Schlagwort-Archive: Live

„Live at Red Rocks Unpaused“ – Phoebe Bridgers und Band spielen „Punisher“ in kompletter Länge


Red-Rocks-Unpaused_frame_45010

Für alle, die – ebenso wie ich – aktuell gar nicht genug von Phoebe Bridgers‚ fulminant-besonderem Album „Punisher“ bekommen können, gibt’s nun Nachschub in fast schon unerwartbarer Form, denn die US-amerikanische Indie-Singer/Songwriterin und ihre Band bekamen im Rahmen der „Red Rocks Unpaused„-Reihe die Gelegenheit, in dieser doch so eigenartigen Zeit eine Live-Show vor besonderer Kulisse zu spielen: dem Red Rocks-Amphitheater in der Nähe von Morrison, Colorado.

How Red Rocks’ virtual festival is trying to replicate a live concert

Und anstatt ihrem (natürlich lediglich digital anwesenden) Publikum „nur“ eine schnöde zusammengewürfelte Stunde voller Songs aus ihren bislang zwei Alben zu bieten, spielten Phoebe Bridgers und Band – neben Fan-Favoriten wie „Motion Sickness“, „Scott Street“ (vom Debüt „Stranger In The Alps“) sowie „Me & My Dog“ (von der boygenius-EP) – mal eben „Punisher“ in Gänze und am Stück! So bekommt man 2020 unverhofft doch die Möglichkeit, sich von der heimischen Couch aus einen Eindruck davon zu machen, wie „Garden Song“, „Kyoto“, „Chinese Satellite“ oder – vor allem – der krönende Album-Abschluss „I Know The End“ auf Bühnenbrettern klingen…

(Das komplette Konzert kann man sich via Vimeo in gewünschter Bild-Qualität zwischen SD 240p und HD 1080p auch für den Offline-Genuss laden, während man hier die Show im mp3-Format fürs heimische Abspielgerät findet…)

 

(oder via YouTube)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: BRUTUS – „Cemetery“ (live in Ghent)


Geert_Glasgow01

Gute Nachrichten von Belgiens zweifellos bester Krawall-Band: BRUTUS haben mit einem Mitschnitt von „Cemetery“ ihr Livealbum „Live in Ghent“ angekündigt. Nachdem Stefanie Mannaerts, Peter Mulders und Stijn Vanhoegaerden – wie so viele andere Bands und Künstler auch – ihre Tourpläne für das laufende Jahr aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen verwerfen mussten, konserviert das belgische Post Hardcore-Metal-Trio mit seiner im Mai 2019 aufgenommenen Show in der Handelsbeurs-Halle in Ghent ihre konzentrierte Live-Atmosphäre auch für die Zeit während des Konzertstopps.

7019@400Nach „Fire“ und „Sugar Dragon„, die BRUTUS‘ Live-Präsenz mal von immersiver Atmosphäre, mal von entfesselten Russian Circles-Gitarren und dem heiseren Keifen von Sängerin und Schlagzeugerin Stefanie Mannaerts dominiert zeigten, ist „Cemetery“ bereits die dritte geteilte Aufnahme aus dem nun für den 23. Oktober angekündigten Livealbum, welches 13 Songs aus ihren beiden Alben „Burst“ und „Nest“ versammelt.

„Als die Welt da draußen Anfang März in den Lockdown ging, konnten wir ein Jahr Live-Musik sich vor unseren Augen in Luft auflösen sehen“, erklärt Mannaerts. „Auf Tour gehen, Festivals spielen, Bands anschauen, das alles war mit einem Mal weg. Das war schwer für uns, es war schwer für alle, die mit Live-Musik zu tun haben. Als Gegenmaßnahme nahmen wir uns etwas Zeit, auf unsere bisherige Arbeit zurückzuschauen und haben Material von alten Shows zusammengetragen. Das war schmerzhaft und heilsam zugleich. Dann stolperten wir über unsere Show im Handelsbeurs in Ghent vom Mai 2019. Ein Konzert in unserer Heimatstadt, das wir vor unseren Freunden und Verwandten komplett auf Film festhielten, nachdem wir von einer langen Zeit auf Tour zurückgekommen waren. Wir wissen, dass es nur eine Aufnahme ist und nicht einmal ansatzweise an das echte Gefühl rankommt, das wir auf der Bühne hatten, oder an die Energie, die uns Menge im Raum zurückgab, aber beinahe ein Jahr später sind wir absolut stolz auf diese Show, wenn wir zurückblicken.“

Zum nostalgischen Hintergrund des Albums passt auch das Cover-Artwork von „Live in Ghent“, das den Stiefsohn von Bassist Peter Mulders beim Verfassen einer Setlist für die aufgezeichnete Show zeigt. Und so ganz müssen übrigens aktuell weder BRUTUS noch ihre Fans auf Live-Erlebnisse vor der Bühne verzichten, denn diesen Monat wagte sich die Band als eine der ersten an erste Konzerte in pandemiekonformer Konzeption, die vor einem sitzenden Publikum à 400 und 100 Besuchern in den belgischen Städten Antwerpen und Oostende stattfinden konnten…

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gemeinsam shoegazen – The Twilight Sad verschenken einen Konzertmitschnitt


2430516a-87d6-4ca8-9510-a96723a90a2a_1032371_TABLET_LANDSCAPE_LARGE_16_9

Dass sich die schottischen Showgaze-Post-Rocker von The Twilight Sad ab und an recht freigiebig zeigen, dürfte bekannt sein. Und für all jene, die die Glaswegians um Düsterstimmen-Frontmann James Graham noch nicht in Spendierhosen erlebt haben, hat die Band einen weiteren Nachweis in petto: In Zeiten von COVID-19-bedingten Ausgangssperren und dem einmal mehr verlängerten Verbot von Großveranstaltungen, dem nahezu weltweit nicht nur alle für die kommenden Monate geplanten Konzerte, sondern dieser Tage auch der komplette Festival-Sommer zum Opfer fiel, verschenken The Twilight Sad via Bandcamp und „name your price“ mit „IT WON​/​T BE LIKE THIS ALL THE TIME LIVE“ einen 18 Songs starken, gut eineinhalbstündigen Konzertmitschnitt, welcher so einige Highlights durch alle fünf Alben (zuletzt erschien im vergangenen Jahr „It Won/t Be Like This All the Time„) und die nun auch schon wieder 17-jährige Bandhistorie:

„On what was originally to be the date of the first of two nights at Glasgow’s Barrowland Ballroom, The Twilight Sad release ‚It Won/t Be Like This All the Time Live‘: a momentous collection of live recordings captured across the band’s 2019 tours, one of the busiest years to date for a group well used to the live circuit.“

 

Via Facebook geben James Graham, Andy MacFarlane und Co. der großzügigen Überraschungsveröffentlichung folgende Zeilen mit auf den Weg:

„We have been talking about recording a live album for a long time. We think this is the best we’ve been playing as a live band and wanted to document that. With 5 albums of material we felt now was the time.

Over the past few months we were figuring out how to release the album and then covid-19/lockdown/gig cancellations happened. We decided that we would release the album digitally on a pay-what you want basis. The reason behind this is that we know that financially it is a worrying time for a lot of people and for ourselves included. We wanted to make sure we could give everyone who likes our band one of our gigs live in their living room as we can’t be out in the world playing gigs right now. We wanted to make sure that anyone who wants the album can afford it as well.

Tomorrow night we were supposed to be playing our 2nd night at the famous Glasgow Barrowland Ballroom. We invite everyone to take part in our twitter listening party for the live album hosted by Tim Burgess #timstwitterlisteningparty at 10PM BST. Lets pretend we’re all at the gig together. All 5 of us will be taking part and sharing memories from past gigs, sharing thoughts on playing live and many other things.

I hope everyone is doing ok. I hope this helps.

The title of our last album “It Won/t Be Like This All The Time” has been living with me for the past 3/4 years and right now that sentiment feels stronger than ever. We’ll get through this together.

Sending our love to you and all the health services around the world.

James, Andy, Johnny, Brendan & Seb

The Twilight Sad“

 

Den nicht näher datierten Konzertmitschnitt gibt’s hier als Stream und Download:

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Auf ein Neues – Willkommen in 2020!


81376399_3121571048067162_5859077901395165184_n

(gefunden bei Facebook)

Natürlich hätte dem voraussehbaren Anlass auch Gisbert zu Knyphausens „Neues Jahr“ ausgezeichnet zu Gesicht gestanden. Oder auch Death Cab For Cuties ewiggrüner Jahresanfangseinläutungssong „The New Year„, welcher hier schon des öfteren die folgenden zwölf Monate einläuten durfte.

Aber warum nicht einmal mit ebenjener Tradition brechen und 2020 mit besten, frommen Wünschen, die der olle Zimmermann-Robert anno 1974 im tollen „Forever Young“ so fein formuliert hat, eröffnen? Kannstenixgegensagen.

Ja denn also: Einen ganz uneitlen Toast auf ANEWFRIEND, schließlich feiert dieser mein bescheidener Blog heute sein nunmehr 8. digitales Wiegenfest. Und auf uns. Und, natürlich: auf euch. Bleibt gesund und ganz ihr selbst – und schaut ab und an mal hier vorbei… Merci vielmals.

 

 

„May God bless and keep you always
May your wishes all come true
May you always do for others
And let others do for you
May you build a ladder to the stars
And climb on every rung
May you stay forever young
Forever young, forever young
May you stay forever young.

May you grow up to be righteous
May you grow up to be true
May you always know the truth
And see the light surrounding you
May you always be courageous
Stand upright and be strong
May you stay forever young
Forever young, forever young
May you stay forever young.

May your hands always be busy
May your feet always be swift
May you have a strong foundation
When the winds of changes shift
May your heart always be joyful
And may your song always be sung
May you stay forever young
Forever young, forever young
May you stay forever young“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Kettcar – „Landungsbrücken raus“ (live)


Untitled-design-16-1024x576

Die Band betritt die Bühne, die Menge tobt, hebt die Gläser (oder eben Bierbecher): Kettcar stoßen auf die vergangenen zwei Jahre an. „…und das geht so„, nach dem 2010 veröffentlichten „Fliegende Bauten“ das zweite Live-Album der fünfköpfigen Indierock-Band, setzt einen Schlussstrich hinter den erfolgreichsten Release-Zirkel der 18-jährigen Bandgeschichte und entlässt die Hamburger zunächst und demnächst wieder in eine wohlverdiente gemeinsame Kreativpause. „Wir haben schlicht und einfach gesehen, wie gut uns das letztes Mal getan hat“, wie die Band zu ihrem Entschluss schreibt. Vor dieser Auszeit touren Marcus Wiebusch und Mannen natürlich im kommenden Jahr noch ein vorerst letztes Mal durch Deutschland. Und das geht so…

Als „Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ im warmen August 2017 erschien, füllten Kettcar nach fünf Jahren Pause einmal mehr, einmal öfter das große unpolitische Loch im deutschsprachigen Allen-gefallen-bloß-nirgendwo-anecken-Pop-Zyklus, das sich in der letzten Dekade nach und nach aufgetan hatte. Die klare Haltung des dazugehörigen (fünften) Albums „Ich vs. Wir“ und die nahezu cineastische Auseinandersetzung mit komplexen politischen Sachverhalten traf zielgenau den Zeitgeist zwischen Ost und West, zwischen Flüchtlingswelle und tumbem AfD-Proteslertum. Klare Sache: Für genau diesen Sound und diese Botschaften gab es eine Zielgruppe. Kein Wunder also, dass die Band in den folgenden Monaten ihre bislang größten Konzerte spielen durfte, die dann – erfreulicherweise – auch noch nahezu ausnahmslos Ausverkauf vermeldeten. Diese gelungene Wiedergeburt feiert man nun mit (s)einem fast zwei Banddekaden umspannendem Quasi-Best-Of-Live-Album. Ebenjenes hört auf den simplen Titel „…und das geht so“ – wie sollte es auch sonst sein, schließlich nutzt Frontmann Wiebusch diese vier Worte ein ums andere Mal, um die Songs zu starten – und folgt der simplen Formel, an der sich auch die Konzerte der Band seit eh und je orientieren: No Bullshit, Leute. Was zählt, ist die Musik.

717nbCc0ywL._SY355_Ohne Frage: Kettcar und deren Kunst, die bei der songschreiberischen Klasse beginnt und nie wichtige Botschaften außer Acht lässt, stehen auf „…und das geht so“ ganz klar im Vordergrund. Nur für wenige Passagen gibt Marcus Wiebusch den Gesangspart an die meist textsichere Menge weiter, die das neu entstandene Vakuum stets mit Freuden füllt. Ansonsten lauscht der Zuhörer 21 Songs und gut eineinhalb Stunden lang vorrangig der Band, die fantastisch klingt und jede ihrer kreativen Schaffensphasen abarbeitet. Die fetten Passagen – die Ausbrüche von „Money Left to Burn“, „Kein Außen mehr“, „Landungsbrücken raus“ oder das von Wiebuschs 2014 erschienenem Solo-Debüt „Konfetti“ stammende „Der Tag wird kommen“ – knallen so, wie es sich gehört, schließlich kommen gerade Marcus Wiebusch und Bassist Reimer Bustorff aus der deutschen Punk-Szene, spielten sich vor Kettcar in legendären Szene-Bands wie …But Alive oder Rantanplan die Ärsche in kleinen Indie-Schuppen wund. Und auch die ruhigen Momente wie beim Pärchen-Kuschel-Favoriten „Balu“ oder dem ruhigen Outro von „Den Revolver entsichern“ können sich voll entfalten. Das liegt gerade auch an einem dreiköpfigen Bläser-Ensemble (Philip Sindy an Trompete und Flügelhorn, Sebastian Borkowski an Tenor-Saxophon und Altflöte sowie Jason Liebert an der Posaune), das das Hamburger Quintett mit im Gepäck haben und das den Kettcar-Sound passend zur Feierlichkeit im Bombast aufgehen lässt.

30257

Punkten Kettcar bereits mit ihrem reinen Fokus auf das Wesentliche, so lassen natürlich seit jeher auch die vielen kleinen Ansagen und Anekdoten die Band in charismatisch-sympathischen Licht erscheinen. Die reichen von ernst gemeinten menschlichen Politik-Kampfansagen („Humanismus ist nicht verhandelbar“) über etwas durch den Wind wirkende Danksagungen Bustorffs bis hin zu Erzählungen von der Esso-Tankestelle an der heimatlichen Reeperbahn sowie vergangenen Auseinandersetzungen mit Major-Label-Angestellten („Wir machen, was wir wollen!“). Das bodenständige Image Kettcars, deren Veröffentlichung ihres Debütalbums „Du und wieviel von deinen Freunden“ anno 2002 auch den Startschluss zum bis heute erfolgreichen Indie-Label Grand Hotel Van Cleef gab, verfestigt sich dadurch nur weiter. Da darf man freilich auch mal ausgiebig auf die eigene Hochphase anstoßen und den vergangenen Jahren mit einem formidabel tönendem Live-Album die Krone aufsetzen. Dass die Platte vor allem als kleines Dankeschön an alle Fans der Band gedacht ist, die von den Studioalben des Indierock-Quintettes nicht genug bekommen (und wohl hier auf hohem Niveau bemängeln werden, dass eine Song-Großtat wie das Niels Frevert-Duett „Am Tisch“ hier fehlt), geht natürlich völlig in Ordnung, beweisen Kettcar hier doch einmal mehr eindrucksvoll, dass sich Humor und Ernsthaftigkeit, satte Akkorde und erhobene Zeigefinger keineswegs im Weg stehen müssen.

 

 

— Kettcar live 2020 —

25.01. – Braunschweig, Staatstheater
26.01. – Düsseldorf, Stahlwerk
27.01. – Nürnberg, Z-Bau
28.01. – München, Muffathalle
29.01. – Mannheim, Capitol
30.01. – Dresden, Schlachthof
31.01. – Bremen, Pier 2
01.02. – Lübeck, MuK

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Hope – „Kingdom“


hope-kingdom

Wie ist das eigentlich, wenn ein Stern geboren wird? Ist das so: ZACK – jetzt ist er da? Oder trifft man hier eher auf Stoff für allerlei philosophische Ei-meets-Huhn-Grundsatzdebatten: Muss sein Licht erst die Erde erreichen, damit er lebt?

Es sind so Fragen, die seelenruhig durchdacht werden können, wenn die gravitätische Musik von Hope aus den Lautsprechern (respektive: Ohrmuscheln) rauscht. Denn das tut sie: rauschen. So als wäre Wind im Schaltkreis der Instrumente. Als würde dieser Wind da irgendetwas verzerren. Und dann baut sich im Rauschen der Instrumente, ganz allmählich, ein Rhythmus auf. Irgendetwas lauert. Unprätentiös kommt Gesang dazu, dessen Reinheit alsbald in endloser Verzerrung verloren geht. Eine Art Erleuchtung. Besser als die Geburt von Sternen? Wer weiß…

folderSphärisch, düster, gravitätisch – die Musik der vierköpfigen Berliner Dark-Wave-Band Hope fühlt sich auf dem 2017 erschienenen selbstbetitelten Debütwerk (bei welchem passenderweise Olaf Opal an den Produktionsreglern saß) ein bisschen an wie Frost auf der Haut, stellt Haare auf. Irgendwie kann man sie einatmen, riechen, schmecken und fühlen. Dichter flächendeckender Sound irgendwo im Spannungsfeld zwischen Dark Wave, Gothic und Industrial, wabernde Synthesizer, noisige Gitarren, dezente Percussion und eine Stimme, die unaufgeregt stellenweise an Björk, Savages-Chanteuse Jehnny Beth oder Karen O (Yeah Yeah Yeahs) erinnert. Schon bei „Kingdom“, der vereinnahmenden Eröffnungsnummer des Albums, wird deutlich: Christine Börsch-Supan (Gesang), Phillip Staffa (Gitarre), Martin Knorz (Keyboards, Synthesizer) und Fabian Hönes (Schlagzeug) möchten Musik machen, die provoziert, die aneckt, die sich kaum greifen lässt und gerade deshalb umso mehr  halbschattene Grenzen abseits radiokonformer Null-Acht-Fünfzehn-Pfade auslotet.

 

Um das Ganze zu toppen und visuell entsprechend darzubieten, hat der Mailänder Regisseur Riccardo Bernardi für ebenjenes „Kingdom“ ein düsteres Video-Kunstwerk geschaffen, welches Christine Börsch-Supans selbsterschaffenem “Königreich der Zwänge” eine entsprechende Bühne bereitet. Eine Vision, die sich auf schmalem Grat zwischen Faszination und Verstörung bewegt…

 

…und auch live kaum weniger einnehmend tönt:

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: