Schlagwort-Archive: Soundcloud

Song des Tages: Patty Monroe – „Fighter“ (feat. Amanda Palmer)


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Dass die ohnehin stets umtriebige Amanda Palmer (deren neues Album „There Will Me No Intermission„, das erste Solo-Werk seit „Theatre Is Evil“ von 2012, im Übrigen morgen erscheint) immer für die ein oder andere Kollaboration mit anderen Künstlern gut ist? Nix Neues.

Der gemeinsam mit der 21-jährigen südafrikanischen Hip-Hop-Musikerin Patty Monroe, welche gebürtig Megan Steenkamp heißt und aus den Suburbs von Kapstadt stammt, aufgenommene Song „Fighter“, den die Ex-Dresden-Dolls-Vorsteherin vor ziemlich einem Jahr online präsentierte (jaja, auch mir geht bei Mrs. Palmer mal das Eine oder Andere durch die Lauschlappen…), überrascht denn doch. Und ist nichtsdestotrotz einmal mehr große Piano-Kunst – sowohl, was die Instrumentierung betrifft (vom Pop-Faktor könnte das Stück auch einer Rihanna gut zu Gesicht stehen), als auch was die Botschaft anbelangt… Gehört gehört!

 

„i met patty monroe last month in south africa and we hit the studio together in cape town. this is her song „fighter“, played live with me on vocals and piano. this song is available here on soundcloud only. if you want to read about the backstory of the making of this song, go here on patreon: www.patreon.com/posts/17422681

and please join the patreon so we can make more awesome shit like this.“

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Trixsi – „Ab Morgen (Demo)“


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Foto: Promo / Lucja Romanowska Photography

„‚Typen von Herrenmagazin, Jupiter Jones, Love A, Findus – und all das zusammen in einem Raum mit Gitarren und Bass und Schlagzeug und all dem. Tja. Supergroup! Metaband! Hör mir auf. Was am Ende dabei rauskommt, das hat man sich jetzt aber gefälligst anzuhören, so viel Vorschuss sei von mir gewährt. Denn es darf angenommen werden, dass es nicht halb so schlimm ist, wie der ganze andere Mist.‘ (Carsten Köhner/Mathildas Musikbüro)

Lasst uns Namen droppen: Schlagzeug: Paul Konopacka (ex Herrenmagazin) / Bass: Klaus Hoffmann (Barner 16, ex Jupiter Jones) / Gitarre: Kristian Kühl (ex Findus) / Gitarre: König Wilhelmsburg (ex Herrenmagazin) / Gesang: Jörkk Mechenbier (Love A, Schreng Schreng & La La).
Dem Alter und der Milde geschuldet, geht es in dieser Zusammenrottung Hamburger Gewohnheitstrinker hier und da eher im Pixies- und Weezer-Midtempo zu Werke. Ein bisschen Schrägness, die dem Wunsch aller nach Abhebung vom gesamtdeutschen Einheitsgitarrenpopbrei die Hand reicht, blitzt manchmal auf – und doch kracht es hier und da, wenn sich ein flotter Punkklopper dazwischen schmuggelt. Über all diesen Wohlklang kräht dann stets Mechenbiers Stimme seine kritisch/humoristische Alltagsbewältigung in einem Deutschland voller Igel – sonst kann er ja auch nichts. Gottseidank. Ehrlicher Arbeiter-Rock, gespielt von kriminellen Faulenzern.“

Und siehe da: Trixsi, ebenjene frische „Supergroup“ und „Metaband“ aus „Hamburger Gewohnheitstrinkern“ mit Love A-Frontschwein Jörkk Mechenbier am Mikro, hat, „da der Trend ja in Richtung Zweit-, Dritt- oder auch Viert-Band geht“, nun mit der Demo-Version von „Ab Morgen“ eine erste, sehr feine Song-Hörprobe am Start. Lässt sich hören!

 

 

Rock and Roll.

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Versprechen? Gehalten! – Hannes Wittmer schenkt uns sein neues Album „Das große Spektakel“


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Foto: Christoph Naumann

Hannes Wittmer (tafka Spaceman Spiff) hat seine Ankündigung zur Jahresmitte (von der seinerzeit hier auch zu lesen war) wahr gemacht und heute mit „Das große Spektakel“ – nach drei, zwischen 2009 und 2014 veröffentlichten Platten unter dem „Spaceman Spiff„-Moniker – sein erstes, erst vor wenigen Tagen fertig abgemischtes Album unter eigenem Namen zum freien Download auf seiner Homepage zur Verfügung gestellt.

Dass ANEWFRIEND – gerade in Anbetracht der Tatsache, dass der Hannes per se einer der besten und sympathischsten bundesdeutschen Liederklampfer ist – auch die neue (zunächst einmal nur kostenlos digital, in Kürze auch auf Vinyl erhältliche) Platte ungehört empfehlen kann (und wird), ist dabei – ebenso wie das Unterstützen der Wittmer’schen Fanbase – natürlich: Ehrensache. ♥

Aber lassen wir doch dem Künstler mit den begleitenden (und heute via Facebook geteilten) Worten selbst die letzten selbigen:

 

45514890_10155979564373652_6428997019074822144_n„Hallo ihr lieben Menschen,

heute ist es endlich soweit. Ich möchte gerne mein neues Album ‚Das große Spektakel‘ mit Euch teilen. Es steht ab jetzt zum freien Download und Streaming auf meiner Website. (www.hanneswittmer.de) Ich hoffe, dass es Euch gefällt, und dass die Musik für sich sprechen kann …

Wie schon angekündigt gibt es die Platte weder auf Spotify, iTunes und co, noch auf CD oder sonst irgendwo im Handel.

Weil ich Vinyl als Medium zum Musik hören super finde, erscheint im Februar über meine Freunde vom mairisch Verlag eine limitierte Auflage des Albums auf Schallplatte. Diese kann ab jetzt über ihre Homepage vorbestellt werden (https://www.mairisch.de/spektakel). Sollte es Gewinne geben, spenden sie diese an Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF). Außerdem werde ich die Platte bei meinen Konzerten dabei haben.

Auch der Eintritt für alle Konzerte der Tour samt Band im Februar (siehe unten) läuft ausschließlich auf Pay-What-You-Want-Basis.

Ursprünglich hatte ich vor, zum Release einen ausgeklügelten Text mit wahnsinnig durchdachten Ausführungen zu meiner Entscheidung, meine Musik zu verschenken, parat zu haben. So etwas wie ein ‚Manifest‘ gegen Marktlogik, Turbokapitalismus, Konsumgesellschaft und die Ökonomisierung aller Lebensbereiche, sowie die damit verbundene Entfremdung, Individualisierung und den gesellschaftlichen und sozialen Konsequenzen, die am Ende sicher auch ihren Teil zum immer lauter werdenden rechten Rand beitragen. In den letzten Monaten hab ich aber feststellen müssen, dass ich das, was ich da tue, selbst gar nicht so genau definieren kann. Bisher ist das alles eher ein Prozess, als ein zu Ende gedachtes Konzept und irgendwo zwischen Experiment, Kunst-Projekt, Verzweiflungstat, Suche nach Alternativen, und hoffnungsvollem Aktionismus anzusiedeln. Einige Gedanken zu meiner Haltung, kleinen Erfolgen, Widersprüchen, und den Hoffnungen, die ich in meine Vorgehensweise lege, habe ich begleitend zur Albumproduktion in meinem Blog aufgeschrieben.

Ich befinde mich auf einer Forschungsreise und freue mich, wenn Ihr Lust habt mich ein Stück zu begleiten. Sei es durchs Zuhören beim Konzertbesuch oder auf Kopfhörern bei Bahnfahrten, durchs Mitlesen im Blog, oder durch den gegenseitigen Austausch in Form von Gesprächen, Nachrichten, Kommentaren und Mails.

Um das alles hier weiter tun zu können, bin ich auf Unterstützung angewiesen, um die ich Euch hiermit auch bitten möchte. Ihr könnt mir helfen, indem Ihr spendet (meine Paypal- und Kontodaten findet Ihr auf meiner Homepage unter ‚Unterstützen‘), meine Musik in Euren Kreisen weiter empfehlt und/oder die Haltung und Idee dahinter weiter verbreitet.

Statt einem Manifest bekommt Ihr von mir ein Zitat, über das ich neulich während einer langen Autofahrt zu einem Konzert gestolpert bin. Es hat mich direkt berührt, weil es so viel von dem, an was ich glaube, auf den Punkt bringt.

‚Gewonnen wird die Humanität nie in der Einsamkeit und nie dadurch, daß einer sein Werk der Öffentlichkeit übergibt. Nur wer sein Leben und seine Person mit in das Wagnis der Öffentlichkeit nimmt, kann sie erreichen.‘ (Hannah Arendt)

Ich freue mich und bin vor allem gespannt auf alles was kommt. Danke für’s Zuhören!

Hannes

P.S. Hier schonmal die Tourstationen für den Februar (Danke an Danny und das Grand Hotel van Cleef):

01.02. Stuttgart – Clubcann
02.02. Freiburg – ArTik Freiburg
03.02. Wiesbaden – Schlachthof Wiesbaden
05.02. Leipzig – WERK2-Kulturfabrik
06.02. Dresden – Scheune Dresden
07.02. Erlangen – Kulturzentrum E-Werk
08.02. München – Muffatwerk (ampere)
09.02. Würzburg – CAIRO, Jugendkulturhaus Würzburg
12.02. Bremen – Tower Musikclub
13.02. Münster – Sputnikhalle Münster
14.02. Hannover – LUX – Concerts
15.02. Berlin – Lido Berlin
16.02. Hamburg – Uebel und Gefährlich
19.02. Trier – Exhaus / Trier
20.02. Aachen – Musikbunker Aachen
21.02. Köln – GLORIA THEATER
22.02. Essen – Zeche Carl
23.02. Heidelberg – halle02

Weitere Infos, sowie die Möglichkeit Tickets zu reservieren gibt es auf der Homepage im Menüpunkt KONZERTE.

P.P.S. und Last but not Least nochmal ein frenetisches Dankeschön an meine großartige Crew, bestehend aus Kilian Brand (Ton), Denise Henning (Artwork), Clara Jochum (Cello), Jonny König (Drums) und Felix Weigt (Bass)“

 

Und nun: Hören. Hören. Hören. Toll finden.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: lexi – „Ocean Eyes“


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Nichts Genaues weiß man nicht… Obwohl: Das wäre in diesem Fall noch charmant untertrieben, denn über die junge Dame mit dem Namen „lexi“ gibt sowohl das weltweite Netz als auch ihr Soundcloud-Account nichts preis. Und auch der kommt mit aktuell gerade einmal 43 Followern und einer knappen Selbstbeschreibung als „sad & insecure“ (was wiederum orakeln ließe, dass man es hier mit einem melancholischen Teenager zu tun haben könnte) relativ spärlich daher…

Nichtsdestotrotz ist ihre zur reduzierten Akustikklampfe vorgetragene intime Bedroom-Coverversion des 2016er Synthie-Indie-Hits „Ocean Eyes„, welcher seinerseits von der aus Los Angeles stammenden Newcomerin Billie Eilish stammt (von der auf ANEWFRIEND im Januar zu lesen war), vor allem eines: tolltolltoll. lexis wunderbare Stimme nimmt einen für gut zwei Minuten gefangen. Der Rest? Ist mysteriöse Interpretation…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Peach Pit – „Did I Make You Cry On Christmas Day?“


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Die aus dem kanadischen Vancouver stammenden „Chewed Bubblegum Popper“ (so zumindest die Selbstbeschreibung) von Peach Pit haben sich aus gegebenem Anlass Sufjan Stevens‚ saisonalen Instant-Feel-Good-Smasher „Did I Make You Cry on Christmas Day? (Well, You Deserved It)„, anno 2005 auf einer der zahlreichen Weihnachts-EPs des Ausnahme-Electro-Singer/Songwriters erschienen, vorgenommen und den Song einer feinen Neuinterpretation unterzogen… Me likes.

 

„We’ve been fans of Sufjan Stevens‘ music for a while now. Recently since we’ve been all over the East Coast of the States we’ve been putting him on in the van lots. You can’t drive through Illinois or Chicago without chucking some Sufjan on. Anyways, we wanted to do a Christmas cover this year but we kinda hate Christmas songs so this one seemed like the best fit since it’s really just a sad song with the word Christmas in it.“

 

 

By the way: Wer dem Indiepop-Quartett eine seiner dazugehörigen Weihnachts-7-Inches via Bandcamp abkauft, dessen Geld spenden Peach Pit zu satten 100 Prozent an das „1-800-SUICIDE and Crisis Centre BC“ (also an die örtliche Suizidpräventionsorganisation). Gute Sache, das.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Machine Gun Kelly – „Numb“


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Machine Gun Kelly dürften hierzulande wohl nur Eingeweihte und all jene, die so ziemlich jeder neuen Serie, die dank Netflix, HBO, Amazon und Co. derzeit aus dem digitalen Boden sprießt, eine Chance geben, kennen – trotz der Tatsache, dass der Künstler bereits 2012 bei den MTV Europe Music Awards einen Preis in der Kategorie „US Artist About To Go Global“ gewinnen durfte…

Denn trotz dreier Alben, die der Indiepop-HipHoper, welcher sich abseits der Bühnen Richard Colson Baker nennt, bisher veröffentlicht hat (das letzte, „Bloom„, erschien im Mai diesen Jahres), gilt er – zumindest diesseits des Atlantiks – noch immer als Geheimtipp. Bei wem jedoch die Musik des 27-jährigen Künstlers aus Cleveland, Ohio kein Glöckchen zum Klingen bringen sollte, der dürfte jedoch eventuell bereits über das durchaus markante Äußere des ambitionierten Tausendsassas gestolpert sein. So spielte Baker etwa in der von Regisseur Cameron Crowe 2016 geschaffenen und unter anderem von J.J. Abrams mitproduzierten Showtime-Serie „Roadies“ (welche leider nach Staffel 1 wieder ad acta gelegte wurde) den – ja klar – Roadie Wesley „Wes“ Mason. Auch in Filmen wie dem Action-Thriller „Nerve“ oder dem Sci-Fi-Horror-Streifen „Viral“ hinterließ Colson „MGK“ Baker 2016 bereits erste größere Hollywood-Visitenkarten. Dass da die Musik auch mal hinten an stehen muss, ist nur allzu verständlich.

Dass Machine Gun Kelly, der sich seinen nach massig Street Cred duftenden Künstlernamen übrigens bei einem US-amerikanischen Kriminellen der Prohibitionszeit „entliehen“ hat, allerdings noch mehr auf dem musikalischen Kasten hat als derbe Bühnenreime über Bros, Hoes, Bling-Bling und dicke Kisten, beweist der gut tätowierte Indie-Künstler nun mit einem Piano-Tribute an den vor etwa einer Woche verstorbenen Linkin-Park-Frontmann Chester Bennington, welches sich durchaus hören lassen kann.

 

Hier kann man sich Machine Gun Kellys Coverversionen des Linkin-Park-Evergreens „Numb“ via YouTube…

 

…und Soundcloud zu Gemüte führen:

 

Rock and Roll.

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