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Song des Tages #2: Neck Deep – „Torn“


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Spätestens seit den Suiziden von Soundgarden-Frontmann Chris Cornell oder Linkin Park-Sänger Chester Bennington im vergangenen Jahr beschäftigt das Thema psychische Gesundheit intensiv auch die Musikwelt…

Das in Los Angeles beheimatete Label Hopeless Records leistet nun seinen Beitrag zur Aufklärung: Mit der am 9. November erscheinenden Compilation „Songs That Saved My Life“ wollen das Label und die beteiligten Künstler Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und verschiedene Hilfsorganisationen unterstützen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Platte gehen an die Hilfsorganisationen Crisis Text Line, Hope For The Day, The Trevor Project und To Write Love On Her Arms, die sich allesamt für psychische Gesundheit und Suizidprävention einsetzen.

stsml_bands_sq_neck+deep-FPassend dazu haben die beteiligten Musiker Songs für Coverversionen ausgewählt, die ihnen durch schwere Zeiten geholfen haben. So interpretieren Against Me! „People Who Died“ von der Jim Carroll Band neu, Taking Back Sunday nehmen sich den Smashing Pumpkins-Klassiker „Bullet With Butterfly Wings“ vor, und Dance Gavin Dance covern die Third Eye Blind-College-Film-Hymne „Semi Charmed Life“.

Auch sonst finden sich mit Stücken von Death Cab For Cutie, R.E.M., The Postal Service oder – passenderweise – Linkin Park zahlreiche Songs aus dem (mal mehr, mal minder) Indie- und Alternative-Rock-Kosmos auf der Compilation. Ebenjene kann man bereits auf der Webseite zum Album vorbestellen.

Als Vorgeschmack gibt es – Vorsicht, ohrwurmiger Karaoke-Klassiker! – Neck Deeps recht original interpretierte Version des von Natalie Imbruglia populär gemachten Ednaswap-Songs „Torn“ zu hören – und um’s rund zu machen, hat die britische Pop-Punk-Band dafür sogar das Video des 1997er Hits nachgestellt…

 

 

Hier die vollständige Tracklist der Compilation:

01. Neck Deep – „Torn“ (Natalie Imbruglia/Ednaswap)
02. Movements – „Losing My Religion“ (R.E.M.)
03. Stand Atlantic – „Your Graduation“ (Modern Baseball)
04. Dance Gavin Dance – „Semi Charmed Life“ (Third Eye Blind)
05. Against Me! – „People Who Died“ (The Jim Carroll Band)
06. Taking Back Sunday – „Bullet With Butterfly Wings“ (The Smashing Pumpkins)
07. Dream State – „Crawling“ (Linkin Park)
08. As It Is – „Such Great Heights“ (The Postal Service)
09. Oceans Ate Alaska – „Shape Of My Heart“ (Sting)
10. Too Close To Touch – „Let It Be“ (The Beatles)
11. Dan Campbell & Ace Enders – „Broom People“ (The Mountain Goats)
12. The Maine – „Transatlanticism“ (Death Cab For Cutie)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Peach Pit – „Did I Make You Cry On Christmas Day?“


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Die aus dem kanadischen Vancouver stammenden „Chewed Bubblegum Popper“ (so zumindest die Selbstbeschreibung) von Peach Pit haben sich aus gegebenem Anlass Sufjan Stevens‚ saisonalen Instant-Feel-Good-Smasher „Did I Make You Cry on Christmas Day? (Well, You Deserved It)„, anno 2005 auf einer der zahlreichen Weihnachts-EPs des Ausnahme-Electro-Singer/Songwriters erschienen, vorgenommen und den Song einer feinen Neuinterpretation unterzogen… Me likes.

 

„We’ve been fans of Sufjan Stevens‘ music for a while now. Recently since we’ve been all over the East Coast of the States we’ve been putting him on in the van lots. You can’t drive through Illinois or Chicago without chucking some Sufjan on. Anyways, we wanted to do a Christmas cover this year but we kinda hate Christmas songs so this one seemed like the best fit since it’s really just a sad song with the word Christmas in it.“

 

 

By the way: Wer dem Indiepop-Quartett eine seiner dazugehörigen Weihnachts-7-Inches via Bandcamp abkauft, dessen Geld spenden Peach Pit zu satten 100 Prozent an das „1-800-SUICIDE and Crisis Centre BC“ (also an die örtliche Suizidpräventionsorganisation). Gute Sache, das.

 

Rock and Roll.

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