Schlagwort-Archive: Scott Hutchison

Moment! Aufnahme.


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(via)

 

Zu Ehren des am 10. Mai verstorbenen Frightened Rabbit– und mastersystem-Frontmanns Scott Hutchison wurde in Glasgow ein Mural gemalt. Das Wandbild wurde vor etwa zwei Tagen vom schottischen Künstler Michael Corr am Riverside Museum realisiert, zog jedoch aufgrund von Bauarbeiten in der Nähe am gleichen Tag um und kann zunächst noch bis Sonntag am Barras Courtyard angesehen werden.

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Scott Hutchison – Live beim Acoustic Lakeside Festival 2014


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Foto: Susi Ondrusova

Zum Abschluss der ausgedehnten Scott-Hutchison-Tribute-Woche auf diesem bescheidenen Blog (wäre der Anlass kein so trauriger, hätte ich gern an anderer Stelle mehr über den Mann geschrieben, von dem – mal als Kopf von Frightened Rabbit, mal als lautstarker Fronter seiner erst unlängst erstmals in Erscheinung getretenen „All-Star-Band“ mastersystem – in den letzten Jahren ohnehin oft die Rede war) möchte ich euch ein recht besonderes Konzert ans Hörerherz legen.

Im Juli 2014 spielte Scott Hutchison eine Solo-Show beim – vergleichsweise beschaulichen – Acoustic Lakeside Festival im österreichischen Sittersdorf. Die Tatsache, dass er erst kurz vor Konzertbeginn, und mit zwölf Stunden Anreise in den schottischen Knochen, auf dem Festivalgelände ankam und demzufolge wenig Zeit hatte eine Setlist vorzubereiten, macht diese Show – zusätzlich zu dem Fakt, dass Hutchison eher selten ohne Mitmusiker von Frightened Rabbit und Co. auf Konzertbühnen stand – so besonders, schließlich spielt der trotz Anreisestress bestens aufgelegte Musiker viele Publikumsfavoriten von FR-Alben wie „The Midnight Organ Fight“, „The Winter Of Mixed Drinks“ oder „Pedestrian Verse“, aber auch selten gehörte Songperlen wie „Fuck This Place“ und „Scottish Winds“…

Besser noch: Niko Springstein hat das Konzert für einen Blog auf (digitalem) Tonband gebannt (sic!) und bereits vor etwa vier Jahren in bester Soundboard-Qualität zum Download verfügbar gemacht. Merci dafür auch noch einmal von ANEWFRIEND, welcher euch den tollen, gut einstündigen und 14 Songs starken Konzertmitschnitt hiermit wärmstens empfiehlt.

Cheers, Scott!

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Setlist:
01 Intro
02 Fuck This Place
03 Holy
04 The Twist
05 My Backwards Walk
06 Living In Colour
07 Intro
08 Scottish Winds
09 Head Rolls Off
10 Backyard Skulls
11 Intro
12 Old Old Fashioned
13 Intro
14 Swim Until You Can’t See Land
15 Good Arms vs Bad Arms
16 The Woodpile
17 The Loneliness And The Scream
18 Keep Yourself Warm

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Frightened Rabbit – „No Real Life“


Alan MacGregor Ewing - The Sun Glasgow

Foto: Alan MacGregor Ewing / The Sun Glasgow

Nachdem Frightened Rabbit im September vergangenen Jahres ihrem 2016 erschienenen letzten Album „Painting Of A Panic Attack“ mit „Recorded Songs“ noch eine EP mit drei neuen Stücken nachschoben (unter anderem, mit „How It Gets In„, ein tolles Duett zwischen Scott Hutchison und Julien Baker), legte das Indierock-Quintett aus dem schottischen Glasgow im Dezember 2017 noch ein letztes Mal nach und veröffentlichte mit „No Real Life“ einen Song, in dessen beigelegter Twitter-Nachricht die Band ihre Fans dazu aufrief, für die schottische Alzheimer-Stiftung zu spenden: „With your help, their aim is to make sure that nobody in this country faces dementia alone.“

Auch thematisch beschäftigt sich „No Real Life“ anhand von Textzeilen wie „There’s a hole at the back of the wardrobe / There’s another at the base of my brain“ mit der traumatischen Erfahrung, Stück für Stück all seine Erinnerungen zu verlieren, während der Song mit einer dezenten Akustikgitarre beginnt und sich langsam aber sicher – mit allerlei Band-Feedback und Streichern – majestätisch steigert. Ein gut vierminütiger Schwanengesang von und für Scott Hutchison und Frightened Rabbit, wie er kaum besser gewählt sein könnte: melancholisch, traurigen Herzens, kämpferisch, groß.

 

 

„There’s a hole at the back of the wardrobe
There’s another at the base of my brain
There’s a code word and does he answer it
I can make my swift escape

I see light in the crack of the door way
That extra-terrestrial glow
So cocoon my body, transport me
I don’t care to live in this world anymore

Soaking the midnight songs in the half light or real life
I just want to make believe
Given hope in the form of a Christmas light, no real life
I just want to make believe…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Frightened Rabbit feat. Rogue Orchestra – „Death Dream“ (The Quay Sessions)


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Auch wenn einem die Textzeilen der Eröffnungsnummer vom letzten, vor etwas mehr als zwei Jahren erschienenen Frightened-Rabbit-Werk „Painting Of A Panic Attack“ – gerade angesichts des kürzlichen, zu frühen Todes von Frontmann Scott Hutchison – ungute Schauer durchs Rückgrat jagen (sowie das Kopfkino zu allerhand „Hätte… Könnte… Würde…“ verleiten), sollte man vor allem diese Version, welche die Band im November 2016 gemeinsam mit einem Streicherensemble für die „Quay Sessions“  von BBC Radio Scotland aufnahm, als das sehen, was sie ist: abgrundtief ehrlich und wunderschön. Ebenso übrigens wie das dazugehörige Album, welches zwar selten an die Größe seines Vorgängers heran reichen mag, im Großen und Ganzen jedoch – im Frightened-Rabbit-Kontext – ein letztes Mal Hutchisons herausragende Qualitäten als einer der ebenso offenherzigsten wie besten schottischen Songwriter präsentiert… Danke dafür, Scott!

 

 

„It was dawn and the kitchen light was still on
I stepped in, found the suicide asleep on the floor
An open mouth screams and makes no sound
Apart from the ring of the tinnitus of silence
You had your ear to the ground

White noise
I don’t know if there’s breathing or not
Butterflied arms tell me that this one has flown
Blood seems black against the skin of your porcelain back
A still life is the last I will see of you
A painting of a panic attack

He died in his sleep last night
He died in his sleep last night
He died in his sleep last night
He died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night

Death dreams you don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care
Death dreams you don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care
Death dreams I don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care
Death dreams I don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: mastersystem – „The Enlightenment“


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Vor etwa einem Monat waren mastersystem bereits auf ANEWFRIEND mit „Notes On A Life Not Quite Lived“, seines Zeichens die erste Single des Debütwerks „Dance Music„, welches wohl leider aus traurigem Anlass auf ewig das einzige Album der schottischen All-Star-Band aus den Geschwistern Scott Hutchison und Grant Hutchison (Frightened Rabbit), Justin Lockey (Editors) und James Lockey (Minor Victories) bleiben wird, zu Gast.

Und auch wegen „The Enlightenment“ ist „Dance Music“, dieses ruppige Biest aus selig tönend-shoegazendem Neunziger-Jahre-Indie-Rock, das nicht selten die Regler auf die moderate Elf dreht, auf dem besten Weg, sich in meine persönlichen Top 5 des Musikjahres zu spielen. Nuff said. Großartigst. Ein Statement als zu früher Schlussakkord unter der Albumdiskografie des Scott Hutchison…

 

 

„Turn the torch on the night I was born
The room I grew up in and grew into a new skin

The night will spark the enlightenment
And I know you, you made a difference
The dark will usher the light in
And I know this, this is different

Ten years perished the thoughts have been buried
They learned to escape me and now I don’t think
I lost my father, I’m not my brothers
They’re in there somewhere, you can’t choose your demon

The night will spark the enlightenment
And I know you, you made a difference
The dark will usher the light in
And I know this, this is different

I was wrong…“

 

Rock and Roll.

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