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Song des Tages: Between Bodies – „Lucifer, I Wanna Be Everything“


Foto: Promo / Sebastian Igel

Between Bodies kommen aus Köln, Paderborn und Toronto – allein das spricht schon für ordentlich internationales Flair – und haben bereits mit ihrer ersten, im Dezember 2019 erschienenen EP „On Fences“ wenngleich (noch) keine Mauern eingerissen, so jedoch das Ohr vieler Menschen aus der DIY-Szene geschärft. Von Ungefähr kommt das natürlich kaum, denn mit ihrem Sound, der stark von Emo-Punk-Bands der Nuller- und frühen 2010er-Jahre geprägt ist, konnte sich die vierköpfige Truppe schnell einen Platz im Herzen jenes DIY-Liebhaber*innen-Kreises erkämpfen. Nun, knapp drei Jahre und eine Pandemie später, beginnen Between Bodies mit dem neuen Song „Lucifer, I Wanna Be Everything“ auch ein neues Kapitel. Passenderweise verhandelt das nicht einmal die Drei-Minuten-Marke überschreitende emotionale Stück die eigene Unzulänglichkeit, Dinge grundlegend und ernsthaft zu verändern.

„Ich habe es in der Vergangenheit oft nicht geschafft, einen Umgang damit zu finden, von Menschen, die mir viel bedeuten, verletzt zu werden, ohne daraufhin die Beziehung zu beenden“, erklärt Sänger und Gitarrist Christopher Schmidt. „Ich hab mich um Kopf und Kragen geredet, versucht, jedes Detail immer und immer wieder zu reflektieren, Probleme analysiert und es nicht geschafft, dabei mehr zu tun als lediglich zu reden. ‚Lucifer, I Wanna Be Everything‘ ist ein Song über die eigene Unzulänglichkeit, solche Verhaltensweisen wirklich grundlegend und ernsthaft zu ändernGefühle und gewohntes Verhalten in den Griff zu kriegen, ist schwer. Verhaltensweisen wirklich zu verändern, ist noch viel schwerer und ich habe den größten Respekt für alle, denen dies gelingt“ , fährt er fort.

Wie für so viele Bands, hatte die Pandemie auch großen Einfluss auf das kreative Schaffen von Between Bodies. Da dem Spielen von Konzerten – zumindest außerhalb der eigenen vier Wände – ein Riegel vorgeschoben war, nutzte die Band die vergangenen zwei Jahre, um während zahlreicher Lockdown-Nächte mithilfe von Dropbox-Ordnern und in Zoom-Sessions an neuer Musik zu tüfteln. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten, da die Newcomer erst kurz vor Pandemiebeginn ihre allerersten Songs veröffentlicht hatten und es gerade noch so schafften, ein paar wenige Konzerte zu spielen. Etwas mehr als zwei Jahre später ist „Lucifer, I Wanna Be Everything“ nun der Kick-Off für ganz viel mehr, was noch folgen soll…

Rock and Roll.

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