Schlagwort-Archive: Popmusik

Der musikalische Flachwitz zum Freitag


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Rock and Roll.

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Heute schon Radio gehört?


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Rock and Roll.

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Song des Tages: Adel Tawil – „Lieder“


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Regelmäßige Leser von ANEWFRIEND wissen bereits: Ich mag kaum etwas weniger als vorhersehbare – vor allem deutsche – Pop-Musik ohne Sinn, Verstand, Botschaft, dafür aber mit einer Extraladung „Schema F“. Von daher käme ich schon – zumindest freiwillig, irgendwo dudelt ja meist ein Formatradio die immergleichen zehn Songs – gar nicht auf den Gedanken, mir auch nur ein Stück von Mark Foster, Max Giesinger oder wiesiealleheißen anzutun. Nervt einfach nur. Da finde ich selbst Rammstein lustiger…

Ins selbe Horn stoßen auch Ich + Ich. Da mag das männliche Ich des Duos, Adel Tawil, noch so viele Sympathiepunkte als Patrick Owomoyela-Lookalike sammeln (für alle Unkundigen: ein ehemaliger deutscher Fussballspieler mit BVB-Vergangenheit in der Vita), ungeknebelt würde jeder Song des 40-jährigen Musikers mit Boygroup-Hintergrund von mir sträflichst desinteressiert mißachtet werden. Isso.

0602537585113Dennoch gebe ich gern zu, dass der Mann zumindest ein brauchbares Stück in der Diskografie besitzt – auch wenn mich kürzlich erst meine Freundin darauf hinweisen musste (danke also dafür!). „Lieder“ heißt’s und stammt von Tawils gleichnamigem, bereits 2013 erschienenem Solo-Debütalbum. Klar ist das Stück – verflucht eingängige Melodie hin oder her – fürs Formatradio zurecht gemischt. Das Besondere fällt einem jedoch schnell ins Ohr: Jede Zeile der knapp vier Minuten, an denen auch Indie-Musiker und -Produzent Tobias Kuhn mitgeschrieben hat, nimmt in irgendeiner Form Bezug zu Songs, Alben oder Künstlern, die Adel Tawil in seinem Leben sowie musikalischer Sozialisation wichtig waren – von Bob Dylan über Grönemeyer, Nirvana, Rage Against The Machine, Prince oder Rio Reiser geht der musikalische Geschichtstrip und spart selbst Tawils ehemalige Boygroup, „The Boyz“ nicht aus. Popmusik? Sicher. Aber ebenso recht persönlich. Und wenn man wie ich selbst in den Neunzigern aufgewachsen ist, wird aus Adel Tawils „Lieder“ schnell eine Reise in die eigene musikalische Vergangenheit…

(Wer übrigens, wie meine Freundin und ich, ein Ratespiel nach Tawils musikalischen Bezugnahmen im Text veranstaltet, jedoch nicht alle Lösungen ad hoc gefunden hat, findet etwa hier die Auflösungen…)

 

 

„Ich ging wie ein Ägypter
Hab‘ mit Tauben geweint
War ein Voodoo-Kind
Wie ein rollender Stein

Im Dornenwald sang Maria für mich
Ich starb in deinen Armen, Bochum ’84

Ich ließ die Sonne nie untergehen
In meiner wundervollen Welt

Und ich singe diese Lieder
Tanz‘ mit Tränen in den Augen
Bowie war für’n Tag mein Held
Und EMF kann es nich‘ glauben
Und ich steh‘ im lila Regen
Ich will ein Feuerstarter sein
Whitney wird mich immer lieben
Und Michael lässt mich nich‘ allein

Ich war willkommen im Dschungel
Und fremd im eigenen Land
Mein persönlicher Jesus
Und im Gehirn total krank
Und ich frage mich, wann
Werd‘ ich, werd‘ ich berühmt sein
So wie Rio, mein König für die Ewigkeit

Ich war am Ende der Straße angelangt
War ein Verlierer, Baby, doch dann
Hielt ich ein Cover in der Hand
Darauf ein Mensch, der in Flammen stand
Kurt Cobain sagte mir, ich soll kommen wie ich bin

Und ich singe diese Lieder
Tanz‘ mit Tränen in den Augen
Bowie war für’n Tag mein Held
Und EMF kann es nich‘ glauben
Und ich steh‘ im lila Regen
Ich will ein Feuerstarter sein
Whitney wird mich immer lieben
Und Michael lässt mich nich‘ allein

Ich war einer von fünf Jungs
‚One Minute‘, aus, dann war’s vorbei
Ich sang nur noch für mich, für ne unendlich lange Zeit
Und dann traf ich auf sie
Und sie erinnerte mich
Wir waren Welten entfernt
Und doch vom selbem Stern

Ich ging wie ein Ägypter
Hab‘ mit Tauben geweint
War ein Voodoo-Kind
Wie ein rollender Stein

Ich ließ die Sonne nie untergehen
In meiner wundervollen Welt

Und jetzt singe ich meine Lieder
Tanz‘ mit Tränen in den Augen
Bowie war für’n Tag mein Held
Und EMF kann es nich‘ glauben
Und ich steh‘ im lila Regen
Ich will ein Feuerstarter sein
Whitney wird mich immer lieben
Und Michael lässt uns nich‘ allein

Denn wir singen diese Lieder
Tanzen mit Tränen in den Augen
Bowie war für’n Tag ein Held
Und EMF kann es nich‘ glauben
Und wir stehen im lila Regen
Wir wollen Feuerstarter sein
Whitney wird uns immer lieben
Und Michael lässt uns nich‘ allein“

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

Zwar ist dieses Zitat bereits mindestens drei Jahre alt (Dave Grohl feierte am 14. Januar seinen 48. Geburtstag), hat jedoch keinen Deut an Aktualität verloren. Und falls ihr noch etwas zum Nachdenken mit auf den Weg haben möchtet, so werfe ich mal folgende These in den digitalen Raum: Die gegenwärtige Popmusik ist auch immer ein Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaft. Isso.

 

Rock and Roll.

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John Lennon und die Arctic Monkeys… – Eine visuelle Ode an das Bandshirt


Hätte DAS gepasst? - John Lennon bekennt sich zu den Arctic Monkeys...

Die Geschichte des Bandshirts ist beinahe so alt wie die Popmusik selbst…

Als der Hard Rock in den Sechzigern und Siebzigern seinen Höhepunkt erlebte, begannen immer mehr Künstler und Bands, T-Shirts mit ihrem Logo und/oder mehr oder minder gelungenen und geschmackssicheren Grafiken an ihren Merchandiseständen anzupreisen. Ihre Die-Hard-Fans nahmen das Angebot nicht selten dankbar an, erstanden ein Andenken an das soeben erlebte Konzert und liefen fortan mit fast religiöser Verehrung für ihre Lieblingsband Werbung – die Litfasssäule mit Brust und aus Fleisch und Blut war geboren, wenn man so will…

Dass eine so simple wie erfolgreiche und beidseitig glücklich machende Idee nicht eben im kommerziellen Sande versickern würde, dürfte klar sein. Über die Jahrzehnte wurde das Bandshirt mehr und mehr zum Usus und kleinsten wie einfachsten gemeinsamen Nenner des schnellsten Ausdrucks der Vorlieben und Interessen. Heutzutage kann man von so ziemlich jedem Künstler und jeder noch so unbekannten Band ein Stoffleibchen erstehen, sei es nun über deren Homepage, über Kataloge, ebay – oder, wie damals, direkt am Konzert-Merchandisestand…

Der brasilianische Visual Arts-Künstler Butcher Billy geht da noch einen kleinen Schritt weiter und hat den Idolen heutiger Künstler die Bandlogo-Shirts der Emporkömmlinge übergestreift. Da stellen sich denn auch gleich mehrere Fragen: Hätte John Lennon allen Ernstes die Arctic Monkeys gemocht? Hätte man tatsächlich Joy Division und Interpol gleichzeitig gebraucht? Kupfert Ex-Disney-Girlie Miley Cyrus letztendlich nicht nur bei Kiss-Langzunge Gene Simmons ab? Hätten die Foo Fighters auch ohne Kurt Cobains Ableben zum Karrierekick angesetzt? Und: Wie hoch war der Einfluss von Glamgott David Bowie auf Nirvana wirklich? Nichts Genaues weiß man nicht, interessant anzusehen ist Butcher Billys „Zurück in die Zukunft“ gedachte Verbeugung vor der Historie des Bandshirts allemal…

 

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Alle Bilder: Butcher Billy

 

Mehr zum Künstler selbst gibt’s auf dessen Red Bubble– und Society6-Seiten.

 

Rock and Roll.

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