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Song des Tages: Pseutopia – „Seasons“


chris-cornell

Dave Abbruzzese, der zwischen 1991 und 1994 bei Pearl Jam hinterm Schlagzeug saß (und somit auch Teil der Album-Meilensteine „Vs.“ und „Vitalogy“ sowie des denkwürdigen „MTV Unplugged“-Auftrittes der Grunge-Urgesteine war), hat mit seiner aktuellen Band Pseutopia ein Cover des Chris Cornell-Songs „Seasons“ veröffentlicht – wie passend, wie nostalgisch, schließlich erschien das Original 1992 als Teil des Soundtracks zu Cameron Crowes Seattle-Grunge-Zeitgeist-Filmkomödie „Singles„.

Das dazugehörige Musikvideo zeigt die Musiker von Pseutopia bei den Aufnahmen zu ihrer Version des Songs, die im Vergleich zum balladesken Original um einiges härter rockend daher kommt. Und auch, wenn sich die Coverversion nicht allzu weit von Cornells Klassiker weg bewegt, ist Abbruzzese und seinen Bandmates damit ein durchaus würdevolles Tribute an den im Mai 2017 verstorbenen Kollegen gelungen…

 

 

Rock and Roll.

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Parship und die Statistik…


post2-6

(via Dressed Like Machines)

Wie war das? „Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship. (Hochrechnung aus Nutzerbefragung 2013, weltweit)“ Ahja. Das hätte sich die Online-Partnervermittlung mit Sitz in Hamburg, welche vor 16 Jahren an den Start und ein Jahr später, im Februar 2001, online ging, doch mal lieber durchrechnen sollen. Und überhaupt bedeutet ja der bloße Fakt, dass sich „alle 11 Minuten ein Single verliebt“ nicht automatisch, dass sich das Gegenüber auch verleibt, oder? Hm… Parship selbst dürfte es bei einem geschätzten Umsatz von 25 Millionen Euro in Deutschland und 55 Millionen Euro weltweit (Werte von 2010 bzw. 2011) herzlich egal sein, zumal man die Firmenwerte eh längst gewinnbringend  nach Großbritannien transferiert hat. Und falls ihr vor allem auf den Privaten von Pro Sieben und Sat.1 vermehrt Werbung fürs Online-Dating bei Parship sehen solltet, dann wohl weshalb, weil die „ProSiebenSat.1 Media SE“ seit 2016 50 Prozent plus eine Aktie der „Parship Elite Group“ hält. Wer also gut betucht beziehungsweise verzweifelt genug ist, 700 Euro jährlich für „Premium“-Leistungen von Parship zu verbraten, der darf und sollte also auch weiterhin darauf hoffen, unter den glücklichen 1 Prozent zu sein, die sich „alle 11 Minuten“ virtuell verlieben…

 

Rock and Roll.

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