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Mein Senf: Mission accomplished. Weitermachen!


Alle vier Jahre begeben sich die US of A politisch in den ganz normalen Wahnsinn, versteigen sich in ein solches Klein-Klein, dass auch schon mal das Sesamstraßen-Federmonster Bibo oder eine Horde Kiffer das potentielle Zünglein an der Goldwaage sein können. Da werden die iTunes-Playlisten des Präsidenten und seines Vorgängers auf Gemeinsamkeiten oder doppelte Böden durchkämmt (ANEWFRIEND berichtete) und während der zahlreichen inszenierten TV-Debatten oder Wahlkampfreden auf jedes noch so kleine Stottern, Verhaspeln, Räuspern, Blinzeln oder Babyküssen geachtet. Da werden der surreal hohen Staatsverschuldung zum Trotz (Stand vom Juni 2011: 14,46 Billionen US-Dollar, die Dunkelziffer dürfte jedoch noch weitaus größer sein) immer neue Rekordsummen aufgeboten (in diesem Jahr waren es insgesamt 5,8 Milliarden Dollar), um den eigenen „starken Mann“ ins wohl noch immer symbolträchtig-wichtigste Amt der Welt – respektive: ins Weiße Haus – zu hieven.

Nun haben sich Esel (Demokraten) und Elefant (Republikaner) zwar ein – zumindest im Vorfeld – durchaus spannendes Rennen geliefert – um am Ende einzusehen, dass man nach einem klaren Wahlmännersieg für Barack „Where’s the change?“ Obama (wer war noch mal der andere?) für weitere vier Jahre eben da weitermachen muss, wo man bis vor ein paar Tagen noch stand  – insofern einem „Sandy“ nicht die eigenen vier Wände um die Ohren geblasen hat…

Wer gestern auch nur für eine Stunde eine der vielen ach so wichtigen Live-Berichterstattungen auf den öffentlich rechtlichen oder Privatsendern verfolgt hat, dem werden Begriffe wie „Kopf-an-Kopf-Rennen“ (Ja, klar! Wirklich?!?) oder „Ohio“ (Swing State! Wahlentscheidend!) bereits zum Hals raushängen. Und wie es der Zufall will gibt es da diesen Song, „Bloodbuzz Ohio“, der aus Ohio stammenden Band The National, welche zu Obamas lautesten – und auch wahlkampftechnisch fleißigsten – Befürwortern zähl(t)en. Eine durchaus gelungene Coverversion eben jenes Songs von Theme Park sei hier empfohlen:

[mp3]: Theme Park – Bloodbuzz Ohio (The National Cover) (via We All Want Someone To Shout For)

 

Nun hat der in den letzten vier Jahren merklich ergraute und „ach so sympathische“ Herr aus Illinois noch einmal vier weitere Zeit, um zu zeigen, woran ihn das „Change“ auf den eigenen Wahlkampfplakaten denn wirklich erinnert und wieso zur Hölle man ihn im Voraus (!) einen Friedensnobelpreis verliehen hat… Man darf mäßig gespannt sein.

 

Rock and Roll.

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