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Song des Tages: [LEAK] – „Chuckle“


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Für die einen sind [LEAK] die fränkischen Radiohead, für die anderen eine junge Indie-Band, die mit ihren mal elektrischen, mal indierockenden Songs eine Melange aus dem Besten vom Thom Yorke und Co., aber auch aus dem Oeuvre von deutschen Größen wie The Notwist oder Slut bildet.

Fest steht: Das, was sich der aus Nürnberg stammende Sechser um Frontfrau Rachel Fodor da in vielen, vielen Stunden der Proberaumtüfteleien seit 2014 erarbeitet hat, klingt durchaus spannend, und die im Juni erschienene – jedoch lediglich vier Songs kurze – „Noise from the Void EP“ macht mit ihren zumeist melancholischen, jedoch auch ebenso sphärisch wie experimentell tönenden Stücken wie „Chuckle“, die es tatsächlich schon bis in die Radiostationen in London, Riga, Istanbul, Kalifornien oder Mexiko geschafft haben, Lust auf mehr…

 

 

[LEAK] sind aktuell die „Band der Woche“ beim Format „PULS Musik“ des Bayrischen Rundfunks und waren daher kürzlich auch für eine kurze Live Session sowie ein Interview in deren Studio:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Alice Merton – „No Roots“


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Der Titel „No Roots“ – keine Wurzeln – lässt bereits vermuten, dass Alice Merton mit offenen Karten spielt. Vier Länder und ganze elf Umzüge hat die junge Musikerin mit 23 Jahren bereits hinter sich und möchte dies nun in ihrer Musik verarbeiten. Aufgewachsen in Kanada, in Deutschland zur Schule gegangen (genauer: in München) und in Großbritannien ihren Abschluss gemacht. Mittlerweile ist sie wieder zurück im urbanen Berlin und kurbelt von dort aus ihre Musikkarriere mächtig an.

In ihrer groovenden Debütsingle „No Roots“ beschreibt Alice Merton nun den Zustand, kein wirkliches Zuhause zu haben, sondern überall auf der Welt zuhause zu sein. Dieses Gefühl des „Weltbürgers“ taucht in der globalisierten Welt immer häufiger auf und zeigt so sowohl den aktuellen Zeitgeist, schafft jedoch auch ein positives Statement gegen den Trend, sich vor allem Fremden erst einmal zu scheuen und kleinstaatlich einigeln zu wollen. Ein wenig traditioneller geht es die Newcomerin und Absolventin der Mannheimer „Popakademie“ auf ihrer kürzlich erschienenen Debüt-EP soundtechnisch an. Hier findet man Einflüsse von Fleetwood Mac über Adele bis Lana Del Rey wieder. Konsenspop mit Herz und Hirn, von der guten Sorte.

  
Hier gibt’s das Musikvideo…

   

…und „No Roots“ als reduzierte Live-Session-Variante:

  
 
Wer mehr wissen mag: Ein Interview von „PULS“ mit Alice Merton findet ihr hier.
 
  

Rock and Roll.

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