Schlagwort-Archive: Südafrika

Zitat des Tages


21558808_1407058502744463_648138735231257480_n

 

(Nelson Rolihlahla Mandela, 1918-2013, führender südafrikanischer Aktivist und Politiker im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid, sowie von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes)

 

Rock and Roll.

Advertisements
Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

„Rakka“ – Neill Blomkamp stellt kompletten Kurzfilm mit Sigourney Weaver online


oats-studios-rakka-image-6

Der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp („District 9“, „Elysium“, „Chappie“) und die kürzlich gegründeten amerikanisch-kanadischen Oats Studios haben ihren ersten gemeinsamen Kurzfilm „Rakka“ veröffentlicht. Zu sehen ist der wilde Mix aus Science-Fiction und Horror kostenfrei auf YouTube und Steam.

Rakka“ spielt im Jahr 2020. Die Menschheit wurde von außerirdischen Echsenwesen versklavt. Diese haben begonnen, die Welt und die Atmosphäre zu verändern. Überall ragen schwarze, organisch aussehende Türme in den Himmel. Die Menschen werden entweder getötet oder für grausame Experimente missbraucht. Nur eine kleine Gruppe von freien Überlebenden, geführt von Sigourney Weaver (die ja spätestens seit „Alien“ als ausgewiesene Expertin im Kampf gegen außerirdische Dreckviecher gilt), stellt sich im post-apokalyptischen Texas gegen die Invasoren.

„In ‚Rakka‘ seht ihr, was auf unserer Welt passiert. Nur verlagert in eine Science-Fiction-Kulisse“, sagt Blomkamp. „Die ursprüngliche Idee war es, zu zeigen, wie eine lokale Gemeinschaft auf eine Besatzungsmacht reagiert.“ Viele Momente erinnern daher an Szenen, die wir (leider) aus den Nachrichten kennen, wenn etwa wieder einmal über Kämpfe zwischen Syrern und dem sogenannten Islamischen Staat berichtet wird. Wie die Islamisten zerstören auch die Klum (wie die außerirdischen Echsenwesen im Kurzfilm heißen) Denkmäler und Symbole von Kunst- und Kultur. Auch Momente aus Dokumentationen rund um den Zweiten Weltkrieg, den Vietnam- und Irakkrieg spiegeln sich in den Bildern von „Rakka“ (das seinen Namen wiederum von einer Stadt im Norden Syriens hat, welche lange Zeit als Hochburg des IS im Land galt).

oats-1

Neill Blomkamp, der seine Karriere mit Kurzfilmen begonnen hatte (und welche zum Teil, wie „Alive in Joburg“ zu „District 9“ und mit „Tetra Vaal“ zu „Chappie„, zu abendfüllenden Spielfilmen wurden), sieht das Kurzfilm-Projekt sowie Oats Studios vor allen als Testfeld für neue, experimentelle Ideen, die man anderswo – und vor allem außerhalb des weltweiten Netzes – schwer verwirklichen könne. „Rakka“ gehört zu Volume 1 der geplanten Kurzfilmreihe, die aus insgesamt drei jeweils zwanzigminütigen Episoden bestehen soll.

Die ersten drei Kapitel sollen kostenlos zu sehen sein. Ein weiteres Ziel des Projekts sei es, zu sehen, wie gut das Publikum die Reihe annimmt. So will man feststellen, ob sich mit Volume 2 Geld verdienen lässt, indem die Zuschauer für die einzelnen Episoden zahlen. Der Vertrieb soll über die Gaming-Plattform Steam erfolgen.

 

 

Weitere Infos findet ihr hier

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Hunter As A Horse – „Disarm“


haah_2

Dark Electronica ist ja momentan – oder gar seit einiger Zeit? – der vielbeschworene „heißeste Scheiß“ der krediblen Indieclubszene, wie’s scheint…

Da passen denn auch Hunter As A Horse ganz gut ins Bild. Im Grunde bilden die beiden aus dem südafrikanischen Johannesburg stammenden Mia Van Wyk und Paul Galanakis das weiblich-männliche songschreiberische Gerüst des Bandprojekts und holen sich erst auf Bühnenbrettern weitere Hilfe hinzu (etwa die argentinische Schlagzeugerin Laura Fares). Gut ins Multikulti-Bild in Zeiten der Globalisierung passt außerdem, dass Mia und Paul bereits vor einigen Jahren gemeinsam nach Richmond upon Thames in den Südwesten Londons zogen, da sie damals genau dort, in Englands pulsierender Metropole, die Keimzelle für aufstrebende neue Electronica-Projekte vermuteten. Ihre Musik lässt sich klanglich wohl irgendwo im mystischen Dickicht zwischen Bat For Lashes und Lana Del Rey verorten, oder um eine ausgesprochen schwurbelige Selbstbeschreibung zu bemühen: „Hunter As a Horse draw inspiration from sources as diverse as astral travel, shamanism, psychedelia and the macabre, as well as from an eclectic collectanea including Stephen King, Nina Simone, Chopin, Clive Barker, Jimi Hendrix, Johnny Cash and Jan Bartell’s ‘Spindrift’‘.

Kaum weniger ungewöhnlich klingt demnach auch das, was das Dark Folk Electronica-Duo aus „Disarm“, im Original vom 1993 erschienenen Smashing Pumpkins-Album „Siamese Dream“ stammend, macht. Statt Akustikgitarren und Glockenpiel ertönen pop- und Eighties-affine Synthesizerlinien, die so auch ganz gut zum Soundtrack-Outfit von Nicolas Winding Refns stilbildendem Film „Drive“ (mit Ryan Gossling als wortkarger Auftragsfahrer) gepasst hätten, während Billy Corgans quengeliger Gesang durch das verführerisch düstere Hauchen von Mia Van Wyk ersetzt wird. Dass da bereits die artverwandten Schotten von CHVRCHES interessiert ums Eck lugen zeigt lediglich, dass Van Wyk und Galanakis damals mit ihrer Entscheidung, nach England zu gehen, gar nicht mal so falsch lagen…

 

 

Mehr von Hunter As A Horse gibt’s via Soundcloud, während man via Facebook immer auf dem Laufenden bleibt…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Flashmob für Mandela


Wollies Mandela tribute

Flashmob einmal anders… Anfangs sieht alles nach einer ganz normalen, alltäglichen Szenerie aus. Als dann jedoch immer mehr (vermeintliche) Supermarktangestellte und Kunden in den Kanon mit einstimmen, stellt sich jedoch schnell heraus, dass man soeben Zeuge eines Tribute-Flashmobs für den kürzlich verstorbenen Nationalhelden Nelson Mandela wird…

Für die knapp drei Minuten kurze Gesangseinlage haben sich Woolworths SA und der Soweto Gospel Choir zusammen getan, um den anwesenden verdutzten – und gegen Ende nicht selten sichtlich bewegten – Kunden eines Supermarktes in Johannesburg ihre Version des Stückes „Asimbonanga“ (We Have Not See Him), welches während Mandelas 27-jähriger Inhaftierung als eine Ruf nach dessen Freilassung entstand, darzubieten. Einerseits cleveres Marketing und Product Placement, andererseits toll anzusehen und -hören. Oder um es mit den Worten der „Yahoo! News South Africa“ zu sagen: „Well done, Woolies. Well done.“

 

Asimbonanga [we have not seen him]
Asimbonang‘ uMandela thina [we have not seen Mandela]
Laph’ekhona [in the place where he is]
Laph’ehleli khona [in the place where he is kept]

Asimbonanga
Asimbonang ‚umfowethu thina [we have not seen our brother]
Laph’ekhona [in the place where he is]
Laph’wafela khona [in the place where he died]
Sithi: Hey, wena [We say: hey, you]
Hey, wena nawe [Hey, you and you]
Siyofika nini la‘ siyakhona [when will we arrive at our destination]

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


Nelson Mandela

 

„It always seems impossible until it’s done.“

(Nelson Mandela, 1918-2013, südafrikanischer Anti-Apartheidskämpfer und Politiker)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Videoneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Nine Inch Nails – Came Back Haunted

came back haunted

„Came Back Haunted“, der erste Song aus dem am 3. September erscheinenden neunen Nine Inch Nails-Album „Hesitation Marks“ hat nun auch ein amtliches Musikvideo bekommen. Und Regie führte hier kein Geringerer als David Lynch, mit dem NIN-Frontmann Trent Reznor bereits seit den Neunzigern befreundet ist. Kein Wunder also, dass man bei den verstörenden Bildern an selige „Lost Highway“- oder „Twin Peaks“-Zeiten denken muss…

 

 

 

Yeah Yeah Yeahs – Despair

Yeah-Yeah-Yeahs

Einmal ein Musikvideo auf dem des Empire State Building drehen – davon träumen wohl viele Künstler… Für Karen O, Nick Zinner und Brian Chase, unter dem Bandnamen Yeah Yeah Yeahs seit Jahren wohl eine der musikalischen New Yorker Vertonungsinstitutionen, wurde dieser Traum – übrigens als erste Band überhaupt – nun Wirklichkeit. Im Video zu „Despair“, der nächsten Single des aktuellen Albums „Mosquito„, folgt Regisseur Patrick Daughters der Band vom der diskokugelbeschienenen Club über Subwayfahrten bis aufs Dach des Empire State Buildings, wo die Yeah Yeah Yeahs ihrem melancholischen Song den euphorisch betanzten Ausklang geben. Schöne Bilder, schöner Song.

 

 

 

Stars – Hold On When You Get Love And Let Go When You Give It 

Stars

Nicht weniger Lebensfreude dürfte auch der neuste Videobeitrag der kanadischen Indiepopper Stars versprühen. In „Hold On When You Get Love And Let Go When You Give It“, welches vom im vergangenen Oktober erschienenen Album „The North“ stammt, ist eine Menge Dragqueens bei den Vorbereitungen für eine Modenschau zu sehen. I’m easy like Sunday morning…

 

 

 

Dear Reader – Took Them Away

Kevin_Schuenemann_Cheri_AgainstWall-820x430

Südafrika stand ja in den vergangenen Tagen und Wochen mehr als einmal im Fokus der medialen Weltöffentlichkeit – Stichwort: Oscar Pistorius, Stichwort: Nelson Mandela, Stichwort: Staatsbesuch von Barack Obama. Wer mehr über die Geschichte und das Lebensgefühl des Landes am südlichen Ende des afrikanischen Kontinents erfahren möchte, der sollte sich „Rivonia„, das aktuelle Album von Dear Reader, zu Gemüte führen. Darin spürt Frontfrau Cherilyn MacNeil, welche wiederum seit Jahren in Berlin lebt, den Geschichten und Traditionen ihrer südafrikanischen Heimat nach – und das hört und fühlt man auf dem durchaus tollen und faszinierenden Album dann auch, im besten Sinne…

Zu „Took Them Away“, laut MacNeil der Schlüsselsong auf „Rivonia“, lässt sich seit wenigen nun auch ein Musikvideo im weltweiten Netz finden. Regisseur Rob Savage wird dazu wie folgt zitiert: “The video tells the story of a young girl who misinterprets something she sees and inadvertently causes tragedy to ensue. We wanted the visuals to have a theatrical quality, taking place in a black void representing her over-dramatized view of the events, almost as though the action was taking place on an empty stage.”

 

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: