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Song des Tages: Moses Pelham – „Meine Heimat“


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Moses Pelham covert Lena Meyer-Landrut.

Was klingt wie ein schlecht angegangener popkultureller Witz, ist so wirklich kürzlich passiert – in der VOX-Show „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert„.

Das Konzept hierbei dürfte bekannt sein (im Zweifel weiß Wikipedia freilich fast alles): „Sieben deutschsprachige Sänger aus verschiedenen Genres kommen an einem abgeschiedenen Ort zusammen. Jeder der ersten sieben Abende, die aufgezeichnet werden, ist einem der Musiker gewidmet. Die anderen sechs Interpreten singen jeweils in ihrem eigenen Stil ein Lied von ihm als Coverversion vor, mit Bandbegleitung, aber ohne weiteres Publikum. Vor jedem der Auftritte werden Ausschnitte aus den Originalvideos zum Vergleich gezeigt. Die Musiker kommentieren die Lieder, negative Kritik wird aber nicht geübt. Zusätzlich singt der Interpret des Abends ein eigenes aktuelles Lied und kürt am Ende der Folge den Song des Abends, dessen Interpretation ihm am besten gefallen hat. In der abschließenden achten Folge singen die Musiker dann noch einmal ausgewählte Lieder im Duett.“

Vielsagend auch der folgende Satz: „Der Song des Abends wird am nächsten Tag als Download-Single veröffentlicht. Dazu gibt es ein Album zur Staffel mit den besten Darbietungen aus den verschiedenen Folgen.“There’s no business like show business, klar. Gerade in Zeiten, in denen das Musikgeschäft schnelllebiger denn je erscheint und allzeit eine neue Penunzensau durchs – heute meist digitale – Dorf jagen muss, gilt es natürlich, auch den kleinsten gemeinsamen Nenner zu versilbern…

Doch zurück zu „Sing meinen Song„. Bei der Show, die – nach einer Idee aus dem niederländischen TV (dort heißt’s „De beste zangers van Nederland“ und ist noch zig Mal peinlicher, glaubt mir) – in Deutschland seit 2014 läuft und mittlerweile in die vierte Staffel gegangen ist, sitzen sich ja eh meist eher zweifelhafte Persönlichkeiten der bundesdeutschen Pop-Landschaft gegenüber. In der Vergangenheit waren dies etwa „Dick Brave“-Sasha, der rückständige Tiroler Volktümler Andreas Gabalier, Nervsirene Sarah Connor, Xavier „Aluhut“ Naidoo, Pur-Frontmann Hartmut „Abenteuerland“ Engler, die brav trällernden Prinzen, die auf ewig jung getrimmte Oma Nena, Wolfgang „BAP“ Niedecken, der olle Springsteen’n’Dylan-Ultra, den außerhalb Kölns sowieso kaum jemand versteht, Andreas Bourani (der mit dem WM-Song-One-Hitter), Hauchstimme Yvonne Catterfeld oder das alte Fräulein Annett Louisan (plus so einige Lückenfüller). Man merkt schnell: die so zusammengewürfelten Combos lesen sich zwar relativ spannend, klingen am Ende jedoch exakt wie der Song, den man nach – gefühlt ewigen – fünf Sekunden skippen möchte.

Auch 2017 liest sich die Besetzung kaum besser: Grinsekatze Mark Forster, Stefanie „Silbermond“ Kloß, Lena Meyer-Landrut, Moses Pelham (plus Cassandra Steen, die dieser oft zum Singen ans Mikro stellt), Michael Patrick Kelly (ja, der „Paddy“ von der Kelly Family) und der Leiter des Osnabrücker Bob-Marley-Fanclubs, Gentleman (bei dessen falsch aufgesetztem jamaikanischem Slang mich jedes Mal ein spontaner Würgreflex durchfährt). Möchte man das sehen? Oder hören? Genau.

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Und doch gibt es erfreulicherweise (auch das darf man ja gern zugeben) immer wieder Ausreißer nach oben. So geschehen bei der eingangs erwähnten Coverversionen von Moses Pelham.

Klar, auch die Personalie des deutschen Rappers und Musikproduzenten ist nicht ganz unumstritten: Anfang der Neunziger war der 1971 in Frankfurt am Main geborene Sohn eines US-amerikanischen Bluesmusikers (Moe Pelham Sr.) und einer deutschen Versicherungskauffrau einer der Mitbegründer des zwar legendären, jedoch auch kurzlebigen Rödelheim Hartreim Projekt, verhalf damals jungen Talenten wie Sabrina „Schwester S“ Setlur, Xavier Naidoo oder Cassandra Steen (Glashaus) zum Sprung in die vorderen Chartregionen, während er selbst sich immer mehr auf die Arbeit an den Reglern konzentrierte. Ja klar, Pelham ist auch der Mann, der einem gewissen Stefan Raab 1997 bei einer Rangelei während der „Echo“-Preisverleihung das Nasenbein brach (wer könnte es ihm groß verdenken). Gut, dass der mittlerweile 46-Jährige es heutzutage grundlegend ruhiger angehen lässt und die eigenen Rap-Skills nur noch alle paar Jahre unter Beweis stellt (zuletzt 2012 auf dem gar nicht mal so schlechten Album „Geteiltes Leid 3„). Andererseits sollte man froh sein über einen wie Moses Pelham in der deutschen HipHop- und Poplandschaft, sind dessen (neuere) Songs doch erfreulich frei vom gefakten Gliedvergleich-Bling-Bling-Wortschatz, den viele seiner jüngeren Kollegen so gern kultivieren. Manchmal will man eben nicht hören, was der Goldkettchen tragende, im gemieteten Sportwagen vorfahrende, milchgesichtig-aufgepumpte Sonnenbank-Azzlak gern mit der eigenen Mutter tun würde…

Auf der anderen Seite Lena. Also: Lena Meyer-Landrut. Also: Die, die 2010 (verdammt lang her fühlt sich das an), unterstützt von einem gewissen Stefan Raab (ja, der schon wieder), den „Eurovision Song Contest“ für ‚Schland gewinnen konnte (mit dem tatsächlich hundsgemein eingängigen „Satellite„). Chapeau dafür, sicher. Aber abgesehen davon – und von der Tatsache, dass sich die mittlerweile 26-Jährige noch immer im Löwenkäfig Popmusikgeschäft halten kann – ist die Dame – und mit dieser Meinung bin ich sicherlich kaum allein – einfach nur eines: aufgesetzt und unerträglich. Ernsthaft. Und wer’s nicht glaubt, der sehe sich einmal die 2012 gefilmte Folge der arte-Sendung „Durch die Nacht mit…“ an, in welcher sie mit Emo-Rapper Casper durch Berlin fährt (und nicht nur diesem mit ihrer affektiert-zickigen Art sichtlich aufs Nervenkostüm steigt).

26-04-2013 - columbia_sony nina - MOSES PELHAM cover

Long story short: Moses Pelham, in seiner Position so etwas wie Deutschlands Antwort auf P. Diddy, nimmt sich tatsächlich einen Song von Lena Meyer-Landrut vor: „Home„, erschienen 2015 auf dem Album „Crystal Sky„. Man möchte dem Liebchen ja die Gerührtheit abnehmen, aber: Dass Lena bei der Pelham’schen Variante ihres eigenen Rührstückes, dass sie damals einer verstorbenen Freundin widmete, die Tränchen übers kajalene Püppchengesicht kullern, mag ja erst einmal wenig heißen, schließlich lebt auch (und gerade) eine VOX-Show wie „Sing meinen Song“ von all den „großen Emotionen“. „Realness“? Nur, wenn’s das Script vorgibt. Lächeln, Nicken und auf Knopfdruck heulen ist unter der Sonne Südafrikas sicherlich um Einiges entspannter…

Aber ich gebe es zu: Moses Pelhams gemeinsam mit Silberjulimond-Frontfrau Stefanie Kloß zu Live-Instrumentarium vorgetragene Version, nun eben „Meine Heimat“ betitelt, hat was. Mehr noch: sie ist sehr, sehr schön. Und das sollte man, bei aller Kritik für ebenjenes TV-Format, auch einfach mal so stehen lassen.

 

 

„Meine Heimat ist ein kleiner Fleck auf dieser Erde
Hier kriegt mich keiner weg, selbst wenn ich wieder sterbe
Wurst wie hart die Purge – Mann, ums Verrecken nicht
Ich lass‘ alles los, nur diesen Fleck hier nicht
Lass‘ die Spacken, ich höre sie beleidigen mich
Ist alles Latte, nur dieses hier verteidige ich
Das bis aufs Blut, Mann, ich geb‘ alles her – mein Hab und Gut, aber das nie mehr

Meine Heimat ist ein Platz mit Licht in der Mitte
Aufgrund dieses Flecks habe ich mich gestritten
Was ein Fehler bleibt und ist, denn jeder Grund für Streit ist Gegenteil des Lichts – die Dunkelheit
Ich sag‘: Hochwürden wie er wohnt und wo er lebt
Er schuf mich nicht in Kirche, Synagoge und Moscheen
Sondern in einer Welt von nicht zu fassender Süße
Selten wie das Wasser in der Wüste

Meine Heimat ist ein Herz

Our heart goes on and on
Our hearts beating like a drum
In the dark you made me strong like you’ve always done
I’ll carry you home
You’re in my heart and in my bones
I’ll carry you home…

Meine Heimat ist ein kleines, reines Geheimnis
Allein dass sie meinen es ist mir unwahrscheinlich heilig, das weiß ich
Wie in jedem Fall ein inniges Vergnügen
Der Seele Sicherheit und meiner Sinne Flügel
Meine Heimat ist ein pumpender Thron, der für mich schlägt
Von unten nach oben und an die Schläfen und weiter
Und Du weißt, dass Du niemals mehr alleine bist, wenn meine Heimat Deine Heimat ist

Meine Heimat ist ein Herz!

And I love you, I love you…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Fayzen – „Herr Afshin“


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Noch vor ein paar Wochen dekodierten Jan Böhmermann und seine „NEO Magazin Royale“-Mannschaft mithilfe von ein paar Zoo-Affen den gesamten deutschen Weichspüler-Pop á la SchweighöferBendzkoGiesingerPoisel derart, dass man keinen der eben Genannten wohl je mehr hören kann (insofern das denn überhaupt jemand freiwillig möchte), ohne mit einem Schmunzeln im Mundwinkel an Böhmermanns formvollendete „Menschen Leben Tanzen Welt“-Persiflage zu denken.

Wer bei Fayzens Musik nicht genauer hinhört, würde den aufstrebenden Hamburger Musiker wohl (vor)schnell in dieselbe musikalische Kategorie stecken. Und könnte damit wohl falscher kaum liegen…

Fayzen-2017

Wer Musik wirklich ernst nimmt, der darf sie gern groß meinen. Der Musiker sollte keine Angst haben vor mächtigen Worten, er sollte etwas wollen, das bedeutender ist als er selbst, und deshalb ist es auch so richtig, dass Fayzen auf die Frage, wieso er im Alter von 15 Jahren mit der Musik angefangen hat, antwortet: „Ich wollte etwas Wahres machen. Und klar, die Welt verändern wollt’ ich schon auch.“

Damals, Ende der Neunziger, geht das mit schnellem, klarem, gesellschaftskritischem Rap der Marke „Freundeskreis“ und Mixtapes, die er mit einem Kumpel selbst produzierte, anschließend – und dazu gehört schon eine Menge Chuzpe und Mut zum Risiko – pressen ließ und von denen der heute 33-jährige Sohn iranischer Einwanderer über die Zeit ganze 20.000 Stück in den Straßen seiner Hamburger Heimat verkauft. Einen Großteil der Einnahmen schenkt er seinen Eltern, als Dankeschön für eine unbeschwerte Kindheit, die sie ihm trotz Flucht aus dem Iran ermöglichten.

Aber auch als Beweis: Schaut, euer Junge schafft das.

Fayzen-Cover-MeerDoch eigentlich zieht es den Jungen da schon wieder weiter. Denn so romantisch die Geschichte vom rappenden Straßenmusiker auch ist: Fayzen, der mit gebürtigen Namen Farsad Zoroofchis heißt, will auf die großen Bühnen und von dort aus gehört werden. Also bastelt er an einem Demo, bringt sich selbst Gitarre und Klavierspiel bei, arbeitet Tag und Nacht an Texten, denn Fayzens Musik kommt vom Wort. Doch umso klarer ihm wird, welche Geschichten er überhaupt erzählen will, desto unklarer ist auf einmal ihr Sound. Er probiert viel aus, schmeißt den Großteil wieder weg, das Demo wird und wird und wird nicht fertig, er lässt trotzdem nicht davon ab – und auch das ist ja eine Wahrheit der Kunst: Die Suche nach ihr auszuhalten, ist oft bereits der halbe Weg.

So ist es auch dieses Mal. Durch Zufall (den es nicht gibt) lernt Fayzen einen Musikmanager des Major-Labels Universal kennen – und plötzlich fließen die Dinge wieder. Er bekommt einen Plattenvertrag, 2013 erscheint sein Album „Meer“. Den HipHop hört man dort, wenn auch verschleiert, immer noch heraus, aber die meisten Titel sind weicher, stiller, Singer/Songwriter-Pop (beinahe) ohne allgemeingültige Worthülsen und die direkt aufs Charts-Podium abzielenden Instant-Gute-Laune-Lyrics vonSchweighöferBendzkoGiesingerPoisel. Fayzen singt von der Sehnsucht nach Zuhause und der Kraft des Fernwehs, er gibt dem Kummer einen Namen und der Hoffnung einen Sound. „Und Reim für Reim öffne ich mein Herz mit jedem Wort / Als ich’s das letzte Mal da draußen tat, da ging mein Mädchen fort“ heißt es etwa in „Paradies“, und selten wurde Liebeskummer im deutschen Pop der letzten Jahre schlichter und größer besungen.

0602557389920Am vergangenen Freitag nun erschien Fayzens neues Album, „Gerne allein“, eine weitere, noch persönlichere Platte, ein weiterer Versuch, mit im Pop gerührten HipHop Max Herre’scher oder Curse’scher Couleur im Kleinen an der Welt zu rütteln. Mit Geschichten aus einem Leben zwischen Hamburger Landungsbrücken und dem Teppichboden der Kindheit, aufrichtig, offen, ohne Schutzschild oder Scham. Klar, nicht jeder Song überzeugt gleichermaßen. Zoroofchis Stücke sind vor allem dann gut, wenn er es eben nicht jeder und jedem recht machen will, wenn er nur von sich und seinem Leben erzählt – man höre nur „Herr Afshin“, in dem der Deutsch-Iraner mit dem sonnig-verträumten Gemüt auf sein gesamtes Leben zurückblickt und von seiner musikalischen Sozialisation sowie der Suche nach einem perfekten Lied erzählt. Und: Ja, Fayzens Musik ist wahrhaftig. Näher vermag ein Künstler der eigenen gefühlten Wahrheit vielleicht gar nicht zu kommen. In Zeiten voller Angst, Unbeständigkeit und Zweifel, die Politik und Gesellschaft säen und die Wutbürger ernten, wirkt es fast wie ein schöner Anachronismus, wenn einer wie Fayzen singt „Alles wird gut“. Und es dann auch noch so meint.

 

 

Mehr Eindrücke vom neuen Fayzen-Album „Gerne allein“ gefällig? Hier gibt’s das Musikvideo zu „Wundervoll“…

 

…“Unschuldig“ als Spoken-Word-Variante…

zu dem Fayzen übrigens Folgendes zu sagen/schreiben hat:

„Ich bin liebevoll und behütet aufgewachsen. Die Arme meiner Mutter waren das Paradies. Als ich irgendwann anfing, mir auszumalen, wie die Welt da draußen wohl aussehen könnte, war diese Vorstellung deshalb auch ein Best-Case-Szenario. Einfach, weil es die Fortsetzung des Universums meiner Eltern war. Dann wurde ich älter. Und lernte, dass die Welt da draußen auch bedrohlich und gemein sein kann.

Die Grausamkeiten, zu denen der Mensch fähig ist, übertrafen jedes Vorstellungsvermögen, das mein fantasievoller, kleiner Kopf damals hatte. Der größte Schock jedoch war, als ich irgendwann realisierte, dass auch ich ein Teil dieser Grausamkeiten bin. Schon alleine weil ich in einem Staat lebe, der Ungerechtigkeiten wie Waffenexporte und Massentierhaltung betreibt. Dafür habe ich mich immer geschämt. Und diese Scham hat mich lahmgelegt. Ich habe mich ohnmächtig geschämt, viele Jahre.

Aber ich werde mich nicht länger schämen. Das Leben ist gut. Da bin ich mir sicher. Der Mensch ist auch Leben und ein Leben kann ein anderes Leben ändern. Es leichter und schöner machen. Das werde ich tun. Mein Leben und anderes Leben schöner machen und zulassen, dass andere mein Leben schöner machen. Weil ich es verdiene. Weil wir es verdienen. Weil das Leben es verdient. Einfach so. Ich schäme mich nicht mehr. Fayzen“ 

 

…und alle 15 Stücke angeteastert im „Album Player“ :

 

Rock and Roll.

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Literal Video – Wenn Songtexte dem Video angepasst werden


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Schonmal etwas von „literal video clips“ gehört? Nope? Natürlich hilft Wikipedia auch da weiter:

„Die Bezeichnung Literal Video Clip (kurz ‚Literal Video‘ oder ‚Literal‘, engl. für: ‚im Wortsinn‘) steht für eine noch recht junge künstlerische Ausdrucksform aus dem Bereich der Video-Bearbeitung. Dabei werden vor allem Musikvideos in ihrem Lied-Text so umgestaltet, dass ihr neuer Text in der Systematik und im Auftreten zwar durchaus noch ans Original angelehnt ist, die Inhalte jedoch sehr nahe die Bild-Inhalte des zugehörigen Videos wiedergeben.“

Heißt im Klartext: Endlich passen Musik und Text mal zueinander! Endlich muss der braun gegrillte Plastikmuckirapadonis  kleinlaut eingestehen, dass Benz und BMW lediglich zur Kompensation (s)eines recht mageren Hoseninhalts dienen und all die dancenden Bitches ohne seine „Fuffies“ nie zum Videodreh erschienen wären! (Grandios daher: die „Literal Video“-Bearbeitung von Bushidos „Sonnenbank Flavour“.)

Neustes Beispiel in dieser Reihe ist das *hust* Remake von Cros „Easy“. Kaum zu glauben, dass dieser Song, mit dem sich der Aalener Pandamasken-Weichspülrapper vom kostenlosen Download-Mixtape erst in die Charts und schon bald in die Smartphone-Playlists tausender Teenies katapultierte, bereits fünf Jahre zurück liegt… (Dass 2014 bereits eine Autobiografie und 2016 ein Kino-Biopic, in dem Carlo Waibel alias Cro gleich mal sich selbst spielt, folgten, ist natürlich lachhaft, folgt jedoch den gängigen Marktmechanismen: melk‘ die Kuh gefälligst, solange sie Milch gibt!)

 

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Casper – Alles endet (aber nie die Musik)

casper - alles endet

Unser monatlich Casper gib‘ uns heute… Mit „Alles endet (aber nie die Musik)“ koppelt der gebürtige Bielefelder und jetzige wahl-Berliner Konsensraprockpopper bereits den vierten Song aus seinem im vergangenen September erschienenen Erfolgsalbum „Hinterland“ aus. Wie bereits „Im Ascheregen„, „Hinterland“ und „Jambalaya“ wurde auch das neue Musikvideo in den USA abgedreht und gliedert sich mit seiner Ödland-Optik perfekt ins anvisierte Gesamtbild ein… „Hinterland“ eben. Auch an Dramatik wurde nicht gespart. Und so liefern sich Benjamin „Casper“ Griffey und seine Begleiterin bei einem Tankstellenüberfall zuerst eine Schießerei á la „Bonnie & Clyde“, bevor die Schöne vor den Cops in die Wälder flieht… to be continued? 

 

 

 

Marteria – OMG!

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Auch der nächste Künstler kommt aus Berlin (und das hört man ihm an!). Auch der nächste Künstler hält sein kreatives Fähnchen für Deutsch-Rap, der es sich vorbehält, etwas anders und unkonventioneller zu sein, in den Wind. Dass der 1982 im hanseatischen Rostock geborene Marten „Marteria“ Laciny niemandem nach dem Mund redet, dürfte bekannt sein. Vielmehr schuf er sich mit seinen letzten beiden Alben „Zum Glück in die Zukunft“ (2010) und „Grüner Samt“ (2012, unter seinem zweiten Pseudonym Marsimoto) seine eigene kleine Rap-Nische. Dass Marteria, der in seiner Jugend im ein Haar eine Profifussballerkarriere beim FC Hansa Rostock eingeschlagen hätte, durchaus bereit ist, Pop-Kontroversen einzugehen (so tritt er ebenso als Co-Autor bei mehreren Stücken des letzten Toten Hosen-Albums „Ballast der Republik“ in Erscheinung wie mit dem 2012er Nummer-eins-Hit „Lila Wolken„), beweist auch das Musikvideo zum neuen Song „OMG!“, der vom in einer Woche erscheinenden neuen Album „Zum Glück in die Zukunft II“ stammt. Ein junge Frau weint blutige Tränen, eine andere läuft über einen See, Nonnen entdecken ihre Lust (aufeinander), es wird sich selbst kasteit und an anderer Stelle Wasser in Wein verwandelt – Marteria nimmt innerhalb von vier Minuten so allerhand spirituelle Szenen aufs Korn, düst mit seinem Quad durchs osteuropäische Niemandsland, feiert eine HipHop-Party in einer Kirche und fragt sich im Text: „Oh mein Gott dieser Himmel / Wie komm ich da bloß rein? / Oh mein Gott dieser Himmel / Wo zur Hölle soll das sein?“. Nonchalanter Zeitgeist vom Feinsten…

 

 

 

Spaceman Spiff – Die Nutzlosen

Waldemar Salesski

Ein Frage der Ehre… Nachdem sein Musikkollege ClickClickDecker sich kürzlich den neuen Spaceman Spiff-Song „Der Tag an dem ich nicht verrückt wurde“ vornahm und diesen (s)einer Neuinterpretation unterzog, gibt Hannes „Spaceman Spiff“ Wittmer nun das öffentliche Kompliment zurück, indem er das ebenfalls neue ClickClickDecker-Stück „Die Nutzlosen“ in beschwingte Singer/Songwriter-Gefilde transportiert. Dabei ist dieser Cover-Austausch auch eine offensichtliche Geste der beiden Plattenlabels Audiolith (ClickClickDeckers neues Album „Ich glaub dir gar nichts und irgendwie doch alles“ erschien da vor wenigen Tagen) und Grand Hotel Van Cleef (die Hamburger haben kürzlich Spaceman Spiffs bisher gelungenstes Werk „Endlich Nichts“ in die Regale gestellt), welche bereits in der Vergangenheit die ein oder andere partnerschaftliche Kooperation eingegangen waren (etwa mit dem Kettcar-Frittenbude-Austausch)…

 

 

 

Maxïmo Park – Brain Cells + Fade Into You

Maximo Park

Ich gestehe: Da ist dieser Song, da ist dieses Musikvideo doch seit seinem Release im vergangenen November – bislang – tatsächlich unbemerkt an mir vorbei gegangen! Dabei hat „Brain Cells“ einiges an Catchyness an Bord, und ist mit seinen vertrackten Elektrobeats dazu noch höchst ungewöhnlich für die sonst zumeist auf zackigen Brit-Rockpop abonnierten Maxïmo Park. Hoffen wir also, dass das in wenigen Tagen erscheinende fünfte Album „Too Much Information“ noch einige weitere (positive!) Überraschungen der aus dem englischen Newcastle stammenden Band bereit hält, und dass die Jungs um den stets Melone tragenden Frontmann Paul Smith  damit irgendwie an die Qualitäten, welche vor allem das tolle zweite Album „Our Earthly Pleasures“ (2007) auszeichneten, heranreichen…

 

 

Wer mag, kann sich mit dem Mazzy Star-Cover „Fade Into You“, welches auf der Limited Deluxe Edition von „Too Much Information“ enthalten sein wird, bereits einen weiteren Eindruck vom 2014er Update der Band verschaffen:

 

 

Manchester Orchestra – Top Notch

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Kein Aprilscherz: Nach allerlei mysteriösen Andeutungen via Facebook und Twitter hat der aus dem US-amerikanischen Atlanta, Georgia stammende Alternative Rock-Fünfer Manchester Orchestra nun mit „Cope“ für den 1. April offiziell ein Album angekündigt und mit dem breitbeinig rockenden Dreieinhalbminüter „Top Notch“ auch gleich einen ersten Höreindruck online gestellt.

Das Album selbst dürfte jedoch mit 38 Minuten Spieldauer deutlich straffer ausfallen als noch die mehr oder minder epischen Vorgänger „Mean Everything To Nothing“ (2009) und „Simple Math“ (2011). „Für mich bedeutet ‚Cope‘ (deutsch: etwas Schwieriges meistern), klarzukommen. Es bedeutet loszulassen, und sich mit dem Gefühl, okay zu sein, anzufreunden“, wie Andy Hull, der Frontmann der Band, kürzlich über das Album schrieb. „Du kannst auf positive wie auf negative Art und Weise damit klarkommen, dass schlechte Dinge geschehen – diese Verschmelzung war für mich ein großes lyrisches Thema auf diesem Album.“

 

 

 

William Fitzsimmons – Centralia + Sister (live & acoustic)

Fitzsimmons

Auch ANEWFRIENDs Lieblingsbartträgerbarde William Fitzsimmons lässt so langsam mehr und mehr neue Songs vom am 14. Februar erscheinenden fünften Album „Lions“ durchsickern. So kann man sich nach „Centralia“ nun mit „Sister“ ein zweites neues Stück im akustischen Gewand anhören.

 

 

 

Against Me! – FUCKMYLIFE666

against me!

Als kleines Dankeschön für all das positive Feedback zum neuen Against Me!-Album „Transgender Dysphoria Blues“ (ANEWFRIENDs aktuelles „Album der Woche“) verschenken Frontfrau Laura Jane Grace und ihre Jungs den straight durchrockenden Song „FUCKMYLIFE666“ aktuell als Gratisdownload via Twitter.

Des weiteren steht das Stück hier noch immer im Stream bereit:

 

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Queens Of The Sone Age – The Vampyre Of Time And Memory

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Keine Frage: Wer sich gern gitarrenlastige Musik durch die Gehörgänge spülen lässt, für den dürfte „…Like Clockwork„, seines Zeichens die nicht eben einfache kreative Geburt und Album Nummer sechs der Wüstenrocker der Queens Of The Stone Age, eines der Highlights des sich langsam dem Ende zuneigenden Musikjahres 2013 sein. Für das Video zur neusten Single „The Vampyre Of Time And Memory“ haben sich Frontmann Josh Homme und sein Kreativteam deshalb mit dem Multimedia-Unternehmen The Creators Project und den Regisseuren Kii Arens und Jason Trucco zusammen getan, um nichts Geringeres als ein visuell höchst ansprechendes  interaktives Musikvideo auf die Beine zu stellen.

Beide Seiten sind mit dem Ergebnis vollauf zufrieden, das Regiegespann stimmt sogar Lobeshymnen auf die Zusammenarbeit mit der Rockband an: „An dem Video der Queens mitzuarbeiten, war die pure künstlerische Vergnügungsfahrt. Jede Kunst ist auch Technologie, Technologie, die eine Erfahrung oder eine Vorstellung teilt. ‚Vampyre‘ bedient sich aller Mittel, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, und teilt eine bedeutsame gemeinschaftliche Erfahrung. Wir sind so stolz, Teil des besten Rock-Albums des Jahrzehnts sein zu dürfen. Lang leben die Queens!“ Und wenn man das Video nun betrachtet, wird erneut klar, dass bei den Queens einfach keine kleinen Rockbrötchen drin sind…

Hier gibt’s die „Director’s Cut“-Videovariante als durchgerückten Gruselspaß für Augen und Ohren:

 

 

 

Arcade Fire – Afterlife

Arcade Fire - Afterlife

A propos „kleine Brötchen“: Die darf man selbstverständlich auch nicht von Arcade Fire erwarten, denen in den vergangenen Wochen und Monaten rund um die Veröffentlichung ihres neuen Albums „Reflektor“ vielerseits die nicht eben geringe Bürde zugeschrieben wurde, wahlweise Coldplay oder U2 als „größte Band des Planeten“ abgelöst zu haben. Fest steht, dass sich von Veröffentlichung zu Veröffentlichung die kritischen Geister jedes Mal aufs Neue am kanadischen Indie-Kollektiv um das kreative Musikerehepaar Win Butler/Régine Chassagne scheiden. Hip oder Hipster? Kunst oder Kacke? Schein oder Sein? Arcade Fire musizieren, polarisieren auf höchstem Niveau…

Dabei kann man der Band keinesfalls absprechen, bei der Vermarktung ihrer Musik nicht kunstfertig vorzugehen. Nachdem sich Arcade Fire beim Musikvideo zum Titelsong von „Reflektor“ vom renommierten Musikfotografen und Regisseur Anton Corijn unter die Arme greifen ließen, tat man sich für die filmische Vervollkommnung der nächsten Auskopplung des opulenten Doppelalbums nun mit Regisseurin Emily Kai Bock (u.a. Grimes, Grizzly Bear) zusammen, um in den aufwendig zur Schau gestellten mehr als sieben kurzfilmwürdigen Minuten von „Afterlife“ die Familiengeschichte einer mexikanischen Gastarbeiterfamilie zu erzählen…

 

 

Und als wäre das noch nicht genug, haben Arcade Fire gemeinsam mit Kultregisseur Spike Jonze noch ein zweites, während der „Youtube Music Awards“ (ja, die gibt’s tatsächlich!) abgedrehtes Video produziert, in welchem die Schauspielerin Greta Gerwig („To Rome With Love“, „Frances Ha“) ihre Tanzinterpretation der (wieder einmal) mit apokalyptischen Motiven beladenen Songzeilen abliefert.

 

 

 

Casper – Jambalaya

casper - jambalaya music video

Neues gibt’s auch aus dem Hause Benjamin „Casper“ Griffey: Der Rapper bringt mit „Jambalaya“ die nächste Auskopplung aus seinem aktuellen – und noch immer höchst gelungenen – Albums „Hinterland“ an den Start. Von der Kulisse her bleibt das Musikvideo den bisherigen Singles „Im Ascheregen“ und „Hinterland“ treu: US-amerikanisches Südestaatenfeeling, irgendwo zwischen Bayou, Begräbniszug und Bläserkolonne. Dabei bildet der Song selbst auf „Hinterland“ als vorwärts drägender Battletrack eher die willkommene Ausnahme…

„1 zu der 2, 3 zu der 4 / Es macht ‚Pam Pam‘ an der Tür / 5 zu der 6, 7 und 8 / Guck, das Biest ist nun wieder erwacht…“

 

 

 

Glen Hansard – Drive All Night

glen hansard

Zum Schluss noch die Erfüllung eines wahr gewordenen feuchten Musiktraums für mich: Glen Hansard (The Frames, The Swell Season) tut sich mit Eddie Vedder (Pearl Jam) und Saxophonist Jake Clemons, dem Nachfolger des 2011 verstorbenen Ur-E Street Band-Mitglieds Clarence „Big Man“ Clemons, zusammen, um den Bruce Springsteen-Song „Drive All Night“ (im Original auf dem 33 Jahre jungen Album „The River“ zu finden) zu covern. Geil? Sehr, sehr geil!

Besser noch: Die prominente Neuinterpretation ist Teil der gleichnamigen EP, die dieser Tage erscheinen wird, und von welcher ein Teil der Einnahmen der gemeinnützigen Organisation Little Kids Rock, die sich für die musikalische Bildung von Kindern in der Schule einsetzt, zukommt.

Glen Hansards so würdevollen wie gelungenen Versuch des Springsteen-Covers kann man hier bereits hören:

 

 

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Videoneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Casper – Im Ascheregen

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Heiß erwartet, nicht nur auf ANEWFRIEND: das neue Casper-Album. Bevor „Hinterland“ am 27. September erscheint, schickt der in Berlin lebende Bielefelder Rapper mit US-Vergangenheit die erste Single „Im Ascheregen“ voraus, die viele der Trademarks in sich vereint, welche bereits den erfolgreichen Albumvorgänger „XOXO“ auszeichneten: Bandinstrumentierung, Emotionen und groß aufgetragene Videomomente – während Cas im Text mal eben Referenzen an Kettcar und Slime rausschickt: „Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin / Augen und Herzen sind Dynamit“.

Ob der Rest des neuen, gemeinsam mit Get Well Soon-Mastermind Konstantin Gropper aufgenommenen Albums ebenso großspurig auftrumpfen wird, wird sich in knapp zwei Monaten herausstellen. Fest steht: Auch an „Hinterland“ werden sich die Gemüter der bundesdeutschen Rapszene, der versammelten Musikjournalie und des höchstens sporadisch szenekundigen Poppublikums zu reiben wissen. Und um große, altkluge Worte ist Benjamin Griffey auch 2013 nicht verlegen… Gut so!

„Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen
Will auf und davon und nie wiederkommen
Kein Lebewohl, will euch nicht kennen
Die Stadt muss brenn’…“

 

 

 

Biffy Clyro – Victory Over The Sun

Biffy Clyro 'Victory Over The Sun' by Jim Canty

Die drei Schotten von Biffy Clyro veröffentlichen momentan – gefühlt – Singles im Wochentakt. Kein Wunder: Mit „Opposites“ haben Simon Neil und die beiden Johnston-Zwillinge  Ben und James in diesem Jahr ein Doppelalbum in die Regale gestellt, bei dem sich so einige potentielle Singlekandidaten dicht gedrängt halten. Und so ist „Victory Over The Sun“ (ganz nebenbei einer meiner persönlichen Favoriten vom sechsten Studioalbum) bereits Auskopplung Nummer fünf…

Ebenso dick und cineastisch wie der Song trägt auch das dazugehörige Video zu „Victory Over The Sun“ auf, in welchem Neil & Co. sich wahlweise in einem religiös anmutenden, gespannt lauschenden Kreis oder inmitten einer brennenden Szenerie wiederfinden… Wer mag schon kleine Pathosbrötchen, wenn das Budget für ’ne ganze Bäckerei reicht, oder?

 

 

 

Villagers – Earthly Pleasure

villagers

Weitaus subtiler gehen da schon Conor O’Brien und sein bandgewordenes Musizierprojekt Villagers zu Werke. Und doch warten die neusten bewegten Bilder zum zweiten, ganz hervorragenden Villagers-Album „{Awayland}„, für die sich die Regisseure Smith & Werber verantwortlich zeichnen, mit allerlei bunten, phantasievollen und irgendwie surrealen Bildern auf, während O’Brien scheinbar atemlos seine Zeilen vom Teufel, Tod und dem Kreislauf der Wiedergeburt singt.

„Earthly Pleasure“ wird am 26. August als digitale Single erscheinen.

 

 

 

The Postal Service – Some Idealistic Future (Dokumentation)

The Postal Service

Schade, dass Ben Gibbard und Jimmy Tamborello das zehnjährige Jubiläum des Debütalbums „Give Up“ ihres gemeinsamen Projekts The Postal Service nicht zum Anlass nahmen, dem Album einen Nachfolger zu spendieren. Stattdessen erschien im April 2013 eine erweiterte Neuauflage des Albums, zu dem sich Gibbard, Tamborello und ihre Begleitmusiker (u.a. Ex-Rilo Kiley-Frontfrau Jenny Lewis) aktuell auf ausgedehnter Tour befinden.

Wer jedoch mehr über The Postal Service erfahren möchte, dem bietet diese „Some Idealistic Future“ betitelte, viertelstündige Dokumentation, die von Justin Mitchell (von The Creators Project) produziert wurde, ein paar Einblicke in die Bandhistorie und die aktuellen Konzerte…

 

 

Außerdem gibt’s hier das Musikvideo zum Song „A Tattered Line Of String“, der als Teil der Neuauflage von „Give Up“ seine Erstveröffentlichung erfuhr:

 

 

Broken Social Scene – The World At Large

BSS

Stilistisch gar nicht so weit weg von The Postal Service musiziert das kanadische All-Star-Kollektiv von Broken Social Scene. Was macht die „Band“, die sich aus der vitalen Indieszene rund um Toronto rekrutiert und der zu Hochzeiten schon mal mehr als zwanzig (!) Musiker angehören können, denn eigentlich gerade? Nun, abgesehen von ein paar sporadischen Konzerten hier und da befindet sich die Band seit ihrem letzten, vor drei Jahren erschienenen Album „Forgiveness Rock Record“ weiterhin in einer Auszeit, während ihre einzelnen Teile, zu denen dann etwa Feist oder Teile von Stars und Metric zählen, munter solo oder in anderen Konstellationen weiter musizieren…

Trotzdem fanden sich Frontmann Kevin Drew und ein paar Mitmusiker vor kurzem für eine spontane Studiosession zusammen und nahmen sich den Modest Mouse-Song „The World At Large“ vor…

 

 

Wer einen neuen Song von Broken Social Scene hören mag, der wird aktuell auf der Geburtstagscompilation „X“ des Haus-und-Hof-Labels Arts & Crafts fündig, auf welcher kürzlich das Stück „Day Of The Kid“ erschien…

 

 

Rock and Roll.

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