Schlagwort-Archive: politisch

Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Nevermind all the plastic waste? – Grunge Rock in Zeiten des Klimawandels…

 

Rock and Roll.

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Endlich! Eine Narrenkappe mit Tiefgang…


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(gefunden bei Facebook)

 

So viel Anspielung. So viel inhaltlicher Verweis. So viel Philosophie. So viel bittere Wahrheit. So tief schürfender frommer Wunsch. Ich erkläre: nichts. (Und würde diese Narrenkappe nur allzu gern mit Stolz tragen…)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: 8kids – „Dein Zuhause“


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Foto: Promo / Franz Schepers

Die Darmstädter Post-Hardcore-Band 8kids hat mit „Dein Zuhause“ (nach „Kraft„) einen weiteren Song von ihrem kommenden, zweiten Album „Blüten“ veröffentlicht, welches am 23. August das Licht der Plattenladen-Welt erblicken wird. Zu dem eindeutig gesellschaftskritischen Lyric-Video, das in schneller Folge mal historische, mal aktuelle, jedoch immer aussagekräftige Clip-Sequenzen zeigt, haben Jonas Jakob, Hans Koch und Emma McLellan auf ihrer Facebook-Seite ein Statement gepostet – zur Situation im Mittelmeer, gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Intoleranz jeglicher Art. Aber lest selbst:

dein-zuhause„Die Idee für diesen Song brodelte schon länger in unseren Köpfen und bis wir die Worte fanden, die sich für uns richtig anfühlten, verging viel Zeit. Es ist ein sehr emotionales und hoch delikates Thema, vor dem man seine Augen dennoch nicht verschließen darf und deswegen versuchen wir, diese Zeilen hier nach bestem Gewissen und mit bester Absicht zu schreiben.
Jeden Tag ertrinken unzählige Menschen beim Versuch in ein besseres Leben zu gelangen und die, die ihr möglichstes geben um diese Leben zu retten, werden teilweise aufs massivste daran gehindert, gar festgehalten und eingesperrt.
Wir möchten hiermit klarstellen, worum es in unserem neuen Song ‚Dein Zuhause‘ geht. Eine eindeutige Botschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Hass und gegen Intoleranz jeglicher Art.

8kids stehen für Weltoffenheit.

Sicher wissen einige von Euch auch, dass man mittlerweile Geld in Social-Media Beiträge stecken muss, nur um alle Leute zu erreichen, die einer Seite folgen und an deren Inhalten interessiert sind. Ihr kennt das, da steht dann im Post ‚gesponsort‘ obendrüber.
Ja, wir bringen hier unsere neue Single heraus, ja, wir müssen viele Leute davon überzeugen unser neues Album vorzubestellen, und ja, wir gehen auf Tour, wir müssen diese Informationen kommunizieren, damit wir weiter unsere Musik machen können.
Es würde sich aber sowas von falsch anfühlen, wenn bei diesem Post ein ‚gesponsort‘ über dem Beitrag steht, und das ganze Thema hier aus dem Kontext reißt. Es würde sich falsch anfühlen, Geld in diesen Post zu stecken. Geld, das man an dieser Stelle für etwas wichtigeres zur Verfügung stellen kann. Wir sind keine große, sehr erfolgreiche Band, aber wir möchten unseren Teil leisten und den Geldbetrag, den wir für Online-Promotion beiseite gelegt haben, an die humanitäre Organisation Sea-Watch spenden, wer möchte, kann sich uns gerne anschließen.

Helft uns dabei, mit diesem Beitrag die Leute zu erreichen, die mit diesem Thema nichts zu tun haben wollen und teilt ihn in Euren Profilen.“

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Faber – „Das Boot ist voll“


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Bild: Facebook

Eine gefühlte Ewigkeit hat’s gedauert, nun jedoch meldet sich Faber endlich zurück: Nachdem er bei Konzerten in diesem sowie dem vergangenen Jahr schon einige neue Stücke gespielt hat, zieht der 26-jährige Schweizer Liedermacher jetzt mit der überfälligen Album-Ankündigung nach. So wird “I Fucking Love My Life”, der Nachfolger des 2017er Langspiel-Debüts “Sei ein Faber im Wind” (seinerzeit völlig zurecht ANEWFRIENDs „Album des Jahres„) am 1. November erscheinen.

das-boot-ist-vollUnd bereits bei der ersten Single aus dem neuen Werk – dieses Stück dürfte Konzertbesuchern nicht gänzlich unbekannt sein – hält sich Julian „Faber“ Pollina, Sohn des italienischen Liedermachers Pippo Pollina, einmal mehr kaum mit klugen Anspielungen und provokant-politischen Aussagen zurück und verdient sich das Explicit-Label ebenso bewusst wie eindeutig: Bühne frei für “Das Boot ist voll” und das dazugehörige Musikvideo!

Und: Der talentierte Schweizer hat sich für die Vorbesteller seines neuen Albums etwas Besonderes ausgedacht: Wer hier ordert, bekommt das Album auf Vinyl und CD, ein eigens erstelltes Faber-Gossip-Magazin sowie ein Ticket für die Release-Tour in intimer Atmosphäre. Für die Konzerte, die zwischen dem 3. November und 9. Dezember stattfinden werden, kann man auf keinem anderen Weg Tickets kaufen (was bedauerlicherweise die berechtige Frage aufwirft, wieso alle, die mit einer weiteren Person teilnehmen wöllten, dann gegebenenfalls das Gesamtpaket doppelt und dreifach bestellen müssten).

Nichtsdestotrotz: Willkommen zurück, Faber! Deine musikalischen fiesen Spitzen werden auch 2019 kaum weniger wichtig sein als noch vor zwei Jahren…

 

 

„Früher war auch nicht alles schlecht
Das sieht man an der Autobahn
Ihr wärt auch traurig, gäbe es keinen Volkswagen
Wolfsburg – Geniestreich
Logisch denkt man da manchmal zurück ans Dritte
Das mit den Juden
Das muss man erst beweisen
Den Scheiß aus den Geschichtsbüchern muss man dir nicht zeigen
Du lässt dich nicht für dumm verkaufen
Wie schlau von dir

‚Das Boot ist voll!‘ schreien sie auf dem Meer
‚Ja, das Boot ist voll!‘ schreist du vor dem Fernseher

Wer schneller glaubt, wird schwerer klug
Das weißt du schon lang
Drum traust du keinen Medien in diesem Scheißland
Asylzentrum
Oops, das Haus brennt
Mal sehen wer hier am schnellsten
Am schnellsten rausrennt
Die wollten dich für dumm verkaufen
Aber nicht mit dir

Besorgter Bürger‚ ja
Ich besorg’s dir auch gleich
Geh auf die Knie, wenn ich dir meinen Schwanz zeig‘
Nimm ihn in den Volksmund
Blond‚ blöd‚ blau und rein

Besorgter Bürger, ja, ich besorg’s dir auch gleich

‚Jedem das Seine‘
Ja, das seien weise Worte
Haben die kein Brot zu essen?
Warum essen die nicht Torte?
Niemand ist mehr ehrlich
Nur der Horst hat dich nicht angelogen
Zu seinem Geburtstag werden sie alle
Alle abgeschoben

Du fühlst dich nicht mehr wohl in deiner Haut
Und manchmal auch allein
Ja‚ fremd im eig’nen Land
Ich fühl mich nicht mehr wohl in meiner Haut
Und manchmal auch alleine
So fremd wie du war mir noch keiner

Besorgter Bürger, ja
Ich besorg’s dir auch gleich
Geh auf die Knie wenn ich dir meinen Schwanz zeig‘
Nimm ihn in den Volksmund
Blond, blöd‚ blau und rein

Besorgter Bürger, ja, ich besorg’s dir auch gleich…“

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook / das komplette SPIEGEL-Interview gibt’s hier)

 

Felix Kummer und seine Band Kraftklub mögen nicht jedermanns Sache sein (meine zum Beispiel sind sie nicht, bin aber wohl auch leicht über Zielgruppen-Alter), die politische Haltung des Chemnitzer Musikers, Baujahr 1989, ist jedoch in jedem Fall unterstützenswert. Denn einerseits vertreten Kummer und seine Klaftklubber diese klar und deutlich, zum anderen engagiert sich das recht erfolgreiche Punk-Pop-Indie-Rap-Irgendwas-Quintett auch immer wieder: So initiierte die Band am 3. September 2018 als Protest gegen die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz ein Openair-Konzert unter dem Motto „Wir sind mehr“ vor schätzungsweise 65.000 (meist jungen) Besuchern und konnte auch andere musikalische Größen fürs Line-up gewinnen: neben ihnen spielten dort auch unter anderem Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, K.I.Z., Marteria und Casper. Props also für so viel ehrliche klare Kante von Felix Kummer, der kürzlich mit der Solo-Single „9010“ seiner sächsischen Heimatstadt einmal mehr die Ehre erwies.  👍

 

Rock and Roll.

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Morrissey 2019 – was man erwarten darf


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(gefunden bei Facebook)

 

Wer’s genau nimmt, für den würde diese kurze Beschreibung bereits ausreichen – mehr muss man im Grunde nicht (mehr) über Steven Patrick Morrissey, der kürzlich seinen 60. Erdengeburtstag beging, wissen (oder, als Mehr-oder-minder-Fan, verdammt am geistigen Gesundheitszustand von „Moz“ zweifeln). Der Mann ist einfach fernab jedes Spleens mindestens hochgradig unsympathisch – und das nicht erst seit gestern.

Seine Ex-Band The Smiths und Alben wie ebenjenes „The Queen Is Dead“ (mit millionenfach flanellweich durchlittenen Klassikern wie „Bigmouth Strikes Again“ oder „There Is A Light That Never Goes Out“) sind aber natürlich auch knapp 33 Lenze nach Veröffentlichung über jeden Weltschmerz-Zweifel erhaben…

 

Rock and Roll.

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