Schlagwort-Archive: Kunst

Zitat des Tages


(via quotescover.com)

(Thomas Stearns „T.S.“ Eliot, 1888-1965, englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt und im Jahr 1948 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde)

Rock and Roll.

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„The Stepdad“ – Disneys Werbeclip-Frontalangriff auf alle weihnachtlich gestimmten Tränendrüsen


Huch, ist denn schon wieder Weihnachten? Sieht fast so aus, und kommt scheinbar auch jedes Jahr früher…

Passend dazu hat Disney bereits im November (s)einen Weihnachts-Spot veröffentlicht, der wohl selbst das kalte Herz des Grinchs erwärmen könnte. Der rührende animierte, dreieinhalbminütige Kurzfilm mit dem Titel „The Stepdad“ ist Teil von Disneys Festtagskampagne „Familie ist das schönste Geschenk“ und unterstützt zudem die Kinderhilfsorganisation „Make-A-Wish„.

Der Werbespot, welcher vom zweifachen Grammy-Preisträger Gregory Porter und seinem Song „Love Runs Deeper“ untermalt wird, erzählt die Geschichte eines Mannes namens Mike, der in das Haus der Familie seiner neuen Partnerin Nicole und ihren beiden kleinen Kindern Max und Ella zieht. Im Mittelpunkt des Spots steht ein wertvolles Bilderbuch, welches Sohn Max einst von seinem leiblichen Vater geschenkt bekommen hat. Als Mike von den Kindern akzeptiert wird, gelingt es ihm schließlich, die Disney- und Pixar-Figuren in dem Buch zum Leben zu erwecken. Mehr sogar: Das Buch verstärkt mit seinen magischen Geschichten die Bande der Patchwork-Familie und erfüllt Kinder und Erwachsene gleichermaßen mit Staunen und Fantasie. Die Vier unternehmen eine emotionale Reise und schaffen es, bestehende Vorweihnachtszeit-Traditionen mit neuen zu verbinden. Ihre Liebe füreinander überwindet alle Hindernisse und macht aus den einstigen magischen Drei ein perfektes Quartett… Liest sich nach einem besinnlichen Frontalangriff auf alle vorhandenen Tränendrüsen? Klar, aber ist auch nett anzuschauen.

Tasia Filippatos, Senior Vice President von Disney, erklärte: „Gemeinsames Lesen kann ein wahrhaft magisches Erlebnis sein, und unser Werbespot zelebriert diese uralte Tradition und das Wunder und die Fantasie, die sie anregt. Wir hoffen, dass die Geschichte jeden anspricht, der schon einmal mit den Augen eines Kindes gesehen hat, wie die Magie aus den Seiten eines Buches entweicht“.

Aufmerksamen Zuschauern dürfte vielleicht auch auffallen, dass Disneys neuer Clip eine Fortsetzung des Werbespots aus dem Jahr 2020 ist, schließlich ist die Mutter, Nicole, dasselbe junge Mädchen, welches im Werbefilm des letzten Jahres die ausgestopfte Mickey Mouse bekommen hat. Mit mehr als 106 Millionen Aufrufen weltweit war der Beitrag ein Hit und wurde zum erfolgreichsten Beitrag auf Disneys Facebook-Kanal.

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


(gefunden bei Facebook)

(Klaus Kinski, 1926-1991, deutscher Schauspieler und Regisseur)

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


(gefunden bei Facebook)

(Rabindranath Tagore bzw. Rabindranath Thakur, 1861-1941, indischer Philosoph, bengalischer  Dichter, Maler, Komponist, Musiker, Brahmo-Samaj-Anhänger sowie erster asiatischer Literatur-Nobelpreisträger)

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


(gefunden als Teil dieser interessanten Bildreihe)

Klar, Selfies vor dem weltberühmten Taj Mahal sind heutzutage gang und gäbe, aber das war nicht immer so. Und überraschenderweise war die allererste Person, die ein Selfie vor dem indischen Gebäude, welches ein muslimischer Großmogul im 17. Jahrhundert einst als Mausoleum zu Ehren seiner verstorbenen großen Liebe bauen ließ und das heute zu den „neuen sieben Weltwundern“ zählt, gemacht hat (oder zumindest die, von der selbiges bekannt ist), kein Geringerer als George Harrison, Leadgitarrist der Beatles.

Damals, im Jahr 1966, war jener gerade einmal 23 Lenze jung und reiste auf der Suche nach Spiritualität sowie mit einer Menge Neugier im Gepäck gen Osten in das geheimnisvolle Land am Ganges. Und wie viele Touristen nach ihm machte der „stille Beatle“ auch Halt am Taj Mahal, um ein Selfie mit einer richtigen Kamera zu machen. Zur Erinnerung: Damals gab es, anders als heute, freilich noch keine Smartphones mit handlichen Kameras, mithilfe derer man jenen noch so sinnentleerten Moment beschnappschießen und im Nu mit der ganzen (digitalen) Welt teilen kann, also benutzte der britische Musiker eine Filmkamera mit Fischaugenobjektiv, um diesen – im Rückblick doch recht ikonischen – Moment festzuhalten.

Im selben Jahr reiste Harrison nach Mumbai und Neu-Delhi und erstand bei Rikhi Ram & Sons eine Sitar, an welcher er sich von Sitar-Maestro Ravi Shankar unterrichten ließ (welcher übrigens der Vater einer weltbekannten Pop’n’Jazz-Chanteuse ist). Der Rest ist ein kleines Stück Musikgeschichte, schließlich verlieh das Saiteninstrument mit birnenförmigem Holzkörper und langem Hals, an dem oberhalb ein zweiter kleiner Resonanzkörper angebracht ist, wenig später Beatles-Songs wie „Norwegian Wood (This Bird Has Flown)„, „Tomorrow Never Knows“ oder „Within You Without You“ eine ganz besondere Note…

Rock and Roll.

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Verspielte Cover-Versionen – Adnan Lotia baut Albumcover aus LEGO-Steinen nach


Oftmals inspiriert Kunst sich selbst. Immer wieder wird aus einer Kunstform eine andere erschaffen. In diesem Sinne, dürfen wir vorstellen: Adnan Lotia – ein Designer, der ikonische Albumcover aus LEGO-Teilen nachbildet.

Auf der Instagram-Seite des US-Künstlers (der sich dort „uvupv“ nennt und recht passend als „Digital Creator“ bezeichnet) findet man Fotos von einer Vielzahl verschiedener Alben, Künstler- wie Bandlogos sowie nachgebastelte Plattencover aus allen möglichen Genres. Wie’s scheint, wird der kreative Kopf hinter der Plastiksteinchen-Kunst zu gleichen Teilen von der Liebe zur Musik wie von biografischer Nostalgie beflügelt. „Ich bin mit den Pop-Superstars der 80er aufgewachsen, habe in meiner Highschool-Band Grunge gespielt, mich auf dem College mit elektronischer Musik und R&B sowie als Erwachsener mit progressivem Rock beschäftigt und mich vor kurzem wieder in Disco und Funk aus den 70ern verliebt“, erzählt Lotia. „Ich wechsle oft zwischen den Musikgenres, denn es gibt kaum Musik, die mir nicht gefällt.“

Die Leidenschaft des Schöpfers für LEGO-Designs fing an, als er nach der Schule Robotikkurse gab. Von da an begann er, motorisierte LEGO-Modelle zu bauen, die auf Filmen und Fernsehserien wie „Batman“, „Airwolf“, „Short Circuit“ oder „Knight Rider“ basierten. „Auf dem Weg dorthin lernte ich die digitale Konstruktion mit BrickLink Studio kennen und bin absolut begeistert, wie viel Freiheit, Flexibilität und Geschwindigkeit es den LEGO-Künstlern bietet. Ich hoffe, dass Designer auch in Zukunft die Möglichkeiten dieser fantastischen (und kostenlosen!) Ressource erkunden werden“, erklärt Lotia.

Erst Anfang des Jahres, als er Pink Floyds legendäres Album „The Dark Side Of The Moon“ hörte, kam er aus Neugier auf die Idee, das Albumcover mit LEGO neu zu gestalten. Besonders fasziniert war er von dem Regenbogen, der auf dem Cover aus dem Prisma schießt, und wollte sehen, ob er diesen nachbauen könne. Ein kleines Problem gab es dennoch: „Mir wurde klar, dass ich nicht die richtigen Teile in meiner Sammlung hatte, um dies zu versuchen, aber mit Hilfe von BrickLink Studio, einer digitalen Bausoftware, die LEGO-Elemente in jeder Farbe darstellen kann, konnte ich das gesamte Cover neu gestalten“, erinnert er sich.

Seine Darstellung der „dunklen Seite des Mondes“ lud er im April diesen Jahres auf Instagram hoch. Doch damit kamen die Steinchen erst so richtig ins Rollen! „Ich begann mich zu fragen, welche anderen Cover mithilfe von LEGO umgesetzt werden könnten, und seitdem versuche ich, meinen Prozess zu verfeinern.“ Zunächst experimentierte Lotia mit ikonischen Albumcovern, die einfache Designs hatten, um mehr Erfahrung mit der Software zu sammeln. Er gestaltete oft Plattencover um, die er besaß und sehr gut kannte, und erst mit der Zeit nahm er sich komplexere, kompliziertere Cover vor. „Ich versuche, so viel wie möglich in meinem Kopf zu entwerfen, bevor ich die Teile tatsächlich aufschreibe. In manchen Fällen suche ich nach Schwerpunkten auf dem Albumcover, die sich mit LEGO gut darstellen lassen, und arbeite von dort aus weiter“, beschreibt er seinen kreativen Prozess. „Meistens schaffen es diese Details nicht in den endgültigen Bau. Aber sie sind ein perfektes Sprungbrett, um mit der Arbeit an einem neuen Cover zu beginnen. Es ist immer eine Herausforderung, komplizierte Details und das Aussehen von Porträts einzufangen, aber die Online-LEGO-Baugemeinschaft ist so großartig, dass mir nie die neuen Techniken ausgehen, von denen ich lernen und die ich verbessern kann.“

Neben einem Auge für die Popkultur beweist Annan Lotia durchaus ANEWFRIEND-kompatiblen Musikgeschmack. Immerhin befinden sich in seiner nachgestallten Cover-Galerie bereits Alben wie „Ride The Lightning“ von Metallica, „Paranoid“ von Black Sabbath, „Appetite For Destruction“ von Guns N‘ Roses, „Jar Of Flies“ von Alice In Chains, „Superunknown“ von Soundgarden, „Ten“ von Pearl Jam, „Nevermind“ von Nirvana, „The Colour And The Shape“ von den Foo Fighters oder „Core“ von den Stone Temple Pilots – um nur mal ein paar zu nennen.

Wie erfolgt denn die Wahl eines neuen nachzustellenden Coverdesigns? „Früher habe ich jedes Wochenende eine Umfrage auf Instagram gestartet, bei der die Leute abstimmen konnten, welches Musikgenre in der folgenden Woche im Mittelpunkt stehen sollte. Im Moment besinne ich mich auf Hip-Hop- und R&B-Legenden“, so Lotia. Coole Sache, das. Man darf also durchaus gespannt sein, welches ikonische Albumcover er als nächstes Stein für (digitalen) Stein nachbastelt…

(mehr Bilder gibt’s außerdem hier…)

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