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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Udo Jürgens Bockelmann, 1934-2014, Komponist, Pianist und Sänger hauptsächlich deutschsprachiger, aber auch englischsprachiger Lieder)

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: MOLLY – „Weep, Gently Weep“


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Klar, wer von Tirol hört, der hat wohl zuallererst beeindruckende Bergpanoramen, unendliche Weiten und malerische Postkarten-Naturlandschaften vorm geistigen Auge. Und so mag es einem zugleich passend und widersprüchlich vorkommen, dass sich MOLLY mit den Songs ihres Debütalbums „All That Ever Could Have Been“ ebenda recht passabel einfügen…

DMolly-300x300enn in der Tat könnte diese Melange aus Shoegaze (das Elegische), Dream-Pop (die verträumte Ziellosigkeit und der beinahe schon klischeehaft produzierte Klang) und Post-Rock (die kurzen Ausbrüche), die – wie es bereits auf den ersten EPs und Songs wie „Glimpse„, „As Years Go By“ oder „Sun Sun Sun“ der Fall war – einen gleich an eine ganze Heerschar artverwandter Bands wie Galaxie 500, Slowdive, Low, Beachwood Sparks, Dungen, The Besnard Lakes, M83 oder Sigur Rós (schon allein wegen der Falsettstimme des Sängers!) denken lässt, gut als musikalische Untermalung einer Wanderung durch oder eines Flugs über die Alpen dienen. Soundscapes par excellence. Damit wird das aus Innsbruck stammende Duo aus Lars Andersson (Gesang, Gitarre) und Phillip Dornauer (Schlagzeug, Bass, Synthesizer) logischerweise keine Welten bewegen, lädt allerdings mit seinen Songs, die irgendwo in der Ferne Themen wie die Krisen des Erwachsenwerdens, Vergänglichkeit und Zeit erahnen lassen, zur schönsten Tagträumerei ein…

 

 

Das im Juni erschiene Debütalbum „All That Ever Could Have Been“ gibt es via Bandcamp im Stream:

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Scott Hutchison – Live beim Acoustic Lakeside Festival 2014


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Foto: Susi Ondrusova

Zum Abschluss der ausgedehnten Scott-Hutchison-Tribute-Woche auf diesem bescheidenen Blog (wäre der Anlass kein so trauriger, hätte ich gern an anderer Stelle mehr über den Mann geschrieben, von dem – mal als Kopf von Frightened Rabbit, mal als lautstarker Fronter seiner erst unlängst erstmals in Erscheinung getretenen „All-Star-Band“ mastersystem – in den letzten Jahren ohnehin oft die Rede war) möchte ich euch ein recht besonderes Konzert ans Hörerherz legen.

Im Juli 2014 spielte Scott Hutchison eine Solo-Show beim – vergleichsweise beschaulichen – Acoustic Lakeside Festival im österreichischen Sittersdorf. Die Tatsache, dass er erst kurz vor Konzertbeginn, und mit zwölf Stunden Anreise in den schottischen Knochen, auf dem Festivalgelände ankam und demzufolge wenig Zeit hatte eine Setlist vorzubereiten, macht diese Show – zusätzlich zu dem Fakt, dass Hutchison eher selten ohne Mitmusiker von Frightened Rabbit und Co. auf Konzertbühnen stand – so besonders, schließlich spielt der trotz Anreisestress bestens aufgelegte Musiker viele Publikumsfavoriten von FR-Alben wie „The Midnight Organ Fight“, „The Winter Of Mixed Drinks“ oder „Pedestrian Verse“, aber auch selten gehörte Songperlen wie „Fuck This Place“ und „Scottish Winds“…

Besser noch: Niko Springstein hat das Konzert für einen Blog auf (digitalem) Tonband gebannt (sic!) und bereits vor etwa vier Jahren in bester Soundboard-Qualität zum Download verfügbar gemacht. Merci dafür auch noch einmal von ANEWFRIEND, welcher euch den tollen, gut einstündigen und 14 Songs starken Konzertmitschnitt hiermit wärmstens empfiehlt.

Cheers, Scott!

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Setlist:
01 Intro
02 Fuck This Place
03 Holy
04 The Twist
05 My Backwards Walk
06 Living In Colour
07 Intro
08 Scottish Winds
09 Head Rolls Off
10 Backyard Skulls
11 Intro
12 Old Old Fashioned
13 Intro
14 Swim Until You Can’t See Land
15 Good Arms vs Bad Arms
16 The Woodpile
17 The Loneliness And The Scream
18 Keep Yourself Warm

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Spaceman Spiff – live beim Autumn Leaves Festival 2017


Spaceman Spiff

Foto: Wikipedia

Satte drei Jahre liegt das letzte Spaceman Spiff-Album „Endlich Nichts“ nun schon zurück. Und dass man die Hoffnungen auf ein neues Werk nicht zu hoch hängen sollte, erwähnte ich an anderer Stelle bereits vor ein paar Monaten

Trotzdem war Hannes Wittmer, seines Zeichens Kopf, Hirn, Herz und Stimme hinter dem nach einer Comic-Figur benannten Liedermacher-Pseudonym, freilich auch in der letzten Zeit nicht untätig und spielte etwa mit Cellistin Clara Jochum einige Spaceman Spiff-Shows.

Eine davon, das Gastspiel beim diesjährigen Autumn Leaves Festival im österreichischen Graz, hat Niko Springstein für einen Blog auf (digitalem) Tonband gebannt (sic!) und kürzlich in bester Soundboard-Qualität zum Download verfügbar gemacht. Merci dafür auch noch einmal von ANEWFRIEND, welcher den Konzertmitschnitt hiermit allen Freunden der gepflegten deutschsprachigen Singer/Songwriter-Unterhaltungskunst ans Hörerherz legt…

Edith (28.12.2017): Der Spaceman hat den Download zunächst auf Niko Springsteins Blog entfernen lassen, ihn jedoch mittlerweile selbst auf der eigenen Seite zum kostenfreien Download bereit gestellt… Dann eben so.

 

Setlist:
01 Strassen
02 Egal
03 Intro
04 Hier Und Der Wahnsinn
05 Irgendwo Ist Immer Woanders
06 Milchglas
07 Wände
08 Intro
09 Oh Bartleby
10 Intro
11 Teesatz
12 Han Solo
13 Intro
14 Photonenkanonen
15 Vorwärts Ist Keine Richtung
16 Encore
17 Nichtgeschwindigkeit

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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Heute wäre Johann Hölzel aka Falco 60 Lenze alt geworden, hätte sich der Popstar um des Ruhmes Willen, für den weder Österreich noch die große weite Welt Platz genug schienen, anno 1998 nicht bei einem Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik ins Jenseits befördert (dass bei der Obduktion ein Blutalkoholwert von 1,5 ‰ und große Mengen an Kokain sowie Tetrahydrocannabinol – also THC – nachgewiesen wurden, füttert nur noch die tragische Legende vom Wiener Lebemann). Verschwörerische Stimmen sagen ja, der Gute liege heute mit Elvis, dem Lennon-John, dem Cobain-Kurt, dem Marley-Bob und 2Pac irgendwo Cocktails schlürfend in der Sonne und ließe es sich’s – offiziell tot, daher in Ruhe gelassen – gut gehen…

Wo immer du auch bist, Herr Kommissar – rock mal den Amadeus für uns. Und grüß Jeanny.

 

 

Rock and Roll.

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Christoph Waltz macht Handy-Werbung – und überzeugt endlich wieder


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Klar, es ist nicht das erste Mal, dass ein Hersteller von Unterhaltungselektronik Hollywood-Schauspieler anheuert, um die Verkäufe seiner Smartphones anzukurbeln. So hat HTC im Jahr 2013 „Ironman“ Robert Downey Jr. damit beauftragt, für seine Handy-Flaggschiffe Werbung zu machen. Aktuell sieht man Scarlett Johansson und Henry Cavill für Huawei und das Smartphone Huawei P9 auf Plakaten und im Fernsehen. Elektronik-Riese Samsung hat sich jetzt Hollywoods derzeitigen Lieblings-Ösi Christoph Waltz geschnappt, damit er Werbung für das Galaxy Note7 macht.

In dem Spot nimmt Waltz verschiedene US-amerikanische Stereotypen auf die Schippe, die immer und überall auf ihre Handys starren – und dabei immer beschäftigt sind oder zumindest so tun. Der Hollywood-Schauspieler schlüpft hierfür in verschiedene Rollen, darunter auch die einer Hausfrau auf dem Hometrainer, welche zwar ihr Baby um den Bauch geschnallt hat, es jedoch trotzdem noch schafft, aufs Smartphone zu starren.

Für Christoph Waltz, der zuletzt in Filmen wie „Spectre“, „Big Eyes“, „Horrible Bosses 2“ und „The Legend Of Tarzan“ entweder enttäuscht, negativ aufgefallen ist oder auch gar nicht im Gedächtnis blieb (man könnte es wohl „überspielt“ nennen), gehört wohl ausgerechnet dieser Werbeclip zu einem der Highlights seiner Karriere, denn seit „Inglourious Basterds“ aus dem Jahr 2009 war Waltz, der auf der Leinwand zwar meist auf „böse Rollen“ abonniert ist, jedoch ein unglaubliches Gespür fürs Komische besitzt, vor der Kamera nicht mehr so überzeugend wie hier. Dass dafür ausgerechnet erst Samsung an seine Tür klopfen musste, spielte kaum eine Rolle. Unterhaltsam ist der Clip nämlich allemal.

 

 

Rock and Roll.

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