Schlagwort-Archive: Rock

Zitat des Tages


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„Menschen, die im Leben klarkommen, kämen gar nicht auf die Idee, Musik zu machen…“

 

(Christian „Flake“ Lorenz, *1966, deutscher Musiker, Keyboarder der Band Rammstein sowie ehemaliges Mitglied der Punkband Feeling B, kürzlich im Interview mit dem deutschen „Rolling Stone“)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

Zwei Dinge muss selbst ich als Fussball-Anhänger mit dickem schwarz-gelbem Blut neidlos anerkennen, respektive zugeben:

  1. Don Jupp“ ist auch mit seinen 72 Lenzen, mit denen er sich zwischenzeitlich sogar bereits in den wohlverdienten Ruhestand begeben hatte, jedoch von seinem Kumpel Uli H. zurück beordert wurde, noch einer der besten deutschen Fussballtrainer und Spielerversteher. Grundsympathisch und auch taktisch auf der Höhe der Zeit. Da machste nix.
  2. Der Heynckes hat – gerade im Fussball-Zirkus – einen nahezu erlesen guten Musikgeschmack, wie ich finde. Und trägt noch (s)ein „CD-Täschchen“ spazieren – herrlich! Also schieben wir das mal auf die Weisheit des Alters…

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Stereophonics – „What’s All The Fuss About?“


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Macht irgendjemand noch ein Fass auf, wenn mal wieder ein neues Stereophonics-Album erscheint? Nein? Und das aus guten Gründen…

Zwar ist die vierköpfige walisische Rockband bereits seit 1992 aktiv und hat immer wieder bewiesen, dass sie auch heute noch relevant sein kann. Andererseits bleibt bei dem „soliden Pop-Rock“ (Musikexpress.de) ihrer alle zwei, drei Jahre in schöner Regelmäßigkeit erscheinenden Alben kaum mal ein Song als erhebendes Aha-Erlebnis hängen. Vielmehr dockt der Großteil der Stücke von Kelly Jones, Richard Jones, Adam Zindani und Jamie Morrison an selige Britrock-Zeiten der Neunziger an, als alles „Cool Britannia!“ schrie und entweder auf Oasis oder Blur geeicht schien und dürfte damit im besten Fall Nostalgikern in Lederjacken in die Hände spielen, in schlimmen Momenten kommt vernachlässig- wie austauschbarer Bon-Jovi-Stadiorock dabei heraus.

61M1TfV-VoL._SS500Dass die Reibeeisen-Stimme von Frontmann Kelly Jones auch nach einem Vierteljahrhundert Stereophonics noch immer an einen ewig jungen Rod Stewart erinnert, dürfte klar sein. Dass die Band durchaus in der Lage ist, ab und an und noch immer mit einem ihrer Songs zu Überrauschen, dürften all jene wissen, die neuen Werken der Waliser stets eine Chance geben. Man erinnere sich etwa an das großartige „Violins And Tambourines“ vom 2013er Langspieler „Graffiti On The Train„, ein fünfminütiges Mini-Drama von einem Song, der neben dem freilich obligatorischen GitarreSchlagzeugBass von einer ganzen Armada aus Streichern gen Klimax getragen wurde. Ja, die Stereophonics sind immer dann richtig gut, wenn sie es sich erlauben, den drögen Drei-Minuten-Riff-Song beiseite zu schieben und sich auf Neues einzulassen.

Das beweist wieder einmal das Stück „What’s All The Fuss About?“, seines Zeichens Teil des im Oktober erschienenen zehnten Studioalbums „Scream Above the Sounds„. Während die meisten der neuen Songs einmal mehr sauber und gefahrlos durch die Gehörgänge rauschen, gönnen Kelly Jones und Co. ebenjenem Stück ein halbes Bläserorchester nebst Saxofon und einer Flamenco-Akustikgitarre, welche „What’s All The Fuss About?“ erst richtig interessant machen und ihm die bereits vorab beschworene, Stereophonics’sche dramatische Note fernab der Alltäglichkeit verleihen. Well done, guys!

 

 

„Feel warm wind today
Back from L.A
Tie your hair in a red-band bow when you greet me by the gate
Sipping straight from your coffee cup and break bread crumbs on the floor
Fight my hand ‚cause I want a drink but I want you so much more
Oh, what’s the fuss all about?

New, warm, wasted
Back to our place
You didn’t care if I said too much, I could see that by your face
You sleep and stir when I pick you up and drop you
I fought the man ‚cause I wanna think that I’ll be here evermore
Oh, what’s the fuss all about?

Oh, what’s the fuss all about?

The bell rings aloud in the schoolyard sun
Young boys, all they wanna do is run
The trees and the leaves, and they blow in the breeze
And the blossoms appear, make the young girls sneeze
The swings in the park and the ghosts in the dark
The troops on the day and the secrets we share
The things that we learn and the things that we earn
Embarrassed and dazed at mistakes that we make

Jet streams in the sky
You’re gone in the blink of an eye
Heavenly hugs and the shoulders you shrug
The bully, the boss and the priest and his cross
The letters we write and the wrongs you can right
The space that we meet in the loneliest weeks
Words in the wind
Repented our sins

The games that we play and the changes we make
The love and the light and the smiles you ignite
Skin on skin

The life that we chase, it feels like a waste
To get to a place with the pride and the grace
It’s hard to replace the touch of your face
When you’re so far away

Are you lost, are you found
On this merry-go-round?
What’s all the fuss about?“

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

Das, was Ozzy-Ehefrau Sharon Osbourne sagt. Schließlich muss die es ja wissen…

 

Rock and Roll.

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For those about to ROCK – Malcolm Young ist tot.


CREDIT Martyn Goodacre : Getty Images

Foto: Martyn Goodacre / Getty Images

Ich geb’s ja freimütig zu: Ich war nie jemand, der sich freiwillig dazu bereit erklärt hätte, mehr als einen AC/DC-Song am Stück – geschweige denn ein ganzes Album – anzuhören. Zu rausgepresst der Gesang, zu retortenmässig die Gitarrenriffs (zumindest für meinen höchst eigenen Geschmack). Ein jeder Jeck ist halt anders…

Was man den australischen Hardrockern jedoch als Rock-affiner Musikhörer neidlos zugestehen muss: die Band hat seit den Siebzigern mehr als einmal – und trotz aller Widerstände – die Fähnchen für laut tönende Gitarrensaiten hoch oben im Wind gehalten. „Back In Black„, „Thunderstruck„, „Highway To Hell„, „You Shook Me All Night Long„, „T.N.T.„, „Hells Bells„… – die Liste der AC/DC’schen Evergreens ist lang, laut und umso bekannter.

 

 

Umso trauriger ist, dass der geneigte Musikhörer seit einigen Jahren quasi live am Verfall der Band teilhaben kann (oder eher: muss). Klar, für Die-Hard-Fans waren AC/DC nach dem Tod ihres legendären Frontmanns Bon Scott, welcher 1980 im Alter von 34 Jahren, mutmaßlich an einer „Alkoholvergiftung“ (Rock’n’Roll eben), starb, Rock-Historie. Trotzdem ging es über Dekaden hinweg höchst erfolgreich weiter: alle paar Jahre ein Album mit neuen stoischen Riffstandards, denen gigantische, frenetisch umjubelte Ochsentouren rund um den Erdball folgten. Dass auch Rocker, die mehr als 200 Millionen Plattenverkäufe vorzuweisen haben, nur Menschen sind, zeigten die letzten Jahre. Erst manövrierte sich 2015 Schlagzeuger Phil Rudd, der immerhin seit den Siebzigern – mit einer etwa zehnjährigen Pause in den Achtzigern und Neunzigern – Teil der Band war, durch etliche private Verfehlungen (Anklage wegen versuchtem Mord, diverse Drogenprobleme) ins Aus, dann musste auch noch Bon Scotts Schiebermützen tragender Nachfolger am Mikrofon, Brian Johnson, die Segel streichen, da ihm, laut Diagnose seiner Ärzte, ansonsten „permanente Taubheit“ drohte (noch so ein eigentlich klassisch-trauriger Treppenwitz der Rockgeschichte). Und wurde für die anstehenden Konzerte im Jahr 2016 von einem gewissen Axl Rose (Sie wissen schon: von den angehenden Jungspunden von Guns N’Roses) ersetzt. Auch wenn sich diese notgedrungene Paarung komisch lesen mag – es ging glücklicherweise irgendwie gut…

Viel schwerer traf die Band jedoch der Verlust von Malcolm Young. Immerhin war es der 1953 im schottischen Glasgow in die Welt geriffte Rhythmus-Gitarrist, der im Alter von zwanzig Jahren AC/DC gründete und bald darauf seinen Bruder Angus in die Band holte. Als AC/DC im September 2014 verkündeten, dass Malcolm, der infolge eines Schlaganfalls an Demenz litt, AC/DC nicht länger angehören würde (und von seinem Neffen Stevie Young ersetzt wurde), blieb Angus Young, der gerade mal 1,57 Meter kleine Typ, dessen hüpfender Stil, im Schuljungen-Outfit Gitarre zu spielen, vielleicht mehr als alles andere zu Ikonographie der Band beigetragen hat, das einzig verbliebene Mitglied der Originalbesetzung.

Heute ist Malcolm Young im Alter von 64 Jahren in Australien gestorben. Eines steht fest: Seit dem 18. November 2017 sind auch AC/DC endgültig Rockgeschichte. Alles andere wäre Leichenfledderei. Und bei all dem Geld, was sich mit den Hits der Band, mit Ochsentouren und möglichen neuen Alben freilich noch verdienen ließe, ist auch seinem jüngeren Bruder Angus zuzutrauen, dass er – im Alter von 62 Jahren – seine Truppe in die redlich verdiente Rockerrente entlässt.

For those about to rock – we salute you. Mach’s gut, Malcolm Young.

 

 

Einen lesenswerten Nachruf auf Malcolm Young findet man unter anderem bei den Kollegen von spiegel.de.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Lasse Matthiessen – „When We Collided“


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Foto: Michael Bomke / Promo

„In life, you continuously reach a point of reflection. Where are you? What are you feeling? What is real and what is perhaps still just a pleasant illusion that makes it easier to live with status quo? When we Collided deals with this theme. The protagonists wander through a summery night in Paris, not knowing what the morning will bring. Thus, they live in the moment…“

Viel besser als das, was die werten Kollegen auf folkradio.co.uk über „When We Collided“, den neusten Song des dänischen Wahl-Berliners Lasse Matthiessen schreiben, kann man es eigentlich kaum in Worte fassen (was ja bei mancher Musik ohnehin schwer scheint).

Für das Stück, welches wiederum Teil von Mathiessens neuster, heute erscheinender EP selben Titels ist, hat sich der Singer/Songwriter mit der New Yorker Musikerin Sara Hartman zusammen getan – eine transatlantisches Duett, quasi. Und während über diesem Song noch die Ruhe der Melancholie liegt, setzen andere Stücke der EP, wie etwa „Broken Choir“ mit seinen ausufernden und schwelgerischen Arrangements, konsequent den Weg fort, den Lasse Mathiessen  mit dem 2014 veröffentlichten, vielseitigen Album „Wildfires“ eingeschlagen hatte…

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Ein zwar kurzes, jedoch durchaus lesenswertes Interview mit dem Musiker, dessen dunkle Stimme an sich die meisten seiner Songs schon mit schummrigen Melancholienebeln belegt, findet man übrigens hier.

 

Rock and Roll.

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