Schlagwort-Archive: Regisseur

Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Alejandro Jodorowsky, *1929, chilenischer Regisseur, Schauspieler, Produzent, Komponist, Dramatiker, Mime, Schriftsteller und Comicautor)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(Sergio Leone, 1929-1989, italienischer Filmregisseur, bekannt für Italo-Western wie „Zwei glorreiche Halunken“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(Peter Henry Fonda, 23. Februar 1940 – 16. August 2019, US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Theodor Shitstorm – „Rock’n’Roll“


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Was der Pressesprech(er) meint:

„Theodor Shitstorm wurde im Juli 2017 in Bosnien und Serbien geboren.

Theodors Eltern sind die Singer-Songwriterin Desiree Klaeukens und der Filmemacher Dietrich Brüggemann. Sie kennen sich seit einigen Jahren, er hat in ihr bereits eine Schauspielerin entdeckt, jetzt entdeckt sie in ihm den Musiker, und schon küsst die Muse die Muse. Also laden sie einen Laptop, eine Gitarre, ein Mikrofon und viele Kabel in einen steinalten Porsche und fahren in Richtung Balkan, wo die Sonne scheint und man bei Freunden übernachten kann. Doch schon am ersten Tag findet die Reise ein jähes Ende: Getriebeschaden in der Slowakei. Für einen Moment droht das ganze Unternehmen zu scheitern. Doch dann findet sich in Wien ein Autovermieter, der keine Fragen stellt, und die Reise geht in einem steinalten Golf weiter. Auf staubigen Straßen und in einer heißen Wohnung in Belgrad entstehen in den folgenden zwei Wochen Hymnen auf den Rock’n’Roll und den erweiterten Kunstbegriff, Klagelieder über die alte Tante BRD, absurde Schuldzuweisungen, Balladen für die Autobahn und zweistimmige Ratgeber für alle Lebenslagen.“

51MUKtsm-RL._SS500Beurteilt man „Sie werden dich lieben„, das am kommenden Freitag erscheinende Debüt von Theodor Shitstorm, anhand der ersten beiden Auskopplungen „Ratgeberlied“ und „Rock’n’Roll“, so bieten Desiree Klaeukens (deren eigenes, 2014 veröffentlichtes Debüt „Wenn die Nacht den Tag verdeckt“ noch immer sträflichst unbekannt scheint) und Dietrich Brüggemann (unter anderem für Filme wie „Renn, wenn du kannst“, „3 Zimmer/Küche/Bad“ oder zuletzt „Heil„, in dem denn auch Klaeukens eine kleinere Rolle hatte,  verantwortlich) dem geneigten Hörer elf Stücke, deren Songwriter-Indiepop warme Nebelschwaden durch den nahenden Herbst zieht, während anderswo noch genügend Platz für amüsante Songtitel wie „Mama, schick mir die Platten von Reinhard Mey“ bleibt. Und wer eine derart federleicht-lakonische Momentfeier wie „Rock’n’Roll“ abliefert, der darf  – offensichtlich schon allein des Titels wegen – auf diesem bescheidenen Blog keinesfalls fehlen…

 

 

Eben: Rock and Roll.

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Michel Gondry lässt für die Werbung Plattencover aufleben


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Der französische Regisseur Michel Gondry ist für seine kreativen visuellen Ideen bekannt, die er seit den Neunzigern ebenso in Filme wie „Vergiss mein nicht!“ und „Science Of Sleep“ einfließen ließ wie in Musikvideos für Björk, Massive Attack, Daft Punk, die Foo Fighters, Radiohead oder die White Stripes. Nun hat sich Gondry wieder einmal seinem dritten Steckenpferd, den Werbeclips, zugewandt und einen Spot gedreht, der freilich ganz seine verträumt-irrsinnige Handschrift trägt.

Für das US-amerikanische Internet-Radio Pandora (welches bis jetzt lediglich in den US of A, Australien und Neuseeland zu empfangen ist) hat der 54-jährige Franzose einige der berühmtesten Schallplatten-Cover der Musikgeschichte nachgestellt – von den Rolling Stones über The Cure, Joy Division, Prince oder David Bowie bis hin zu Pink Floyd.

Im Mittelpunkt des kurzen Videoclips steht eine junge Frau, die eigentlich nur eine Runde joggen möchte. Dabei kommt sie jedoch an einer Reihe von Orten vorbei, die nicht nur Musik-Aficionados durchaus bekannt vorkommen dürften. Unter anderem rennt sie durch ein Feld aus weißen Kreuzen, das verdächtig an das Deckblatt von Metallicas „Master Of Puppets“ erinnert oder taucht gar in einen Pool ab und begegnet dort dem Baby von Nirvanas ikonographischer „Nevermind“-Platte…

 

 

Rock and Roll.

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Leben am Rande der Musik – „Rock Bottom – Songs Of No Money“ träumt von Armut, Rock’n’Roll und der Leinwand…


Rock Bottom

Musik ist für nicht wenige die wohl schönste Nebensache (oder gar: Hauptsache?) der Welt… Sie umgibt uns beinahe überall und ständig – bewusst wie unterbewusst. Und während die meisten von uns der Musik einen festen Punkt in unserer Freizeit haben zukommen lassen, gibt es wiederum andere, die mit wenig Verstand – und wohl noch viel weniger Plan – in der Hinterhand irgendwann den Entschluss gefasst haben, ihrer inneren Berufung zu folgen und die Musik zum Beruf gemacht haben. Freilich kann das – mit viel Talent, einer guten Schippe Glück, den richtigen Kontakten und der Sache mit der „richtigen Zeit“ sowie dem „richtigen Ort“ – gut ausgehen, und man endet als jemand wie, um mal das ein oder andere spontane Beispiel herauszupicken, Madonna, Adele, Dave Grohl oder Paul McCartney, die sich weißgott nie wieder Gedanken um die nächste Mietüberweisung oder Arztrechnung machen müssen…

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Andere jedoch haben – trotz einer Menge Talent und im Grunde guten Voraussetzungen – weitaus weniger Glück gehabt (denn das ist es tatsächlich, was entscheidet!). Man denke da nur an all die großartigen, zu Herzen gehenden Musikdokumentationen der letzten Jahre wie „Anvil – Die Geschichte einer Freundschaft„, „Searching For Sugar Man„, „A Band Called DEATH“ oder „Charles Bradley – Soul Of America„, die von Musikern erzählten, die aus einer Fülle von Gründen, die allesamt eben kaum in deren Händen lagen, durchs Erfolgsraster fielen. Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt der Berliner Musikvideoregisseur Marc Helfers mit seinem abendfüllenden Filmprojekt „Rock Bottom – Songs Of No Money“: Er möchte denjenigen eine Stimme geben, die zwar – in seinen Augen – eine seltene, geradezu beneidenswerte musikalische Gabe besitzen, jedoch kaum für’s platt-tumbe Mainstreamprogramm zwischen all den Null-Acht-Fünfzehn-Mileys, -Gagas und -Beyoncés geeignet sind. Angefangen bei Super Bad Brad, einen New Yorker Straßenkünstler, der, mit der Stimmlage eines Marvin Gaye und seinem Ghettoblaster bewaffnet, Tag für Tag durch die Straßen und Parks der Metropole zieht, nur um abends zurück in die Enge seines Autos zurück zu kriechen – in Ermangelung von Barem für vier bezahlbare Wände. Oder von Texas Terri Bomb, der „Queen of the Underground“, die mit punkrockroten Haaren und stolzen 58 Jahren in Berlin-Neuköln gestrandet ist, wo sie sich mit ein paar mäßig bezahlten Auftritten über Wasser hält. Plan von Regisseur Helfers, der in der eigenen Vita bereits einige „Echo“-Nominierungen sowie Musikvideos von Bands und Künstlers wie Selig, Sportfreunde Stiller, Unheilig, Sometree, Element Of Crime oder Madsen zu verzeichnen hat, ist es, weltweit vieler dieser Lebensgeschichten in einem (Kino)Film zu versammeln und all diesen unentdeckten Talenten so die verdiente Stimme zu leihen.

Doch „ohne Moss“ ist bekanntlich „nix los“… Da sich Projekte wie „Rock Bottom“ freilich nicht von Luft, Liebe und Enthusiasmus allein speisen und bezahlen lassen, benötigen Helfers und sein Team zumindest einen – vergleichsweise geringen – Betrag von 15.000 Euro, um das unterstützenswerte Unternehmen in die Startlöcher zu bringen (die Gesamtkosten werden laut Helfers um 85.000 Euro herum liegen). Aus diesem Grund wurde auf der Crowdfunding-Plattform „indiegogo.com“ eine vom 11. April bis 10. Juni 2014 laufende „Spenden“-Kampagne ins Leben gerufen, bei welcher den Unterstützern – je nach der Größe des Beitrags – diverse „Goodies“ zugesichert werden (wie man es eben von Crowdfunding kennt). Zu den ersten prominenten Supportern zählen etwa Jan Müller von Tocotronic, Erik Langer von Kettcar, der Musiker Maxim oder die Schauspielerin Katharina Schüttler… und eventuell auch bald der ein oder andere von euch?

 

Hier kann man sich eine erste sechsminütige Vorstellung von Helfers ambitioniertem Filmprojekt anschauen…

 

…und wer mehr über die Hintergründe, Pläne sowie das „Crowdfunding-Drumherum“ zu „Rock Bottom – Songs Of No Money“ wissen möchte, der findet alle Infos auf der Kampagnenseite bei „indiegogo.com“.

 

Ach so, falls sich jemandem von euch die Frage stellen sollte: Ich selbst gehe hier mit gutem Beispiel voran – meinen (finanziellen) Segen hat der Film, dessen Fertigstellung fürs kommende Jahr geplant ist. Und wer schon nicht spenden mag oder kann (macht ja nichts, muss ja nicht), der kann – ja: sollte – wenigstens ein, zwei Klicks dafür aufwenden, dem Projekt via Facebook eine Stimme zu geben… Danke.

 

Rock and Roll.

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