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Klassiker des Tages: My Morning Jacket – „One Big Holiday“


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Dass „One Big Holiday“ von My Morning Jacket für mich einer der besten Rocksongs aller Zeiten ist (und bleibt!), hatte ich ja bereits vor ein paar Jahren geschrieben. Allein der Aufbau dieses GitarreSchlagzeugBass gewordenen Monsters aus Kraft, Emotionalität und Melodieseligkeit ist groß – ganz groß: dieses Dengel-Gitarrenintro, dann das aufgallopierende Schlagzeug, dann das Dum-Dum der Basssaiten, bevor der Song richtig loslegt und immer mehr an Fahrt gewinnt…

0436mymornonebigUmso schöner, dass es für diesen meinen ganz persönlichen „Klassiker“ heute auch einen aktuellen Anlass gibt, denn die fünf Herren aus Louisville, Kentucky stellen nun – 13 Jahren nach Erscheinen – eine überarbeitete und erweiterte „Deluxe Edition“ des dazugehörigen dritten Albums „It Still Moves“ in die Plattenregale (und ebenjenes Album ist – neben dem Live-Monument „Okonokos“ – gleichzeitig auch mein Liebstes Werk der Band um Frontmann Jim James). Ich konnte bislang nur die „neue“ Version von „One Big Holiday“ hören, die jedoch lässt vermuten, dass sich die Anschaffung von „It Still Moves“ – auch der Bonus Tracks wegen – lohnen dürfte. Allein schon wegen diesem Song, der auch nach Jahren nicht weniger groß klingt…

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Hier kann man die remasterte Variante von „One Big Holiday“ hören…

 

…sich hier eine – noch viel bessere – Live-Variante anhören (mitgeschnitten bei US-Late-Talker Letterman)…

 

…und hier noch eine Version, live vom Bonnaroo 2008 und mit Metallica-Saitenderwisch Kirk Hammett an der Gastgitarre:

 

„Wakin‘ up feelin‘ good and limber
When the telephone it ring
Was a bad man from California
Tellin‘ of a stone he’d bring

And of better days
From this town, we’d escape
If we holler loud and make our way
We’d all live one big holiday

So we listened and up the river
And recorded all the sounds
Was some shakin‘ and some record playin‘
All the leather kids were loud“

 

Rock and Roll.

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Josh Ritter – live in Louisville – kostenloser Konzertmitschnitt auf Noisetrade


Erinnerungen wie diese sind doch etwas Schönes: 2004 gastierte Damien Rice im Berliner Knack Klub. Und so toll, großartig und wunderbar sein Auftritt auch war, blieb doch ein anderer Song als Überraschung des Abends in meinem Kopf hängen: „Wings“ von Josh Ritter. Denn dieser junge Singer/Songwriter aus Moscow, Idaho (USA) erspielte sich allein mit seiner Gitarre an diesem Tag einen festen Platz in meinen Playlisten.

Acht Jahre, eine Romanveröffentlichung und vier durchweg empfehlenswerte Alben später (damals war – neben dem inoffiziellen, selbstbetitelten Erstling – gerade einmal „Golden Age Of Radio“ erschienen) könnt ihr euch auf NoiseTrade (die Seite wurde ja bereits mehrfach auf ANEWFRIEND empfohlen) selbst einen Eindruck von Ritters Live-Qualitäten machen: hier wird der 90-minütige Solo-Auftritt im KCD Theater in Louisville, KY aus dem letzten Jahr in Gänze zum freien Download angeboten. Alles was ihr dafür geben müsst ist eure E-Mail-Adresse (und habt davon sogar den Nutzen, dass ihr fortan keine tollen „For-Free“-Aktionen wie diese mehr verpasst!). Und bei Gefallen eventuell eine kleine Spende zwischen einem und 25 Dollar…

Wer danach Blut geleckt haben sollte, dem empfehle ich, sich Josh Ritter bei nächster Gelegenheit einmal live zu geben. Der Grundsympath ist nämlich ein ebenso toller Geschichtenerzähler wie Schriftsteller und Musiker!

 

Zum Appetit holen hier noch „Harrisburg“ – live at Iveagh Gardens (zu finden auf dem gleichnamigen Live-Album):

 

Rock and Roll.

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