Schlagwort-Archive: Spotify

Der heutige Massengeschmack…


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(gefunden bei Facebook / Instagram)

 

Rock and Roll.

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„Drawn & Recorded“ – Die Geschichte hinter Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ als animierter Kurzfilm


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Zwar sind sowohl der Song selbst als auch dessen amüsante Hintergrundgeschichte längst Rockhistorie, trotzdem hat es stolze 27 Jahre gedauert, bis jemand auf die Idee kam, all das als animierten Kurzfilm zu verarbeiten. Im Rahmen der Reihe „Drawn & Recorded“ erzählt uns Rocksänger Joseph Henry „T Bone“ Burnett zu handgezeichneten Bildern (welche wiederum an die nicht eben unumstrittene Doku „Montage Of Heck“ erinnern), welche Umstände im Jahr 1991 zur Entstehung von Nirvanas Grunge-Urschrei „Smells Like Teen Spirit“ führten:

Drawn & Recorded tells the stories that fell through the floorboards of music history and brings them to the light of day via unique, hand-drawn animation and the raspy, baritone voice of T Bone Burnett. Sometimes hilarious, occasionally tragic, always compelling – these anecdotes show a side of people behind the melodies that you may never have known.

Der gut zweiminütige Kurzfilm schlägt dabei einen interessanten Bogen von der Geschichte des hinlänglich bekannten Songs hin zur Anpassungsfähigkeit des Kapitalismus. Denn ohne dies beabsichtigt zu haben, kurbelte der Alles-Gegner Kurt Cobain mit diesem Welthit auch den Verkauf eines Produktes an…

Der Kurzfilm lief kürzlich beim „Sundance Film Festival“ im US-amerikanischen Park City. Vor dem Hintergrund der mitschwingenden Kapitalismuskritik scheint es dabei wiederum schon ein wenig amüsant, dass der Animationsfilm ausgerechnet von Spotify in Auftrag gegeben wurde. Er ist Teil der Reihe „Drawn & Recorded„, die wenig bekannte, aber spannende Geschichten aus der Musikwelt erzählt. Die anderen Folgen sind bis jetzt jedoch nur über Spotify zu sehen. Regie führte Drew Christie, der in diesem Interview über den Entstehungsprozess der Serie berichtet…

 

(gibt’s alternativ auch bei YouTube…)

 

Rock and Roll.

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Keine neue Musik, bitte – Ich bin Ü30!


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Eine aktuelle Umfrage im Auftrag eines Streaming-Dienstes bestätigt ein altes Klischee: Demnach hören Menschen statistisch um ihr 30. Lebensjahr herum langsam auf, neue Musik zu entdecken und sich dafür zu begeistern. Die Gründe für diese „musikalische Erstarrung“ sind vielfältig.

Die These ist keineswegs neu: Mit fortschreitendem Alter begeistern sich Menschen immer weniger für neue, aktuelle Musik und hören stattdessen mehr und mehr nur noch ihre „alten“ Lieblingskünstler, die sie seit Jahren begleiten – schon der Erfolg der jüngsten Touren von grau melierten Altherren-Bands wie AC/DC, Guns N‘ Roses oder den Rolling Stones könnte ein weiterer Indizienbaustein dafür sein, dass an diesem Klischee etwas dran ist.

Eine Umfrage im Auftrag des Streaming-Anbieters Deezer kam nun zu dem gleichen Ergebnis. Demnach tritt statistisch im Alter von 30 Jahren und sechs Monaten bei Musikfans eine „musikalische Erstarrung“ ein, sie entdecken also keine neue Musik mehr.

Als Gründe nannten die Befragten unter anderem zu wenig Zeit oder Lust wegen ihres Jobs oder ihrer Kinder, eine Überforderung durch die Masse an neuer Musik oder durch die Masse an Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen.

Stolze 60 Prozent der Befragten gaben an, sie würden sich in einem „musikalischen Trott“ gefangen fühlen, der sie immer wieder die gleichen Künstler hören ließe. Gleichzeitig sagten 47 Prozent der Befragten, sie würden gern mehr Zeit haben, um sich mit neuer Musik zu beschäftigen. Nur 25 Prozent äußerten „gar kein Interesse“, noch neue Musik zu finden.

Die meiste neue Musik wird laut der Studie im Alter von circa 24 Jahren entdeckt. In diesem Alter hätten 75 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben zehn oder mehr neue Songs pro Woche gehört, 64 Prozent entdeckten in diesem Alter fünf oder mehr neue Künstler im Monat.

Die Aussagekraft der Studie ist dabei schwer einschätzbar. Wichtige Daten wie die Zahl der Befragten, die Art der Fragestellung oder die Auswahl der befragten Personen wurden nämlich nicht veröffentlicht.

Die Studie deckt sich allerdings mit dem Ergebnis früherer Befragungen: 2015 kam eine – nicht wissenschaftliche – Analyse zu einem ähnlichen Ergebnis, die anhand von Nutzerdaten von Spotify und anderen Plattformen das Hörverhalten untersuchte. Dort hieß es, mit rund 33 Jahren würden viele Menschen aufhören, neue Musik zu entdecken und stattdessen verstärkt zu Musik ihrer Jugend zurückkehren.

All das lässt „High Fidelity“ gleich in einem noch nerdigeren Licht dastehen…

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Rock and Roll.

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Das musikalische Shuffle-Roulette…


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(gefunden bei Facebook)

 

Nichts für schwache Nerven: die musikalische Shuffle-Variante im Russisches-Roulette-Modus – jetzt auch als Spotify-Playlist. I want to play a game…

 

Rock and Roll.

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Zeiten ändern sich, reloaded


Alle elf Minuten merkt ein Single, dass es heutzutage gar nicht mehr so leicht ist, sie zu überreden, mit nach oben zu kommen.

Ich selbst hätte ja tatsächlich noch ganze Wände voller Musik anzubieten, ich alter Nostalgiker – dafür jedoch (noch) keine Spotify-Playliste…

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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Stadt, Land, Lied – „Spotimap“ zeigt interaktiv die Lieder zu besungenen Städten


Frau mit Kopfhörer

Frank Sinatras „New York, New York“, „Empire State Of Mind“ von Jay-Z und Alicia Keys oder Stings „Englishman In New York“  – allein Wikipedia zählt fast 3.000 Songs über die „Stadt, die niemals schläft“. Klar, New York City, Paris oder London werden gern und oft besungen. Doch wie steht es um weniger berühmte Orte dieser Welt – Bordeaux in Frankreich, Odessa in der Ukraine oder Ankara in der Türkei?

Eine interaktive Karte namens „Spotimap„, entwickelt von Programmierer Javier Arce, ermöglicht es dem Nutzer, genau das rauszufinden. Ob es Songs über das argentinische Buenos Aires oder Kathmandu in Nepal gibt? Ja, gibt es! Man kann sich auf der Karte durch die ganze Welt manövrieren und durch einen Klick auf die betreffende Stadt erhält man eine Spotify-Playlist mit Songs, in denen der entsprechende Ort besungen wird.

So kann man herausfinden, dass nicht nur unsere Hauptstadt desöfteren Gegenstand von musikalischem Interesse wird, sondern auch andere deutsche Städte wie Hamburg, Köln und Bochum – wobei Herbert Grönemeyers gleichnamiger Song hier den einzigen Treffer darstellt. Außerdem erhalten auch Göttingen und Rostock eine Ehrung – die französische Sängerin Barbara würdigte die niedersächsische Stadt Göttingen in einem Chanson und Rapper Marteria besang seine Heimat im Song „Mein Rostock“. Trotzdem gibt es im Kleinen hier und da freilich noch etwas Nachholbedarf. So lassen sich etwa für Leipzig oder Dresden – trotz entsprechend vorhandener (aktueller) Songs (etwa „Leipzig“ der belgischen Band Balthazar oder „Dresden“ von The Slow Show) – bislang keine Einträge finden.

Insgesamt hat man als User die Wahl sich durch über 200 Städte zu klicken und kann nahezu 8000 Songs hören. 2744 Songs handeln von New York City – Berlin landet mit 154 Liedern auf Platz fünf. Ein netter, interessanter Zeitvertreib ist „Spotimap“ allemal…

Spotimap

 

Rock and Roll.

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