Schlagwort-Archive: Plattenladen

Moment! Aufnahme.


67667027_10157500728352082_1536460387627565056_o

(gefunden bei Facebook)

 

Dieser Tage im Londoner „Rough Trade East„. Nicht nur ein kleiner versteckter Hinweis auf das vergangene Woche erschienene Frightened-Rabbit-Cover-Album „Tiny Changes: A Celebration of Frightened Rabbit’s ‚The Midnight Organ Fight‘“, sondern auch ein sympathischer Knicks vor dem verstorbenen Frontmann selbiger Schotten-Indierock-Kapelle. Und: ein feines Motto, welches jede(r) sehr gern durch den (All)Tag tragen darf…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Die Statistik des Tages: Vinyl boomt.


Glaubt man dieser Statistik (welche ich natürlich nicht selbst gefälscht habe) oder diesem Artikel, so ist Vinyl vor allem in den US of A, aber auch im UK, weiterhin auf dem Vormarsch, und setzt zwar nicht den Streaming-Diensten, jedoch dem Absatz anderer physischer Formate kräftig zu (kennt dort jemand noch diese Compact Discs?). Wieso es in good ol‘ Dschörmenieh mal wieder ein klein wenig anders ausschaut (so man denn wiederum diesem knappen, aktuellen Artikel Glauben schenken darf)? Nix Genaues weiß man nicht…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Same procedure as… – Das UK-Label Big Scary Monsters verschenkt (s)einen Label-Sampler


Big Scary Monsters

Weil Traditionen etwas Schönes sind – und freilich auch irgendwann, irgendwie verpflichten -, verschenkt das britische Indie-Label Big Scary Monsters auch in diesem Jahr – wie auch bereits 2017 und in den Jahren zuvor – (s)einen Label-Sampler mit einer bunten Auswahl querbeet durch sein aktuelles Künstlerangebot und Veröffentlichungs-Oeuvre irgendwo zwischen Indie- und Punkrock, Emo, Post-Hardcore oder Mathrock.

Mit dabei sind 2018 Bands wie The Get Up Kids, Tiny Moving Parts, We Were Promised Jetpacks, Cursive, Beach Slang, Yndi Halda, Pedro The Lion oder mewithoutYou. Wohl bekomm’s!

„Not ones to boast or anything, but we’ve put out some absolutely brilliant records this year. You may have noticed. But if not, worry not… here’s a track off every release, so you can catch up on anything you missed. There’s a little something on here whatever your tastes, so get involved!“

 

…oder wahlweise über den Webstore.

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

„Vinyl lebt!“ – Eine Dokumentation über die hippe Rückbesinnung aufs Analoge


vinyl-lebt

Nicht mehr ganz taufrisch, aber aufgrund des auch im vergangenen Jahr weiterhin anhaltenden Vinyl-Revivals noch immer interessant: Für ZDFinfo wurde 2015 die 45-minütige Dokumentation „Vinyl lebt!“ über Schallplatten, Plattenläden und die anhaltende Rückbesinnung einer stetig wachsenden Hörerschaft auf die „guten alten Polyvinylchloridrillen“  produziert. Größtenteils und erwartungsgemäß zwar mit dem ein oder anderen üblichen Verdächtigen zum Thema (die „Vinylfetischisten“ sind halt wie alle ein Völkchen für sich), aber alles in allem doch sehr nett und informativ anzusehen…

 

Vinyl ist hip, Vinyl ist modisch. Doch Vinyl war nicht immer so erfolgreich wie im Moment. In den letzten 30 Jahren hat die Industrie sogar immer wieder den Untergang der Schallplatte prophezeit.

Der Verkauf von Vinylplatten ist 2014 in den USA um 52 Prozent gestiegen, mehr als 9 Millionen Mal ging Vinyl über den Ladentisch. Die Schallplatte ist der einzige physische Tonträger, dessen Umsatzzahlen noch wachsen.

Und er ist damit auch längst wieder ein ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor. Kaum ein angesagter Künstler kann es sich leisten, sein aktuelles Werk nicht auch auf Vinyl zu veröffentlichen. Die Dokumentation macht sich auf die Spur dieses Phänomens: Warum taucht Vinyl wieder aus der Versenkung auf? Wer profitiert davon?

In 45 Minuten geht Filmautorin Lisa Simonis der Frage nach: Was ist eigentlich an dem viel beschworenen Klang der Schallplatte dran? Ein analoger Tonträger, dessen Technik in der digitalen Ära doch völlig aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Das Filmteam besucht Europas größte Plattenbörse in Utrecht, lässt sich im Presswerk von Optimal Media den komplizierten Herstellungsprozess einer Platte erklären – und schaut einfach mal nur beim Plattenauflegen zu.

 

 

Die Dokumentation findet man hier in der ZDF-Mediathek.

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Über die Gestalten hinterm Tresen – die Plattenladen-Doku „In Wax We Trust“


us-record-store-665x400

Leute, die in Plattenläden arbeiten, sind schon eigenartige Gestalten – um zur Weisheit dieser Erkenntnis zu gelangen, muss man nicht unbedingt „High Fidelity“ gelesen (oder meinetwegen den Film gesehen) haben. Nein, dieses nerdige Klischee dürfte gut und gern weltweit verbrieft sein…

Allerdings sind diese musikalischen Idealisten, die ihre Unterkunft scheinbar hinter dem Tresen und zwischen all dem Vinyl, dem Kunststoff, den Plattenspielern und schier endlosen Reihen aus Kisten aufgebaut haben, auch durchaus interessante Personen. Man muss doch schließlich den ein oder anderen Hau weg haben, um in Zeiten von Streaming und digitaler Besessenheit noch einem komplett analogen Hobby nachzuhängen, oder?

Das dachte sich wohl auch der bekannte französischen HipHop-Künstler Wax Tailor und besuchte während seiner US-Tour vor etwa zwei Jahren einige Plattenläden irgendwo im Nirgendwo zwischen Alabama und Wisconsin, um den teils als verschroben verschrieenen Personen hinter den Verkaufstresen näher zu kommen.

Heraus gekommen ist die knapp halbstündige Dokumentation „In Wax We Trust„, in welcher die Plattenlädenbesitzer ihre Gedanken über die Internet- und Vinyl-Kultur im Jahr 2016 teilen, aber auch zu ihren Berufsvorstellungen, als sie noch Kinder waren, oder was zu Hölle sie eigentlich jeden Morgen antreibt, überhaupt aufzustehen… interessant.

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: