Schlagwort-Archive: Südafrika

Song des Tages: Patty Monroe – „Fighter“ (feat. Amanda Palmer)


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Dass die ohnehin stets umtriebige Amanda Palmer (deren neues Album „There Will Me No Intermission„, das erste Solo-Werk seit „Theatre Is Evil“ von 2012, im Übrigen morgen erscheint) immer für die ein oder andere Kollaboration mit anderen Künstlern gut ist? Nix Neues.

Der gemeinsam mit der 21-jährigen südafrikanischen Hip-Hop-Musikerin Patty Monroe, welche gebürtig Megan Steenkamp heißt und aus den Suburbs von Kapstadt stammt, aufgenommene Song „Fighter“, den die Ex-Dresden-Dolls-Vorsteherin vor ziemlich einem Jahr online präsentierte (jaja, auch mir geht bei Mrs. Palmer mal das Eine oder Andere durch die Lauschlappen…), überrascht denn doch. Und ist nichtsdestotrotz einmal mehr große Piano-Kunst – sowohl, was die Instrumentierung betrifft (vom Pop-Faktor könnte das Stück auch einer Rihanna gut zu Gesicht stehen), als auch was die Botschaft anbelangt… Gehört gehört!

 

„i met patty monroe last month in south africa and we hit the studio together in cape town. this is her song „fighter“, played live with me on vocals and piano. this song is available here on soundcloud only. if you want to read about the backstory of the making of this song, go here on patreon: www.patreon.com/posts/17422681

and please join the patreon so we can make more awesome shit like this.“

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(Nelson Rolihlahla Mandela, 1918-2013, führender südafrikanischer Aktivist und Politiker im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid, sowie von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes)

 

Rock and Roll.

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„Rakka“ – Neill Blomkamp stellt kompletten Kurzfilm mit Sigourney Weaver online


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Der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp („District 9“, „Elysium“, „Chappie“) und die kürzlich gegründeten amerikanisch-kanadischen Oats Studios haben ihren ersten gemeinsamen Kurzfilm „Rakka“ veröffentlicht. Zu sehen ist der wilde Mix aus Science-Fiction und Horror kostenfrei auf YouTube und Steam.

Rakka“ spielt im Jahr 2020. Die Menschheit wurde von außerirdischen Echsenwesen versklavt. Diese haben begonnen, die Welt und die Atmosphäre zu verändern. Überall ragen schwarze, organisch aussehende Türme in den Himmel. Die Menschen werden entweder getötet oder für grausame Experimente missbraucht. Nur eine kleine Gruppe von freien Überlebenden, geführt von Sigourney Weaver (die ja spätestens seit „Alien“ als ausgewiesene Expertin im Kampf gegen außerirdische Dreckviecher gilt), stellt sich im post-apokalyptischen Texas gegen die Invasoren.

„In ‚Rakka‘ seht ihr, was auf unserer Welt passiert. Nur verlagert in eine Science-Fiction-Kulisse“, sagt Blomkamp. „Die ursprüngliche Idee war es, zu zeigen, wie eine lokale Gemeinschaft auf eine Besatzungsmacht reagiert.“ Viele Momente erinnern daher an Szenen, die wir (leider) aus den Nachrichten kennen, wenn etwa wieder einmal über Kämpfe zwischen Syrern und dem sogenannten Islamischen Staat berichtet wird. Wie die Islamisten zerstören auch die Klum (wie die außerirdischen Echsenwesen im Kurzfilm heißen) Denkmäler und Symbole von Kunst- und Kultur. Auch Momente aus Dokumentationen rund um den Zweiten Weltkrieg, den Vietnam- und Irakkrieg spiegeln sich in den Bildern von „Rakka“ (das seinen Namen wiederum von einer Stadt im Norden Syriens hat, welche lange Zeit als Hochburg des IS im Land galt).

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Neill Blomkamp, der seine Karriere mit Kurzfilmen begonnen hatte (und welche zum Teil, wie „Alive in Joburg“ zu „District 9“ und mit „Tetra Vaal“ zu „Chappie„, zu abendfüllenden Spielfilmen wurden), sieht das Kurzfilm-Projekt sowie Oats Studios vor allen als Testfeld für neue, experimentelle Ideen, die man anderswo – und vor allem außerhalb des weltweiten Netzes – schwer verwirklichen könne. „Rakka“ gehört zu Volume 1 der geplanten Kurzfilmreihe, die aus insgesamt drei jeweils zwanzigminütigen Episoden bestehen soll.

Die ersten drei Kapitel sollen kostenlos zu sehen sein. Ein weiteres Ziel des Projekts sei es, zu sehen, wie gut das Publikum die Reihe annimmt. So will man feststellen, ob sich mit Volume 2 Geld verdienen lässt, indem die Zuschauer für die einzelnen Episoden zahlen. Der Vertrieb soll über die Gaming-Plattform Steam erfolgen.

 

 

Weitere Infos findet ihr hier

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Hunter As A Horse – „Disarm“


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Dark Electronica ist ja momentan – oder gar seit einiger Zeit? – der vielbeschworene „heißeste Scheiß“ der krediblen Indieclubszene, wie’s scheint…

Da passen denn auch Hunter As A Horse ganz gut ins Bild. Im Grunde bilden die beiden aus dem südafrikanischen Johannesburg stammenden Mia Van Wyk und Paul Galanakis das weiblich-männliche songschreiberische Gerüst des Bandprojekts und holen sich erst auf Bühnenbrettern weitere Hilfe hinzu (etwa die argentinische Schlagzeugerin Laura Fares). Gut ins Multikulti-Bild in Zeiten der Globalisierung passt außerdem, dass Mia und Paul bereits vor einigen Jahren gemeinsam nach Richmond upon Thames in den Südwesten Londons zogen, da sie damals genau dort, in Englands pulsierender Metropole, die Keimzelle für aufstrebende neue Electronica-Projekte vermuteten. Ihre Musik lässt sich klanglich wohl irgendwo im mystischen Dickicht zwischen Bat For Lashes und Lana Del Rey verorten, oder um eine ausgesprochen schwurbelige Selbstbeschreibung zu bemühen: „Hunter As a Horse draw inspiration from sources as diverse as astral travel, shamanism, psychedelia and the macabre, as well as from an eclectic collectanea including Stephen King, Nina Simone, Chopin, Clive Barker, Jimi Hendrix, Johnny Cash and Jan Bartell’s ‘Spindrift’‘.

Kaum weniger ungewöhnlich klingt demnach auch das, was das Dark Folk Electronica-Duo aus „Disarm“, im Original vom 1993 erschienenen Smashing Pumpkins-Album „Siamese Dream“ stammend, macht. Statt Akustikgitarren und Glockenpiel ertönen pop- und Eighties-affine Synthesizerlinien, die so auch ganz gut zum Soundtrack-Outfit von Nicolas Winding Refns stilbildendem Film „Drive“ (mit Ryan Gossling als wortkarger Auftragsfahrer) gepasst hätten, während Billy Corgans quengeliger Gesang durch das verführerisch düstere Hauchen von Mia Van Wyk ersetzt wird. Dass da bereits die artverwandten Schotten von CHVRCHES interessiert ums Eck lugen zeigt lediglich, dass Van Wyk und Galanakis damals mit ihrer Entscheidung, nach England zu gehen, gar nicht mal so falsch lagen…

 

 

Mehr von Hunter As A Horse gibt’s via Soundcloud, während man via Facebook immer auf dem Laufenden bleibt…

 

Rock and Roll.

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Flashmob für Mandela


Wollies Mandela tribute

Flashmob einmal anders… Anfangs sieht alles nach einer ganz normalen, alltäglichen Szenerie aus. Als dann jedoch immer mehr (vermeintliche) Supermarktangestellte und Kunden in den Kanon mit einstimmen, stellt sich jedoch schnell heraus, dass man soeben Zeuge eines Tribute-Flashmobs für den kürzlich verstorbenen Nationalhelden Nelson Mandela wird…

Für die knapp drei Minuten kurze Gesangseinlage haben sich Woolworths SA und der Soweto Gospel Choir zusammen getan, um den anwesenden verdutzten – und gegen Ende nicht selten sichtlich bewegten – Kunden eines Supermarktes in Johannesburg ihre Version des Stückes „Asimbonanga“ (We Have Not See Him), welches während Mandelas 27-jähriger Inhaftierung als eine Ruf nach dessen Freilassung entstand, darzubieten. Einerseits cleveres Marketing und Product Placement, andererseits toll anzusehen und -hören. Oder um es mit den Worten der „Yahoo! News South Africa“ zu sagen: „Well done, Woolies. Well done.“

 

Asimbonanga [we have not seen him]
Asimbonang‘ uMandela thina [we have not seen Mandela]
Laph’ekhona [in the place where he is]
Laph’ehleli khona [in the place where he is kept]

Asimbonanga
Asimbonang ‚umfowethu thina [we have not seen our brother]
Laph’ekhona [in the place where he is]
Laph’wafela khona [in the place where he died]
Sithi: Hey, wena [We say: hey, you]
Hey, wena nawe [Hey, you and you]
Siyofika nini la‘ siyakhona [when will we arrive at our destination]

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


Nelson Mandela

 

„It always seems impossible until it’s done.“

(Nelson Mandela, 1918-2013, südafrikanischer Anti-Apartheidskämpfer und Politiker)

 

Rock and Roll.

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