Schlagwort-Archive: Kultur

Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Topher Kearby, US-amerikanischer Autor und Künstler)

 

…und am Ende läuft da ’ne üble Runde „Thunderdome“, Onkelz oder Helene Fischer. Merke: Ohne ein gewisses Restrisiko geht’s wohl kaum, ohne jeglichen Anflug von Musikgeschmack im Zweifel in der Tat.  😉

 

Rock and Roll.

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Olly Gibbs‘ Oscar-Parade – Die Nominierten für den „Besten Film“ als Goldmann-Statuen


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Die 92. Oscar-Verleihung in der Nacht von Sonntag zu Montag (MEZ) steht vor der Tür, und wie in jedem Jahr kurz vor der Veranstaltung und Verleihung geht freilich für alle Film- und (Heim)Kino-Freunde das große Ratespiel los: Welche Nominierten nehmen einen der über dreißig 34 Zentimeter großen und knapp vier Kilogramm schweren Goldmänner mit nach Hause? Mit satten elf Nominierungen führt Todd Phillips‚ großartige Comicverfilmung „Joker“ als einer von insgesamt neun abendfüllenden Streifen freilich das Favoritenfeld an. (Und ist damit der erste Comicfilm, der die Rekordzahl von ebensovielen Nominierungen erhielt. Das düstere Antihelden-Drama mit Hautrollen-Favoriten Joaquin Phoenix knackte damit den Rekord von „The Dark Knight„, welcher im Jahr 2009 acht Nominierungen erhielt. Neben „Black Panther“ ist „Joker“ außerdem der erst zweite Comicfilm, welcher als „Bester Film“ nominiert wurde.) Dahinter folgen mit jeweils zehn Nominierungen Sam Mendes‚ Kriegsdrama „1917„, Martin Scorseses‚ Mafiaepos „The Irishman“ und Quentin Tarantinos einmal mehr eigenwillige Drama-Crime-Komödie „Once Upon a Time in… Hollywood„. Wer wird’s? Wer wird’s? Wer wird’s? Traditionen können so schön sein.

Gleichsam traditionell scheint übrigens das jährliche Oscar-Projekt von Olly Gibbs. In den letzten sieben Jahren hat sich der preisgekrönte Designer und Illustrator, der in London lebt, jede der Nominierungen für den „Besten Film“ vorgenommen und das Wesen des jeweiligen Films in Form einer individuell gestalteten Oscar-Statuette festgehalten. So auch in diesem Jahr…

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Mehr dazu: Olly Gibbs‘ Illustrationen der letzten Jahre (2014-2018, hier gibt’s die 2019er Parade), Olly Gibbs bei Twitter

 

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(alle Illustrationen: Olly Gibbs)

 

Rock and Roll.

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Retro-Swag auf Anschlag – Die Arte-Doku „VHS – Eine Kassette revolutioniert die Welt“


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Arte dreht den Retro-Swag – freilich künstlerisch distinguiert – auf Anschlag und kramt aus einem verstaubten Karton auf dem Dachboden die guten alten VHS-Kassetten wieder hervor, um den schwarzen Plastikbildundtonträgern eine eigene Doku zu widmen.

Wie vermutlich so ziemlich jede(r) in meinem Alter habe auch ich einen nicht gerade unbeträchtlichen Teil meiner Kindheit und Jugend mit Videokassetten verbracht, die man sich in den heute auch langsam aber sicher ausgestorbenen Videotheken besorgt hat (oder eben Sendungen und Filme mal mehr, mal weniger mühsam auf Leer-Videokassetten aus dem Fernsehprogramm heraus mitgeschnitten hat) – das analoge Netflix von damals, wenn man so mag. Ein Ausflug mit nostalgischen Einblicken. Ein knapp einstündiger Film über eine Zeit, in der man YouTube-Videos noch auf MTV, Viva und – vor allem und *hach*! – Viva2 fand, und jedes verdammte Mal vor- und zurückspulen musste…

 

Eine ganze Generation, die mit Videokassetten groß geworden ist, schwelgt heute in VHS-Nostalgie. Doch nur wenigen ist bewusst, welche enormen gesellschaftlichen und politischen Folgen die Einführung dieser Technologie hatte. Von den 1970er bis zu den 1990er Jahren erzählt die Dokumentation die Geschichte des ersten wahrhaft demokratischen audiovisuellen Mediums.

 

 

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What’s a protest singer supposed to do…


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(gefunden bei Facebook)

 

Starker, gewiefter und recht mutiger Zug von US-Protest-Folk-Urgestein Pete Seeger damals in den Siebzigern, fürwahr. Selbiges haben hierzulande – wenn auch im weitaus klamaukigeren Stil – ja bereits Die Ärzte in den späten Achtzigern veranstaltet, als gleich eine ganze Reihe von Stücken von BelaFarinRod (letzterer war damals freilich noch nicht an Bord, dafür jedoch sein Vorgänger Hagen) wie „Geschwisterliebe“ oder die mehrteilige „Claudia“ auf der roten Liste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften landete…

 

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Nach Hause streamen – Sky lässt E.T. zu Weihnachten einfliegen


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Pünktlich zum Weihnachtsfest sorgt Sky für ein Comeback des wohl berühmtesten Außerirdischen der Kinogeschichte: Im neuen Commercial des Pay-TV-Anbieters kehrt E.T. nach 37 Jahren zurück auf die Erde und stattet seinem Film-Freund Elliott einen überraschenden Besuch ab. Die Botschaft, die Sky seinen Kunden mitgeben will: Nehmt euch an Weihnachten mehr Zeit füreinander.

Das Ende des Films „E.T.“ aus dem Jahr 1982 ist vielen Cineasten wahrscheinlich noch in guter und vor allem trauriger Erinnerung (und der Rest muss nun eben mit einem Spoiler mehr leben): Nachdem sich der außerirdische Freund von den Kindern verabschiedet, besteigt er sein Raumschiff und fliegt auf Nimmerwiedersehen davon in die unendlichen Weiten des Alls. Der Streifen von Regisseur Steven Spielberg setzte seinerzeit nicht nur Messlatten hinsichtlich Einspielergebnis und Sci-Fi-Fantasien, er gehört bis heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Kinofilmen aller Zeiten.

Gut nachvollziehbar also, dass Sky für seinen diesjährigen Weihnachtsspot E.T. nun wieder zurück auf die Erde bringt. In dem gemeinsam mit Universal Pictures entstandenen 120-sekündigen Commercial trifft der scheinbar alterslose Außerirdische nicht nur auf seinen einstigen Freund Elliott (wie vor 37 Jahren gespielt von Henry Thomas), der jetzt selbst eine Familie hat, sondern auch auf (s)eine Technik-Welt, die mit der der Frühachtziger nicht mehr viel zu tun hat – Streaming und Sprachsteuerung inklusive. Aber allen Veränderungen zum Trotz: Die Freundschaft zwischen Elliott und E.T. ist unverändert stark geblieben, so die Botschaft des Werbefilms. Auch ohne Drew Barrymore sind diese zwei Werbeminuten eine durchaus niedliche Idee für alle Freunde des Außerirdischen, der damals „nach Hause telefonieren“ wollte…

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Nikita Gill, britische Autorin, Dichterin, Illustratorin und Künstlerin)

 

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