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Song des Tages: Elbow – „The Blanket Of Night“


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Der Song „The Blanket Of Night“, seinerzeit erschienen auf dem sechsten Elbow-Album „The Take Off And Landing Of Everything„, mag zwar bereits ein paar Jährchen zurück liegen, ist aber mit seiner Thematik, mit seiner Botschaft leider noch immer so aktuell wie vor fünf Jahren: In dem das Album beschließenden Stück, welches wenig später auch von Led Zeppelin-Stimme Robert Plant gecovert wurde, erzählt Guy Garvey, Sänger und Frontmann der Rockband aus dem englischen Manchester, von der (sowohl physischen wie spirituellen) Reise zweier Flüchtlinge, die ihre alte Heimat verlassen haben, um in der Fremde Frieden und Zuflucht zu suchen. Dabei mag „The Blanket Of Night“ zwar in seinem Text eine Momentaufnahme darstellen, in der das Paar mitten in der Dunkelheit der Nacht in einem kleinen Boot auf dem offenen Meer treibt, und nicht weiß, ob es den nächsten Morgen erleben, geschweige denn irgendwann das sprichwörtlich rettende Ufer erreichen wird. Zwischen den Zeilen ist der Song Guy Garveys (und wohl auch Elbows) Kommentar zur Haltung der großen britischen Parteien gegenüber Immigranten und Zuwanderung – und an dieser hat sich in den vergangenen Jahren (und das keineswegs lediglich in Großbritannien!) wenig geändert. Im Gegenteil, wie ein aktuelles Beispiel einmal mehr zeigt. Logischerweise bin ich keinesfalls diejenige Koryphäe, die jetzt die argumentative Büchse der pandorinischen Grundsatzdebatte öffnen möchte. Aber, um es noch einmal mit nicht ganz eigenen, aber dennoch absolut richtigen Worten zu sagen: Seenotrettung darf nicht, nie und zu keinem Zweck kriminalisiert werden. Punkt. Schließlich leisten die guten Menschen bei „Sea-Watch“ und Co., die tagtäglich nicht nur ihre eigenen, sondern (leider, und da hört die Perversion keineswegs auf) auch etliche rechtliche Grenzen ausloten, um Menschen in Not vor dem Ertrinken, vor dem Tod zu bewahren, ohnehin bereits genug Großes, Großartiges (auch, wenn es ihnen wohl kaum genug erscheint). Gut auf den Punkt gebracht wurde es dieser Tage von der „Süddeutschen Zeitung“:

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Andererseits – auch das sollte keineswegs unerwähnt bleiben – ist es jedes Mal verdammt schön zu sehen, dass nicht alle Menschen miese Arschlöcher sind, die die Ärmsten der Armen als Schachfiguren für waswasichauchimmer für perfide Zwecke benutzen. Viele Menschen helfen, nehmen Anteil, sind offen. Und wenn auch nur im Kleinen. Nicht jede(r) muss eine Carola Rackete sein. Aber ein wenig ziviler Ungehorsam im Sinne der Nächstenliebe hat wohl noch keiner Gesellschaft geschadet… ✊

 

0602537547678.jpg„It’s about a couple at sea, refugees escaping a bad situation. When even Labour is campaigning on immigration trying to make the country’s ills the fault of such people… well, nothing’s ever made me so angry. I wrote it in 20 minutes, which tells me it came from the gut.“ (Guy Garvey gegenüber dem „Mojo Magazine“)

 

„That was to illustrate that, while both political parties are blaming the country’s problems on immigrants, there are people who are dying to get into the country,“ Garvey told Uncut magazine. „It’s so irresponsible to blame immigrants for our problems, those politicians should be ashamed of themselves.“ (Guy Garvey im Interview mit „Uncut“)

 

„It was written in between enormous humanitarian disasters. It was a general sort of… I think it’s crazy that depending on a person’s income or social status they can or cannot be ignored. As if we’re not all immigrants at some point or another. Look at New York: the centre of Western capitalism on the one hand, but a city built by immigrants and lived in by immigrants on the other hand. That’s what can happen when you open your arms to the world and get your ideas together. I just think, we made a deal. I met a girl who worked for Kofi Annan, many years ago, and I asked her, what was the point of everyone agreeing to find refugees a home after the Second World War? She told me those laws were eroded and bypassed little by little. Countries were looking for excuses not to accept refugees. And the arguing and politicking from both sides [in the UK] – there’s no empathy, no humanity. It was bugging me. So I wrote that song.“ (Guy Garvey in einem weiteren Interview über „The Blanket Of Night“)

 

 

„Paper cup of a boat
Heaving chest of the sea
Carry both of us
Carry her, carry me

From the place we were born
To the land of the free
Carry both of us
Carry her, carry me

The ocean
That bears us from our home
Could save us
Or take us for its own
The danger
That life should lead us here
My angel
Could I have steered us clear?

Gone, the light from her eyes
With the lives that we made
Just the two of us
In the night on the waves

Moving silent her lips
By the moon’s only light
Sewing silver prayers
In the blanket of night

The ocean
That bears us from our home
Could sail us
Or take us for its own
The danger
That life should lead us here
My angel
Could I have steered us clear?

Paper cup of a boat
Heaving chest of the sea
Carry both of us
Or, swallow her, swallow me“

 

Rock and Roll.

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Das Album der Woche


Elbow – The Take Off And Landing Of Everything (2014)

elbow-the-take-off-and-landing-of-everything-erschienen bei Fiction/Polydor/Universal-

Hand auf’s Herz: Wenn ihr die Möglichkeit hättet, mit einem – selbstredend noch lebenden – Musiker für einen Tag Rollen und Körper zu tauschen – wen würdet ihr wählen? Nun, meine Wahl würde wohl auf Guy Garvey fallen…

Denn nicht nur ist jeder, der den 40-jährigen Frontmann des englischen Fünfergespanns Elbow trifft, sofort eingenommen von dessen grundsympathischen, nie affektiert oder abgehoben wirkendem Gestus – nein, man ist sich ohne Zweifel sicher, in Garvey den perfekten „Drinking Buddy“ gefunden zu haben, einen freundlichen Knuddelbären mit dem Herzen auf der Zunge und am rechten Fleck, dessen solider Akzent zweifelsfrei verrät, wo der Mann herkommt, wo er sich noch immer am wohlsten fühlt: inmitten der „einfachen Leute“ der englischen Arbeiterklasse, direkt am Tresen seines Lieblingspubs im heimischen Manchester. Dabei hätten Garvey und seine vier Bandmates – zumindest nach reiner Faktenlage – allen Grund, die Treter nicht mehr aus den schicken Hotels, den teuren Limousinen oder von den roten Preisverleihungsteppichen zu nehmen: 2008 gewann die Band für ihr Album „The Seldom Seen Kid“ den Mercury Prize, nicht von ungefähr die renommierteste britische Musikauszeichnung, die man für’s Klanghandwerk verliehen bekommen kann, vier Jahre darauf kam es für Elbow sogar noch dicker (im positiven Sinne, freilich), denn den fünf Musikern wurde die Ehre zuteil, ihren Song „One Day Like This“ bei der Abschlussveranstaltung der Olympischen Spiele 2012 in London vor einem Milliardenpublikum zu performen. Spätestens seit diesem Zeitpunkt kennt eigentlich jedes englische Kind die Band, „One Day Like This“ gehört längst zum Standard-Beschallungsprogramm jedes Premier League-Spiels (irgendwo zwischen dem „Dam, damdamdamdamdamdam“ von „Seven Nation Army“ und dem 70 Jahre jungen weltweiten Verbrüderungsevergreen „You’ll Never Walk Alone“) und Elbow besitzen die segensreiche kreative Narrenfreiheit bei allen zukünftigen Veröffentlichungen. Genug Grund zum Anheben also? Nun, so würde wohl nur der denken, der bislang wenig über den langen Weg der Mancunians weiß…

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Denn die Band besteht keineswegs aus fünf naseweisen Grünschnäbeln, sondern aus gestanden Männern und Familienvätern auf der angegrauten Seite der Vierzig, die sowohl einander als auch „the biz“ gut genug kennen, um zu wissen, dass vermeintlichen Überfliegern allzu schnell der tiefe Fall ins Abseits der Bedeutungslosigkeit droht. Also halblang, denn Dinge benötigen ihre Zeit… Das beweist bereits, dass Guy Garvey (Gesang, Gitarre), Richard Jupp (Schlagzeug, Percussion), Craig Potter (Keyboard, Piano), Mark Potter (Gitarre, Backgroundgesang) und Pete Turner (Bass, Backgroundgesang) nicht weniger als zehn (!) Jahre brauchten, bis 2001 ihr Debütalbum „Asleep In The Back“ erscheinen konnte. Von da an arbeitete die Band im Prinzip ohne Unterlass am Durchbruch, veröffentlichte im Zwei- bis Dreijahresrhythmus ein neues Album, tourte, kümmerte sich ums Private, zog mit Freunden – oder gemeinsam, wenn’s die Zeit zuließ – um die Häuser, fand neuen Inspirationsstoff fürs Kreative, schrieb neue Songs usw. usf. … Dass Elbow seit den Anfangstagen zwar so einige Herzen von Kritikern und Hörern zuflogen, der Durchbruch (im kommerziellen Sinne) jedoch beinahe zwanzig lange Jahre auf sich warten ließ, kann wohl kaum an der Qualität der ersten drei Alben – nach dem 2001 veröffentlichten Debüt „Asleep In The Back“ folgten 2003 „Cast Of Thousands“ und erneut zwei Jahre später „Leaders Of The Free World“ – gelegen haben, immerhin boten die bereits allerlei heimliche Hits wie „Red“, „Power Blue“ (von „Asleep In The Back“), „Ribcage“, „Switching Off“, die ewig große Ballade „Fugitive Motel“ (von „Cast Of Thousands“), „Forget Myself“ oder „Leaders Of The Free World“ (beide vom Album gleichen Namens), mit denen sich die Band ihre eigene Klangnische schuf, über der stets Guy Garveys herzenswarmes Bariton thronte, während das Quintett darum allerhand britrock’schen Sachverstand unweit der Kollegen der Doves oder von I Am Kloot (mit beiden Bands sind Elbow auch eng befreundet) bewies, mal zum Rocksound mit Anleihen aus englischen Prog, Indierock, Northern Soul oder Pop tendierte, während ihre Balladen stets weltumarmend gelangen, ohne auch nur im Ansatz den Verdacht auf Kitsch aufzuwerfen. Nein, Elbow ziehen seit ihrer Gründung in den frühen Neunzigern eisern ihren sprichwörtlichen „Stiefel“ durch und verfeinern anstatt (sich) zu verbiegen. Und so plakativ und pauschal es sich auch lesen mag: Guy Garvey & Co. waren 2008 mit Album Nummer vier, „The Seldom Seen Kid„, einfach an der Reihe, endlich die verdiente „Ernte“ einzufahren – umso schöner, dass all das zu Hymnen über den Lieblingspub, unglückliche Beziehungsverläufe und das englische Trinkverhalten (alles im grandiosen „Grounds For Divorce“ und Zeilen wie „There’s a hole in my neighborhood / Down which of late I cannot help but fall“ zu finden), über große Freundschaften (das tränenreiche „Friend Of Ours“ mit der so einfachen wie bewegenden Zeile „Love you, mate“) oder die jubilierende Freude am Leben (das bereits oben erwähnte „One Day Like This“) geschah. Anders jedoch als die beiden hauptberuflichen Streithähne der Gallagher-Sippe (ihr wisst schon: die, die einst für Oasis auf den Bühnen britrockten), die ja ebenfalls aus Manchesters Arbeiterklasse stammen und die Wonnen des Erfolgs zu Hochzeiten gern feuchtfröhlich benebelt genossen, nahmen Elbow jedes Lob, jede Auszeichung und jede Headliner-Show auf den großen Bühnen zwar mit einem ehrlichen „Thanks, mate!“ an, wussten jedoch immer, wem genau sie diesen privilegierten stechuhrfreien Status zu verdanken hatten – ganz zu schweigen davon, dass sie sich mit dem fünften, 2011 erschienenen Album „Build A Rocket Boys!“ erneut selbst treu blieben, denn obwohl das Werk mit Ausrufezeichen und so einigen Euphoriemomenten daherkam, schwang auch auf diesem allerlei der schwelgerischen Melancholie mit, die Elbow – gefühlt – bislang so liebenswert gemacht hatte. Und all jene, die noch immer Zweifel am ehrlichen Stolz und an der aufrichtigen Liebe, die der Band im heimatlichen Manchester mittlerweile zuteil wird, haben, können sich anhand des ersten (vollwertigen) Livealbums der Band, mitgeschnitten im Juni 2012 während eines Heimspiels auf dem Gelände des Manchester Jodrell Bank Observatory, gern vom herzerwärmenden audiovisuellen Gegenteil überzeugen (lassen). Nach all den – am Ende belohnten – Jahren des Rackerns, Arschabspielens, Feilens und Sich-selbst-definierens benötigten Elbow erst einmal eine Pause, um sich ums Private, um die Familien zu kümmern, endlich einmal wieder mit den alten Freunden (schließlich werden auch die älter) um die Häuser zu ziehen und – natürlich – neuen Inspirationsstoff fürs Kreative und für potentielle neue Songs zu sammeln… Frontmann Guy Garvey zog es in dieser Pause über den „großen Teich“, nach Brooklyn und in die erfrischende Anonymität des „Big Apple“, um endlich den Kopf frei zu bekommen. Wovon? Nun, davon erzählt nun zu großen Teilen das neue Album „The Take Off And Landing Of Everything„…

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Denn die bedächtig auf satte sieben Minuten ausgewalzte Eröffenungsnummer „This Blue World“ deutet bereits an, wohin die sechste (sieht man einmal von der 2012 erschienenen B-Seiten-Sammlung „Dead In The Boot“ ab) albumfüllende Reise in Elbow’sche Klangwelten führen wird: „This blue world and its countless sisters / And all that came before that day / Our atoms straining to a line / Was the universe in rehearsal for us?“ – der Frontmann blickt in den Abendhimmel und scheint zu denken: Nimm‘ dich nicht wichtiger als du bist, du kleines Licht in dieser Welt! Innerlichkeit ist die Devise für die kommenden knapp 58 Minuten – dass all das unbedingt und auf jeden Fall auch mit einer herzhaften Schippe Melancholie einher geht und Working Class-Gentleman Garvey stets eine ehrlich gemeinte Umarmung und ein offenes Ohr für Fremde wie Freunde übrig hat – der langjährige Elbow-Kenner ahnt’s bereits… Doch nun ziehen erst einmal analoge Synthesizer langsam ihre Bahnen am Firmament, pluckern programmierte Beats (keine Angst, das geschieht höchst sparsam!) am Rande, während feines E-Gitarrenpicking einsetzt und die Percussion das Stück immer knapp vor Ausbruch hält – doch, welch‘ Wunder, der bleibt aus. Stattdessen gibt das verschleppte „Charge“ mit seinen Analogsythesizern, seinen Pianonnoten, seinen Streichern, dem muskulös betriebenem Schlagzeug so etwas wie den Anheizer mit anhaftenden Alterseinsichten („I am from another century /…/ I am an old tree“), bevor mit „Fly Boy Blue / Lunette“, das Elbow als Vorabsong bereits zum Jahresanfang veröffentlichten, das wohl erste echte Albumhighlight wartet. Dabei lockt einen der Doppelsong zunächst auf die falsche Fährte, übet sich (beinahe) in feiner Akustikgitarrenmonotonie, während sich Pete Turners Bass in den Vordergrund pumpt und sich die E-Gitarren erst nach und nach durch den Klangteppich sägen. Im Refrain jedoch fackeln Elbow einen wahren Gitarre-vs.-Bläser-Orkan ab, der beinahe an „She’s So Heavy“ der Beatles denken lässt, nur um in der nächsten Strophe so weiter zu machen, als wäre nichts gewesen. Im zweiten Teil des Songs, „Lunette“,  macht die Band – welch‘ Gegensatz! – gar all jenen ein Geschenk, die sich noch immer nicht satt an Balladen á la „Fugitive Motel“ gehört haben, während Garvey tiefer in die Thematik des Älterwerdens vordringt: „I’m reaching the age when decisions are made / On life and liver and I’m sure last dich / That’ll I’ll ask for more time / But mother forgive me / I still want a bottle of good Irish whiskey and a bundle of smokes in my grave“ – ein klein angelegter Moment mit großer Wirkung. Ebenfalls vorab zu hören gab es „New York Morning“, in welchem der Frontmann all die euphorischen, weltoffenen Gefühle bündelt, die ihm in der Weltmetropole am Hudson River entgegen gebracht wurden: „Oh my God, New York can talk / Somewhere in all that talk is all the answers / Everybody owns the great ideas / And it feels like there’s a big one round the corner“. Klimax, Hymnus, Chöre – mehr Stadion wird es auf „The Take Off And Landing Of Everything“ nicht geben. Als es Nacht wird über dem „Big Apple“, zieht Garvey ein Resümee des Tages („The way the day begins / Decides the shade of everything / But the way it ends depends on if you’re home / For every soul, a pillow at a window, please / In a modern room, where folk are nice to Yoko“), blickt träumend über den Atlantik gen Heimat und schickt im sehnsüchtigen „Real Life (Angel)“ ein paar ebenso aufmunternde wie lebensweise Worte an die Jüngsten und Liebsten: „Go straight to the place where you first lost your balance / And find your feet with the people that you love /…/ You never need fear a thing in this world / While I have a breath in me, blood in my veins“. Darauf wirkt „Honey Sun“ mit seiner pulsierenden Drum Computer-Begleitung und den Backgroundchören beinahe schon wie ein konträr in die Landschaft gesetzter Fremdkörper. Kein Wunder auch, denn immerhin zieht Garvey hier den bitter unterlegten, aber noch immer herzlich-realistischen Schlussstrich unter das jähe Ende seiner langjährigen Beziehung zu seiner (Ex-)Freundin, einer britischen Journalistin: „She and I won’t find another me and her“. (Und sie, die vor jedem Flug mit einem Flugzeug – und nach dessen geglückter Landung – ein Stoßgebet gen Himmel schickte, ist es auch, an die er sich später in den orchestral überbordenden sieben Minuten des Titelsongs erinnert.) Genug gelitten? Das scheint auch Garvey so zu sehen, und erhebt in „My Sad Captains“, dessen Titel auf keinen Geringeren als William Shakespeare selbst anspielt, zu Trompetenfanfaren das Glas auf all jene, die noch da sind und jene, die die seine Welt längst verlassen haben: „Another sunrise with my sad captains / With who I choose to lose my mind / And if it’s all we only come this way but once / What a perfect waste of time“ (wen die Thematik an „Friend Of Ours“, den bewegenden Schlussakkord von „The Seldom Seen Kid“, erinnert, der liegt hier wohl keineswegs falsch) – und als man sich von diesen großen Worten erholt hat, ist das gelassen aufspielende „Colour Fields“, mit knapp unter vier Minuten mit Abstand der kürzeste Song des neuen Albums, auch schon wieder vorbei. Nach dem berstenden Titelstück bleibt Garvey – mittlerweile zurückgekehrt in heimisch-englische Gefilde – zurück in der Düsternis des Abends, starrt auf die britische See – und erzählt im Abschluss „The Blanket Of Night“ ebenso vom dramatischen Moment der Odyssee eines Flüchtlingspaares („The ocean / That bears us from our home / Could seil us / Or take us far, if so“) wie vom wohl höchsten Liebesbeweis im Leben: der absoluten Aufopferung und Selbsthingabe. „Paper cup of the boat / Even chest of the sea / Carry both of us / Or, swallow her, swallow me“ – Schweigen, Verneigung, nichts weiter…

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Elbow wählen für „The Take Off And Landing Of Everything„, das lediglich sechste Album der Band aus Manchester nach immerhin fast 25 gemeinsamen Jahren, welches von Tastenmann Craig Potter in den heimischen Blueprint Studios selbst produziert wurde, (erneut) einige geschickte Schachzüge, denn weder sind die zehn neuen Stücke so groß angelegt wie der Durchbruchshymnus von „The Seldom Seen Kid“ noch so euphorisch wie die Kindheits- und Jugenderinnerungen des Vorgängers „Build A Rocket Boys!“. Müsste man einen Vergleich ziehen, so steht das neuste Werk wohl dem elf Jahre jungen „Cast Of Thousands“ am nächsten, schließlich standen sich auch auf Album Nummer zwei Melancholie und Ausbruch stets liebevoll auf den Zehenspitzen. Was 2014 anders ist? Nun, wo „Cast Of Thousands“ Worte für’s Innehalten, für’s Luftholen im Alltag fand, so zieht sich die kühle Briese der Abenddämmerung quer durch „The Take Off And Landing Of Everything“, dessen (textliche) New Yorker Inspirationsquellen sich gar nicht erst die Mühe machen, großartig „englisch“ zu tun. Zudem stellt das das neue Werk das erste in der Elbow’schen Diskographie dar, an dem die Band nicht kontinuierlich und in allen Teilen gemeinsam arbeitete. Doch schlussendlich sind es wohl vor allem die Musiker selbst, die einen guten Teil ihrer Unbedarftheit gegen ein paar offene Gedanken über’s Älterwerden eingetauscht haben. Und Guy Garvey, denn der trinkfeste Zottelbär hat nicht nur ein paar Fältchen mehr als sein Alter Ego von damals, er kommt auch stimmlich seinem Vorbild Peter Gabriel von Album zu Album näher… Noch ein Grund mehr eigentlich, wieso man für einen Tag Rollen und Körper mit dem Herz und der Stimme von Elbow tauschen möchte, oder? Oder wie schrieb der „Musikexpress“ so treffend in seiner Kritik: „Elbow sind dann am besten, wenn uns Garveys Stimme am nächsten kommt.“.

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Hier kann man sich die beiden Musikvideos der Auskopplungen „Fly Boy Blue / Lunette“ und „New York Morning“ anschauen…

 

…und hier die beiden neuen Stücke „Charge“ und „The Blanket Of Night“ in in den heimischen Blueprint Studios aufgenommenen Live Sessions-Versionen hören:

 

Und wer darüber hinaus noch an Guy Garveys Gedanken zum neuen Album und (dem eigenen) Älterwerden interessiert ist, der sein auf dieses Interview verwiesen, dass der Elbow-Frontmann kürzlich mit N24 führte.

 

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Elbow – New York Morning

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Das im März erscheinende sechste Elbow-Studioalbum „The Take Off And Landing Of Everything“ wirft weiter seine Schatten voraus. Nach „Fly Boy Blue / Lunette“ hat die Band aus Manchester mit „New York Morning“ nun einen zweiten Song vorab ins Rennen geschickt. Im dazugehörigen Musikvideo finden, dem Titel gemäß, zwei Dinge zusammen: Einerseits stellte der nie zur Ruhe kommende „Big Apple“ laut Elbow-Frontmann Guy Garvey für ihn und seine Bandkollegen eine der größten Inspirationsquellen der neuen Platte dar, andererseits begleitet der knapp fünfminütige Clip im Dokustil die beiden Punkrock-Fans Lois und Dennis aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn, die seit ihrer ersten Begegnung im Jahr 1975 – der Blütezeit von Bands wie den Ramones – quasi  eine untrennbare Leidenschaft zu den krachigen drei Power-Akkorden verbindet und denen die Happy Mondays im Jahr 1990 gar einen eigenen Song namens „Dennis and Lois“ widmeten, bei Betrachtungen ihrer New Yorker Heimat im Gestern und Heute: „Hier war die Musik, hier waren die intelligenten Leute, hier war einfach das Leben. Die meisten der Dinge, die wir kannten und liebten, sind inzwischen weg, aber wir sind immer noch da“. Und wieder einmal kann man fast gar nicht anders, als Elbow für ehrlich empfundene Sentimentalitäten wie diese einfach zu lieben…

 

 

 

William Fitzsimmons – Fortune

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Auch der singende klingende Zauselbart William Fitzsimmons hat, wie bereits auf ANEWFRIEND zu sehen und zu hören war, ein in zwei Wochen erscheinendes neues Album in den Startlöchern. Nach Akustikversionen von „Centralia“ und „Sister“ schickt der US-Singer/Songwriter mit „Fortune“ einen dritten neuen Song seines fünften Albums „Lions“ ins weltweite Netzrund, zu dem ihr euch nun das Musikvideo und die Akustikvariante anschauen und anhören könnt…

 

 

 

Elliott Smith – neue Songs mit UUL

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Auch über zehn Jahr nach seinem tragischen (Frei)Tod sind Elliott Smith und seine Musik freilich weit davon entfernt, in Vergessenheit zu geraten. Auch bezweifelt kaum einer, dass sich auf der ein oder anderen Tonspule oder der ein oder anderen Schublade von befreundeten Produzenten und Musikern noch so einige bislang unveröffentlichte Schätze in Form von unvollendeten Elliott Smith-Aufnahmen befinden könnten…

Trotzdem dürften Fans der 2003 verstorbenen Singer/Songwriter-Ikone anhand drei „neuer“ Stücke sich verwundert die Augen gerieben (respektive: Ohren geputzt) haben: In den späten neunziger Jahren schrieb und komponierte Elliott Smith Stücke für den Gus van Sant-Kinofilm „Good Will Hunting“ in Los Angeles. Als der ehemalige Soul Coughing-Frontmann Mike Doughty von Smiths Aufenthalt in der Stadt der Engel Wind bekam, wollte dieser unbedingt mit dem sensiblen Musiker ins Studio: „Er [Smith] sagte: ‚Ich mache da diese Sache für einen Film. Ich kann nicht glauben, dass ich das tue‘. Aber ich glaube, er hat nur auf cool gemacht. Er dachte bestimmt, dass ich sagen würde: ‚Das ist so langweilig, Mann. Es ist ein verdammter Film.‘ Aber so etwas hätte ich niemals gesagt.“

Die beiden verstanden sich gut und gingen tatsächlich gemeinsam ins Studio. Völlig ohne Instrumente sang Smith dort ein paar Gesangsparts ins Mikrofon. Dabei entstanden sogenannte binaurale Tonaufnahmen, die einen möglichst realistischen Stereoklang erzeugen sollten. Ärgerlicherweise kam es bisher nie zu einer Veröffentlichung, noch im Oktober sagte Doughty: „Ich wüsste zu gerne, wo ich die Aufnahmen hingetan habe.“

Einen Monat später, im November des vergangenen Jahres, tauchten die alten Tonbänder dann doch noch auf. Doughty verschwendete keine Zeit und bastelte aus dem mehr als 15 Jahre alten Material neue Songs. Eine „reine“ Rock-Kollaboration erschien beiden Künstlern schon damals als zu langweilig, etwas Spannenderes sollte es sein. Unter dem Künstlernamen UUL entstanden aus dem A-Capella-Gesang Smiths drei tanzbare Elektro-Tracks (!). Und weil das Material lange genug verschollen auf Halde lag, stellt Doughty die Songs nun via Soundcloud als Gratis-Downloads (im *.wav-Format) zur Verfügung.

 

 

 

Clare Maguire – MixTape

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Apropos „kostenlos“: Auf die stimmlichen Qualitäten der 26-jährigen britischen Musikerin Clare Maguire wies ANEWFRIEND bereits im vergangenen Jahr hin, als ihre Version des gut 50 Jahre jungen Peggy Lee-Jazzstandards „Black Coffee“ hier als „Song des Tages“ Erwähnung fand. Dieses Stück bietet Maguire – nebst acht weiteren Songs (unter anderem ihre wunderschöne Interpretation von Joni Mitchells „The Last Time I Saw Richard“ und die des Jeff Buckley-Klassikers „Lilac Wine„) auf ihrer Homepage als kostenfreies „MixTape“ zum Download an. Zuschlagen und herniederladen, Lädiletten und Dschäntelmänner, bitte!

 

 

 

Spaceman Spiff – Akustik Session für lamosiqa.com

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..und weil Spaceman Spiffs kürzlich erschienenes drittes Album „Endlich Nichts“ in letzter Zeit immer öfter den Weg in die ANEWFRIEND’schen Gehörgange gefunden hat, gibt es zum Abschluss der „Bild und Ton“-Woche noch „Teesatz“ und „Wände“, im Original beide auf dem neuen Album zu finden, die Hannes „Spaceman Spiff“ Wittmer und Band während ihrer vor wenigen Tagen beendeten Tournee für lamosiqa.com in reduzierten Akustikvarianten darboten…

 

 

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Bruce Springsteen – Gov. Christie Traffic Jam (mit Jimmy Fallon)

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Irgendwas war anders beim kürzlichen Auftritt Springsteens bei „Late Night with Jimmy Fallon„. Lag es am dezent an die Achtziger-Phase des US-Musikers erinnernden Outfit aus Stirnband, Sonnenbrille und Jeanshemd? Oder etwa an der Stimmlage, die irgendwie nicht ganz so rauchig-knödelig ins Mikro schallte wie sonst? Schnell wird klar: hier versucht sich der Gastgeber selbst als Bruce-Imitator! Noch besser wird’s, als nach knapp einer Minute der „Boss“ selbst ins Scheinwerferlicht tritt und beide als Springsteen-Doppel den Evergreen „Born To Run“ textlich zum nicht eben ironiefreien Spottgesang auf den konservativen US-Politiker Chris Christie ummünzen, der in New Jersey unlängst für ein Verkehrschaos sorgte und so durch den „Chris Christie Bridge Skandal“ nicht eben für Eigenwerbung sorgte…

 

 

Dass zumindest Jimmy Fallon noch weitere Imitationen drauf hat, beweist er unter anderem als Neil Young. Und auch bei dieser Gesangseinlage hat es sich der „Boss“ nicht nehmen lassen, ihn zu begleiten:

 

 

Elbow – Fly Boy Blue / Lunette

Elbow

Die Vorfreude auf das im März erscheinende sechste Studioalbum „The Take Off And Landing Of Everything“ der fünf Mancunians von Elbow dürfte der erste Songvorbote „Fly Boy Blue / Lunette“ nicht eben drücken. Mehr noch: Der Sechseinhalbminüter lässt mit seiner Jam-Atmosphäre, die ab und an jäh von wild aufspielenden Bläsersätzen durchbrochen wird, auf eines der Highlights des Musikjahres hoffen. Und wer weiß, vielleicht gelingt es Frontmann Guy Garvey und seinen Jungs sogar, an Albumgroßtaten vor dem letzten, etwa drei Jahre zurückliegenden Werk „Build A Rocket Boys!“ anzuknüpfen…

Allen, denen die Vorfreude ähnlich hartnäckig wie mir im Nacken sitzt, können diese derweil mit dem feinen, unlängst erschienenen audiovisuellen Livealbum „Live at Jodrell Bank“ stillen und sich neben dem neuen Song schon einmal die Tracklist zu „The Take Off…“ zu Gemüte führen:

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La Dispute – Stay Happy There

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Nur wenige Tage nach Elbow stellen die Jungs von La Dispute mit „Rooms Of The House“ ihr drittes Album in die Plattenregale. Und auch wenn mit „Stay Happy There“ der erste brachiale Eindruck eher auf eine Rückkehr zum sechs Jahre zurückliegenden Debüt „Somewhere At the Bottom of the River Between Vega and Altair“ hinweist, so darf man doch schon gespannt sein, ob Sprachrohr Jordan Dreyer auf dem neuen Album eine ähnliche wortgewandte Intensitätskerze abfackeln kann wie auf dem 2011 erschienenen Post Hardcore-Meilenstein „Wildlife„… Zu wünschen wäre aus der Band aus Grand Rapids, Michigan in jedem Falle!

 

 

 

We Were Promised Jetpacks – Peace Sign (live)

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Etwas weniger brachial, dafür mit feinstem Schotten-Akzent und ordentlich Rhythmus zwischen Becken und Backen geht das aus Edinburgh stammende Vierergespann von Were Were Promised Jetpacks zu Werke. Dass die Band, deren letztes Album „In The Pit Of The Stomach“ nun auch schon wieder knapp drei Jahre auf dem musikalischen Buckel hat, auch live und auf den Konzertbühnen der Welt eine sicher rockende Bank ist, dürfte dem ein oder anderen bekannt sein. Alle anderen bekommen in gut einem Monat den konservierten Beweis, wenn die Band ihr erstes Livealbum „E Rey: Live in Philadelphia“ auf die geschätzte Hörerschar loslässt. Hier kann man sich anhand des neuen Songs „Peace Sign“ schon einmal einen ersten Eindrück verschaffen:

 

 

 

ClickClickDecker – Der Tag an dem ich nicht verrückt wurde

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Kevin Hamann covert Hannes Wittmer. Gut, was sich zunächst liest wie die Überschrift zu einem dieser Allerwelts-Youtube-Videos, in denen jemand vor einer schief sitzenden Laptopkamera hockt, um zur Akustischen seine Version eines Chartshits ins semioptimale Mikrofon zu singen, ist in diesem Falle doch deutlich interessanter, denn die beiden oben genannten Herren treten seit Jahren vor allem als ClickClickDecker (Hamann) und Spaceman Spiff (Wittmer) in Erscheinung und bereichern unter diesen Pseudonymen die bundesdeutsche Singer/Songwriterlandschaft. Und da jüngst die Veröffentlichungstermine ihrer neuen Alben – Spaceman Spiffs drittes Album „Endlich Nichts“ erschien vor knapp einer Woche, ClickCkickDeckers neustes Werk „Ich glaub dir gar nichts und irgendwie doch alles“ am gestrigen Freitag – passenderweise so eng beieinander lagen, nahm Kevin „ClickClickDecker“ Hamann dies als Anlass, seine elektronisch angereicherte Variante des neuen Spaceman Spiff-Stückes „Der Tag an dem ich nicht verrückt wurde“ zum Besten zu geben.

„Heute ist der Tag / An dem ich / Verrückterweise wieder nicht verrückt wurde / Heute ist der Tag / An dem ich / Bedrückterweise hilflos durch die Straßen irrte / Und all die Menschenhände / Sie tragen Gegenstände / Durch all die Häuserwände / Irgendwo hin / Aber keiner trägt den Sinn…“

 

 

 

Coeur de Pirate – Trauma

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Coeur de Pirate, zu deutsch „Piratenherz“, ist der Künstlername, unter welchem die 24-jährige Frankokanadierin Béatrice Martin seit 2008, als ihr selbstbetiteltes Albumdebüt veröffentlicht wurde, in immer größerem Rahmen für Aufsehen sorgt. Dass ihr Erfolg in deutsch- und englischsprachigen Ländern bislang überschaubar ausgefallen ist, dürfte nicht eben verwundern, immerhin findet ihr Indiefolkpop bei aller Lieblichkeit und Melodieseligkeit bislang ausschließlich mit französischen Texten statt. In heimatlichen Kanada konnte die Musikerin jedoch bereits eine Jun Awards-Niminierung als „bestes französischsprachiges Album“ einheimsen, während  ihr erstes Album – wie auch in Frankreich – bis in den vorderen zehn Plätzen der Albumcharts kletterte.

Mit dem nun erscheinenden dritten Werk „Trauma“ betritt Martin textliches Neuland. Denn zum ersten Mal singt sie die darauf zu findenden zwölf Stücke komplett in Englisch. Und: Die Songs stammen nicht von ihr, sondern sind Coverversionen mal mehr (Amy Winehouse, Bill Withers, Rolling Stones, The National, Bon Iver), mal weniger (Patrick Watson) bekannter Musikkollegen, deren Gesamtheit den Soundtrack zur TV-Serie „Trauma“ bildet…

 

Wer mag, der kann sich auf Coeur de Pirates Bandcamp-Seite auch ihre bislang erschienenen weiteren Alben in Gänze anhören…

 

 

Und zum Schluss noch einen Schnappschuss, den Dave Groll und seine Foo Fighters in dieser Woche auf Facebook posteten. Schenkt man dem Schwarz-weiß-Foto, welches ganz oldschool aufgereihte und mit „Foo Fighters LP8“ beschriftete Masterrollen von Magnetbändern zeigt, Glauben, so dürfte das neue – und, natürlich, achte – Album der Foo Fighters nicht mehr all zu lang auf sich warten lassen…

Foo Fighters LP8

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
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