines Flüchtlingsheims, weist Chemnitz eine beachtliche Dichte an durchaus interessanten neuen Bands auf – und das nicht erst seit gestern…

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Neues Beispiel: Caspian Sea Monster. Allein schon der Name, den die vier Herren, welche in etwa eine All-Star-Truppe von Chemnitz‘ Finest darstellen (Might Sink Ships! Playfellow! Da fehlen eigentlich nur noch Kraftklub…), ihrem neusten musikalischen Baby gegeben haben: benannt nach einem russischen Fluggerät, das erstmals über dem kaspischen Meer gesichtet wurde – technoide Null-Aussage, die zur Mystik verführt. Oder Caspian: eine amerikanische Post-Rock-Band, die 2003 in Beverly, Massachusetts gegründet wurde, und sich, mit nunmehr vier Alben im Gepäck, auch diesseits des Atlantiks einen Namen erspielt hat – der klangliche Verweis bis nach Sachsen könnte ferner liegen. Und trotzdem klingt das, was Caspian Sea Monster da in knapp 55 Minuten fabrizieren, verdammt eigen.

4250137215037Das fängt bereits bei Toni Niemeiers Gesang an, welcher dem ein oder anderen Freund deutschen Indierocks bereits von Playfellow bekannt vorkommen dürfte. Eine sehr eigene Stimme hat der Mann, der im „wahren Leben“ – das mag kein Punkrock sein, aber irgendwo müssen die Brötchen ja herkommen – einem Job an der TU Chemnitz nachgeht (das Internet vergisst nichts). Klar. Ein Gesangsorgan, das vor allem bei seiner Hauptband an manch einer Stelle an einen wie Radioheads Thom Yorke mit angenehmem Tremolo und mächtig Emphase und Drama erinnert. Nicht die schlechteste Referenz? Sicher. Aber eben auch: mächtig Geschmacksache. Und die Gitarren: Lassen sich massig Zeit, bis die Schlagzeug-Bass-Rhythmusfraktion gemeinsam mit dem Keyboard das musikalisch-atmosphärische Fundament errichtet hat (nur eines der sieben Stücke des Debütalbums bleibt knapp unterhalb der Fünf-Minuten-Marke), um schlussendlich mit gekonnten Licks um Berge aus Effektgeräten zu flirren, brettern und steigen. Post-Rock, Baby! Damit der Hörer bei all der klanglichen Reizüberflutung nicht gleich vom Stuhl kippt, baut die Band jedoch immer wieder melancholische Ruhephasen in ihre Songs ein: hier mal eine Akustische („Spinning Wheel“), da eine weite Synthie-Fläche, dort ein paar elektronische Experimente („Parts“). Im feinen „The Trembling“ meint man gar ein Banjo zu hören! So ganz mögen sich Caspian Sea Monster nie festlegen, wählen im finalen „Into Dust“ etwa einen beinahe klassisch nervösen Alternative-Rock-Abgang.

Als Ganzes lassen sich, bei all dem Geplucker, den Soundwänden und dem Gitarrengegniedel, die unvermeidlichen Pink Floyd zwar nie so ganz von der Hand weisen (und die ein oder andere Platte der britischen Progrock-Götter hat sicher jeder der vier Chemnitzer im heimischen Plattenschrank stehen), jedoch haben an vielen Stellen auch andere Brüder im Geiste, wie Mogwai, Maybeshewill, Jeniferever, Steaming Satellites oder iLiKETRAiNS, den Fuss auf dem mentalen Effektpedal. Zwar mag nicht jede Minute des Debütalbums fesseln, aber wer bitte hätte ein Werk, das durchaus internationale Reife besitzt und fast wie aus einem geproggten Post-Rock-Guss daher schwebt, im piefigen Chemnitz verortet? Bedrohlich, schräg, entspannt, klassisch – aber auch: irgendwie anders und mit viel Dynamik, Facettenreichtum und Spielfreude im Schlepptau. Chapeau.

 

 

Via Bandcamp kann das Album gestreamt und erstanden werden…

 

…während man via YouTube den ein oder anderen Live-Mitschnitt…

 

oder ein Interview mit Teilen der Band findet:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Radiohead – „I Promise“


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Foto: getty images

Obwohl Radiohead erst im vergangenen Jahr mit ihrem neunten Album „A Moon Shaped Pool“ die Schlagzeilen beherrschten, steht auch 2017 im Zeichen der Briten. Am 23. Juni erscheint – mit einigem Tamtam – eine Jubiläumsedition von „Ok Computer“. Kaum zu glauben, da dieses Werk 2017 kaum gealtert scheint und auch heute noch eine gewaltige Brisanz wie Strahlwirkung besitzt: Das Album, das zweifellos sowohl die Karriere Radioheads als auch ein ganzes Genre entscheidend prägte und beinahe allerorten zu einer der „besten Platten aller Zeiten“ gewählt wurde, feiert sein 20. Jubiläum.

Während die Neuveröffentlichung auf den ersten Blick kaum einen Unterschied zu der um Bonus Tracks erweiterten Edition von 2009 erkennen lässt, gibt es auf „OK Computer – OKNOTOK 1997-2017“, das alle zwölf Stücke der Originalveröffentlichung, drei bislang unveröffentlichte Songs und acht B-Seiten enthalten wird, auch einige Tracks, die Radiohead im Grunde nie offiziell aufgenommen und lieber im Archiv belassen haben. Der Grund dafür mag etwas obskur erscheinen, jedenfalls gab Schlagzeuger Phil Selway unlängst in einem Interview zu erkennen, dass die Band zur damaligen Zeit (und nach dem Erfolg des Vorgängers „The Bends„) Angst hatte, „zu berühmt“ zu werden.

Zu den Songs, die anscheinend das Potential haben, mehr als nur die eh schon vielen Radiohead-Jünger zu erreichen, gehört auch „I Promise“. Seichte Akustikgitarren schlagen leichte Wellen, während Thom Yorke mit sehnsüchtig-markanter Stimme singt. Zwischendurch wird er von harmonischen Streichern abgelöst, die der balladesken Nummer einen orchestralen Touch verleihen. Der zunächst ziemlich zurückhaltende, dann aber doch ausgesprochen hypnotische Song, den die Band bewusst nie die Chance ließ, ein (weiterer) Hit zu werden, klingt mit seiner dystopischen Brüchigkeit auf jeden Fall absolut nach „OK Computer“.

 

 

„I won’t run away no more, I promise
Even when I get bored, I promise
Even when you lock me out, I promise
I say my prayers every night, I promise

I don’t wish that I’m spread, I promise
The tantrums and the chilling chats, I promise

Even when the ship is wrecked, I promise
Tie me to the rotten deck, I promise

I won’t run away no more, I promise
Even when I get bored, I promise

Even when the ship is wrecked, I promise
Tie me to the rotten deck, I promise

I won’t run away no more, I promise“

 

(Lesenswert: Eine Würdigung von „OK Computer“, geschrieben von „Musikexpress“-Autor Arno Frank zum 15-jährigen Jubiläum im Juni 2012…)

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Shallou – „Motion Picture Soundtrack“


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Radioheads „Kid A“ und „Amnesiac„, jenes 2000 beziehungsweise 2001 erschienenes Album-Doppel, wird bei mir wohl auf Ewigkeit einen Platz in den Untiefen meines Hörerherzes einnehmen. Und das nicht nur der fraglos grandiosen Songs und Gesamtwirkung wegen (darüber könnten wir uns wohl Stunden um Stunden unterhalten), sondern vielmehr aufgrund all der recht persönlichen Erinnerungen, welche mit diesen Jahren (gekauft habe ich mir beide Alben gleichzeitig um 2001 herum) verknüpft sind…

Von daher find‘ ich’s auch recht tricky, wenn sich ein Künstler oder eine Band dazu einschließt, gerade einen Song dieser Alben zu covern. Und andererseits auch verdammt spannend, denn – ganz unabhängig davon, was euch jemand anderes glauben lassen mag – Radiohead-Stücke eignen sich in den meisten Fällen ganz hervorragend zur Neuinterpretation (für Interessierte könnte ich das aktuell anhand einer 83-teiligen Sammlung an Radiohead-Coverversionen, welche sich, immer größer werdend, auf meinem iPod beziehungsweise meiner iTunes-Playlist befindet, unter Beweis stellen). Isso.

In die Reihe der gelungenen Radiohead-Reinterpretationen reiht sich auch der aus Chicago stammende Produzent J Boston aka Shallou ein, welcher sich ausgerechnet den „Kid A“-Schwanengesang „Motion Picture Soundtrack“ ausgesucht hat und aus dem todtraurig gen Sonnenuntergang torkelnden Stück eine fast schon chilled out und relaxed reflektierte Nummer zaubert. Hat’s nicht gebraucht, stört aber auch nicht groß.

 

“’Motion Picture Soundtrack‘ is one of my all time favorite songs by my all time favorite band; its always what I thought the afterlife could sound like. I tried to add some cinematic and ambient textures to make it my own, and it’s one of the few times I’ve sung full vocals on a track so it’s definitely close to my heart.”

Shallou (via thissongissick)

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Josin – „Midnight Sun“


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Da ist da dieses eine Stück, „Midnight Sun“, das einen zur Einschätzung bewegt, dass mehr nach Radiohead eigentlich nur Radiohead selbst klingen. Da sind die Bewegungen der Musikerin selbst, die einen an den stets leicht hektisch gepolten Gestus von Thom Yorke denken lassen. Und da ist da die Enigmatik dieser jungen Frau, über die man nichts Genaues weiß (und sich auch das sonst so allwissende World Wide Web beinahe in Schweigen hüllt): „Born as the daughter of two opera singers JOSIN grows up constantly surrounded by music“, weiß ihre Agentur zu berichten. Wow. Ansonsten? Fürs kommende „Iceland Airwaves“- Festival im hochnördlichen Reykjavík gebucht, ebenso als Support für einige der Europa-Shows von RY X wenig später im November diesen Jahres. Offizielle Veröffentlichungen bisher? Fehlanzeige. Klar gibt’s bereits das ein oder andere Lebenszeichen bei YouTube, die erste 2-Track-Single wird allerdings erst Mitte November erscheinen und eben auch das tolle, fast sechs Minuten lang von einem nervös scharrenden Piano getragene „Midnight Sun“ enthalten.

Radiohead-Verweise und Enigmatik hin oder her – Josin darf man im Auge (und Ohr) behalten.

 

 

Alternativ gibt’s den Song via Soundcloud zu hören:

 

Rock and Roll.

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OK Devil? – Thom Yorke ist der Antichrist


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Eine Gruppe von fundamentalen Christen, welche wohl irgendwo zwischen plumper Realsatire und vollends reif fürs Irrenhaus einzuordnen ist, hat es über Twitter endlich gewagt, die Wahrheit auszusprechen. Die „Generation Of God“ stellt fest: Thom Yorke vereint in sich alle Versuchungen des Satans. Thom Yorke, der Sänger von Radiohead, ist der leibhaftige Antichrist.

Und eigentlich haben auch wir es doch schon immer gewusst: Die kultartige Fangemeinde, die jeden neuen Soundfetzen frenetisch bejubelt, sterile und von Computern generierte Rythmen auf seinen Soloalben, denen sämtliche menschliche Wärme zu fehlen scheint, und dieses eine Mal, als Yorke auf einem russischen Werbeplakat auftauchte, auf dem er für ein Erkältungsmedikament (Drogen, anyone?) warb – all diese Puzzlestücke hat die „Generation Of God“, welche sich freilich auch dem Kampf gegen die „Sünde Homosexualität“ verschrieben hat,  zusammengesetzt und nun die schröööckliche Wahrheit enthüllt. Danke dafür, Jesus-Armee!

Zusammengefasst haben Gottes selbst erkorene Social-Media-Sprachrohre die Beweisführung in einem Bild auf Twitter: Thom Yorke umgeben von seinen Verfehlungen und satanistischen Zügen. Zu nennen wären unter anderem Pornographie, Atheismus, Drogen, Hexerei und – klar doch – Atheismus – böse, böse. Irre? Natürlich. Ernstzunehmend? Kaum. Und man ist fast geneigt, das Bild stolz als Motivationsposter aufzuhängen… Hail, Thom Yorke!

 

 

Rock and Roll.

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