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Song des Tages: Cold War Kids – „1 x 1″(feat. Wesley Schultz)


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Die kalifornischen Indie-Rocker Cold War Kids haben mit „1 x 1“ einen zwar ungewohnt zurückhaltenden, jedoch umso eindrücklicheren neuen Song veröffentlicht, der ein wenig Licht auf einen Teil der Gesellschaft wirft, welcher aufgrund der aktuellen Situation – ebenso in den USA wie auch hier – eventuell ein bisschen zu sehr aus den Medien und Köpfen verschwunden ist.

ab67616d0000b27335f67118f0443ca3573b3a53„Dieses Lied wurde durch die Geschichten von Migrantenkindern inspiriert, die an der Grenze von ihren Familien getrennt wurden“, so Sänger Nathan Willett in einem Statement. „Jetzt, da wir alle unter Quarantäne stehen, hat es [der Song] eine zusätzliche Bedeutung bekommen… Wir bleiben, jeder für sich, getrennt, um uns gegenseitig zu helfen.“

Bei dem von Willetts Akustikgitarre dominierten Stück schrieb die Band den Text des Songs gemeinsam mit Brent Kutzle von One Republic, während Wesley Schultz (The Lumineers) die fünfköpfige Band, deren jüngstes Album „New Age Norms 1“ im vergangenen November erschien, am Gesang unterstützt.

Aufgrund der auch auf er anderen Seite des Atlantiks (noch) vorherrschenden Ausgangsbeschränkungen zeigt das in Schwarz-weiß gehaltene Musikvideo Nathan Willett, der mit seiner Akustischen allein am Mikrofon steht, während Projektionen von Wesley Schultz und den anderen Bandmitgliedern, welche die Harmonien und den Refrain singen, über Leinwände im Hintergrund flimmern…

 

 

„In a flash of sleep
The dream that broke my heart
There were no border lines
Keeping us apart

But then I wake up
To the sound of crying kids
No mothers here to hold
We can only wish

So I’ll sing you a song
To show you my mind
Its all that I can do
To help us pass the time

One by one
We will come
You make me wait
Counting my mistakes

One by one
We will come
You make me wait
At the gate
To see your face again

Walked a thousand miles
To this promised land
Little did we know
We were already damned

How can I find sleep
When they wont turn off the light
My stomachs rumbling
No more dreams tonight

I’ll sing you a song
Cuz I’m so far down
The hardest thing to do
Make a joyful sound

One by one
We will come
You make me wait
Counting my mistakes

One by one
We will come
You make me wait
At the gate
To see your face again

One by one
We will come
One by one
One by one
You make me wait
Counting my mistakes

One by one
One by one
We will come
You make me wait
You make me wait
Counting my mistakes“

 

Rock and Roll.

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Songs des Tages: The Lumineers – „Donna“, „Life In The City“ & „Gloria“


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Sieben Lenze nach ihrem (doch auch heute noch recht angenehm ohrwurmigen) Überraschungs-Hit „Ho Hey“ und drei Jahre nach dem Album „Cleopatra“ melden sich The Lumineers mit den ersten Vorboten ihres sehr persönlichen kommenden Werkes „III“, welches im Herbst erscheinen wird, zurück.

Für die Arbeit am neuen Album holten die beiden Co-Songwriter Wesley Schultz und Jeremiah Fraites, die bereits seit 2005 gemeinsam Musik machen, einmal mehr ihren Kollegen Simone Felice (The Felice Brothers) an ihre Seite. Außerdem war auch Geigerin Lauren Jacobson wieder mit dabei, die mittlerweile ebenso festes Mitglied der Live-Band ist wie Stelth Ulvang (Klavier), Byron Isaacs (Bass, Hintergrundgesang) und Multiinstrumentalist Brandon Miller. Cellistin und Sängerin Neyla Pekarek verließ die Band im vergangenen Jahr und widmet sich seither ihrer Solokarriere.

0602577576331Der schlichte Titel „III“ verweist nicht nur darauf, dass es sich um das – ja klar – dritte Album der fünfköpfigen US-Folk-Rock-Band aus Denver, Colorado handelt. Die Wahl ist auch deshalb auf diesen simplen Titel gefallen, weil es insgesamt zehn Songs enthalten wird (nebst drei weiteren als Bonus Tracks, die ebenfalls während der Aufnahmen entstanden), die The Lumineers – Konzeptalbum, Konzeptalbum! – in drei Kapitel unterteilt haben, wobei jedes Drittel einem der drei Protagonisten Gloria, Junior und Jimmy Sparks gewidmet ist (und daher so etwas wie eine kleine, vertonte Familiensaga über Generationen hinweg darstellen dürfte).

Und um das neue Album auch optisch abzurunden, bilden die drei Kapitel außerdem den Rahmen für eine ineinandergreifende Serie von Musikvideos zu den neuen Stücken, die allesamt unter der Regie von Kevin Phillips („Super Dark Times“) entstanden sind.

Teil 1 bis 3 – also „Donna“, „Life In The City“ und Gloria“, die Songs des ersten Teils – kann man sich bereits jetzt als Vorgeschmack aufs neue Lumineers-Werk in Bild und Ton zu Gemüte führen.

„Gloria ist eine Süchtige. Ihre Figur wurde von einem Familienmitglied von mir inspiriert. Und weder viel Liebe oder Engagement konnte sie retten“, so Leadsänger Wesley Schultz.

 

 

Rock and Roll.

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