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Song des Tages: Mick Jagger with Dave Grohl – „Eazy Sleazy“


Da seine Hauptband unlängst mit „Medicine At Midnight“ zwar ihr nunmehr zehntes Studioalbum veröffentlicht hat, aktuell – wie so ziemlich alle anderen Bands und Künstler*innen auch – der Tourfreiheit wegen zum Quasi-Stillstand gezwungen ist, hat sich Foo Fighters-Chef Dave Grohl schon wieder ein neues Lockdown-Projekt gesucht: Er ist am neuen, überraschend gestern veröffentlichten Song „Eazy Sleazy“ von Rolling Stones-Sänger Mick Jagger beteiligt. In der durchaus klassischen Rocknummer singt Jagger mit einem an schwarzem Humor über die (Post-)Corona-Welt. Fast schon logischerweise mag man im ersten Moment an „Dancing In The Street“ erinnert fühlen: Für selbigen Evergreen hatte der Rolling Stones-Frontmann 1985 gemeinsame Sache mit David Bowie gemacht und einen Nummer-Eins-Hit gelandet.

Und nun hat sich Jagger erneut mit einem der Großen des Gegenwarts-Rock zusammengetan: Dave Grohl sorgt bei Jaggers neuer, von Matt Clifford produzierter Single „Eazy Sleazy“ für Unterstützung an Bass, Schlagzeug und Gitarre, während das Rock-Urgestein selbst singt und ebenfalls Gitarre spielt. Dem klassischen Rocksong mit etwas Sixties-Flair verleiht der Foo Fighters-Frontmann dabei mit seinen Beiträgen (das charakteristische Powerhouse-Schlagzeug!) ordentlich Drive und erinnert damit an den musikalischen Output zu seiner Musik-Doku „Sound City„. Im Text kreist Jagger mit ironischem Augenzwinkern und satirischem Biss um die neue Normalität der Corona-Gegenwart mit dauerpräsenten Infektionsstatistiken, Tourabsagen, Masken-Tragen und Verschwörungsideologen – und malt sich im Refrain aus, wie paradiesisch schön die Welt „nach Corona“ werden wird, während das zugehörige Performance-Video zeigt im Zusammenschnitt Jagger zu Hause und Grohl im Studio der Foo Fighters zeigt.

„Ich habe den Song darüber geschrieben, wie es nach dem Lockdown werden wird, mit einer Portion dringend nötigem Optimismus“, so Jagger. „Danke an Dave Grohl dafür, dass er an Schlagzeug, Bass und Gitarre mitgemacht hat, es war ein großer Spaß.“ Grohl gibt das Kompliment potenziert zurück – wenig verwunderlich, schließlich kann er nach einer Zusammenarbeit mit Paul McCartney nun auch Mick Jagger von seiner Musiklegenden-Bucketlist streichen. „Ich kann nur schwer in Worte fassen, was es mir bedeutet, diesen Song mit Sir Mick aufgenommen zu haben. Es ist mehr als nur ein wahrgewordener Traum. Und ich dachte gerade, das Leben könne nicht mehr verrückter werden… und wir haben da den Song des Sommers gemacht, keine Frage!“

Ebenso wenig verwundert, dass der nimmermüde Grohl aktuell auch sonst sehr aktiv ist: Gerade erst hatte er sein autobiografisches Buch „The Storyteller: Tales of Life and Music“ für Oktober angekündigt, in dem der ehemalige Nirvana-Schlagzeuger und heutige Bandchef einer der besten und bekanntesten Stadionrock-Kapellen der Musikwelt Anekdoten aus seinem mehrere Jahrzehnte andauernden Rockstar-Leben erzählt. Außerdem kam gerade erst der Trailer für die Filmdoku „What Drives Us“ über das Touren von (jungen) Bands im Van heraus, bei der Dave Grohl Regie geführt hat und welche hierzulande am 30. April bei Amazons Streaming-Plattform Prime Video erscheinen wird.

"We took it on the chin
The numbers were so grim
Bossed around by pricks
Stiffen upper lips
Pacing in the yard
You’re trying to take the mick
You must think I'm really thick

Looking at the graphs with a magnifying glass
Cancel all the tours, football's fake applause
No more travel brochures
Virtual premieres
I've got nothing left to wear
 
Looking out from these prison walls
You got to rob Peter if you're paying Paul
But it's easy easy, everything’s gonna get really freaky
Alright on the night
Soon it'll be be a memory you're trying to remember to forget
 
That's a pretty mask
But never take a chance, tik tok stupid dance
Took a samba class I landed on my ass
Trying to write a tune, you better hook me up to zoom
See my poncey books, teach myself to cook
Way too much tv, it's lobotomising me
Think I've put on weight
I'll have another drink then I'll clean the kitchen sink
 
We escaped from the prison walls
Open the windows and open the doors
But it's easy easy
Everything's gonna get really freaky
Alright on the night
It's gonna be a garden of earthly delights
Easy sleazy, it's gonna be smooth and greasy
Yeah easy, believe me
It'll only be a memory you're trying to remember
To forget

Shooting the vaccine, Bill Gates is in my bloodstream
It's mind control
The earth is flat and cold, it's never warming up
The arctic's turned to slush
The second coming's late
There's aliens in the deep state
 
We'll escape from these prison walls
Now were out of these prison walls
You gotta pay Peter if you're robbing Paul
But it's easy easy, everything's gonna be really freaky
Alright on the night
Were all headed back to paradise
Yeah easy, believe me
It'll be a memory you’re trying to remember to forget
Easy cheesy, everyone sing please please me
It’ll be a memory you're trying to remember to forget"

Rock and Roll.

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„Abstand, bitte!“ – Ikonische Albumcover in Zeiten der Corona-Pandemie


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Nun muss auch der orangefarbene „Fake News!“-Toupet-Clown so langsam aber sicher einsehen, dass die Corona-Pandemie die „one nation under God“ (aka. die US of A) aktuell so sicher im Würgegriff hat wie kaum ein anderes Land der Welt…

Wohl auch deshalb haben die aus Los Angeles stammenden Künstler Paco Conde und Beto Fernandez eine Reihe recht bekannter Albumcover neu gestaltet, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie wichtig es derzeit im gemeinsamen Miteinander ist, mindestens einen Sicherheitsabstand von zwei Metern voneinander zu halten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen (oder zumindest einzudämmen – #flattenthecurve und so). Soziale Distanz (oder eben „Social Distancing“) ist für viele von uns fast schon Normalität, und das wird wohl auch noch für eine Weile so bleiben…

Das Projekt mit dem Namen „6 Feet Covers„, bei dem die beiden Gründer der Kreativagentur Activista sowohl eine ernsthafte Botschaft als auch ein wenig Humoriges für alle #StayTheFuckHome-Geplagten im Sinn hatten, umfasst ikonische Kunstwerke wie das „Abbey Road“-Cover der Beatles, Blondies 1976er Debütalbum oder „The Man-Machine“ der Düsseldorfer Electro-Krautrock-Pioniere Kraftwerk. Paco Conde erzählte BuzzFeed, dass die Idee vor wenigen Tagen entstand, als er bemerkte, dass die Leute in der Schlange im Supermarkt die sechs Fuß (also etwa 1,8 Meter) umfassende Sicherheitsabstandsregel nicht respektierten. Also wählten er und sein Kreativ-Buddy Beto Fernandez einige berühmte Albumcover aus und änderten diese so ab, dass alle Bandmitglieder mindestens 6 Feet Abstand zueinander hatten. Näher kommen Musikkultur und Zeitgeist – allen Stream-Wohnzimmerkonzerten zum Trotz – in diesen Tagen kaum zusammen…

 

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(gibt’s auch hier oder hier in Groß zu sehen…)

 

Rock and Roll.

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COVID-19, 28 days later…


keef corona

(gefunden bei Facebook)

 

Die aktuellstmögliche Umsetzung des bekannten Treppenwitz-Spruchs „The only two things to survive a nuclear war would be cockroaches and Keith Richards.“. Und jetzt noch zu behaupten, dass sich good ol‘ Keef hier ein süffig-kühles Corona Beer munden ließe, wäre wohl pure Übertreibung, oder?

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Schon ein wenig gruselig, das Bild – vor allem, wenn man bedenkt, dass Artikel und Bilder bereits von 2013 stammen. Da mutet die x-te „Farewell“-Tournee der Rolling Stones (die wiederum die y-ste Best-Of-Veröffentlichung begleiten soll, weil Mick, Keef und Co. offenbar so gar keine Lust mehr haben, gemeinsam – wenn denn überhaupt – mehr als ein paar olle Blues-Cover einzuspielen) in der Tat wie eine gut kostümierte Musical-Episode von „The Walking Dead“ an…

 

Rock and Roll.

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