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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Ernest Miller Hemingway, 1899-1961, einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts sowie Pulitzer-Preis- und Literaturnobelpreisträger)

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Glaston – „Inhale / Exhale“


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„The trick is to keep breathing.“ – das wussten schon Garbage. Und gerade innerhalb einer Band ist das gemeinsame Ein-, das gemeinschaftliche Ausatmen (man dürfte an dieser Stelle auch gern Sinnbilder von Rädchen und Zahnrädern verwenden) besonders wichtig. Stichwort: Bandchemie.

All jenes nimmt im dicht besiedelten Post-Rock-Genre noch einmal eine Sonderstellung ein, denn da die meisten ihrer Vertreter frei gewählt oft gänzlich auf Gesang verzichten, wird  der Kombination aus GitarreSchlagzeugBass (manchmal noch garniert mit elektronischen Experimenten) die Aufgabe zuteil, sämtliche Emotionen vom Proberaum übers Aufnahmestudio und die Konzertbühne mitten hinein ins Hörerherz und ins Publikum zu tragen.

Eventuell ist dies ja der Grund, wieso das aus Zürich und Basel stammende Schweizer Post-Rock-Quartett Glaston ihr im Oktober erschienenes Debütalbum „Inhale / Exhale“ getauft hat. Passend erscheint der Titel allemal, schließlich lebt ein Großteil der zehn Stücke von jenem instrumentalen Auf und Ab, vom stetigen Wechselspiel aus ruhigen intensiven Momenten.

Anders jedoch als bei vielen ihrer Genre-Kollegen lassen Glaston dem nicht selten mit Jazz-Variationen flirtenden Piano von Selina Maisch oft eine zentrale Rolle zukommen, welche Jake Gutzwiller (Gitarre), Timo Beeler (Bass) und David Preissel (Schlagzeug) wiederum mit ihren Instrumenten umweben – mal behutsam, mal wuchtig. So gelingt der seit 2013 gemeinsame Sache machenden Band der Spagat, sowohl ausgewiesene Post-Rock-Kenner, auf deren Playlist gewordenem Speiseplan ansonsten Genre-Größen wie Explosions In The Sky, Maybeshewill oder God Is An Astronaut stehen, zu überzeugen, als auch Quer- und Irgendwie-Alles-Hörer neu für sich zu gewinnen.

Der Rest? Ist gemeinsames Atmen…

 

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Illustration / Fotografie: Ignacio Cangelo

(gefunden bei Facebook)

 

Die leicht nachbearbeitete Fotografie des vielseitigen argentinischen Fotografen Ignacio Cangelo ist so gut und aussagekräftig, man könnte sie glatt eins zu eins als Plattencover übernehmen…

 

Rock and Roll.

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Vom ewigen Rattenrennen – Steve Cutts‘ Kurzfilm „Happiness“


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Seien wir mal ehrlich: bei gefühlt neunundneunzig Prozent aller künstlerischen Versuche der Konsumkritik kommt am Ende nichts weiter als abgedroschen-gestrige Sozialromantik heraus. Der Animationskurzfilm „Happiness“ des nach wie vor großartigen Steve Cutts (ANEWFRIEND stellte vor einigen Monaten bereits das Werk des Londoner Künstlers vor) macht alles richtig und sagt uns ohne einen Funken kitschiger Kapitalismuskritiker, wie’s im Wesentlichen ist mit der Wechselbeziehung zwischen Glück und Geld – ein Rattenrennen, das wohl nie gut ausgehen kann. Sollte man gerade in der (Vor)Weihnachtszeit gesehen haben…

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Foto: Aria Watson

 

Zwar sind die Bilder, die der junge College-Studentin Aria Watson im vergangenen Dezember unter dem Motto „#SignedByTrump“ weltweite Aufmerksamkeit bescherten, schon gut ein Jahr im Internet zu finden, doch auch Ende 2017 – und gerade nach dem kulturellen Erdrutsch-Beben, das #metoo und Co. ausgelöst haben – hat sich leider herzlich wenig an Watsons Botschaft geändert: Frauen sind keine Objekte. Und chauvinistische, gestrige Vollidioten wie – es liest sich noch immer unglaublich – US-Präsident Donald Trump sollten für ihre ebenso verachtenswerten wie fürs völkische ADHS-Twitter-Verständnis knapp gehaltenen Gaga-Kommentare weder eine Lobby noch Aufmerksamkeit erhalten.

Mehr über Aria Watsons Bilder und die Geschichte dazu findet man hier.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ralph McTell – „Streets Of London“ (2017 Version)


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Keine Frage, „Streets Of London“ kennt so ziemlich jeder, der jemals mit Folk Music in Berührung gekommen ist. Und auch mit beinahe einem halben Jahrhundert auf dem musikalischen Buckel ist Ralph Mc Tells zur Akustischen vorgetragenes Rührstück, das die Problemchen von Otto Normal und Erika Mustermann denen der Obdachlosen, der einsamen Alten und all der ignorierten und vergessenen Mitglieder der Gesellschaft gegenüber stellt, noch immer einer der schönsten Songs, der je den Namen der englischen Hauptstadt im Titel tragen durfte (und das, obwohl die Konkurrenz nie schläft!).

R-465286-1342590352-4238Und „Streets Of London“ ist nicht nur eines der bekanntesten, sondern auch – mit Coverversionen von Cat Stevens bis zu den Sex Pistols – eines der am meisten aufgenommen Stücke der Musikgeschichte.

Zwar hätte es den weihnachtlichen Anlass nicht gebraucht, um sich der Botschaft von McTells Klassiker zu besinnen, trotzdem sollte man gerade vor und nach den Feiertagen, die manch eine(r) gern mal besinnlich, mal ausgelassen feiernd im Kreise von Freunden und/oder Familie verbringt, auch mal an jene denken, denen es – und das eben auch an den anderen Tagen des Jahres – nicht so gut geht wie einem selbst. Ob man nun – und sei es nur gegen das schlechte Gewissen – eine kleinere Summe an eine Organisation nach Wahl spendet, einem Straßenmusikanten ein, zwei Euro in den Hut schmeißt oder einem Obdachlosen etwas zu essen kauft? Scheißegal – der Gedanke zählt.

Unter diesem Motto dürfte wohl auch die just neu aufgenommene Version von „Streets Of London“ stehen. Mit an Bord ist freilich das mittlerweile 73-jährige Folk-Urgestein Ralph McTell. Aber auch: ein 88-köpfiger Chor, Richard Thompson an der Gitarre und Eurythmics-Sirene Annie Lennox als Gastsängerin. Die Einnahmen der Neuaufnahme kommen der britischen Charity-Organisation Crisis zugute.

Ralph McTell hat zum Song und der 2017er Version Folgendes zu sagen:

“It’s 50 years since I wrote Streets of London and it saddens me that the issues raised in the song are still so relevant today. When the idea of a single to support Crisis was mooted, I was very pleased that it might help raise awareness of the charity’s work and the wider issue of homelessness. I have been performing a Christmas concert in aid of Crisis for a few years now; inspired by its commitment to improving the circumstances of so many.

“I was also thrilled that the wonderful Annie Lennox was prepared to lend her voice to a new recording, and when I discovered that Crisis had its own choir, it offered the perfect opportunity to create a new and exciting version of a song so many people know.”

Mehr Infos findet man hier.

 

 

„Have you seen the old man
In the closed-down market
Kicking up the paper
With his worn out shoes?
In his eyes you see no pride
Hand held loosely at his side
Yesterday’s paper telling yesterday’s news

So how can you tell me you’re lonely
And say for you that the sun don’t shine?
Let me take you by the hand and
Lead you through the streets of London
Show you something to make you change your mind

Have you seen the old girl
Who walks the streets of London
Dirt in her hair and her clothes in rags?
She’s no time for talking
She just keeps right on walking
Carrying her home in two carrier bags

So how can you tell me you’re lonely
And say for you that the sun don’t shine?
Let me take you by the hand and
Lead you through the streets of London
Show you something to make you change your mind

In the all night cafe
At a quarter past eleven
Same old man sitting there on his own
Looking at the world
Over the rim of his teacup
Each tea lasts an hour
And he wanders home alone

So how can you tell me you’re lonely
Don’t say for you that the sun don’t shine
Let me take you by the hand and
Lead you through the streets of London
Show you something to make you change your mind

Have you seen the old man
Outside the Seaman’s Mission
Memory fading with the medal ribbons that he wears
In our winter city
The rain cries a little pity
For one more forgotten hero
And a world that doesn’t care

So how can you tell me you’re lonely
And say for you that the sun don’t shine?
Let me take you by the hand and
Lead you through the streets of London
Show you something to make you change your mind“

 

Rock and Roll.

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