Schlagwort-Archive: Samson

Song des Tages: Safetyville – „Samson“


Samson“ von der eh stets und immer und sowieso und überhaupt großartigen Regina Spektor – auch mit über zwei Dekaden auf dem musikalischen Buckel bleibt’s ein wunderschöner Song, da machste mal eben gar nix.

Von daher dürfte es – aller Fallhöhe zu Trotz – im Grunde ein Leichtes sein, dieses unkaputtbare Stück zu covern, oder? Safetyville macht mit ihrer Version, welche bereits im vergangenen Oktober von HONIG via Facebook geteilt wurde, in jedem Fall ordentlich. Das macht freilich neugierig… wer also ist die Dame? Nun, „Safetyville“ ist das Solo-Projekt von Isabell „Isa“ Honig aus Köln, Tochter des regional bekannten Gitarristen Jay Minor (und ganz nebenbei die Frau an der Seite von HONIG-Frontmann Stefan Honig), die sich, wie man liest, mit ihrer Musik in warmen Singer/Songwriter-Melodien heimisch fühlt, Künstlerinnen wie Ane Brun oder Eva Cassidy zu ihren Einflüssen zählt und mal zarte, mal kraftvolle Indie-Folk-Songs mit angenehmer Stimme bietet. Schade eigentlich, dass Safetyville, welche in der Vergangenheit etwa einige Support-Shows für die isländische Band Low Roar spielte, via Bandcamp lediglich eine EP von 2014 und eine Single von 2016 vorzuweisen hat. Dennoch: Das Debütalbum sei in Arbeit, von daher darf man die Kölner Musikerin gern auf dem Schirm behalten…

Rock and Roll.

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Song des Tages: Regina Spektor – „Samson“ (live)


regina

„Samson“ ist zweifellos nicht nur eines von Regina Spektors ältesten, sondern auch schönsten  Stücken. Von daher erscheint es ungewöhnlich, dass die russlandstämmige, jedoch in New York City aufgewachsene Piano-Singer/Songwriterin den Song, welcher zuerst 2002 auf dem noch selbst vertriebenen Album „Songs“ erschien und vier Jahre später für Spektors Quasi-Durchbruchswerk „Begin To Hope“ noch einmal neu aufpoliert wurde, bislang nie in irgendeiner US-Fernsehshow zum Besten gegebenen hat.

Nun, zumindest diesen scheinbaren Makel hat Regina Ilyinichna Spektor, deren letztes Album „Remember Us To Life“ 2016 erschien, vor wenigen Tagen beseitigt und „Samson“, dieser rührenden, wohl auch Riesenherzen erweichenden Piano-Ballade (oder, wie das „Paste Magazine“ schrieb: „a gripping story told in just three minutes of keys and voice“), in der „Late Show with Stephen Colbert“ endlich auch (s)einen TV-Premiere gegönnt…

 

 

„You are my sweetest downfall
I loved you first
I loved you first
Beneath the sheets of paper lies my truth
I have to go
I have to go

Your hair was long
When we first met

Samson went back to bed
Not much hair left on his head
He ate a slice of wonderbread
And went right back to bed

And history books forgot about us
And the Bible didn’t mention us
And the Bible didn’t mention us
Not even once

You are my sweetest downfall
I loved you first
I loved you first
Beneath the stars came fallin‘ on our heads
But they’re just old light
They’re just old light

Your hair was long
When we first met

Samson came to my bed
Told me that my hair was red
He told me I was beautiful
And came into my bed

Oh, I cut his hair myself one night
A pair of dull scissors in the yellow light
And he told me that I’d done alright
And kissed me till the morning light, the morning light
And he kissed me till the morning light…

Samson went back to bed
Not much hair left on his head
He ate a slice of wonderbread
And went right back to bed
Oh, we couldn’t bring the columns down
Yeah, we couldn’t destroy a single one
And history books forgot about us
And the Bible didn’t mention us
Not even once
You are my sweetest downfall
I loved you first“

 

Rock and Roll.

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Neuer Regina Spektor-Song: „All The Rowboats“ + Albumankündigung


„What We Saw From The Cheap Seats“ wird das neue, sechste Album von Regina Spektor heißen und voraussichtlich am 12. Mai erscheinen. Die erste Single „All The Rowboats“, welche ihr euch auf ANEWFRIEND bereits anhören könnt, lässt vermuten, dass die in Moskau geborene und in New York lebende Musikerin ihren auf dem letzten Album „Far“ von 2009, welches damals eines meiner liebsten Alben des Jahres war, eingeschlagenen Weg weg von spröder Aufnahmetechnik und hin zum Spiel mit verschiedenen Stilmitteln und Aufnahmetechniken konsequent weitergeht. Einen weiteren Beleggrund darf man auch in der Wahl des Produzenten sehen – dieser heißt Mike Elizondo und war bisher vor allem für seine Arbeit mit Hip Hop-Künstlern wie 50 Cent oder zuletzt der Sludge Metal Band Mastodon (bei deren aktuellem Album „The Hunter“) bekannt. ANEWFRIEND ist gespannt.

 

 

Wer sich einen Überblick über das bisherige Oeuvre von Regina Spektor verschaffen möchte, dem sei das 2010 erschiene Live-CD/DVD-Package „Live in London“ ans Hörerherz gelegt, welches ihre Qualitäten in beeindruckender Form auf den Punkt bringt. Ausschnitte gefällig? Na, aber gern doch!

 

 

Rock and Roll.

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