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Geknüpfte Liebe – Der Stopmotion-Kurzfilm „Lost & Found“


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Ein geknüpfter (oder gestrickter?) Dinosaurier erspäht eine gleichsam erschaffene Füchsin und es entsteht die aufopferungsvollste Liebesgeschichte, die wohl je zwischen zwei Stofftierchen in einem Stopmotion-Kurzfilm zu sehen war… Zu hochtrabend formuliert? Nun, zumindest ist der australische Kurzfilm „Lost & Found“ von Andrew Goldsmith und Bradley Slabe, welcher es auf die Shortlist zur Kurzfilm-Nominierung für die kommende Oscar-Verleihung geschafft hat, sehr emotional, niedlich und… *hach* …einfach schön.

Die komplette offizielle Videobeschreibung mag ich hier gar nicht zitieren, da dies wohl doch zu sehr den Verlauf der wunderschönen Geschichte Spoilern würde. Daher nur das hier als Essenz des Ganzen:

„Lost & Found is a stop motion short film that tugs at the heartstrings.“

Das allerdings: Sowas von. Taschentücher bereit halten in 3, 2, 1…

 

 

Ein interessantes Making Of zum Kurzfilm findet man bei Interesse hier.

Und die Macher haben es sich nicht nehmen lassen, auf der dazugehörigen Homepage ein paar Plakatmotive von Kultfilmen mit den beiden Figuren nachzustellen. Awwwww….

Stopmotion-Kurzfilm: "Lost & Found" lost-and-found-kurzfilm_02

 

Rock and Roll.

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And the Oscar goes to…


Endlich, endlich! Nach jahrelangem Warten, x-fachen Nominierungen (die erste liegt ganze 22 Jahre zurück) und immer zwanghafter erscheinenden Bemühungen hat Leonardo Wilhelm DiCaprio nun endlich seinen Goldjungen als „Bester Hauptdarsteller“ für seine Rolle als Trapper Hugh Glass in Alejandro G. Iñárritus epochalem Western-Naturepos „The Revenant – Der Rückkehrer„! Der Zuschauer denkt sich da nur ein laut geseufztes „Puh!“, denn es wäre kaum auszudenken gewesen, was DiCaprio nach dieser Tour-de-Force-Darstelllung noch bereit wäre, auf Zelluloid auf sich zu nehmen, um den ersehnten Oscar doch noch zu bekommen, hätte es – nach unausgezeichnete Nominierungen für Hauptrollen in „Aviator“, „Blood Diamond“ oder „The Wolf Of Wall Street“ zuvor, nach Jahren, in denen der heute 41-Jährige immer so nah dran war, und am Ende doch nur mit den „kleinen Oscars“, den Golden Globes, abgespeist wurde – auch 2016 nicht geklappt… Hat es aber – endlich, endlich! Die Sache ist durch, next! Puh…

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(gefunden bei Facebook)

Einen kleinen Seitenhieb auf all seine Kritiker und die Academy konnte sich der Charaktermime, bei dem anno „Titanic“ 1997 noch kaum an eine derartige Schauspielkarriere mit manischen Darstellungen in Filmen wie „Catch Me If You Can“, „Shutter Island“, „Departed – Unter Feinden“, „Aviator“, „Inception“, „Der große Gatsby“, „The Wolf Of Wall Street“ oder „Django Unchained“ und jetzt eben „The Revenant“ zu denken war, anscheinend jedoch nicht verkneifen, siehe unteres Bild. Macht ihn nicht eben unsympathischer. Und vielleicht, vielleicht sind ein Westfale namens Udo Wölflehner und des Schauspielers deutsche Oma nicht ganz unschuldig an DiCaprios wohl schon jung gewachsenem Ehrgeiz…

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Til_It_Happens_to_You_by_Lady_GagaApropos 88. Oscar-Preisverleihung: Wenn ihr mich fragt (oder auch andere), dann ist die Auszeichnung von Sam Smiths Bond-Song „Writing’s On The Wall“ als *hust* „Bester Filmsong“ (für das Titelstück zum letzten Daniel-Craig-Bond „Spectre“) der größte öffentliche Preisverscherbelungswitz seit dem vorzeitigen Friedensnobelpreis für Barack Obama. Wie ich bereits an anderer Stelle angemerkt habe, taugen Smiths pathetisch dröge viereinhalb Säuselminuten nicht mal als erstklassiger Bond-Song – gerade nach Adeles tollem „Skyfall„. Das Traurigste an dieser offensichtlich geschmacksneutralen kollektiven Fehlentscheidung ist, dass mit Lady Gagas tollem wie sinnhaftem Beitrag „Til It Happens To You“ (als Titelstück der Dokumentation „The Hunting Ground„, die sich mit den viel zu hohen Vergewaltigungsraten an US-Colleges und Universitäten beschäftigt) ein Beitrag zur Auswahl stand, mit dem die Academy ein Zeichen hätte setzen können – immerhin stand ebendiese wegen ihrer Nichtnominierung farbiger Künstler in diesem Jahre ohnehin bereits in der Kritik (und wurde obendrein von Oscar-Moderator Chris Rock aufs Korn genommen)… Man muss noch nicht einmal soweit gehen, Sam Smiths und Lady Gagas künstlerisches Potential gegeneinander aufzuwiegen (auf der einen Seite der erfolgreiche 23-jährige britische Schwulstpomadenballadenlieferant, auf der anderen das New Yorker zwar nicht immer unanstrengende, dafür jedoch höchst vielfältige New Yorker Gesamtkunstwerk der Stefani Joanne Angelina Germanotta, die erst in der Verkleidung der „Gaga“ zu Gehör und Größe fand, und sich unlängst sogar erfolgreich im Schauspielfach beweisen konnte). Nein, man muss sich einfach nur die jeweiligen Oscar-Livedarbietungen beider Künstler anschauen – Sam Smith vs. Lady Gaga, eingeschlafene Füsse vs. Gänsehaut zu aktuellem Hintergrund. Setzen, sechs – liebe Academy!

 

Rock and Roll.

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„Aaaaand the Oscar goes to…“ – Kinder präsentieren die Oscar-nominierten „Besten Filme 2014“


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„Aaaaaaand the Oscar goes to…“

Same procedure as every year. Heute Nacht (also: deutscher Zeit) findet zum 86. Mal die Verleihung der goldenen Strahlemänner im Dolby Theatre von Los Angeles statt. Wieder wird es ebenso Freudentränen wie memorable Jubelszenen und lange Gesichter bei den von der Preisjury Verschmähten geben. Wieder einmal wird wohl traditionell einer meiner Nicht-Favoriten zum „Besten Film“ gewählt werden (um es schon vorab zu verraten: „Her“ und „Dallas Buyers Club“ waren meine Lieblinge unter den nominierten Filmen, die ich bereits sehen konnte). Sei’s drum…

Die Herrschaften hinter dem YouTube-Kanal „Cinefix“ präsentieren uns anlässlich der bevorstehenden Preisverleihung eine kindliche Sicht auf die 10 Oscar-Nominierten in der Kategorie „Bester Film“. Von „Captain Phillips“ über „American Hustle“ und „Gravity“ bis hin zu „Nebraska“ wurden Szenen aller Filme nachgespielt und die Dialoge ein klein wenig umgeschrieben… Schon über eine Million Klicks hat der knapp vier Minuten kurze Clip zu verzeichnen, und noch ist kein Ende in Sicht.

 

 

Und für die besonders an random facts Interessierten unter euch hat Cineflix noch „7 Crazy Oscar Facts“:

 

Rock and Roll.

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Mein Senf: Oscar-Nominierungen


Als vor wenigen Tagen die Nominierungen für die diesjährigen Oscar-Preisverleihung bekannt gegeben wurden, war ich schon sehr enttäuscht, hatte ich doch gehofft, dass Sean Penn für seine großartige, zu Herzen gehende Leistung in „Cheyenne – This Must Be The Place“ wenigstens eine Anwartschaft auf die Auszeichung als bester Hauptdarsteller erhalten würde… Und, wer wurde nominiert? George Clooney? Brad Pitt? Gary Oldman? Jean Dujardin (der im Übrigen für seine Rolle im Stummfilm „The Artist“ nicht einmal Text lernen musste)?!? Liebe Jury, woran lag’s? Habt ihr „Cheyenne“ gar nicht gesehen (scheint mir fast so)? Ich verlange ja nicht, dass irgendeiner aus eurem Verein den Film auch nur im Ansatz zu verstehen versucht, es geht mir einfach um das Verständnis für und die Anerkennung von großen Leistungen. Oder fehlt es an Mut? Dann mehr von selbigem im nächsten Jahr, bitte! Wenn ihr jedes Jahr die immergleichen Darsteller benennt (plus einem ach-so-tollen Underdog, der euer sensibles Kunstverständnis zeigen soll – in dem Fall Dujardin), macht ihr euch und den kleinen, glatzköpfigen Goldmann irgendwann höchst überflüssig. Danke.

Für alle, die ebenso enttäuscht über die Nominierungen sind, sprechen diese leicht modifizierten Filmplakate (mehr davon via The Shiznit) quasi von Herzen…

Rock and Roll.

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