Schlagwort-Archive: Liebe

Zitat des Tages


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(Sheldon Allan „Shel“ Silverstein, 1930-1999, US-amerikanischer Songwriter, Musiker, Filmkomponist, Drehbuchautor, Dichter, Karikaturist und Verfasser von Kinderbüchern)

 

Mir selbst war Shel Silverstein bislang kein Begriff – bis ich heute via Facebook auf ebenjenes, „Masks“ betitelte Gedicht des 1999 verstorbenen künstlerischen Multitalents stieß.

Und obwohl dieser lyrische Erguss (welcher etwa im 2011 postum erschienenen Gedicht- und Illustrationenband „Every Thing On It“ zu finden ist) lediglich acht Verse kurz ist, steckt in den wenigen kindlich gehaltenen Worten mehr Tiefe, Wahrheit und Weisheit über das Leben, die Gesellschaft und die Liebe als in manch hochphilosophisch gemeintem Aufsatz. Wunderschön.

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(Mutter Teresa, oder: Heilige Teresa von Kalkutta, geboren als Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu, 1910-1997, indische Ordensschwester und Missionarin albanischer Herkunft)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Foto: Arjun Kamath

 

In Sektion 377 des indischen Strafgesetzbuches, das vor mehr als 150 Jahren in Kraft getreten ist, heißt es: „Wer auch immer freiwillig körperlichen Verkehr gegen die Ordnung der Natur mit egal welchem Mann, egal welcher Frau oder egal welchem Tier hat, der soll mit einer Freiheitsstrafe auf Lebenszeit oder mit einer Freiheitsstrafe belegt werden, die mehr als zehn Jahre betragen kann; außerdem kann die Person mit einer Geldbuße belangt werden.“ Mit anderen Worten: Homosexuellen wird die Luft zum Atmen abgeschnürt – in der größten „Demokratie“ der Welt.

Im Jahr 2016 gab die indische Regierung einen Gesetzesentwurf frei, in dem die kommerzielle Leihmutterschaft verboten wird. Ziel dieses Gesetzesentwurfes ist es, Ausländern, Menschen mit indischer Herkunft, Paaren mit Kindern, Lebensgefährten, alleinerziehenden Eltern und Homosexuellen die Möglichkeit zu verwehren, Kinder über eine Leihmutter zu bekommen. Nach der Verkündung der Entscheidung erklärte der indische Außenminister Sushma Swaraj den Reportern: „Wir erkennen Homosexuelle oder Lebenspartnerschaften nicht an, deshalb ist es ihnen nicht erlaubt, Babys über eine Leihmutterschaft in Auftrag zu geben. Das geht gegen unser Ethos.“

Aber wie ist es nun wirklich, in Indien homosexuell zu sein? Nachdem das Gesetz des Landes Homosexuelle als Kriminelle stigmatisiert, müssen sie ihre sexuellen Vorlieben geheim halten („remain in the closet“; wörtlich: im Schrank bleiben). Es ist schwer, die emotionale Pein zu ermessen, die Schwule, Lesben und Bisexuelle erleiden müssen – ob sie nun im Geheimen lieben oder es wagen, sich zu outen. Vor kurzer Zeit schrieb Anamika Pareek, eine „stolze Lesbe“, dazu auf Quora:

„Der Grund, warum wir uns verstecken müssen und uns die ganze Zeit verstellen müssen ist, dass die Gesellschaft uns hassen würde. Der einzige Grund, warum wir meistens depressiv sind und Selbstmordgedanken haben ist der, dass wir niemandem davon erzählen können und nicht jeder ist so mutig und offenbart sich und stellt sich den Problemen… Neulich wollte meine Freundin mich küssen. Ich habe ihr gesagt, dass sie noch ungefähr MV5BMTc5ODMwMTM5OF5BMl5BanBnXkFtZTgwMDEwOTEzODE@._V1_UY317_CR42,0,214,317_AL_jahrelang damit warten muss, bis wir zusammenleben, weil wir ins Gefängnis kommen, wenn uns irgendjemand sieht. Obwohl ich sie getröstet habe, ist ein ‚Zusammenleben‘ hier eher ein nahezu unerreichbarer Traum, weil meine Eltern sich Gedanken darüber machen, wie sie mich verheiraten können (natürlich mit einem Mann).“

Trotzdem – oder gerade deshalb – hat der Fotograf Arjun Kamath die Probleme der Homosexuellen in Indien in einer beeindruckenden 30 Bilder umfassenden Fotoserie thematisiert, welche den treffenden Titel „Coming out“ trägt. Die zwar fiktive, jedoch realitätsnahe Geschichte handelt von Maitreyi und Alpana, zwei Frauen, die sich der Welt offenbaren – vom ersten Moment der Liebe und des Mutes an. Erzählt wird die Geschichte durch die Figur Maitreyi, die ihre Freundin Alpana in einen Wald hinausführt, bis sie ein schreckliches Ende nimmt…

 

 

Die komplette Fotoserie (inklusive des übersetzten Begleittextes) findet ihr hier (oder hier im englischen Original), oder hier als Videostream:

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

John Lennon hat’s gesagt. Recht hat(te) er. Scheiß auf den Rest.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Carlos Cipa – „Today And It’s Gone“


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Und der Yann-Tiersen-Gedächtnis-Award des Tages geht an: Carlos Cipa.

Dass man den Komponisten und Multiinstrumentalisten – ebenso des Namens und der sich durch alle Stücke ziehenden melancholischen Sinnschwere wegen – eher in Argentinien (oder von mir aus auch Skandinavien – siehe etwa José González) verortet hätte als im Schickimicki-Schickeria-München, dürfte nicht Wenigen so gehen. Und doch studiert der Herr kontemporäre klassische Komposition an der University of Music and Performing Arts in der bayrischen Landeshauptstadt. Dass dieses Studium durchaus Früchte trägt und Cipa schon jetzt in die Nähe von Szene-Größen wie den Berliner Neoklassik-Star Nils Frahm rückt, durfte man bereits auf dem 2012 erschienenen Debütalbum „The Monarch And The Viceroy“ belauschen.

Und auch der 2014 veröffentlichte Nachfolger „All Your Life You Walk“ steht dem in nichts nach: vom Piano getragene Stücke mit Hang zum Impressionistischen, zum experimentellen Minimalismus, zur Schwermut, aber auch – und das ist schon erstaunlich – zum Pop (à la Yann Tiersen, und eben nur so weit, wie der sich in die klassischen Partituren der weißen und schwarzen Tasten hinein bewegt). Das steckt viel Schönheit drin, viel Sinnieren über fragile Tagträume, über die Liebe und die Vergänglichkeit im Kleinen und Großen.

Bestes Beispiel: das Stück „Today And It’s Gone“, welches noch dazu im vergangenen Jahr ein nicht minder tolles Musikvideo zur visuellen Seite gestellt bekommen hat.

„To fall in love. To fall out of love.“

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

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