Schlagwort-Archive: Soundtrack

Song des Tages: Highasakite – „God Don’t Leave Me“ (live)


Im Jahr der Bandgründung direkt ein komplettes Debütalbum zu veröffentlichen und damit im Heimatland die Charts zu entern, ist schon beeindruckend genug. Erfolgreiche Genre-Wechsel und ein starkes Feingefühl für bewegende Sound-Landschaften haben der Kunst von Highasakite außerdem bereits mehrfach die Krone aufgesetzt. 2012 trafen sich Sängerin Ingrid Helene Håvik und Schlagzeuger Trond Bersu auf der Trondheim Jazz Conservatory und beschlossen schnell, zukünftig zusammen Musik zu machen – die Geburtsstunde der norwegischen Indie-Pop-Band.

„Rare musical landscapes, a place of long dark shadows, sudden flashes of glittering light, brooding silences and unexpected explosions of fierce percussion…“ (Highasakite über Highasakite)

Man braucht auch kein Geheimnis draus zu machen, man hört’s ohnehin schnell – ausschweifend atmosphärisch ging es bei Highasakite schon immer zu. Doch setzte das Duo, welches vor allem auf der Bühne manches Mal zum Quintett anwachsen kann, diese Fähigkeit bei den von Electro-Folk durchdrungenen ersten Langspielern „All That Floats Will Rain“ und „Silent Treatment“ noch auf sehr malerische Weise ein, wurden ihre Songs auf dem 2016er Album „Camp Echo“ deutlich vielschichtiger und elektronischer, ja: düsterer. Anstatt länger in melancholischen Traumbildern zu schwelgen, thematisierten Ingrid Helene Håvik und Trond Bersu in vielen Stücken verdammt weltliche Ängste in Verbindung mit Krieg, Terror oder der Klimaerwärmung. Findige Füchse lesen dies bereits aus dem Albumtitel „Camp Echo“ heraus, schließlich handelt es sich hierbei um den Namen eines Gefangenenlagers in Guantanamo Bay. Passend dazu verlagerten Highasakite die dazugehörige Soundkulisse hin zu Neunziger-R’n’B, Trance und sinistrem Synthie-Pop mit tonnenschweren Tastentönen, Drumbeats und Verfremdungseffekten – kühl, aggressiv und aufgewühlt klingen hier viele Momente, in einer Manier, die oft genug an The Knife erinnert. Diesen Weg setzte die Band, die bereits mehrfach den renommierten norwegischen „Spellemannsprisen“ einheimsen konnte und 2016 sogar beim „Nobel Peace Prize Concert“ auftrat, unlängst auch mit dem 2019 erschienenen Album „Uranium Heart“ fort: Schlagzeug, Gitarre, Synthesizer und allerlei elektronische Elemente bilden vornehmlich den Rahmen für die hingebungsvoll-epischen Klangflächen der Norweger.

Was auf Konserve zwar recht gut als Kopfkino-Untermalung funktioniert, an mancher Stelle jedoch auch schnell überfrachtet wirkt und – zumindest nach meinem Gusto – zu electronica-lastig gerät, bekommen Highasakite live wesentlich wirkungsvoller hin. Bestes Beispiel ist etwa die „Acoustic Versions EP„, auf der die Band vier Songs von „Camp Echo“ in reduziertem Gewand präsentiert. Oder eben diese 2019er Live-Variante des tollen Songs „God Don’t Leave Me“ (hier und hier gibt’s weitere Auszüge von jener Show). Auch dieser stammt vom 2016 erschienen dritten Album und verhandelt zum Widerhall von Synthies und Chor einen verzweifelten Ruf an Gott, den laut Band ein Soldat in seiner größten Not ausstoßen könnte…

(Auf den Song aufmerksam geworden bin ich übrigens durch seinen Einsatz in der zwar etwas vorhersehbaren, jedoch dennoch sehenswerten norwegischen Nordic-Noir-Serie „TWIN„, welche auch für alle Freunde von „Game Of Thrones“ einen Binge-Versuch wert sein dürfte, immerhin ist Kristofer „Tormund Riesentod“ Hivju hier in einer Doppelhauptrolle zu sehen. Die insgesamt acht Folgen findet man bei Interesse in der ARD-Mediathek…)

„God, don’t leave me, I’ll freeze
I panic in my bedroom half asleep
God, don’t tempt me, I’m weak
And either way, it’s a shitty way to leave
Creator of my awful mind
You crossed the line this time
You crossed the line this time
It’s been a long time since the phone rang and it was you
God, don’t leave me, I’ll freeze
If only ‚bout a second of your time
If only ‚bout a second of your time

God, don’t leave me, I’ll freeze
Like the last summer
God, don’t leave me, I’ll freeze
Like the last summer (God, don’t leave me out)
God, don’t leave me, I’ll freeze
Like the last summer (God, don’t leave me now)
God, don’t leave me, I’ll freeze
Like the last summer (God, don’t leave me now)
Like the last summer (God, don’t leave me now)
Like the last summer (God, don’t leave me now)
Like the last summer…“

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Klassiker des Tages: Hole – „Gold Dust Woman“


Es gibt die ein oder andere Band, deren Songs – vor allem im retrospektiven Rückspiegel – viel besser dastehen als ihr Ruf es normalerweise erlauben dürfte. Hole etwa.

Woran liegt’s? Nun in diesem Fall ist die Antwort eine recht simpel: Courtney Love, ihres Zeichens bekanntlich Witwe von Grunge-Posterboy Kurt „Nirvana“ Cobain, Gelegenheitsschauspielerin (unter anderem in TV-Serien wie „Sons Of Anarchy“ oder „Empire“), ganz nebenbei Holes Herz, Stimme und Frontfrau sowie – vor allem in den Neunzigern und Nuller-Jahren – um kaum eine plakativ-skandalöse Rockstar-Allüre verlegen (und – Fun Facts, Fun Facts! – Mitbegründerin der legendären US-Punkband Babes In Toyland sowie 1983 für kurze Zeit Sängerin bei Faith No More).

In der Tat sind Hole’sche Alben wie „Live Through This“ (1994) oder „Celebrity Skin“ (1998) verdammt gut gealtert und Songs wie „Violet„, der Titelsong von letzterem Werk oder „Malibu“ (an welchem auch ein gewisser Billy Corgan mitschrieb) noch immer Tanzflächen füllende Smash-Hits für die nostalgische Neunziger-Rock-Party. Für alle Spätgeborenen ist es da fast schade, dass sich das Grunge-Rock-Quartett aus Los Angeles 2002 nach dreizehn (mehr oder minder) gemeinsamen Jahren aufgelöst hat und – von dem recht egalen 2010er Comeback-Werk „Nobody’s Daughter“ mal abgesehen – seit vielen, vielen Jahren um eine Reunion streitet. Denn auch wenn Courtney Love, Melissa Auf der Maur, Eric Erlandson und Patty Schemel kaum mehr an ihre Großtaten abknüpfen werden, so dürfte die Band wohl noch für die ein oder andere tolle Comeback-Show gut sein…

Was man außerdem schnell vergisst: Hole verstanden sich nicht selten hervorragend im Covern von Song-Klassikern. Man lausche etwa ihrer derb rockig hingerotzten Variante des Dylan-Evergreens „It’s All Over Now, Baby Blue“ (erschienen 2000 auf dem Soundtrack von „The Crow: Valvation“). Oder vor allem der Version des Fleetwood Mac’schen Klassikers „Gold Dust Woman“ (vom 1996 erschienenen Soundtrack zu „The Crow – City Of Angels“), bei der nicht nur covermesongs.com befindet, dass Courtney Love und ihren Mitstreitern da eine ganz famose Hommage an den Song vom 1977er Fleetwood-Mac-Überalbum „Rumours“ gelungen ist.

Und auch hier lässt sich eine kleine interessante Anekdote finden: Im Jahr 1997, nicht lange nach der Veröffentlichung des Hole’schen Covers von „Gold Dust Woman“, interviewte Courtney Love Fleetwood Mac-Sirene Stevie Nicks, die ja bekanntlich – sowohl stilistisch als auch musikalisch – eines ihrer größten Vorbilder war, für das SPIN Magazine. Auf die Frage nach dem Song meinte Nicks zunächst, dass der „dust“ Kokain sei, aber der Song von mehr als nur davon handele. Während des Interviews warf Nicks noch mit einem Haufen weiterer potentieller Bedeutungen um sich, bevor sie schließlich zugab: „Weißt du was, Courtney? Ich weiß nicht wirklich, worum es bei ‚Gold Dust Woman‘ geht. Ich weiß, dass es dort [während der Aufnahmen] Kokain gab und dass ich es mir irgendwie als ‚Goldstaub‘ vorgestellt habe. Ich müsste noch einmal in meine Tagebücher schauen und sehen, ob ich etwas über ‚Gold Dust Woman‘ herausfinden kann. Denn ich weiß es nicht wirklich. Es kann sich doch nicht alles um Kokain drehen…“ – durchaus eine Behauptung, zu der deren Interview-Partnerin Courtney Love die ein oder andere Geschichte beitragen könnte. Und wohl auch deshalb hätte sich kaum eine passendere Band „Gold Dust Woman“ vornehmen können…

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Klassiker des Tages: Alexi Murdoch – „All My Days“


2198_ansicht

Lang nichts von Alexi Murdoch gehört, oder? Es scheint gefühlt ewig her, dass Songs wie „Orange Sky“ in nahezu jeder TV-Serie liefen, wenn ihre allseits beliebten Protagonisten – bevorzugt mit dem Blick auf die schier unendliche Weite irgendeines Ozeans – gerade mal intensivst übers Leben sinnieren wollten…

500x500Und irgendwie scheint dem britischen Singer/Songwriter die Melancholie ja auch in die Wiege gelegt: Murdochs Vater ist Grieche, seine Mutter hat französische und schottische Vorfahren. Geboren 1973 in London, verbrachte er seine Kindheit in Griechenland, bevor er mit seiner Familie zurück nach Schottland zog. Von der Mutter erbt Alexi Murdoch seine Liebe zum Gesang, die er zunächst im Schulchor auslebt. Daneben versucht sich der Jungmusiker an nahezu jedem Instrument, das er in die Hände bekommt, darunter Klavier und Trompete. Mit 17 findet Murdoch zur Gitarre und schreibt seine ersten Songs. Nach vollendeter Schullaufbahn begibt sich der Nachwuchs-Songwriter in die fernen US of A, um an der Duke University in Durham, North Carolina Philosophie zu studieren – so weit, so unschlüssig. Wohl auch deshalb gelingt es einer Freundin, ihn anschließend nach Los Angeles locken. Doch auch da überlegt Murdoch noch immer, was er denn nun mit seinem Leben anfangen soll. Ganz unverhofft kommt ihm das Schicksal zur Hilfe: „Ein Freund hörte mich während eines Camping-Ausflugs. Er kam in der nächsten Woche zu mir und meinte: ‚Ich würde dich echt gerne managen‘. Ich fragte: ‚Weswegen?‘ – ‚Wegen deiner Musik, Mann!‘ Dieses Gespräch verpasste dem Ganzen einen Kickstart„, erinnert sich der Musiker.

Und in der Tat nimmt seine musikalische Karriere danach so langsam an Fahrt auf. Murdoch bestreitet seine ersten Auftritte in lokalen Clubs. Bei einem dieser Gigs weilt auch der Radio-DJ-Legende Nic Harcourt, Moderator der öffentlich-rechtlichen Kultsendung „Morning Becomes Eclectic„, unter den Zuhörern. Der KCRW-Host findet Gefallen am entspannt-reduzierten Folk-Sound des Newcomers. Bereitwillig händigt ihm Alexi Murdoch ein Demotape aus, das schon bald im Radio zu hören ist. Einen Monat später schickt der Singer/Songwriter sein erstes Live-Set über den Äther.

Angetrieben von dieser prominenten Schützenhilfe wächst die Fangemeinde des Singer/Songwriter-Talents stetig. So findet auch die EP „Four Songs“, die Murdoch 2002 im Alleingang veröffentlicht, eine – vor allem für einen Newcomer – beachtliche Käuferschaft. Und: Das Werk erlangt die Aufmerksamkeit einiger Fernsehmacher, die seinen Song „Orange Sky“ in Serien wie „O.C., California“, „Dr. House“ oder „Prison Break“ oder in Indie-Film-Erfolgen wie „Garden State“ zum Einsatz bringen, was dem Musiker zusätzliche Prominenz verschafft. Er formiert daraufhin eine Begleitband und geht auf ausgedehnte US-Tour. Ebenso bemerkenswert: Trotz zahlreicher Angebote von nicht wenigen Majorlabels entscheidet sich Murdoch dafür, sein erstes Album ebenfalls in Eigenregie zu veröffentlichen. So erscheint „Time Without Consequence“ 2006 in den Vereinigten Staaten und steht drei Jahre später auch in hiesigen Plattenläden.

„A timeless folk-pop record that´s likely to endure…“

(„NPR Music“ über „Time Without Consequence“)

61TYJulac+L._SX355_Die auf dem Debütwerk enthaltenen Songs, die in ihrer inneren Einkehr mal an gleichsam unaufgeregte Wunder-Singer/Songwriter wie etwa Ben Howard, José González oder William Fitzsimmons, mal an große Melancholie-Grübler wie Tim Buckley oder Nick Drake erinnern, rufen wiederum Regisseur Sam Mendes auf den Plan, der Alexi Murdoch daraufhin für die musikalische Untermalung seines 2009 erschienenen Films „Away We Go“ (der allen hier auch wärmstens empfohlen sei) verpflichtet. Einige der Stücke vom Soundtrack zu selbigem Zelluloid-Werk finden dann auch ihren Weg aufs zweite Album „Towards The Sun„, das Murdoch 2009 in einer einzigen Nacht in Vancouver aufnimmt, danach in limitierter Auflage auf seiner Website und auf Konzerten verkauft und erst zwei Jahre später auch offiziell veröffentlicht.

Seitdem ist es – von der ein oder anderen sporadischen Tour (den denen denn freilich auch sein Durchbruchssong zu hören ist) mal abgesehen – jedoch recht still um den Indie-Singer/Songwriter geworden, den es mittlerweile ins kanadische Montreal verschlagen hat – mit einem kleinen Hoffnungsstreif am digitalen Horizont, denn immerhin findet sich via Twitter das enigmatische Versprechen „New music coming 2020“. Man darf gespannt sein, ob der mittlerweile 46-jährige Musiker, dessen Indie-Folk-Songs einst große Gefühlsmomente in so einigen bekannten TV-Serien untermalen durften, noch einmal für Gänsehaut sorgen kann…

 

 

 

„Well I have been searching
All of my days
Many a road, you know
I’ve been walking on
All of my days
And I’ve been trying to find
What’s been in my mind
As the days keep turning into night

Well I have been quietly standing in the shade
All of my days
Watch the sky breaking on the promise that we made
All of this rain
And I’ve been trying to find
What’s been in my mind
As the days keep turning into night

Well, many a night I found myself with no friends standing near
All of my days
I cried aloud
I shook my hands
What am I doing here
All of these days
For I look around me
And my eyes confound me
And it’s just too bright
As the days keep turning into night

Now I see clearly
It’s you I’m looking for
All of my days
So I’ll smile
I know I’ll feel this loneliness no more
All of my days
For I look around me
And it seems you found me
And it’s coming into sight
As the days keep turning into night
As the days keep turning into night
And even breathing feels all right
Yes, even breathing feels all right
Now even breathing feels all right
Yes, even breathing
Feels all right“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Seafood – „Porchlight“


15726946_1508279015867309_7187960498766031974_n.jpg

Remember Seafood, anyone? Zwischen 1998 und 2006 veröffentlichte die englische Band um Sänger David Line fünf recht tolle Alben mit Songs, die mal nostalgietrunken knietief im Neunziger-Indierock der Duftmarken Sebadoh, Sonic Youth und Pavement wateten, mal britischen Landmännern wie The Electric Soft Parade, Idlewild oder (den frühen) Snow Patrol nacheiferten, mal zauberhaft melancholische Folk-Schlummertrünke servierten. 2009 – drei Jahre nach ihrem Schwanengesangswerk „Paper Crown King“ – zog die Band, welche zuletzt aus David Line (Gesang, Gitarre), Caroline Banks (Schlagzeug, Backgroundgesang) und Kevin Penney (Gitarre) bestand, die Reißleine, um sich fortan anderen Projekten zu widmen. Schade. Im Übrigen ebenso wie der Fakt, dass die Seafood’schen Langspieler, von denen euch etwa auch „Surviving The Quiet“ oder „As The Cry Flows“ (mit seinem Instant-Überhit „Good Reason„) ans Hörerherz gelegt seien, auch eine Dekade nach dem Band-Split Geheimtipps bleiben…

starfish-filmplakat2.jpgDass ich 2019 jedoch keineswegs der einzige bin, der sich selig an Seafood zurück erinnert, zeigt das US-Sci-Fi-Drama „Starfish„, bei dem Drehbuchautor/Regisseur A.T. White mit „Porchlight“ eines der früheren Stücke der Londoner Indierocker für dessen Soundtrack verwendete (nebst Stücken von Why?, Sparklehorse, Grandaddy, Jeniferever, 65daysofstatic oder Sigur Rós). Worum es in dem mit kleinem Budget wirkungsvoll in Szene gesetzten Film geht? Ich zitiere an dieser Stelle einmal kino-zeit.de: „Eigentlich hatte Aubrey gehofft, das kleine Städtchen, das sie einst verließ, nie wieder betreten zu müssen. Doch nun führt sie der Tod einer Freundin zurück  - und das just zu dem Zeitpunkt, als eine Apokalypse die Welt heimsucht. Aber gibt es vielleicht doch noch Hoffnung für die Welt? Dies suggeriert zumindest ein Mixtape, dass sie in der Wohnung von Grace findet. Und darauf steht: ‚This mixtape will save the world!‘ Alles nur Zufall?“

Zwar sollte in den knapp 100 Filmminuten nicht allzuviel Action erwarten (im Gegenteil – zu einem Großteil seiner Zeit stimmt der Streifen eher introspektiv-melancholische Töne an). Viel eher pendelt sich „Starfish“ – seinem recht ratlos-offenen Ende zum Trotz – irgendwo zwischen genreverwandten Indie-Erfolgen wie „A Quiet Place“, „Bird Box“, „The Signal“, “Annihilation” oder „Cloverfield“ ein, während auch der noch immer auf einer steten Hype-Welle surfende Netflix-Serien-Hit „Stranger Things“ ebenfalls ums mysteriös-monströse Eck lugt… Keinesfalls ein klarer Fall von Muss-man-sehen, aber vor allem Virginia Gardner, die den Film (zwangsläufig) beinahe als One-Woman-Show trägt, ist eine echte Entdeckung…

 

 

„There’s a house on the lake
There’s a house on the lake
Why don’t you come down‘
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake
I hope you’ll come down
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake
I hope you’ll come down
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake

I could be the last true survivor
I’ll drive you out of town and I’ll show you
We’re both country bound
We’re both country bound
Nothing’s what it seems
We are confusion
Lost behind the scenes
As we hold on to what we almost had
I miss what we once had
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake

Take the corner slow please be careful
The conversation slow as we check to
This hotel vacancy, a hotel vacancy
There’s a house on the lake
Where life is simple
There’s a house on the lake
Where we’ll have all the time
We’ll have so much time
The porchlight flickers
I hear you calling
If we could hold one
Would you hold on‘

‚cause I feel your breathing
We’re closely linked now
If we could turn back
Would you turn back‘
As we fall
We have time
So much time
As we lay broken down
I think of all the things to tell you
As we lay in frozen ground
A fallen chance for us to pull through
Let’s go
Let’s go
Let’s go
Let’s go home“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Lisa Hannigan – „Weile Waile“


maxresdefault

Dass Lisa Hannigan mit einer der wohl wunderbarsten, zeitgleich rauen und doch herrlich samtigen Stimmen im Folk-Singer/Songwriterinnen-Spektrum gesegnet ist, dürfte außer Frage stehen. Und wer sich an dieser Stelle nicht auf (m)eine bloße Lobhudelei allein verlassen möchte, der hat auf den bislang drei Solo-Alben der 38-jährigen irischen Musikerin (oder meinetwegen dem jüngst erschienen Live-Album „Live in Dublin“ sowie anhand ihrer Gastbeiträge zum aktuellen The National-Album „I Am Easy To Find„) auf Wunsch ausreichend Beweismaterial.

61o6iteAYZL._SS500_Und so wundert es kaum, dass Lisa Hannigan, deren Karriere vor gut 15 Jahren als Damien Rices Muse, die den Vorzeige-Barden wohl nicht nur zu dem ein oder anderen Tearjerker inspirierte, sondern dessen ersten Alben-Evergreens „O“ und „9“ mit ebenjener Ausnahmestimme veredelte, auch Film-Soundtracks eine besondere Note verleihen kann. Hier als Nachweis ins Feld zu führen wäre „The Hole In The Ground„. Und auch hier passt die Wahl, denn auch bei der risch-finnisch-belgischen Koproduktion von Regisseur Lee Cronin handelt es sich um einen nicht ganz alltäglichen Horror-Film der Marke „Teenager von irrem Mörder blutig-vorausschaubar durch die Hinterwälder gejagt“, sodass sich Hannigans Version des irischen Kinder-Singalongs „Weile Waile“ (hier kann man zum Vergleich etwa eine Variante der Dubliners hören) umso gespenstischer ins atmosphärische Gesamtbild aus Grusel und Paranoia einfügt…

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Gary Clark Jr. – „Come Together“ (live from The Forum)


gary_clark_jr_live_press_picture_2017_20__0

Der 2017 über die Leinwände geflimmerte DC-Superhelden-Blockbuster „Justice League“ war vor allem: gar nicht mal so gut (was einerseits an der mauen Story, andererseits an Ben Affleck als Batman gelegen haben dürfte). Etwas Positives hatte der Film dennoch: im Abspann sowie auf dem Soundtrack konnte man Gary Clark Jr.’s Neuinterpretation des Beatles-Klassikers „Come Together“ hören.

come-togetherProduziert wurde die Neuauflage des Songs von 1969 – hörbar – von Junkie XL und Mike Elizondo, zusätzliche Produktionsarbeit stammt von Sam de Jong. Das offizielle Musikvideo mit Szenen aus dem Film seht ihr hier.

Wie durchgerockt und druckvoll die Beatles-Neuinterpretation des Grammy-dekorierten Sängers, Songwriters und Gitarren-Virtuosen aus dem US-amerikanischen Austin, Texas vor allem live klingt, könnt ihr weiter unten hören: Bei einem Konzert von Eric Clapton im Forum in Los Angeles im Jahr 2017 war Gary Clark Jr. Support-Act und spielte den Song gemeinsam mit seiner Band. „That sounded great“, freut sich der 35-jährige Blues’n’Soul-Rocker, dessen jüngstes Album „This Land“ im Februar erschien, im Anschluss an die Performance – da kann man ihm nur zustimmen.

 

 

„Here come old flat-top, he come grooving up slowly
He got ju-ju eyeballs, he’s one holy roller
He got hair down to his knees
Got to be a joker, he just do what he please

He wear no shoeshine, he’s got toe-jam football
He got monkey finger, he shoot Coca-Cola
He say, ‚I know you, you know me‘
One thing I can tell you is you got to be free

Come together, right now
Over me

He roller-coaster, he got early warning
He got muddy water, he one mojo filter
He say, ‚One and one and one is three‘
Got to be good looking ‚cause he’s so hard to see

Come together, right now
Over me…“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: