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Song des Tages: Frightened Rabbit – „The Hearts Song“


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Dass – allen Misserfolgen der letzten Jahre (oder besser: Jahrzehnte) zum Trotz – der ein oder andere schottische Musiker ein großer Anhänger der nationalen Vereine ist, dürfte nicht erst seit Mogwai hinlänglich bekannt sein (die Postrocker gelten als große Fans von Celtic Glasgow, und haben vor einiger Zeit auch den Score zu „Zidane“, der Dokumentation über den Zinedine selben Namens, geliefert).

Nun haben sich wohl auch Frightened Rabbit geoutet. Das Quintett aus dem schottischen Selkirk hat aus besonderem Anlass Hector Nicols „The Hearts Song“ gecovert. Damit will die Indie-Folk-Band das Tynecastle-Stadion des Heart of Midlothian F.C. nahe Edinburgh ehren, das nach 103-jährigem Bestehen abgerissen werden muss. „The Hearts Song“ ist das traditionelle Vereinslied der 1874 gegründeten Scottish-Premiership-Fußballmannschaft, die Neuinterpretation von Frightened Rabbit macht daraus eine emotionsgeladene Folkrock-Hymne, während das dazugehörige Musikvideo Bilder des Stadions und alte Aufnahmen von Spielen des ansässigen Clubs zeigt.

Zuletzt hatten Frontmann Scott Hutchison und seine Bandmates mit „Fields Of Wheat“ eine Single als Reaktion auf die Wahlen in Großbritannien veröffentlicht.

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Idlewild – „A Modern Way Of Letting Go“


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Erinnert sich noch jemand an Idlewild? Klar, zum großen Durchbruch hat es für den aus Roddy Woomble (Gesang), Rod Jones (Gitarre, Backing Vocals), Colin Newton (Schlagzeug), Andrew Mitchell (Bass) und Luciano Rossi (Keyboard) bestehenden Indierock-Fünfer aus dem schottischen Edinburgh nie gereicht. Umso erstaunlicher, dass die Band ihre Lauerstellung in der nicht eben rühmlichen „zweiten Reihe“ nun schon seit über zwanzig Jahren (das Quintett wurde anno 1995 quasi feucht-fröhlich gegründet, als Frontmann Roddy Woomble Schlagzeuger Colin Newton auf einer Party kennenlernte, und teilt – bis auf eine dreijährige Auszeit zwischen 2010 und 2013 – gemeinsam die Indieclub-Bühnenbretter) eisern durchzieht.

41-rlQ43p6LUnd obwohl nicht jedes ihrer bislang sieben Studiowerke (das erste, „Hope Is Important„, erschien 1998, das bislang letzte, „Everything Ever Written„, fand 2015 seinen Weg in die Plattenläden) durchgängig pures Klanggold ist, hat die Idlewild’sche Diskografie schon den ein oder anderen auch heute noch großartigen Song vorzuweisen. Das schwelgerische „Love Steals Us From Loneliness“ etwa. Das gen Firmament stürmende „You Held The World In Your Arms„. Vor allem jedoch „A Modern Way Of Letting Go“, erschienen 2002 auf dem dritten Album „The Remote Part„. Das Gitarrenriff zum Anfang, so simpel wie weiland Blurs „Song 2“ – und auch ebenso effektiv wie unverkennbar! Dieser Druck, diese Energie, die Woomble und Co. in lediglich zwei Minuten und 25 Sekunden packen (noch so eine Parallele zu „Song 2“, der nach zwei Minuten und zwei Sekunden die Kurve kratzt)! All das klingt verdächtig nach den berühmteren Referenzquellen der Band, nach Gang of Four, Pavement, R.E.M., Fugazi oder eben Blur. All das riecht auch 15 Jahre später noch nach einer Zeit, als britische Rockbands noch frisch und fröhlich und für einen winzigen Moment der tollste heißeste Scheiß der Musikhistorie waren – man denke nur an die Libertines, an Bloc Party, an Maxïmo Park, an Franz Ferdinand, an die Arctic Monkeys und wie sie alle heißen und hießen, ohne auch nur ein stückweit nostalgisch zu seufzen…

(Allen, an denen Idlewilds Songs bislang spurlos vorbei gerauscht sein sollten, sei übrigens die gar nicht mal so üble, 2007 veröffentlichte Werkschau „Scottish Fiction: Best Of 1997-2007“ als Einstiegsquelle ans Hörerherz gelegt.)

 

„If I know, what I know, then no one will watch over you
So someone shouldn’t really tell me what I want to know
I know, I owe, and I know that matters don’t matter as much
As you think they do You will only be yourself
When you can never be yourself 
And you will only be yourself
When you understand what you know 

How long, will we go on with a modern way of letting go, 
tell me how long will we go on with the modern way of letting you go? 

If I know, what I know, losing isn’t learning to be lost
It’s learning to know when you’re lost
If I know, what I know, 
I’ll want to make the most of what it seems like 

You will only be yourself
You can never be yourself
And you will only be yourself
When you understand what you know 

How long, will we go on with a modern way of letting you go, 
tell me how long will we go on with the modern way of letting you go?“

Rock and Roll.

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Song des Tages: Frightened Rabbit – „I Wish I Was Sober“


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Ich gebe es offen zu: Ich habe so meine Probleme, mit „Painting Of A Panic Attack„, dem aktuellen, fünften, im April diesen Jahres erschienenen Album des Schotten-Quintetts von Frightened Rabbit warm zu werden. Schon komisch, oder?

Dabei will ich gar nicht einmal sagen, dass die 12 (normale Version) beziehungsweise 15 Songs (Deluxe Edition) schlecht sind. Ganz im Gegenteil sogar. Das Album bringt viele der Trademarks mit, die bereits den vor drei Jahren erschienenen Vorgänger „Pedestrian Verse“ zu ANEWFRIENDs „Album des Jahres“ gemacht haben: der gen Firmament taumelnde gebrochene Hymnus des großartigen „Get Out“ etwa, während Frontmann Scott Hutchison singend darum fleht, dass eine bestimmte Person doch bitte, bitte aus den Kammern seines Herzens weichen möge, bevor diese ihrem Flimmern erliegen: „And now I know she won’t get out of my heart / She won’t“ – das ist schon fast ganz zum Anfang klassischer Songstoff der bereits seit 13 Jahren gemeinsame Sache machenden „Angsthasen“. Auch der ähnlich gelagerte Stampfer „Woke Up Hurting“ („Daylight / Woke up hurting / With tarmac to my side / I woke up with dirty knees / Not for the first time / I woke up hurting / Though I can’t quite say why“) oder „I Wish I Was Sober“, welchem zum gefühlt x-ten Mal ebenso schotten- wie FR-typische Themen wie den Alkoholrausch, Sucht, Zweifel und Bereuen zugrunde liegen, sind klare Highlights des Albums, die durchaus Ohrwurmcharakter besitzen.

3f7c802d8c8765a8301b1528b2354ec66d21f83cVielmehr macht „Painting Of A Panic Attack“ wohl das überaus großartig geratene vorherige Album zu schaffen, bei dem – zumindest für mich – so ziemlich jedes Stück ein Treffer mitten in mein kleines, ohnehin bereits vor allem schottischen Indie-Bands zugetanes Hörerherz war. Das will dem neuen Werk, welches vor allem von Hutchisons mit „ambivalent“ wohl noch milde umschriebenen Haltung zu Los Angeles, wohin er nach der Veröffentlichung von „Pedestrian Verse“ gemeinsam mit seiner Freundin zog (Ein Schotte! In Los Angeles! Aus dem düsteren Glasgow in die Sonne! Warum? – Das kann ja kaum gut gehen!), handelt: Mürbheit, Entfremdung, Depressionen, Lustlosigkeit, Flucht in die liquide Betäubung, ein stetes Stechen, welches diebisch grinsend zwischen Herz, Hirn und Brust hin und her wandert – an einigen Stellen weist Hutchisons Gefühlschaos gar kafkaeske Züge auf. Die Stadt der Engel scheint kein gutes Heim für die schottische Seele zu sein…

Jaja, Frightened Rabbit sind auch 2016 nicht der zweitliebste Spotify-Klickposten der tumben, partyverliebten David-Guetta-Fanschar, ist schon klar. Dass Scott Hutchison und seine Jungs aber bei genauerem Hinhören nie ins allzu Depressive abrutschen und sich und uns immer noch einen klitzekleinen Silberstreif am Horizont anbieten, sollte man ihnen auch auf „Painting Of A Panic Attack“, das seinen Albumtitel, eine Zeile aus dem Opener „Death Dream„, völlig zurecht trägt, zugute halten.

Trotzdem will ich auch nach vielen Durchläufen nie so warm mit dem aktuellen Werk, welches gar von The-National-Mastermind Aaron Dessner produziert wurde, werden wie noch mit „Pedestrian Verse“. Irgendwie fühlt sich’s nur halb toll an, bisher. Irgendwie gehen mir zwar viele der neuen Songs tagelang nicht aus dem Kopf, jedoch nicht mehr so nah ans Herz. Aber eventuell liegt das ja gar nicht an „Painting Of A Panic Attack“ selbst. Vielleicht liegt’s ja an mir. Oder an dem richtigen Moment, an dem es normalerweise „Klick!“ macht und man Hals über Kopf drin ist in diesem Album, und den es bislang noch nicht gegeben hat. Vielleicht liegt’s auch an Aaron Dessners Produktion, welche – gerade im Vergleich mit dem direkten Vorgänger – weniger kantig und zerbrechlich, dafür eine Spur glatter, kompakter und (zu Teilen) epischer ausgefallen ist – kein klares Manko, jedoch gewöhnungsbedürftig. Wasimmer es auch ist, alles in allem ist das noch immer Jammern auf ganz hohem Niveau.

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„Fall prey to the blizzard head
Wrapped my hand around the glass again
We all thought that I might change as I got older
Fell down and nothing bled
Wrapped in cotton alcohol again
To the hill hear from the prick upon my shoulder
Free pour the fruitless thoughts
It’s far too late to talk so much but
Still not giving up though
I wish that I was sober

Forgive me I can’t speak straight
Forgive me I can’t
Forgive me it’s far too late

Choke down the gateway drug
Opened the gates, in came the flood, it comes
Like a blush of love, it hits me without warning
Long nights of getting lost
Iwalk beneath the bridge I don’t know
I need black suit for tomorrow, I’m in mourning

My love you should know
The best of me left hours ago so
Shove it right into my mouth and let me smolder
Fallout and the damage done
I can’t un-sing the things I’ve sung
Still not giving up though
I wish that i was sober

Forgive me I can’t speak straight
Forgive me I can’t
Forgive me it’s far too late

Oh come and shake me till I’m dry
Oh I wish that I was sober
Oh come to me and kill the night off
I wish that I was sober…“

 

Auch toll: die bereits erwähnten Songs „Get Out“ und „Woke Up Hurting“ in Bild und Ton:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Frightened Rabbit – „Death Dream“


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Lieblingsbandalarm! Die schottischen Indie-Folk-Rocker Frightened Rabbit veröffentlichen am 8. April mit „Painting Of A Panic Attack“ den Nachfolger zum bereits drei Jahre zurückliegenden „Pedestrian Verse“ (welches damals, 2013, ANEWFRIENDs „Album des Jahres“ war).

Mit folgenden Worten verkünden Frightened Rabbit in Person von Sänger Scott Hutchinson, dass im April endlich mit Album Nummer fünf zu rechnen sei:

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„We’ve waited a long time for this, though I have a feeling you may have waited longer still…

It’s been over three years since we released Pedestrian Verse (I know, lazy bastards, eh?) and we now find ourselves edging closer to bringing you our new album, Painting Of A Panic Attack. After the PV tour wrapped up in early 2014, we spent the following 18 months writing and recording in various rooms until we distilled it all into the 12 songs which make up the album.

In truth, it’s not been a lazy time at all. We ended up with about 30 demos to choose from, having spent our time thrashing out ideas in Glasgow, Monmouth, Conwy, Los Angeles and New York. Recording began in earnest last summer at Dreamland Studios near Woodstock, with Aaron Dessner on production duties, and the entire process only came to a close about a month ago. It’s hard to let go sometimes…

This is the start of letting go. We’re incredibly excited to give you the first listen to track one from Painting Of A Panic Attack. The song is called Death Dream. It seemed like an appropriate place to begin, as it was from this song that the album title was taken. The title, as with the song, is intended as a beautiful depiction of something horrific. The kind of thing you can’t stop looking at, or perhaps listening to, even though it’s rather painful at times. I’ll leave it at that for now. Go and listen, then we can have a proper chat about it afterwards.“

 

Gleichzeitig gibt es mit dem Albumopener „Death Dream“ auch bereits einen ersten Song zu hören, der genau da ansetzt, wo einen die großartigen Vorgänger vor ein paar Jahren zurückgelassen haben:

 

„It was dawn and the kitchen light was still on
I stepped in, found the suicide asleep on the floor
An open mouth screams and makes no sound
Apart from the ring of the tinnitus of silence
You had your ear to the ground
White noise
I don’t know if there’s breathing or not
Butterflied arms tell me that this one has flown
Blood seems black against the skin of your porcelain back
A still life is the last I will see of you
A painting of a panic attack
He died in his sleep last night
He died in his sleep last night
He died in his sleep last night
He died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
You died in his sleep last night
Death dreams you don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care
Death dreams you don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care
Death dreams I don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care
Death dreams I don’t forget
It’s been a while since I dreamed this but
Even now, when asleep, I’ll tread with care…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: A Mote Of Dust – „Wolves In The Valley“


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Falls Craig B, dieses unscheinbar unwahrscheinlich großartige Paradebeispiel eines unbeugsamen schottischen Herzblutmusikers, den Fans nach seinen bisherigen Bands Aereogramme und The Unwinding Hours überhaupt noch etwas schuldig war, dann wohl ein Soloalbum. Und genau diese Lücke will der Glatzkopf mit Vollbart in etwa einem Monat schließen, wie das Video zu „Wolves In The Valley“ beweist…

Der Song versteht sich als Vorbote für Craig Bs Solodebüt, das er unter dem Namen A Mote Of Dust – zu deutsch „Staubkorn“ – aufgenommen hat und bereits am 2. Oktober auf dem früheren Aereogramme-Label Babi Yaga veröffentlichen wird.

22046Weniger überraschend als diese Ankündigung klingt die Musik darauf: Als A Mote Of Dust schreibt Craig B (weiterhin) melancholisch-minimalistische Songs, die mit etwas mehr Feuer unterm schottischen Sitzfleisch auch gut auf dem nächsten Album seiner letzten Band The Unwinding Hours funktioniert hätten.

Die allerdings hat gerade weder bei Craig B noch seinem Bandkollegen Ian Cook Priorität – spätestens seit Letzterer mit dem Elektroartpop-Projekt CHVRCHES vor einiger Zeit durch die Decke gegangen ist (fast schon ironisch, dass vor allem die Vorgängerband der beiden, Aereogramme, wegen Desillusionierung gegenüber den Zwängen des Musikgeschäfts sowie aus finanziellen Gründen 2007 die Segel strich). In gewisser Weise wirkt A Mote Of Dust und das gleichnamige Debüt nun also wie die Reaktion von Craig B auf den unerwarteten Erfolg seines Langzeit-Partners.

Völlig auf sich gestellt war B trotzdem nicht: Sein Freund Graeme Smillie spielt auf der neun Songs starken Platte, welche ausschließlich als Download sowie auf LP erscheinen wird, Klavier, und mit Mogwai-Produzent Paul Savage ist eine weitere schottische Rock-Koryphäe mit von der Partie.

Für das Video zur ersten Single „Wolves In The Valley“, das heute exklusiv bei den Kollegen der VISIONS Premiere feierte, hat es A Mote Of Dust im Sommer in die schottischen Highlands gezogen – übrigens sehr zur Freude der dortigen Fauna: Eine „Vielzahl an Insekten und anderer furchtbarer Viecher“ habe die Dreharbeiten begleitet, so Craig B.

 

 

Rock and Roll.

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The Twilight Sad machen Lust auf den Herbst und Album Nummer vier…


The Twilight Sad

Vor mittlerweile knapp zweieinhalb Jahren veröffentlichten The Twilight Sad ihr mittlerweile drittes Album „No One Can Ever Know„. Längst darf das schottische Trio als einer der etablierten Namen in der heimischen wie internationalen Indie-Musikszene angesehen werden. Vielleicht auch einer der Gründe, warum die Band zu ihrem zehnjährigen Bestehen im Oktober 2013 auf dem Spree Festival mit dem Royal Scottish National Orchestra in der altehrwürdigen Paisley Abbey aufgetreten ist und dort einige ihrer Live-Favoriten im orchestralen Gewand präsentierte…

Im vergangenen April feierten James Graham, Andy MacFarlane und Mark Devine dann – wenn auch mit ein wenig Verspätung – ihren zehnten Band-Geburtstag mit dem Rerelease des Debüts „Fourteen Autumns & Fifteen Winters„. Bald jedoch gibt es dann aber endlich neue Musik der Schotten, denn Ende Oktober erscheint das vierte Album der Band. „Nobody Wants To Be Here And Nobody Wants To Leave“ haben The Twilight Sad ihren neusten, am 27. Oktober (via Fatcat Records) erscheinenden Songzyklus getauft, dem sie mit „There’s A Girl In The Corner“ kürzlich den ersten Vorgeschmack voraus schickten. Nun haben Frontmann James Graham und Co. auch den nächsten Vorabsong, „Last January“, bereitgestellt. Beide neuen Songs vom vierten Album findet ihr hier im Stream. Der Herbst kann kommen!

 

 

 

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Rock and Roll.

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