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Song des Tages: Seafood – „Porchlight“


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Remember Seafood, anyone? Zwischen 1998 und 2006 veröffentlichte die englische Band um Sänger David Line fünf recht tolle Alben mit Songs, die mal nostalgietrunken knietief im Neunziger-Indierock der Duftmarken Sebadoh, Sonic Youth und Pavement wateten, mal britischen Landmännern wie The Electric Soft Parade, Idlewild oder (den frühen) Snow Patrol nacheiferten, mal zauberhaft melancholische Folk-Schlummertrünke servierten. 2009 – drei Jahre nach ihrem Schwanengesangswerk „Paper Crown King“ – zog die Band, welche zuletzt aus David Line (Gesang, Gitarre), Caroline Banks (Schlagzeug, Backgroundgesang) und Kevin Penney (Gitarre) bestand, die Reißleine, um sich fortan anderen Projekten zu widmen. Schade. Im Übrigen ebenso wie der Fakt, dass die Seafood’schen Langspieler, von denen euch etwa auch „Surviving The Quiet“ oder „As The Cry Flows“ (mit seinem Instant-Überhit „Good Reason„) ans Hörerherz gelegt seien, auch eine Dekade nach dem Band-Split Geheimtipps bleiben…

starfish-filmplakat2.jpgDass ich 2019 jedoch keineswegs der einzige bin, der sich selig an Seafood zurück erinnert, zeigt das US-Sci-Fi-Drama „Starfish„, bei dem Drehbuchautor/Regisseur A.T. White mit „Porchlight“ eines der früheren Stücke der Londoner Indierocker für dessen Soundtrack verwendete (nebst Stücken von Why?, Sparklehorse, Grandaddy, Jeniferever, 65daysofstatic oder Sigur Rós). Worum es in dem mit kleinem Budget wirkungsvoll in Szene gesetzten Film geht? Ich zitiere an dieser Stelle einmal kino-zeit.de: „Eigentlich hatte Aubrey gehofft, das kleine Städtchen, das sie einst verließ, nie wieder betreten zu müssen. Doch nun führt sie der Tod einer Freundin zurück  - und das just zu dem Zeitpunkt, als eine Apokalypse die Welt heimsucht. Aber gibt es vielleicht doch noch Hoffnung für die Welt? Dies suggeriert zumindest ein Mixtape, dass sie in der Wohnung von Grace findet. Und darauf steht: ‚This mixtape will save the world!‘ Alles nur Zufall?“

Zwar sollte in den knapp 100 Filmminuten nicht allzuviel Action erwarten (im Gegenteil – zu einem Großteil seiner Zeit stimmt der Streifen eher introspektiv-melancholische Töne an). Viel eher pendelt sich „Starfish“ – seinem recht ratlos-offenen Ende zum Trotz – irgendwo zwischen genreverwandten Indie-Erfolgen wie „A Quiet Place“, „Bird Box“, „The Signal“, “Annihilation” oder „Cloverfield“ ein, während auch der noch immer auf einer steten Hype-Welle surfende Netflix-Serien-Hit „Stranger Things“ ebenfalls ums mysteriös-monströse Eck lugt… Keinesfalls ein klarer Fall von Muss-man-sehen, aber vor allem Virginia Gardner, die den Film (zwangsläufig) beinahe als One-Woman-Show trägt, ist eine echte Entdeckung…

 

 

„There’s a house on the lake
There’s a house on the lake
Why don’t you come down‘
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake
I hope you’ll come down
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake
I hope you’ll come down
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake

I could be the last true survivor
I’ll drive you out of town and I’ll show you
We’re both country bound
We’re both country bound
Nothing’s what it seems
We are confusion
Lost behind the scenes
As we hold on to what we almost had
I miss what we once had
There’s a house on the lake
There’s a house on the lake

Take the corner slow please be careful
The conversation slow as we check to
This hotel vacancy, a hotel vacancy
There’s a house on the lake
Where life is simple
There’s a house on the lake
Where we’ll have all the time
We’ll have so much time
The porchlight flickers
I hear you calling
If we could hold one
Would you hold on‘

‚cause I feel your breathing
We’re closely linked now
If we could turn back
Would you turn back‘
As we fall
We have time
So much time
As we lay broken down
I think of all the things to tell you
As we lay in frozen ground
A fallen chance for us to pull through
Let’s go
Let’s go
Let’s go
Let’s go home“

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook / The New Yorker Cartoons)

 

„We’re going to need a bigger bookshelf…“

 

Bei Jules Vernes hat manch einer früher wohlmöglich auch gelacht, oder? Nun: Wenn aus Science Fiction irgendwann bittere Realität wird. Oder: Bei so viel Dystopie lacht nur der Freund von Sarkasmus und Ironie…

 

Rock and Roll.

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Mr. Chewbacca ist tot – Gggggaaaaaaarrrrr. Arrrrhhhn. Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhrnnn.


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Ein trauriger Mai-Beginn für alle Star Wars-Nerds: Wenige Tage vor dem morgigen 4. Mai ist Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew im Alter von 74 Jahren zu Hause im US-amerikanischen Texas verstorben.

May the Force be with you always, Mr. Chewie! Gggggaaaaaaarrrrr. Arrrrhhhn. Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhrnnn.

 

Rock and Roll.

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Nerd By Nature: „BlackKklansman“-Star Topher Grace und (s)ein Super-Trailer zum „Star Wars“-Franchise


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Topher Graces Visage dürfte den meisten TV- uns Serien-Junkies durch seine Rolle als schusseliger Loser Eric Forman in „Die wilden Siebziger“ („That ’70s Show“), oder aber jüngst aus Spike Lees grandiosem, abgedreht-tiefsinnigem Rassismus-Persiflage-Film „BlacKkKlansman„, in dem der 40-jährige Hollywood-Mime den weißen Rassisten David Duke gab, bekannt sein.

Doch Grace ist auch – und vor allem – ein großer Film-Nerd. Lieblingsthema: Star Wars. So nahm er sich, gemeinsam mit befreundeten Gleichgestörten, bereits 2012 die Prequel-Teile der SciFi-Saga (also Episode I bis III) vor, und schnitt aus diesen einen 85-minütigen Cut mit dem Titel „Star Wars: Episode III.5: The Editor Strikes Back“ zusammen – so viel Liebe zu Detail muss man erst einmal in eine Schnapsidee stecken…

Noch toller ist allerdings Topher Graces neuste Spontanaktion, welche er bei Twitter kurz und lapidar mit „10 movies. 2 nerds. 1 weekend (when our wives were out of town). Enjoy…“ ins weltweite Netz entließ: ein 5-minütiger Super-Cut aller bisherigen „Star Wars“-Franchise-Filme (und das sind ja – inklusive „Rogue One“ und „Solo“ – bereits satte zehn Stück). Dieser mit massig nerdigem Fan-Herz zusammen geschusterte, „Star Wars: Always“ betitelte Maxi-Trailer, bei welchem ihm der befreundete Editor Jeff Yorkes half, dürfte für unabsehbare Zeit die Messlatte für „Star Wars“-Fanaktionen freilich hoch gelegt haben.

Apropos „Schnapsideen“: Als nächstes hat Topher Grace angekündigt, einen eigenen Schnitt von Peter Jacksons „Der Hobbit“-Franchise anzufertigen… Na denn: Prost Zelluloid!

 

 

Rock and Roll.

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Super Trouper lights are gonna find me…


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(gefunden bei Facebook)

 

Ob Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid Schwedens größte heimliche „Star Wars“-Nerds sind und anno 1980 ebenjenen „Super Trouper“ im Sinn hatten? Möglich ist es, darf jedoch genauso gut bezweifelt werden…

 

Rock and Roll.

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„Rakka“ – Neill Blomkamp stellt kompletten Kurzfilm mit Sigourney Weaver online


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Der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp („District 9“, „Elysium“, „Chappie“) und die kürzlich gegründeten amerikanisch-kanadischen Oats Studios haben ihren ersten gemeinsamen Kurzfilm „Rakka“ veröffentlicht. Zu sehen ist der wilde Mix aus Science-Fiction und Horror kostenfrei auf YouTube und Steam.

Rakka“ spielt im Jahr 2020. Die Menschheit wurde von außerirdischen Echsenwesen versklavt. Diese haben begonnen, die Welt und die Atmosphäre zu verändern. Überall ragen schwarze, organisch aussehende Türme in den Himmel. Die Menschen werden entweder getötet oder für grausame Experimente missbraucht. Nur eine kleine Gruppe von freien Überlebenden, geführt von Sigourney Weaver (die ja spätestens seit „Alien“ als ausgewiesene Expertin im Kampf gegen außerirdische Dreckviecher gilt), stellt sich im post-apokalyptischen Texas gegen die Invasoren.

„In ‚Rakka‘ seht ihr, was auf unserer Welt passiert. Nur verlagert in eine Science-Fiction-Kulisse“, sagt Blomkamp. „Die ursprüngliche Idee war es, zu zeigen, wie eine lokale Gemeinschaft auf eine Besatzungsmacht reagiert.“ Viele Momente erinnern daher an Szenen, die wir (leider) aus den Nachrichten kennen, wenn etwa wieder einmal über Kämpfe zwischen Syrern und dem sogenannten Islamischen Staat berichtet wird. Wie die Islamisten zerstören auch die Klum (wie die außerirdischen Echsenwesen im Kurzfilm heißen) Denkmäler und Symbole von Kunst- und Kultur. Auch Momente aus Dokumentationen rund um den Zweiten Weltkrieg, den Vietnam- und Irakkrieg spiegeln sich in den Bildern von „Rakka“ (das seinen Namen wiederum von einer Stadt im Norden Syriens hat, welche lange Zeit als Hochburg des IS im Land galt).

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Neill Blomkamp, der seine Karriere mit Kurzfilmen begonnen hatte (und welche zum Teil, wie „Alive in Joburg“ zu „District 9“ und mit „Tetra Vaal“ zu „Chappie„, zu abendfüllenden Spielfilmen wurden), sieht das Kurzfilm-Projekt sowie Oats Studios vor allen als Testfeld für neue, experimentelle Ideen, die man anderswo – und vor allem außerhalb des weltweiten Netzes – schwer verwirklichen könne. „Rakka“ gehört zu Volume 1 der geplanten Kurzfilmreihe, die aus insgesamt drei jeweils zwanzigminütigen Episoden bestehen soll.

Die ersten drei Kapitel sollen kostenlos zu sehen sein. Ein weiteres Ziel des Projekts sei es, zu sehen, wie gut das Publikum die Reihe annimmt. So will man feststellen, ob sich mit Volume 2 Geld verdienen lässt, indem die Zuschauer für die einzelnen Episoden zahlen. Der Vertrieb soll über die Gaming-Plattform Steam erfolgen.

 

 

Weitere Infos findet ihr hier

 

Rock and Roll.

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