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Sunday Listen: Kye Alfred Hillig – „Fossil“


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Bereits seit 2014, als der aus dem US-amerikanischen Tacoma, Washington stammende Singer/Songwriter Kye Alfred Hillig gerade sein viertes Album „The Buddhist“ veröffentlicht hatte, befindet sich ebenjener Musiker „Auf dem Radar“ von ANEWFRIEND. Mindestens genauso lang interessiert sich – bis heute lediglich 705 Facebook-Likes sprechen Bände – leider scheinbar kein Schwein für Hilligs nicht selten richtig tolle Songs…

Dabei bieten die Solo-Alben, die der Singer/Songwriter seit 2012 mit schöner Regelmäßigkeit in die (digitale) Musikwelt entlässt, Einiges und sollten mit ihrer Americana-lastigen Schwermut, der auch Größen wie Damien Jurado, Josh Ritter, Mark Kozelek (Ex-Red House Painters, Sun Kil Moon, solo) oder der intime „Ghost Of Tom Joad“-Springsteen nicht eben fern stehen, durchaus ein größeres Publikum finden.

Nach dem im Februar 2016 erschienen „Great Falls Memorial Interchange“ hat Kye Alfred Hillig heute Album Nummer sechs, „Fossil“, via Bandcamp als erneut kostenfreien (!)  Download veröffentlicht. In den darauf enthaltenen zehn neuen Stücken wirft Hillig erneut Blicke tief in die Risse des Lebens, und bringt Geschichten aus ihnen mit. Ganz klar: Ein Singer/Songwriter wie Kye Alfred Hillig hätte – gerade bei Alben, in die der Musiker eine Menge Herzblut steckt, nur um sie dann für lau ins weltweite Netz zu stellen – ein größeres Publikum verdient.

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Kye Alfred Hillig über das neue Album „Fossil“:

„This record was the most challenging album I’ve made so far, and there were moments that I thought it might not see the light of day. The process was completely backwards from any way I’ve worked previously, and the result feels something like a dream to me. There’s a lot of pain in the world right now and with this album I’ve tried to speak to that in my own way. The record is free to stream and download. I just want to say thanks to all of you for your love and support. Xo“

 

 

 

Rock and Roll.

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Auf dem Radar: Kye Alfred Hillig


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„My name is Kye Alfred Hillig, and I’m a Tacoma, Washington singer-songwriter. Since the age of twelve, I’ve been the principle songwriter in four different bands that vary in style from punk to surfy indie rock to folk. Under those bands, I recorded eighteen albums and wrote over 1,000 songs.

In 2012, I began playing shows and recording music under my own name. Being a solo artist has allowed me a great deal of flexibility and the ability to put all my creative ideas into action. I quickly released three distinct albums in two years (Aurora, Together Through It All, and Real Snow), and this process has allowed me to grow significantly as a songwriter. Sometimes I perform alone; sometimes I perform with a cellist or pianist accompanying me; and sometimes I play with a full live band, incorporating electronic percussion and samples.“

Band-KyeSo beschrieb sich der aus – wie bereits erwähnt – dem US-amerikanischen Tacoma, Washington stammende Singer/Songwriter Kye Alfred Hillig kürzlich selbst. Einen Künstlernamen oder doppelte Bedeutungsböden sind auch auf seinem neusten, im August veröffentlichten Album „The Buddhist„, welches der 32-jährige Musiker mit der Hilfe seines ihm beim Mix und Backgroundgesang zur Seite stehenden Kumpels Daniel G. Harmann binnen zwei Tagen einspielte, komplett fehl am Platz. Und während Titel wie der Opener „My Young Love Was As Blind As Ray Charles And Half As Cold As Heat“ beim ersten Lesen eventuell noch komisch-verstelzt daher wanken, befällt den Hörer beim Lauschen bereits jene Americana-lastige Schwermut, der auch Größen wie Damien Jurado, Josh Ritter oder – holla, die Waldfee! – dem göttlichen Mark Kozelek (Ex-Red House Painters, Sun Kil Moon, solo) nicht eben fern stehen. Und auch die Texte sind ebenso persönlich wie gehaltvoll, handeln mal von Schuld und Sühne („I’m Alive Because Of Nuclear Bombs“), Kindheitserinnerungen („Licorice The Dog“), Religion („I Want To Be Forgot“), Krankheiten im Familienkreis („Some Good Things Just Have To Die“) oder dem tragischen Schicksal von Freunden („Come Play With Me“).

Welch‘ besseren Soundtrack als die bislang vier Alben des Singer/Songwriters könnte es also geben, um sich bei ausgedehnten Herbstspaziergängen den Regen aufs Schuhwerk plätschern zu lassen, während die Sonne – hoffentlich – ihre letzten paar warmen Strahlen vergießt? Und da Kye Alfred Hillig all seine Werke via Bandcamp freundlicherweise für lau, umme und umsonst unters Hörervolk haut, sollte man gern unverbindlich zuschlagen…

 

 

 

Rock and Roll.

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