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Entgegen jeder Wahrscheinlichkeit…


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Ein musikalischer Klassiker, transportiert ins echte, schnöde Leben. Der Thin White Duke wäre stolz…

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

In diesem Sinne: Handy aus, Augen auf! Gegen das ständige blinkende Gewitter auf Konzerten, nur um am Ende ein paar mehr oder minder verwackelt-unscharfe Aufnahmen mit der digitalen Masse zu teilen? Bin ich für.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Finn Andrews – „One By The Venom“


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Entdecke die Möglichkeiten: Das brillante Musikvideo zu Finn Andrews‘ Song „One By The Venom“ aus dem Album „One Piece At A Time“ zeigt gefühlt unendliche Arten und Weisen, zu Tode zu kommen. Das Stück selbst gehört dabei zu einem Songwriting-Subgenre, das Finn Andrews, ansonsten – und das bereits seit 2001 – Sänger der neuseeländischen Melancholie-Indierocker The Veils, liebt: der Listensong.

Und seine Aneinanderreihung von individuellen Untergangsszenarien in dem reichlich sarkastischen und irgendwie doch auch traurigen Song (mit stoischen Textzeilen wie „One in the lion’s den / One by a Pope / One by the guillotine / One by the rope / One by the mob / And nineteen in that barn“) hat der ebenfalls aus Neuseeland stammende Regisseur Alexander Gandar zu einem morbid rauschendem Videoclip verarbeitet – mit einem sanft-düsteren Hauch á la „Six Feet Under“ an der Klippenkante.

Der 35-jährige Andrews meint selbst: „Wir hatten nicht viel Geld, aber wir hatten Zeit. Jeder Tod ist nur etwa 1,5 Sekunden lang, also haben Alex Gandar und ich versucht, die direktesten Wege zu finden, um ihn zu zeigen. Alex schrieb die makaberste Tabellenkalkulation der Welt, die jeden Tod enthielt, wie lang er war, wer darin war, wo er aufgenommen werden sollte… es war eine riesige Menge Arbeit. Wir hatten Freunde, die uns bei jedem Aspekt halfen. Mein Schulfreund Richard hat meinen Sarg gebaut, meine Mutter ist eine der Nonnen. Liam Gerrard (ehemaliger Keyboarder von The Veils, Anm. d. Red.) machte die meisten der Illustrationen, die wir dann animierten. Es war ein Alptraum. Und es war ein Genuss.“

Finn-Andrews__cov__One-Piece-At-A-Time„One By The Venom“ stammt, wie bereits erwähnt, aus Finn Andrews‘ im März erschienenem Soloalbum „One Piece At Time“, einem Werk voll schwer getragenen, nicht selten sinistren Pianonummern der Nick Cave’schen, machmal gar Leonard Cohen’schen Güteklasse, die Andrews in Angriff nahm, als er versuchte, aus einer zerbrochenen Beziehung den kreativst möglichen Nutzen zu ziehen: Anfang 2018 kehrte er ebenjenen Beziehungsscherben, dem urbanen London und seiner (derzeit im Sabbatical befindlichen) Band The Veils den Rücken, um in seiner Heimat Neuseeland den logischen nächsten Schritt nach der Trennung zu gehen: Er nahm ein kathartisches Soloalbum auf, sein erstes ohne seine gewohnte Band. Innerhalb von nur sieben Tagen spielte er zehn Songs ein, die wohl mehr von dem Musiker mit der markanten Stimmfarbe, der 2017 übrigens in einer Gastrolle in den neuen Folgen von „Twin Peaks“ zu sehen war und dessen Vater Barry einst als Keyboarder der britischen New-Wave-Post-Punker XTC für Szene-Furore sorgte, preisgeben als alle zuvor. Ihre reduzierten Arrangements und die unverschlüsselten Texte bieten schlichtweg keinerlei Verstecke oder Hintertürchen – Stimme und Emotion müssen in einem (freilich stets stilecht artsy-fartsy) Schwarz-Weiß-Film Farbe bekennen. Es sind außerordentlich intime, komplett live aufgenommene Singer/Songwriter-Kompositionen für Piano, Kontrabass, Besenschlagzeug und Streicher, die in manchem Moment am Sakralen, am Gospel zu kratzen scheinen. Musik für melancholie­getränkte Vollmondnächte. Hoffnungslose Romantik meets unvermeidliches Herzeleid: „There’s no need to ask twice / Love without hesitation / Love with all your might.“ Selbst, wenn am Ende der Nacht Gevatter Tod warten sollte…

 

Hier gibt’s das Musikvideo…

 

…sowie das Stück noch einmal in einer Live-Session-Variante:

 

Mehr Informationen findet man etwa in diesem Interview mit Finn Andrews.

 

„One in his bed
And one all blown to hell
One on his throne
And one slumped in his cell
One from the smoke
And one cornered by fire
One by his enmity
And one his desire
One from her plight
And one by falling wood
One from a covenant
Come to no good
One from the cigarettes
One by her kind
One by the voices
That cornered her mind

One
One by one…

One by the God of war
One by decree
One by His mercy
And one by His greed
One in the lion’s den
One by a Pope
One by the guillotine
One by the rope
One by the mob
And nineteen in that barn
One from the boredom
And one the alarm
One by black magic
One cannibalised
One by the spiders
And one by the flies

One
One by one…

One by barbiturate
One by morphine
One by a method
Foreseen in a dream
One in a pyramid
One on a cross
One for his winnings
And one for his loss
One in the night
And one by her own hand
One by the chosen
And one by the damned
One by the venom
And one by the pox
One from the water
And one from the rocks

One
One by one…“

 

Rock and Roll.

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Ne „NaNaNaNa“-Debatte! Ne „NaNaNaNa“-Debatte!


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(gefunden bei Facebook)

 

NaNaNaNa, meine Herren – es sind doch genug NaNaNaNa’s für alle da!

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Eins für jeden Smombie. Nur echt mit dem passenden Knebelvertrag?

 

Rock and Roll.

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