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Song des Tages: King Hannah – „State Trooper“


Dass das Liverpooler Duo, bestehend aus Hannah Merrick und Craig Whittle, eine echte Indie-Newcomer-Offenbarung darstellt, hat es bereits mit der vor nicht allzu langer Zeit auf ANEWFRIEND vorgestellten Single „Crème Brûlée“ und der anschließenden Debüt-EP „Tell Me Your Mind And I’ll Tell You Mine“ bewiesen. Nun trauen sich King Hannah mit ihrer neuen Single gleich an Rock-Ikone Bruce Springsteen heran. Und wie superb ist denn diese Cover-Fassung von „State Trooper“ bitte gelungen! Merrick und Whittle überführen Springsteens auf dem düster-reduzierten Boss’schen Album-Klassiker „Nebraska“ anno 1982 veröffentlichten Song in eine bedrohlich flirrende Indie-Rock-meets-Dream-Pop-Großtat mit dynamischer Aufbaustruktur und einem vorzüglichen Gitarren-Schlagzeug-Feuerwerk à la Neil Youngs Crazy Horse (noch so eine Rock-Legende, auf deren Pfaden sie hier wandeln). Eine feine Version, an der man sich gar nicht satthören mag…

„We have always loved the Bruce Springsteen album ‚Nebraska‘, how sparse and raw it sounds, and how it is effectively a live demo recording. We wanted to keep that live-feel when covering ‚State Trooper‘ and so we tracked the song live in our little home studio. We tried to do justice to the atmosphere of the original when arranging the track, with rumbling tom-heavy drums, warm creamy guitars and intimate slap-back vocals.“

(King Hannah über „State Trooper“)

Rock and Roll.

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Song des Tages: Son Little – „State Trooper“


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State Trooper„, 1982 – also vor satten 34 Jahren – auf dem bis heute wohl düstersten Bruce-Springsteen-Album „Nebraska“ erschienen, ist und bleibt ein großartiges Stück Songwriterkunst, dass es einem geradezu durch Mark und Bein fährt, klar. Und freilich haben sich auch diesen Song schon so einige Künstler – von den Veils (tolle Coverversion auch!) über die Cowboy Junkies bis hin zu Thrice-Fronter Dustin Kensrue – vorgenommen, um ihm eine mehr oder minder eigene Duftmarke zu verleihen.

In die Reihe der durchaus gelungenen Coverversionen reiht sich auch Aaron Earl Livingston, besser bekannt als Son Little, ein. Und obwohl der Herr selbst, welcher nach einigen EPs und namenhaften Kollaborationen – unter anderem mit der legendären HipHip-Kombo The Roots, dem Soundtüftler RJD2 oder der Grammy-prämierten Soulstimme Mavis Staples – im letzten Jahr sein selbstbetiteltes Debütalbum in die Plattenläden stellte, noch ein recht unbeschriebenes Blatt sein mag, ist seine musikalische Bandbreite – von Soul, Blues, R&B, Jazz und HipHop bis hin zu Garage Rock – ebenso lang wie die Liste an Städten, in denen Livingston aufwuchs (in Los Angeles zu Welt gekommen, in New Jersey, Louisiana, New York und Philadelphia groß geworden, was auch die Vielfalt an musikalischen Stilen erklären dürfte).

Ja, irgendwie reiht sich da auch Springsteens mit Spannung aufgeladene Nummer über einen paranoiden Kleinkriminellen, der in einer regnerischen Nacht den New Jersey Highway herunterjagt und immerzu fürchtet, dass die Polizei ihm bereits dicht auf den Fersen sei, gut ins Bild ein. Natürlich auch, da der Song nahezu unkaputtbar ist.

 

 

„New Jersey Turnpike riding on a wet night
‚Neath the refinery’s glow out where the great black rivers flow
License, registration, I ain’t got none
But I got a clear conscience ‚bout the things that I done

Mister state trooper, please don’t stop me
Please don’t stop me, please don’t stop me

Maybe you got a kid, maybe you got a pretty wife
The only thing that I got’s been bothering me my whole life
Mister state trooper, please don’t stop me
Please don’t you stop me, please don’t you stop me

In the wee wee hours your mind gets hazy
Radio relay towers gonna lead me to my baby
The radio’s jammed up with talk show stations
It’s just talk, talk, talk, talk, till you lose your patience
Mister state trooper, please don’t stop me…“

 

Rock and Roll.

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