Schlagwort-Archive: Queens Of The Stone Age

Song des Tages: Hell And High Water – „War“


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Wer auf auf den Alternative Rock der Hausmarke Placebo, laute Indierock-Fuzz-Gitarren à la Dinosaur Jr., seligen Neunziger-Grunge oder den derben Desert-Rock-Groove von Queens Of The Stone Age (meinetwegen auch Kyuss, ist ja von den einen zu den anderen ja nur ein kleiner Josh-Homme-Katzensprung) steht, dem seien die Hamburger Rock-Newcomer von Hell And High Water wärmstens empfohlen.

4251423500189Das aus Matthias Schwettmann (Gesang, Gitarre), Kai Namslau (Bass) und Dennis Reher (Schlagzeug) bestehende, 2014 gegründete Trio aus der norddeutschen Hansestadt hat im vergangenen November sein Debütalbum „Neon Globe“ veröffentlicht. Und auch wenn bei einem Großteil der elf Songs schon offensichtlich wird, dass Matthias Schwettmanns doch recht dünnes Organ, welches etwa VISIONS-Redakteurin Katharina Raskob in ihrer Review als eine „verrauchte und leicht verstimmte Version von Death Cab For Cuties Ben Gibbard“ bezeichnet, keineswegs mit der durchaus amtlich daher rockenden Musik der Band, bei der man oftmals den Wüstenstaub von Joshua Tree im Gesicht zu stehen glaubt, mithalten kann (auch Vergleiche mit den oft ins Feld geführten Brian Molko und selbst Neil Young verbieten sich daher fast), sollte man Hell And High Water durchaus Gehör schenken…

 

Hier gibt es das Hell And High Water-Debüt „Neon Globe“ im Stream…

 

…mit „War“ eines der Album-Highlights im Musikvideo…

 

…sowie den Song in der „Antikörper Session“-Variante:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Queens Of The Stone Age vs Adele – „No One Knows When The Sky Falls“ (Mash-up)


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Etwaigen Charterfolgen zum Trotz sind die Kritiken zu Sam Smiths Bond-Song „Writing’s On The Wall“, sagen wir, eher durchwachsen. Und wenn ihr mich fragt, dann dürften die Macher hinter der nun schon seit mehr als fünfzig Jahren über die globalen Leinwände flimmernden Agenten-Reihe gern mal etwas mehr Mut beweisen. Mein Vorschlag: Daniel Craig nach dem kommenden „Spectre“ als Bond in den Ruhestand schicken, Idris „Luther“ Elba als ersten schwarzen „Geheimagenten ihrer Majestät“ geschüttelte Martinis bestellen, schöne Frauen verführen und hinterlistige Verbrecher jagen lassen. Und wenn man schon einmal dabei ist, dann dürfte ein Künstler des Schlages Benjamin Clementine gern den offiziellen Bond-Song übernehmen.

Bis die Verantwortlichen genug Arsch im Höschen für Schritte wie diesen haben, muss eben das Internet in Punkto „besserer Filmsong“ aushelfen: Der YouTube-User DJ Poulpi liefert (s)eine Alternative für die musikalischen Untermalung des Agententhrillers: Ein Mash-Up aus Adeles Oscar-prämierten „Skyfall“ und Queen Of The Stone Ages inzwischen auch schon 13 Jahre jungem Klassiker „No One Knows„.

Dabei gelang DJ Poulpi ein brilliantes Arrangement dieser zwei eigentlich grundverschiedenen Stücke. Die pompöse, theatralische Orchestrierung von „Skyfall“ wurde mit der Gesangslinie von QOTSA-Fronter Josh Homme aus „No One Knows“ unterlegt. Das Ergebnis ist überraschend gut gelungen und lässt Zweifel anklingen, ob dies nicht eventuell die Originalversion des QOTSA-Klassikers ist, die wir da hören. Und besser als der Smiths furchtbar weinerlicher Bond-Beitrag ist das Mash-up allemal.

 

DJ Poulpis gelungenes Mash-up-Ergebnis kann man sich wahlweise via YouTube…

 

…oder Soundcloud zu Gemüte führen (und hier auch gleich aufs heimische Abspielgerät laden):

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Marcus Wiebusch – Was wir tun werden

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„Manche sagen, es wär‘ einfach / Ich sage, es ist schwer / Denn du, ja, du bist Audrey Hepburn / Und ich Balu, der Bär / Immer pläneschmiedend dastehen / So schön und stumm / Und ich, ich fang an zu tanzen / Werf‘ erstmal alles um“ – Anhand Zeilen wie dieser, die Marcus Wiebusch vor ein paar Jahren im Kettcar-Song „Balu“ sang, war wohl kaum zu erwarten, dass der Mann irgendwann einmal mit einem Tanzvideo (!) ums Eck biegen würde… Nun, er hat’s tatsächlich getan! Mit „Was wir tun werden“ schickt der Hamburger nicht nur ein weiteres Stück seines in wenigen Tagen erscheinenden Solodebüts „Konfetti“ ins Rennen, er hat sich für das Musikvideo auch Unterstützung von Tänzern der „HipHop Academy“ vor die Kamera geholt, die dem Stück mit einer Art „tanzenden Stillen Post“ eine ganz eigene Perspektive verleihen – nicht, dass dies der – mal wieder – tolle Song benötigt hätte… Wiebusch beweist, dass er es auch auf Solopfaden trefflich versteht, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, seine Musik und deren Botschaften jedoch dafür umso mehr. Und wenn „Konfetti“ auch nur im Ansatz das halten kann, was die ein oder andere Vorab-Review verspricht, dann darf man sich (weiterhin!) auf die Albumveröffentlichung am kommenden Freitag freuen…

 

 

 

Eels – Mistakes Of My Youth

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Gleicher Veröffentlichungstag, identischer Sympathiefaktor (von meiner Seite): Ebenfalls am kommenden Freitag wird „The Cautionary Tales Of Mark Oliver Everett„, das neue Album der Eels, seinen Weg in die deutschen Plattenläden finden. Dem bereits bekannten Vorab-Song „Mistakes Of My Youth“ schicken Bandvorsteher Mark Oliver „E“ Everett & Co. nun ein Musikvideo hinterher, in welchem ein Teenager durch das trist-graue Hinterland (s)einer Kleinstadt zieht. Irgendwie nostalgisch, irgendwie: schön.

 

 

 

Queens Of The Stone Age – Smooth Sailing

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Sex and drugs and Rock’nRoll – dieser Ruf eilte Josh Homme und seinen Mannen der Queens Of The Stone Age freilich seit Gründung der Band vor gut 18 Jahren voraus. In ihren „besten“ Zeiten wurden sie diesem Ruf im benebeltsten aller Sinne sogar in rauen Mengen gerecht. Doch selbst Rockmusiker werden – insofern sie sich nicht gerade im „magischen Alter“ von 27 Jahren in jenseitige Gefilde befördern – älter, gesetzter und familiärer. Insofern ist das neue Musikvideo der Wüstensöhne zum Song „Smooth Sailing“, welcher vom im vergangenen Jahr erschienenen Album „…Like Clockwork“ stammt, eher als augenzwinkernde Coolness-Referenz an frühere Tage zu verstehen. Regisseur Hiro Murai zeigt Josh Homme hier mit vier japanischen Partnern, mit denen er reichlich angetrunken um die Häuser zieht – Karaoke-Sessions und einen pöbeligen Schlägerzug durch die Nacht inklusive. Am Ende geraten die Dinge dann aber doch reichlich außer Kontrolle… They’re out fpr fun, they’re out for blood.

 

 

 

Warpaint – Disco//Very + Keep It Healthy

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Ähnlich wie Herrn Wiebusch muss wohl auch den vier Ladies von Warpaint der Sinn nach Tanzen gestanden haben… So zumindest ließe sich die erste Hälfte ihres Doppelmusikvideos zu „Disco//Very“ deuten, bei welcher sie ausgelassen über die – freilich sonnenbeschienenen – Asphaltstraßen ihrer Heimat Los Angeles tanzen, um am Abend zu den Klängen des zweiten Songs „Keep It Healthy“ mit einer Horde Skaterboys abzuhängen. Da kann man nur all zu gut verstehen, dass Laban Pheidias, der Regisseur der neuen acht Zelluloidminuten  der Warpaint’schen Medienwelt, seines Zeichens selbst Teil der kalifornischen Skaterszene ist. Ob der Vierer aus Emily Kokal, Theresa Wayman, Jenny Lee Lindberg und Stella Mozgawa bei all den Torneeterminen rund um das kürzlich erschienene selbstbetitelte Zweitwerk oft in der Genuss von chilligen Hang-loose-Situationen wie diesen kommt, darf gern bezweifelt werden…

 

 

 

William Fitzsimmons – Lions

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Kaum weniger gut beschäftigt dürfte unser Lieblingsrauschebartbarde William Fitzsimmons sein, der im Februar sein mittlerweile fünftes Album „Lions“ veröffentlichte und dieses aktuell auf den spärlich-romantisch beleuchteten Konzertbühnen rund um die Welt vorstellt. Da kann man sich schon vor dem inneren Auge vorstellen, wie zu den berührenden Songs des aus Jacksonville, Illinois stammenden US-Singer/Songwriters die Pärchen näher zusammen rücken, während nicht wenige tätowierte Fanellhemdträger kleine Tränchen verdrücken… Schön ist das Ganze – auch wenn den Songs von Fitzsimmons, die auf „Lions“ von Death Cab For Cutie-Gitarrist Chris Walla produziert wurden, nichts ferner liegen würde als die Bezeichnung „spektakulär“. Und so kommt auch das Musikvideo zum Titelstück daher, sodass man beinahe denken könnte, Fitzsimmons wäre Hausmeister an einer US-amerikanischen High School und hätte sich in der Lunch Break mal eben fix in die Werkstatt verzogen, um ein YouTube-Video abzudrehen… Aber, hach: diese Stimme!

 

 

Wer ein wenig mehr über Fitzsimmons‘ neustes Werk erfahren möchte, der findet hier einen fünfminütigen „EPK“-Kurzfilm zu „Lions“:

 

 

Louise Distras – Love Me The Way I Am

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„Schön“ wäre wohl ein Ausdruck, der Louise Distras‚ aktuelle Single „Love Me The Way I Am“ nur unzulänglich beschreiben würde. Vielmehr packt die britische Singer/Songwriterin mit der kraftvollen Reibeisenstimme und dem Herzen voller Punkrock für den Song, welcher von ihrem im vergangenen Jahr erschienenen Albumdebüt „Dreams From The Factory Floor“ stammt, all ihre Energie in eine dreiminütige Ballade, der jedoch – und auch das darf bezeichnend für Distras stehen, die ANEWFRIEND bereits im vergangenen August „auf dem Radar“ hatte – alles andere als danach ist, einfach „schön“ und oberflächlich zu sein: „Open your eyes, what can you see? / Closing your heart won’t set you free / Love me the way that I am / Equal rights aren’t special rights / When you let go of who you are / You become who you will be“. Joe Strummer wäre stolz, Billy Bragg ist es.

 

 

 

Die Coverversion der Woche…

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Wenn sich Lou Rhodes, ihres Zeichens On/Off-Frontfrau des aus dem englischen Manchester stammenden Elektro-Folk-Duos Lamb, Solo-Singer/Songwriterin im Stile eines Nick Drake und außerdem mit einer der schönsten und ergreifendsten Stimmen im Musikgeschäft gesegnet, einem Stück wie dem im Original von The xx stammenden „Angels“ annimmt, dann kann das Ergebnis eigentlich nur mit einem Wort adäquat beschrieben werden: großartig. Reduziert und ebenso filigran wie zerbrechlich wirkend – da bin ich fast geneigt, den noch immer und auf ewig großen Lamb-Song „Gabriel“ mal wieder auf Dauerschleife hören zu wollen…

Der Song soll Teil von Rhodes‘ viertem Soloalbum „theeyesandeye“ sein (das erste seit „One Good Thing„, Album Nummer drei von 2010), das demnächst erscheinen soll.

 

 

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Conor Oberst – Hundreds Of Ways

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Glaubt man dem eigenen (digitalen) Plattenschrank, so war es in letzter Zeit ruhig um Conor Oberst. Dabei war das einstige „Wunderkind des Folk“ keinesfalls untätig, immerhin hat Oberst neben seiner seit mehr als 15 Jahren betriebenen Stammband Bright Eyes auch Soloaktivitäten oder die Alt. Country-„Supergroup“ Monsters Of Folk, zu welcher auch My Morning Jacket-Frontmann Jim James, Singer/Songwriter M. Ward oder Langzeitproduzentenkumpel Mike Mogis zählen, fest im Auge. Zudem reaktivierte er im vergangenen Jahr seine Post-Hardcore-Indierocker Desaparecidos, um mit ihnen ein paar – freilich politisch höchst relevante – Singles zu veröffentlichen und karitative Konzerte zu spielen.

Nun jedoch soll es wieder Zeit für ein neues Soloalbum sein. „Upside Down Mountain“, der Nachfolger zum 2008 erschienenen selbstbetitelten Plattenalleingang, wird am 20. Mai via Nonesuch Records veröffentlicht, wurde vom auf archaisch große Folk-Traditionen spezialisierten Musikerbuddy Jonathan Wilson produziert und wird wohl den ein oder anderen Gastauftritt, wie den des schwedischen Folk-Schwesternpaares First Aid Kit, die sich damit wohl bei Oberst für dessen Gastspiel auf ihrem zwei Jahre zurückliegenden Album „The Lion’s Roar“ revanchieren, bereithalten. Schon jetzt gibt es mit „Hundreds Of Ways“ einen ersten Vorgeschmack aufs kommende Conor Oberst-Werk, und der weist mit seinen ebenso introspektiven wie melancholischen und weitsichtigen Textzeilen, seiner country’esken Stimmung und Obersts markanter Stimme durchaus Dylan’sche Qualitäten auf…

„What a thing to be a witness to the sunshine / What a dream to just be walking on the ground / What a time to live among the ash and remnants of our love / That came before and I’m still looking for that now…“

 

 

 

The Notwist – Kong 

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Wesentlich weniger Geduld müssen alle Freunde der deutschen Elektronik-Frickel-Indierocker The Notwist aufbringen, immerhin erscheint deren neues Album „Close To The Glass“ bereits in wenigen Tagen. Bevor Platte Nummer sieben ab dem 21. Februar in Gänze in die Regale wandert, stellt die international geschätzte Band aus dem beschaulichen oberbayrischen Weilheim, deren Album in den USA vom feinen Indie-Label Sub Pop Records vertrieben wird, mit „Kong“ einen der heimlichen Hits auf „Close To The Glass“ vor und schickt das Stück samt einem Animationsvideo von Regisseur Yu Sato ins Rennen. Das macht auch durchaus Sinn, erzählt der Song doch die Geschichte eines Superhelden namens „Kong“, der eine Familie aus dem Ausnahmezustand rettet und auf ein autobiografisches Erlebnis von Notwist-Sänger Markus Achter anspielt, der als Kind viele Comics las und sich während eines regnerischen Tages in Weilheim – als Hochwasser die Stadt bedrohte – vorstellte, dass ein Superheld kommen und ihn und seine Familie aus den bedrohlichen Fluten retten würde…

 

(Wer den Song als Live-Version hören mag, der kann sich hier einen Mitschnitt von „Kong“, den die Band während eines Konzerts in Düsseldorf im Kotober 2012 zum Besten gab, ansehen…)

 

 

Marcus Wiebusch – Konfetti

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Das hat aber gedauert, Herr Wiebusch! Immerhin ein Jahr Zeit hat sich der hauptberufliche Kettcar-Bandchef und (zu einem Drittel) Labeleigentümer des geschätzten Grand Hotel van Cleef nach der Veröffentlichung seines Drei-Song-Solo-EP „Hinfort ! Feindliche Macht“ gelassen, um mit dem längst versprochenen Soloalbum in die Pötte zu kommen. Dass nun sowohl das Cover als auch die Tracklist und ein Veröffentlichungsdatum (der 18. April) vom Marcus Wiebusch-Debüt „Konfetti“ stehen, ist umso erfreulicher. Und falls auch nur ein Teil der elf Stücke so großartig gerät wie „Nur einmal rächen“, im vergangenen Jahr bereits Bestandteil der EP, nun freilich auch auf dem Debüt vertreten und außerdem eine meiner persönlichen Lieblingssongs 2013, dann steht uns ein wahrlich famoses Album von einem der sympathischsten und gewieftesten bundesdeutschen Musik-Lyriker ins Haus…

„Wenn ich abends einschlafe oder morgens aufwache / Ein gutes, cooles Leben wird die beste Rache / Eure Welt programmieren, meine leichteste Sache / Ein gutes, cooles Leben ist die beste Rache….“

 

 

 

Brody Dalle – Meet The Foetus / Oh The Joy

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Rückblick 2003: Marcus Wiebuschs Hauptband Kettcar hatte damals unlängst ihr vielgelobtes und seitdem – sowohl in Punkto „Referenzwerk“ als auch als „Meilenstein“ – oft zitiertes Debütalbum „Du und wieviel von deinen Freunden“ in Label-Eigenregie in die Plattenregale gebracht, und auch aus den US of A vernahm man ein gewaltiges Brausen und Grollen. „All my friends are murder / Hey, all my bones no marrows in / All these fiends want teenage meat / All my friends are murderers“ zischte die damals 24-jährige Brody Dalle in „Drain The Blood„, der Leadsingle des dritten Albums „Coral Fang“ ihrer damaligen Band The Distillers, höchst pissed’n’angry in Mikro. Auch heute noch verursachen der Song und seine zehn Albumkumpane energetische Punkrock-Fallstricke in den Magengruben all jener, denen das Album in bester Rancid-Tradition (mit Tim Amstrong, dem Frontmann der kalifornischen Punktocker, war Dalle übrigens bis 2003 für ganze sechs Jahre verheiratet) damals in die Karten der adoleszenten Wirren spielte. Dann jedoch machten die Distillers unvermittelt Schluss, Dalle bandelte mit Queens Of The Stone Age-Mastermind Josh Homme an, heiratete ihn 2007 und zog sich als zweifache Mutter weitestgehend aus dem Musikgeschäft zurück – Windeln und Fläschchen statt Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Und obwohl der erneute Versuch der gebürtigen Australierin, im Jahr 2009 mit dem selbstbetitelten Debüt ihrer neuen Band Spinnerette an die alte Klasse anzuknüpfen, eher Alternative Rock-mäßig mau ausfiel, beweist etwa Caspers Textreferenz im Song „230409“ („Du warst nie Brody Dalle / Und ich war nie dein Wes Eisold“ – vom Album „XOXO“), dass die Dame auch heute noch als Inbegriff der „Bonnie & Clyde“-mäßig abgefuckten Erotik des Punkrock gilt…

Nun also wagt die mittlerweile 35-jährige Brody Dalle, die auch optisch kaum noch etwas mit dem kaputten Twentysomething-Ich ihrer Selbst gemein hat (blonde Mähne statt buntem Mohawk), einen erneuten Anlauf im Musikgeschäft. „Meet The Foetus / Oh The Joy“, der erste Song ihres kommenden Soloalbums, das von QOTSA-Intimus Alain Johannes produziert wurde, lässt dabei freilich all die Bissigkeit der Distillers vermissen und erinnert mit seinem verrockten Hall und den derben Riffs eher an Achtziger-Jahre-Darkwave-Heroen wie Bauhaus oder – natürlich – die Queens Of The Stone Age. Kein großes Ding also, und man hofft, dass Dalle mit dem Rest des Albums mehr überzeugen kann als mit diesen ersten fünf Minuten. Ein kleines Ausrufezeichen kommt jedoch aus dem Hintergrund, immerhin lotste die ehemals „sexiest woman in punkrock“ keine Geringeren als Emily Kokal (Warpaint) und Shirley Manson (Garbage) für die Backing Vocals ins Studio…

 

 

 

Karen O – The Moon Song

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Ein nicht eben unähnlicher Ruf eilt auch Karen O voraus. Seit dem elf Jahre zurückliegenden Debütalbum ihrer Band, den Yeah Yeah Yeahs, gilt die 35-jährige New Yorkerin als feministische Stil-Ikone, die mit ihren Outfits mal Trends setzt, mal aneckt und mit ihrer Musik kaum bis keinerlei Anbiederei oder Kompromisse an den Zeitgeist zulässt, sondern diesen schlichtweg selbst mitdefiniert. Dass dieser Weg durchaus von Erfolg gekrönt sein kann, zeigen einerseits die vielfachen Grammy-Nominerungen des Yeah Yeah Yeahs, andererseits jedoch auch, dass Karen O für „The Moon Song“, ihren Beitrag zum – im Übrigen sehr zu empfehlenden – neuen Film „Her“ von Kultregisseur Spike Jonze, nun für den Oscar als „bestes Titelstück“ nominiert wurde.

Wer das bezaubernde „The Moon Song“, im Film selbst von den beiden Hauptdarstellern Joaquin Phoenix und Scarlett Johansson gesungen, noch nicht kennt, der sollte dies schleunigst nachholen. In dieser Version gab Karen O den Song gemeinsam mit Regisseur Spike Jonze und Produktdesigner KK Barrett bei der Online-Radioshow von KCRW „Morning Becomes Electric“ zum Besten:

 

 

20140210-her-x600-1392073735Außerdem nahm Karen O „The Moon Song“ noch im Duett mit Vampire Weekend-Frontmann Ezra Koenig auf – in eben der Variante, die der Sängerin im Grunde von Anfang an vorschwebte: „It’s wild because ‚The Moon Song‘ was written and recorded in the most humble of circumstances; at my dining room table, a few paces away from the couch I read the script for Her for the first time“, wie Karen O dem Rolling Stone erzählte. „I was really excited at the prospect of getting to record it with a male vocalist. Ezra was super cool and open, he slipped into character like a champ and damn he’s got the goods.“

 

 

The National – I Need My Girl + Live from the Sydney Opera House

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Und allwöchentlich grüßen The National… Nachdem die US-Band in der vergangenen Woche noch zum Cover-Contest ihres Songs aufrief (das Rennen machte am Ende übrigens jene Multiinstrumental-Version von Kai Keefe), präsentierten die Mannen um Frontstimme Matt Berninger am Freitag – und damit passend zur Feier des Valentinstags – das Musikvideo zur Ballade „I Need My Girl“, in welchem die Kamera vor einem komplett in schwarz getauchten Hintergrund um zum Tanz aufgestellte Paare kreist, die sich vertraut in die Augen blicken und aneinander schmiegen. Romantik pur – und das von den wohl größten Indierock-Melancholikern unserer Zeit…

 

 

Und als ob das noch nicht genug wäre, bietet die Band all denen, die es bis dato noch nicht zu einer Show von The National geschafft haben (so wie ich, leider) oder diese intensiven Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen wollen, den kompletten zweitstündigen Auftritt im ebenso berühmten wie ehrwürdigen Opernhaus von Sydney, Australien, welcher jüngst am 8. Februar stattfand und bei dem The National ganze 26 Songs zum Besten gab, im Stream an:

 

 

 

Rock and Roll.

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Der Jahresrückblick 2013 – Teil 3


Ein nicht eben an großartigen Veröffentlichungen armes Musikjahr 2013 neigt sich unausweichlich seinem Ende zu. Zeit also, ANEWFRIENDs „Alben des Jahres“ zu küren und damit, nach der Rückschau aufs Film- und Serienjahr, auch die Königsdisziplin ad acta zu legen! Dem regelmäßigen Leser dieses Blogs werden sich wohl wenige Überraschungen offenbaren, schließlich wurden alle Alben meiner persönlichen Top 20 im Laufe des Jahres bereits besprochen… Bleibt nur zu hoffen, dass auch 2014 ein ähnlich hohes Niveau an neuen Platten und Neuentdeckungen bieten wird… Ich freue mich drauf.

 

 

Frightened-Rabbit-Pedestrian-Verse1.  Frightened Rabbit – Pedestrian Verse

Ich nehme hiermit mein noch im Februar gefälltes Urteil höchstoffiziell (zum Teil) zurück – „Pedestrian Verse“ ist im Rückspiegel zwar in der Tat kompakter als noch der Vorgänger „The Winter Of Mixed Drinks“, jedoch keineswegs weniger hymnisch. Frightened Rabbit bewegen sich mit Album Nummer vier noch einige Schritte weiter weg von der eigenen schottischen Haustür, um große Geschichten von den Bordsteinen des tristen Alltags aufzulesen. Liebe und Leid, Verzücken und Enttäuschung, Vertrauen und Verfall – wer den fünf „Angsthasen“ um Frontmann und Sänger Scott Hutchison die Zeit gibt, sich bis zum Hörerherzen vorzuarbeiten, der bekommt mit „Pedestrian Verse“ einen treuen Begleiter durch Sonnen- wie Regentage. Vielleicht lief das eine oder andere Album ein paar Mal öfter durch meine Gehörgänge. Näher und tiefer ging jedoch in diesem Jahr keines. „Pedestrian Verse“ ist ein Monolith in der sowieso bereits tollen Frightened Rabbit’schen Diskographie. Und ein absolut würdiges „Album des Jahres“.

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2013TheNational_TroubleWillFindMe2.  The National – Trouble Will Find Me

Zu lange tingelten The National im Indierock-Schatten herum. Dabei besaß bisher jedes ihrer Album die Qualität und Größe, um einen Spitzenplatz in den Jahresabschlussbestenlisten zu belegen. Umso schöner ist es, wenn der US-Band mit „Trouble Will Find Me“, seines Zeichens Albumwurf Nummer sechs, nun endlich die vollends verdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Vielleicht besaß der drei Jahre junge Vorgänger „High Violet“ die dringenderen Gitarrenrocker. Vielleicht zieht bei den Familienvätern um den wohlig grantelnden Frontmann Matt Berninger von Mal zu Mal mehr Altersmilde ein. In jedem Fall stellt „Trouble Will Find Me“, The Nationals Musik gewordenes „Weinalbum“, Klasse vor Masse – nur eben nun auf größeren Bühnen. Wer noch immer glaubt, dass Arcade Fire die „größte Indieband der Welt“ seien, der sollte sich dieses Album zu Güte führen. Und den dreizehn Stücken beim stetigen Größerwerden zuhören…

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Mark-Kozelek-Jimmy-Lavalle-Perils-from-the-Sea-205x2053.  Mark Kozelek & Jimmy LaValle – Perils From The Sea

Mark Kozelek scheint seit geraumer Zeit einen sprichwörtlichen Lauf zu haben. Der ehemalige Red House Painters-Frontmann tourt als nimmermüder Troubadour nicht nur unablässig um die Welt, er veröffentlicht auch in immer geringeren Abständen eine großartige Platte nach der nächsten. Ob nun mit seiner elegischen Stammband Sun Kil Moon, mit den Ex-Kollegen von den Red House Painters, die nun als Desertshore musizieren, ob nun solo oder, wie hier, mit The Album Leaf-Cheftüfftler Jimmy LaValle – dem zurückhaltenden Geschichtenerzähler mit der so besonderen wie unverwechselbaren Stimme gelingt es immer wieder aufs Neue, seinen Zuhörer zu fesseln. Dass er sich für „Perils From The Sea“ dabei in absolutes Neuland vorwagt und sein Gesangsorgan inmitten reduzierter Ambietklänge bettet, macht die Sache eigentlich nur interessanter. Easy Listening mit Tiefgang und Relevanz? Keinesfalls eine einfache Sache… Und obendrein bietet „Perils From The Sea“ noch Erzählungen, die einen so schnell nicht mehr los lassen.

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there-will-be-fireworks-the-dark-dark-bright4.  There Will Be Fireworks – The Dark, Dark Bright

Das selbstbetitelte Erstwerk meiner schottischen Herzensband (klar mag es da so einige geben, aber keine liegt näher!) fand bei dessen Eigenvertriebsveröffentlichung vor vier Jahren noch quasi unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit statt. Beim nunmehr zweiten Album „The Dark, Dark Bright“ hören nun wohl schein ein paar mehr Ohren hin… Und das hat sich die Band um Frontmann Nicky McManus auch redlich verdient. Der schottische Fünfer arbeitet innerhalb von knapp 50 Minuten die komplette Indie-Postrock-Klaviatur von Mogwai bis Sigur Rós ab und setzt dabei nicht wenige wohltuende Nadelstiche mitten ins Herz. Mag sein, dass der Vorgänger die größeren, die höhere Wellen schlagenderen Songs hatte. „The Dark, Dark Bright“ ist dafür kohärenter und macht den ein oder anderen produktionstechnischen Mangel des Debüts wett. In einer gerechten (Musik)Welt werden There Will Be Fireworks zu einer großen kleinen Band. Wetten, dass?

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Casper_Hinterland5.  Casper – Hinterland

„XOXO“ wurde vor zwei Jahren als nichts weniger als die „Revolution des bundesdeutschen Hip Hop“ gefeiert. Das machte es für Benjamin „Casper“ Griffey natürlich keineswegs einfacher. Doch die Rechnung des „Emorappers“, sich für den Nachfolger so unwahrscheinliche Produktionspartner wie Get Well Soon-Mastermind Konstantin Gropper und das Elektro-affine Studioass Markus Ganter ins Boot zu holen, geht beim vierten Casper-Album „Hinterland“ in vollsten Maße auf. Egal ob der Indie-Rapper gerade vom Fern- oder Heimweh erzählt, sein Bewerbungsschreiben als deutscher Tom Waits abgibt oder sich Editors-Frontstimme Tom Smith zum Duett ins Studio einlädt – Deutschland hört hin. Und der Rest darf sich für die Ignoranz der germanischen Hip Hop-Antwort auf Springsteens „Born To Run“ gern den augenzwinkernden Mittelfinger abholen… Spätestens 2013 dürfte klar sein: Casper stehen alle Türen offen.

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BiffyClyro_Opposites6.  Biffy Clyro – Opposites

Wieviele (Rock)Bands sind bereits an ihren Ambitionen gescheitert? Wieviele Künstler haben bereits vollmundig epische Doppel- – oder gar Dreifach-! -Alben angekündigt, nur um dann auf höchsten Niveau zu versagen? Natürlich: diese Liste ist lang… „Opposites“ dürfte sich als sechstes Album des Schotten-Trios von Biffy Clyro auf der gelungenen Seite der Ambitioniertheit einordnen, bietet des doch die wohl gleichzeitig größten wie auch variationsreichsten Songs aus den Federn von Frontmann Simon Neil und den beiden Johnston-Zwillingen James und Ben. Eine Mariachi-Band inmitten fetter Hooks, Streicher und elegischer Passagen? In den über achtzig Minuten des so opulenten wie tiefgründigen Doppelalbums geht so einiges. Biffy Clyro bringen mit „Opposites“ das Pathos zurück auf die große Bühne. Operation gelungen, Patient gesünder denn je.

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listener-300x3007.  Listener – Time Is A Machine

Talk Music? Was zur Hölle soll das sein?!? Gut, wer sich als Neuling dem neusten Listener-Werk „Time Is A Machine“ gegenüber gestellt sieht, der dürfte wohl anfangs ähnlich überfordert sein… Zu rast- und ruhelos, zu drängend und dringend spielt sich das aus Fayetteville, Arkansas stammende US-Trio durch die acht neuen Stücke. Dass man dabei kaum mit dem lyrisch versierten Textespucker Dan Smith, der die Band einst als Soloprojekt begann, Schritt halten kann, ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass sich Hip Hop und Postrock eben doch vereinbaren lassen. „Time Is A Machine“ ist mit seinen lediglich etwa 30 Minuten, wie auch der nicht minder tolle, vor drei Jahren erschienene Vorgänger „Wooden Heart“ schon, erneut kein Album zum Nebenbeihören. Nein, „Time Is A Machine“ ist ein wahrer kleiner Wirbelwind von Album, vorangetrieben von drei Wirbelwinden, die kaum näher bei sich sein könnten. Raprock in Höchstform. Diese Band verdient sich ihre eigene Nische…

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SIGUR-ROS-KVEIKUR-275x2758.  Sigur Rós – Kveikur

Als die Vorzeigeisländer von Sigur Rós im vergangenen Jahr das sechste Album „Valtari“ auf den Musikmarkt losließen, durfte man berechtigtermaßen befürchten, die Band um Frontmann Jónsi nun vollends an elegische Ambientweiten verloren zu haben, immerhin ließ das Werk nahezu vollständig jene großartigen Momentausbrüche vermissen, mit denen sich Sigur Rós auf Meilensteinen wie  „Ágætis Byrjun“ oder „Takk…“ noch in so viele Hörerherzen in aller Welt gespielt hatten… Umso heftiger drischt nun die nach dem Ausstieg des Keyboarders zum Trio geschrumpfte Band mit dem ein oder anderen Stück von „Kveikur“ in manche unvorbereitete Magengrube. Heftiger, kompakter und rauer waren Sigur Rós wohl noch nie, auf Albumlänge mitreißender in keinem Fall. Sollte Musik tatsächlich da anfangen, wo einem die Worte fehlen, so bleibt hierfür wohl nur noch ein letztes: geil.

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daughter-cover9.  Daughter – If You Leave

Vorschusslorbeeren durften Elena Tonra und ihre beiden männlichen Mitmusiker bereits seit den ersten Daughter-Lebenszeichen in Form von vereinzelten Konzerten und vielversprechenden EP-Vorboten sammeln. Umso höher war darauf natürlich der Sockel, vom dem das englische Trio mit dem Debütalbum fallen konnte. Doch „If You Leave“ enttäuscht keineswegs und ist, seiner Veröffentlichung um Frühling zum Trotz, eines der besten Herbstalben des Jahres, das sich zwar im selben Fahrwasser wie die Landsleute von The xx bewegt, dabei jedoch mehr Gewicht auf die Gitarren legt. Klar, man muss schon eine gewisse Affinität fürs Melancholische besitzen, um sich in diesen kleinen Dramen zurecht zu finden. Das Wohlgefühl kommt danach von ganz allein…

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Like-Clockwork-Cover10. Queens Of The Stone Age – …Like Clockwork

Josh Homme, dieser Schelm! „Wie ein Uhrwerk“ lief die Arbeit an „…Like Clockwork“ nämlich keineswegs. Stattdessen durfte sich der umtriebige Ex-Kyuss-Gittarero und jetzige Queens Of The Stone Age-Vorsteher mit so einigen Verletzungen und Schreibblockaden herumplagen. Dass er und seine Mitmusiker am Ende mit dem wohl besten Album seit dem in Rock gefassten, bereits elf Jahre zurückliegenden Meilenstein „Songs For The Deaf“ um die Ecke kamen, der ebenso knackige Wüstenrocker aufbietet wie irrwitzige Miniepen, dürfte dabei für sich sprechen. Dass bei Album Nummer sechs die prominente Gästeliste aus Mark Lanegan, Nick Oliveri, Trent Reznor (Nine Inch Nails), James Lavalle (UNKLE), Alex Turner (Arctic Monkeys), Brody Dalle (Ex-Distillers), Alain Johannes (Eleven), Jake Shears (Scissor Sisters) oder Sir Elton John zur reinen Marginalität gerät, ebenso… Nach sechs Jahren Veröffentlichungsschweigen präsentieren sich die Queens Of The Stone Age mit „…Like Clockwork“ frischer den je. Und Josh Homme, diese arschcoole Rocksau, stellt mit einem karrieretechnischen Top-Drei-Album mal eben die komplette Konkurrenz in den Schatten. Willkommen zurück, Jungs!

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Auf den weiteren Plätzen:

Various Artists – Sound City – Reel to Reel mehr…

Pearl Jam – Lightning Bolt mehr…

Haim – Days Are Gone mehr…

Keaton Henson – Birthdays mehr…

Vampire Weekend – Modern Vampires Of The City mehr…

Die Höchste Eisenbahn – Schau in den Lauf Hase mehr…

Foals – Holy Fire mehr…

Nick Cave & The Bad Seeds – Push The Sky Away mehr…

Woodkid – The Golden Age mehr…

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Song des Tages: Dave Grohl, Josh Homme & Trent Reznor – „Mantra“


"Mantra" recording

Heute bin ich im Zuge meines Resümees des in wenigen Tagen zu Ende gehenden Musikjahres 2013 wieder auf diesen Song gestoßen: „Mantra“ – dieses Monster, eingelegt in Rock und Groove… Klar, wenn man einmal die Summe seiner Teile nimmt – Dave Groll (Foo Fighters, Nirvana), Josh Homme (Queens Of The Stone Age, Kyuss) und Trent Reznor (Nine Inch Nails) -, dann dürfte relativ schnell klar werden: da kann ja gar nichts schief gehen, da sind ja Kenner des Fachs am Werk! Und so ist es denn auch. Das Stück, als solches der Abschluss des Soundtracks zu Grohls Filmregieerstling „Sound City„, in welchem er die Geschichte des legendären Los Angeles-Tonstudios „Sound City Studios“ (profaner Name, dafür umso mehr Historie!) aufarbeitet, erspielt sich während seiner Länge von gerade einmal knapp acht Minuten sämtliche Aufmerksamkeit. Groß und vereinnahmend? Genau das!

Wer also Dave Grohls fabelhafte Filmdokumentation und deren – natürlich hochkarätig besetzte – Begleitmusik noch nicht kennt, der sollte bei Gelegenheit dafür sorgen, dass diese Lücke geschlossen wird. Oder dem Rock abschwören.

 

Hier gibts das Video zum Song, in welchem Grohl, Homme und Reznor nicht eben lange fackeln und dafür ein umso größeres Rockfeuerwerk abbrennen…

 

…und ein kurzes Making Of aus der Dokumentation „Sound City“:

 

Sound City

 

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