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The National denken wie immer größer – der Kurzfilm zum neuen Album „I Am Easy To Find“


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All jene, die den Werdegang der fünfköpfigen Band aus Cincinnati, Ohio über die Jahre begleitet haben, wissen: The National waren ja ohnehin nie eine Band, die es darauf anlegt, kleine kreative Brötchen zu backen. Egal, ob man die Reife vom elegisch-melancholischen Indie Rock der Anfangstage hin zu den vertrackten, dezent elektronischen Experimenten des fordernden letzten, 2017 erschienenen Albums „Sleep Well Beast“ als Indiz nimmt, die Suche von Frontmann Matt Berninger nach spannenden Kollaborationen mit anderen Künstlern oder die scheinbar gleichsam nimmermüden Dessner-Zwillinge Bryce und Aaron (bei The National an den Gitarren, Keyboards sowie am Mischpult zu finden), die nebenbei noch andere Künstler produzieren, sich mit klassischen Kompositionen oder ganzen Film-Scores beschäftigen. Wird nie langweilig bei The National. Schlaf? Atempausen? Scheinbar überschätzt…

nationaleasyUnd so wundert es kaum, dass Matt Berninger, Aaron Dessner, Bryce Dessner, Scott Devendorf und Bryan Devendorf (erneut Brüder hinter Bass und Schlagzeug) schon wieder mit dem nächsten groß gedachten Stück Kreativität ums Eck biegen: Das dieser Tage erscheinende achte Studioalbum „I Am Easy To Find“ ist als audiovisuelles Gesamtkunstwerk gedacht, zu welchem die 1999 gegründete US-Band – nebst prominenter Unterstützung an allen Fronten – einen 27-minütigen Kurzfilm mit an Hand, Auge und Ohr gibt.

Der mit Matt Berninger und Co. befreundete Arthouse-Regisseur Mike Mills („Thumbsucker“, „Beginners“, „Jahrhundertfrauen“), im Übrigen weder verwandt noch verschwägert mit dem gleichnamigen Bassisten von R.E.M., begann die Arbeit an „I Am Easy To Find“ kurz nachdem The National 2017 das Vorgängeralbum „Sleep Well Beast“ veröffentlicht hatten. Der Film, den die Band bereits bei einigen Konzerten gezeigt hatte, zeichnet das Leben einer weiblichen Person, welche wiederum von Alicia Vikander („Ex Machina“, „Tomb Raider“) gespielt wird, von der Geburt bis zum Tod nach – ein Leben mit all seines Hochs und Tiefs in effektiv 24 Stunden, quasi.

„The National gaben mir Teile ihrer bisherigen Songs, einige waren erste Entwürfe, andere bereits fertig, und ermutigten mich, die Stücke so zu transformieren, dass ich sie als Soundtrack für den Film nutzen kann“, erklärte Mills den kreativen Prozess in einem offiziellen Statement.

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Zuvor gab es mit dem Video zur Vorabsingle „Light Years“ einen Zusammenschnitt zu sehen (während Mike Mills mit der Band auch zum Albumsong „Hairpin Turns“ ein Musikvideo drehte). Der Kurzfilm enthält nun Ausschnitte, Alternativ-Versionen oder die volle Spielzeit von Songs aus „I Am Easy To Find“. „Light Years“ schließt dabei sowohl das Album als auch den Film ab. Außerdem hört man „Quiet Light“, den seit Jahren live gespielten Fan-Favoriten „Rylan“, „The Pull Of You“, „Oblivions“ sowie das Titelstück. Als Gastsängerinnen sind Lisa Hannigan und Kate Stables von This Is The Kit vertreten (während der Hörer auf dem kompletten Album noch weitere Gastmusikerinnen wie Sharon Van Etten, Mina Tindle oder Gail Ann Dorsey zu Ohren bekommt – in dieser Häufigkeiten ein weiteres Novum bei der Band).

The National tauchen nicht nur als Musikgebende aus dem Off auf, auch zitieren einige Charaktere Zeilen aus Songs der Band, etwa wenn der Vater seiner Tochter etwas vorliest. Manchmal unterbrechen farbige Texttafeln die ansonsten in Schwarzweiß gehaltete Handlung, um auf besonders wichtige Ereignisse hinzuweisen. Zusätzlich zur regulären Version des Films gibt es eine mit Audiokommentar von Mills und eine, in der Sänger Matt Berninger und seine Frau Carin Besser über den Entstehungsprozess berichten. Besser schrieb einige Songtexte für „I Am Easy To Find“, welches mit 16 Songs noch dazu kaum an Spielzeit geizt, und ist noch dazu als Backgroundsängerin zu hören.

The National bleiben kreativ? The National bleiben atemlos? The National bleiben spannend? Quod erat demonstrandum.

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„I Am Easy To Find“ – A Film by Mike Mills / An Album by The National:

 

„I Am Easy To Find“ – Audiokommentar von Regisseur Mike Mills:

 

„I Am Easy To Find“ – Audiokommentar von Matt Berninger und Carin Besser:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages #2: The National – „Guilty Party“


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„Guilty Party“ ist der zweite Song, den The National ihrem neuen, im September erscheinenden Album „Sleep Well Beast“ vorausschicken. Zur Ankündigung des Albums im Mai hatten die Indierocker aus Cincinnati, Ohio bereits „The System Only Dreams In Darkness“ vorgestellt.

„Guilty Party“ schlägt, wie bereits „The System Only Dreams In Darkness“, ruhige Töne an, ein nervöses Schlagzeug, seltsame Störgeräusche und der gewohnt introspektive Text deuten jedoch darauf hin, dass es unter der National’schen Oberfläche mal wieder mächtig bedächtig brodelt. Und wäre da nicht Matt Bernigers Gesang, man könnte beinahe Radiohead hinter den neuen, elektronisch eingefärbten fünfeinhalb Minuten vermuten…

Der Clip zum Song, für den sich erneut Casey Reas verantwortlich zeichnet, führt in seiner blau-weiß-roten Negativ-Ästhetik die Bildsprache des vorherigen Videos fort: die rot-blauen Überblendungen beginnen mit einem Gesicht und enden vor dem Haus, das auch auf dem Cover des neuen Albums zu sehen ist.

 

 

„You’re sleeping night and day
How’d you do it
Me, I am wide awake
Feeling defeated

I say your name
I say I’m sorry
I know it’s not working
I’m no holiday
It’s nobody’s fault
No guilty party
We just got nothing
Nothing left to say

Another year gets away
Another summer of love
I don’t know why I care
We miss it every summer

I say your name
I say I’m sorry
I’m the one doing this
There’s no other way
It’s nobody’s fault
No guilty party
I just got nothing, nothing left to say

It all, all catches up to me
It all, all catches up to me all the time

I say your name
I say I’m sorry
I know it’s not working, I’m no holiday
It’s nobody’s fault
No guilty party
We just got nothing, nothing left to say

I say your name
I say I’m sorry
I’m the one doing this, there’s no other way
It’s nobody’s fault
No guilty party
I just got nothing, nothing left to say

It all, all just catches up to me
It all, all catches up to me all the time…“

 

Rock and Roll.

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Yes! – The National kündigen neues Album „Sleep Well Beast“ an und lassen gleich den ersten Song hören


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Yes! Der Sommer mag noch nicht so richtig starten, da kommt für den Herbst bereits Gutes auf uns zu: Ganze vier Jahre nach ihrem sechsten und (noch) aktuellen Album „Trouble Will Find Me“ haben The National nun dessen Nachfolger angekündigt. Er wird „Sleep Well Beast“ heißen und am 8. September 2017 via 4AD erscheinen.

Als ob das nicht genug Grund zur Freude wäre, veröffentlichen The National zeitgleich mit dieser Ankündigung ihre erste neue Single mit dem etwas sperrigen Titel „The System Only Dreams In Total Darkness“. Und die macht in der Tat massig Lust aufs neue Album: Bryan Devendorfs markantes zappelig-akzentuiertes Drumming, verzerrte E-Gitarreneinwürfe von den Dessner-Zwillingen Aaron und Bryce und ein ungewohnt aufgeweckter Matt Berninger (nunja, zumindest stellenweise) legen sich über das ansonsten eher fließende Soundbett der Band. So mag man’s, in diesem Sinne dürfen gern auch die restlichen Songs von „Sleep Well Best“ ausfallen! Das dazugehörige Video, welches sich vom Stil her an die reduzierte Computer-Optik des Albumartworks anpasst, wurde von Casey Reas gedreht.

Auch sonst setzen The National auf Bewährtes: „Sleep Well Beast“, welches laut Matt Berninger einerseits „elektronischer“, andererseits „dunkler“ als seine Vorgänger ausfallen würde (aber das sagt er ja immer), wurde von Aaron und Bryce Dessner zusammen mit Sänger Matt Berninger produziert, von Peter Katis gemixt und in Aaron Dessners neuem Studio aufgenommen.

 

Tracklist:
Nobody Else Will Be There
Day I Die
Walk It Back
The System Only Dreams in Total Darkness
Born to Beg
Turtleneck
Empire Line
I’ll Still Destroy You
Guilty Party
Carin at the Liquor Store
Dark Side of the Gym
Sleep Well Beast


 

  

Rock and Roll.

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Song des Tages: Mosa Wild – „Smoke“


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„Klingen ein bisschen wie die legitimen Nachfolger von The National.

Hoppla, starke Vorschusslorbeeren, die Tobias Tzschaschel (PULS) da in seiner Radiosendung verteilt – vor allem, wenn es von belobhudelter Band gerade einmal knapp vier Minuten Musik zu hören gibt. Aber: Ein spannender Tipp sind Mosa Wild allemal…

Mosa wer? Klar, so richtig kennen kann Jim Rubaduka (Gesang/Gitarre/Keyboard), Alex Stevens (Gitarre), Edwin Ireland (Bass) und Charlie Campbell (Schlagzeug) eigentlich noch keine Sau, immerhin steht selbst ihre erste und bisher einzige Single „Smoke“ erst seit zwei Wochen im weltweiten Netz. In dieser kurzen Zeit haben die vier Newcomer aus dem englischen Ashford, Kent jedoch schon für mächtig aufgewirbelten Staub in den Blogspähren gesorgt.

970232ebe7b31e7c6a4e7a211e9e3d8fd33bc16eUnd das völlig zu recht, denn „Smoke“ klingt mit seinen flirrenden Gitarren und Synthieflächen, dem stoischen Schlagzeugbeat und vor allem wegen dem Gesang Jim Rubadukas, der annähernd an die Melancholie von The National-Frontmann Matt Berninger gemahnt, schon ein wenig wie die nächstbeste Vorgruppe für die großen Schwermut-Brüder aus Übersee. Wer mag, darf da gern noch die neuerlichen, entschleunigten Eighties-Ausflüge von Mumford & Sons oder den Maccabees dazusetzen (zumindest werden diese zwei Bands anderswo mit ins Feld geführt).

Und der Bandname des Newcomer-Quartetts, das einige Zeit nur aus Jim Rubaduka und Alex Stevens bestand, bevor die anderen zwei dazu stießen und das Ganze an Fahrt aufnahm? Nun, der ist schnell erklärt, setzt er sich doch – ganz simpel – aus dem Vornamen von Rubadukas Großvater, Mosa, und dem, was so vier Typen, die neu und frisch im Musikgeschäft sind, zusammen – also: wild.

Den wilden Eindruck bestätigt „Smoke“ zwar (noch) nicht, lässt einen jedoch – und das ist umso wichtiger – in froher Erwartung auf weitere Songs von Mosa Wild zurück. Das könnte was werden…

 

 

 

„She’s out there smoking cigarettes again
She said, ‚It’s the last time, then I’m gonna quit for good‘
I walked back to where your body stayed
And I heard a sad sigh, now I’m barely thinking straight

I’m not saying you lied
We both said it’s a beautiful track
But I’ve gotta get somewhere, get somewhere soon
I’m gonna do my best to get to you

I’m on track though our eyes end
She said, ‚When’s the last time you saw me smiling?‘
And you know I was on my final page
I can’t read your fair sign and now I’m barely thinking straight

I’m not saying you lied
We both said it’s a beautiful track
But I’ve gotta get somewhere, get somewhere soon
I’m gonna do my best to get to you

Maybe I don’t have to be right, she’s got me thinking
Maybe I don’t have to ‚cause we’re all just passing through
Maybe I don’t have to be right, I’m on the left train home
Maybe I don’t have to ‚cause we’re all just dying in here
Maybe I should fold in tonight, she’s got me thinking
Maybe I don’t have to ‚cause we’re all just passing through

I’m not saying you lied
We both said it’s a beautiful track
But I’ve gotta get somewhere, get somewhere soon
I’m gonna do my best to get to you

She’s out there smoking cigarettes again
Said it’s the last time and she’s gonna quit for good“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Frightened Rabbit – „I Wish I Was Sober“


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Ich gebe es offen zu: Ich habe so meine Probleme, mit „Painting Of A Panic Attack„, dem aktuellen, fünften, im April diesen Jahres erschienenen Album des Schotten-Quintetts von Frightened Rabbit warm zu werden. Schon komisch, oder?

Dabei will ich gar nicht einmal sagen, dass die 12 (normale Version) beziehungsweise 15 Songs (Deluxe Edition) schlecht sind. Ganz im Gegenteil sogar. Das Album bringt viele der Trademarks mit, die bereits den vor drei Jahren erschienenen Vorgänger „Pedestrian Verse“ zu ANEWFRIENDs „Album des Jahres“ gemacht haben: der gen Firmament taumelnde gebrochene Hymnus des großartigen „Get Out“ etwa, während Frontmann Scott Hutchison singend darum fleht, dass eine bestimmte Person doch bitte, bitte aus den Kammern seines Herzens weichen möge, bevor diese ihrem Flimmern erliegen: „And now I know she won’t get out of my heart / She won’t“ – das ist schon fast ganz zum Anfang klassischer Songstoff der bereits seit 13 Jahren gemeinsame Sache machenden „Angsthasen“. Auch der ähnlich gelagerte Stampfer „Woke Up Hurting“ („Daylight / Woke up hurting / With tarmac to my side / I woke up with dirty knees / Not for the first time / I woke up hurting / Though I can’t quite say why“) oder „I Wish I Was Sober“, welchem zum gefühlt x-ten Mal ebenso schotten- wie FR-typische Themen wie den Alkoholrausch, Sucht, Zweifel und Bereuen zugrunde liegen, sind klare Highlights des Albums, die durchaus Ohrwurmcharakter besitzen.

3f7c802d8c8765a8301b1528b2354ec66d21f83cVielmehr macht „Painting Of A Panic Attack“ wohl das überaus großartig geratene vorherige Album zu schaffen, bei dem – zumindest für mich – so ziemlich jedes Stück ein Treffer mitten in mein kleines, ohnehin bereits vor allem schottischen Indie-Bands zugetanes Hörerherz war. Das will dem neuen Werk, welches vor allem von Hutchisons mit „ambivalent“ wohl noch milde umschriebenen Haltung zu Los Angeles, wohin er nach der Veröffentlichung von „Pedestrian Verse“ gemeinsam mit seiner Freundin zog (Ein Schotte! In Los Angeles! Aus dem düsteren Glasgow in die Sonne! Warum? – Das kann ja kaum gut gehen!), handelt: Mürbheit, Entfremdung, Depressionen, Lustlosigkeit, Flucht in die liquide Betäubung, ein stetes Stechen, welches diebisch grinsend zwischen Herz, Hirn und Brust hin und her wandert – an einigen Stellen weist Hutchisons Gefühlschaos gar kafkaeske Züge auf. Die Stadt der Engel scheint kein gutes Heim für die schottische Seele zu sein…

Jaja, Frightened Rabbit sind auch 2016 nicht der zweitliebste Spotify-Klickposten der tumben, partyverliebten David-Guetta-Fanschar, ist schon klar. Dass Scott Hutchison und seine Jungs aber bei genauerem Hinhören nie ins allzu Depressive abrutschen und sich und uns immer noch einen klitzekleinen Silberstreif am Horizont anbieten, sollte man ihnen auch auf „Painting Of A Panic Attack“, das seinen Albumtitel, eine Zeile aus dem Opener „Death Dream„, völlig zurecht trägt, zugute halten.

Trotzdem will ich auch nach vielen Durchläufen nie so warm mit dem aktuellen Werk, welches gar von The-National-Mastermind Aaron Dessner produziert wurde, werden wie noch mit „Pedestrian Verse“. Irgendwie fühlt sich’s nur halb toll an, bisher. Irgendwie gehen mir zwar viele der neuen Songs tagelang nicht aus dem Kopf, jedoch nicht mehr so nah ans Herz. Aber eventuell liegt das ja gar nicht an „Painting Of A Panic Attack“ selbst. Vielleicht liegt’s ja an mir. Oder an dem richtigen Moment, an dem es normalerweise „Klick!“ macht und man Hals über Kopf drin ist in diesem Album, und den es bislang noch nicht gegeben hat. Vielleicht liegt’s auch an Aaron Dessners Produktion, welche – gerade im Vergleich mit dem direkten Vorgänger – weniger kantig und zerbrechlich, dafür eine Spur glatter, kompakter und (zu Teilen) epischer ausgefallen ist – kein klares Manko, jedoch gewöhnungsbedürftig. Wasimmer es auch ist, alles in allem ist das noch immer Jammern auf ganz hohem Niveau.

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„Fall prey to the blizzard head
Wrapped my hand around the glass again
We all thought that I might change as I got older
Fell down and nothing bled
Wrapped in cotton alcohol again
To the hill hear from the prick upon my shoulder
Free pour the fruitless thoughts
It’s far too late to talk so much but
Still not giving up though
I wish that I was sober

Forgive me I can’t speak straight
Forgive me I can’t
Forgive me it’s far too late

Choke down the gateway drug
Opened the gates, in came the flood, it comes
Like a blush of love, it hits me without warning
Long nights of getting lost
Iwalk beneath the bridge I don’t know
I need black suit for tomorrow, I’m in mourning

My love you should know
The best of me left hours ago so
Shove it right into my mouth and let me smolder
Fallout and the damage done
I can’t un-sing the things I’ve sung
Still not giving up though
I wish that i was sober

Forgive me I can’t speak straight
Forgive me I can’t
Forgive me it’s far too late

Oh come and shake me till I’m dry
Oh I wish that I was sober
Oh come to me and kill the night off
I wish that I was sober…“

 

Auch toll: die bereits erwähnten Songs „Get Out“ und „Woke Up Hurting“ in Bild und Ton:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: EL VY – „Return To The Moon“


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Da denkt man sich nix Böses, nimmt sich nach dem vor gut zwei Jahren erschienenen letzten The-National-Album „Trouble Will Find Me„, das sich, wie seine fünf Vorgänger auch schon, mit jedem Durchgang tiefer und tiefer in die Gehörgänge und ins Herz gefräst hat, vor, sich und einer der ewigen Herzensbands ein wenig Abstand zu gönnen (was beim Überhören passieren kann, hat man ja vor einigen Jahren mit Tool selbst erlebt), und – zack! – kommt deren umtriebiger Frontmann mit einem neuen Projekt ums Eck…

EL VY haben The-National-Sänger Matt Berninger und Brent Knopf (ehemals Gesang und Gitarre bei den frickeligen Portland-Indierockern von Menomena) ihr neues gemeinsames Bandbaby getauft. Ende Oktober erscheint mit „Return To The Moon“ auch schon das elf Songs starke Debütalbum, den Titelsong lassen die beiden bereits jetzt hören.

Dabei präsentiert sich „Return To The Moon“, das den mysteriösen Untertitel „Political Song For Didi Bloome To Sing, With Crescendo“ trägt, überraschend funky und leichtfüßig. Freunde sind Matt Berninger und Brent Knopf, der Menomena 2011 verließ, um sich danach voll auf seine bisherige Zweitband Ramona Falls zu konzentrieren, seit einer gemeinsamen Tour von The National und Menomena. Und ebenda entstand auch Berningers Idee, gemeinsam mit Knopf einige Songideen zu verwirklichen, die er bis dahin unter dem Projektnamen „The Moon“ gesammelt hatte.

„Diese Platte ist autobiographischer als alles, was ich bislang geschrieben und veröffentlicht habe“, lässt Berninger wissen, „Auf dem Album treten einige Figuren auf, die Eigenschaften von mir, meiner Frau und allen anderen vereinen, an die ich beim Schreiben gedacht habe.“ – Worte, die auf (erneut) tolle Songs des 44-jährigen Sängers schließen lassen, zumal Projekt-Partner Brent Knopf in der Vergangenheit ebenso für den ein oder anderen feinen Songmoment verantwortlich war. Und auch mit dem Text des ersten EL VY-Songs hat mich Matt Berninger bereits jetzt wieder um den kleinen Finger gewickelt – spielend.

Return To The Moon“ erscheint am 30. Oktober bei 4AD, dem gleichen Label, auf dem auch The National veröffentlichen.

 

(alternativ gibt’s das Lyric-Video zu „Return To The Moon“ auch auf muzu.tv….)

 

„Scratched a ticket
With a leg of a cricket
And I got triple Jesus
Cashed it in
For a Siamese twin
At the family firing range
Went to bed
And woke up inside another man’s head
Nobody noticed
I’m so excited
The senator’s a fighter
Don’t tell me nothings changed
 
Return to the moon
I’m dying
Return to the moon
Please
 
Bought a saltwater fish
From a colorblind witch cause
She said she loved it
Couldn’t tell her the part
That would break her heart
But it loved me
She said, ‚I think you’re
Getting too far from your
Family’s house to find it
You should know if you’re
Running away and I touch you
You freeze‘
 
Return to the moon
I’m dying
Return to the moon
Please
 
Don’t make me wait for you
At the corner of Eden Park
Don’t make me wait for you
At the Serpentine Wall
 
Wish I could have been there
When you were driving away
For California
If you’ve got to go somewhere
Then you better go somewhere
Far
Did you really think I could
Ever go on without you?
I’m not a genius
I imagine myself being cool
In the backseat
Of your car
 
Return to the moon
I’m dying
Return to the moon
Please
 
Don’t make me wait for you
At the corner of Eden Park
Don’t make me wait for you
At the Serpentine Wall…“

 

Rock and Roll.

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