Schlagwort-Archive: Konzerttipp

Song des Tages #2: Spermbirds – „Go To Hell Then Turn Left“


spermbirds-2019

Mehr als dreißig schweißnasse Band- und Bühnenjahre, und doch kein bisschen leise: die Spermbirds melden sich heute mit ihrem neuem Album „Go To Hell Then Turn Left“ zurück – dem ersten Studiowerk seit schlappen neun Jahren.

Bereits vor kurzem hatte die 1983 in Kaiserslautern gegründete deutsche Hardcore-Punk-Institution um Frontmann Lee Hollis dem Titelsong der neuen Platte ein energetisches Live-Performance-Video zur Seite gestellt. Die bewegten Bilder zum Clip wurden am 22. März im Bonner Bla aufgenommen, wo Hollis und Co. den Song zum ersten Mal präsentierten. Smells like circle pit…

 

 

55576786_10161979662390657_5751630597176950784_n

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Niels Frevert – „Putzlicht“ (Candy Bomber Session)


d1724683cdbf375d6965228bcd2cdf29.2000x2000x0.jpg

Ganze fünf Jahre hat sich Niels Frevert Zeit gelassen, um seinem letzten Album „Paradies der gefälschten Dinge“  ein neues Werk zur Seite zu stellen. Am vergangenen Freitag war es denn soweit – das „Putzlicht“ ging an. Was ist also zu erwarten von einem, der zeitwährends seiner nun fast dreißigjährigen Künstlerkarriere zwar (beinahe) stets vom Feuilleton hofiert und milde goutiert wurde, während auch 2019 auf Tournee noch immer die kleineren Indie-Schuppen bespielt werden (sprich: man getrost anderen beim schnöden Reibachmachen zusehen darf)?

niels-frevert-putzlicht-204272Zunächst einmal darf festgestellt werden: Nach zehn Studioalben, sieben nun davon als Solokünstler, hat sich Niels Frevert weiterentwickelt, und dabei sogar noch irgendwie elegant neu erfunden. Gerade im Vergleich zu den sieben und fünf Jahre zurückliegenden Vorgängern „Zettel auf dem Boden“ und „Paradies der gefälschten Dinge“ klingen die neuen Stücke deutlich offener, treibender, und auch textlich ist der Meister der herzerweiternden Wortgirlanden und heimlichen Hits konkreter und zugänglicher geworden. Man höre etwa die erste Vorab-Single „Leguane„: ein dunkel groovender Song, dem eine brummend verzerrte Elektrische sein melodiöses Hauptthema spendiert und so kraftvoll, groß und verheißungsvoll schimmern lässt. Oder „Immer noch die Musik„, dem ersten Titel nach dem Prelude, in welchem Frevert – zugegebenermaßen haarscharf an der Grenze zum Kitsch – die Halt gebende Wirkung von Musik in dunklen Zeiten besingt. Oder das Stück mit dem zweifelsfrei sperrigsten Titel der neuen Platte, „Ich suchte nach Worten für etwas, das nicht an der Straße der Worte lag“. Wie ebenjene 57 Buchstaben bereits erahnen lassen, handelt der Song (welcher in der Akustik-Variante sogar noch toller geraten ist) von seiner Schreibblockade und der damit verbundenen mühseligen Suche nach Worten für seine Texte. „Ich hatte das Gefühl, als hätte ich meine Sprache verloren„, blickt der mittlerweile 51-jährige Hamburger Liedermacher in einem dpa-Gespräch zurück. Fragt einer nach der schönsten Zeile des Albums, die gleichzeitig am besten verdeutlicht, wie verwundbar Frevert sich anno 2019 präsentiert? Der begegnet man in „Als könnte man die Sterne berühren„, bei dem der Liedermacher zu Trompeten-Klängen mit Nachdruck betont: „Man wird für seine Stärken bewundert, aber geliebt, geliebt wird man für seine Schwächen„. Diese Erkenntnis stamme von „einer Wahrsagerin„, die in seinen „Handinnenflächen“ gelesen habe. Manchmal kommt die Inspiration fürs Textliche also von ganz allein…

Das wohl größte Highlight des neuen Albums, bei dem mit Produzent Philipp Steinke (BOY, Revolverheld, Andreas Bourani, Bosse) jemand die Regler bediente, der eben auch haargenau weiß, wie man deutsche Popmusik perfekt in Szene setzt, ist jedoch „Putzlicht“, das titelgebende Stück. Während das Wort selbst jenen Augenblick umschreibt, wenn in jeder Disco, jeder noch so kleinen Spelunke früh morgens die gleißenden Lampen angehen und allem der letzte somnambule Restreiz geraubt wird, erzeugt der mit warmer Stimme vorgetragene Text melancholische Kopfkinoszenarien von den resttrunkenen ersten Stunden des Tages und aus Sicht des Heimgehenden, während Niels Freverts Begleitband – wie beim Großteil der neuen Songs – mit GitarreSchlagzeugBass und Bläsern gleichsam kraftvoll wie groß aufspielt. Feine Sache, das. Und irgendwie ja auch ein Heimspiel, schließlich gilt der frühere Nationalgalerie-Frontmann seit eh und ja als Spezialist für Party-Endszenarien.

Was also ist Frevert mit den elf neuen Stücken von „Putzlicht“ gelungen? Ein freundschaftlicher Verweis auf den ohnehin sehr oft – und genauso oft auch absolut zurecht – als Referenz herangezogenen großen Gisbert zu Knyphausen (die allgegenwärtige, Hoffnung schöpfende Melancholie im Text, der knackige Bandsound im Klang)? Mag man gern so sehen, obwohl man Frevert nach beinahe drei Karriere-Dekaden doch das ein oder andere Alleinstellungsmerkmal zugestehen darf. Ein großes Spätwerk, das an Wehmut ebenso wenig spart wie an Zuversicht und in manchem Moment Rückschlüsse auf das tolle 2008er Album „Du kannst mich an der Ecke rauslassen“ wagt? Dafür wäre der Norddeutsche mit seinen 51 Lenzen wohl noch etwas (zu) jung. Im Zweifel ist „Putzlicht“ einer der wohl besten und schönsten Deutsch-Pop-Platten des Jahres – mit dem Feuilleton als besten Kumpel und den Indie-Clubs als idealer Bühne.

 

 

—- Niels Frevert – „Putzlicht Tour“ 2019 —-

09.10.2019  Essen – Zeche Carl
10.10.2019  Köln – Clubbahnhof Ehrenfeld
11.10.2019  Frankfurt – Nachtleben
12.10.2019  Münster – Gleis 22
13.10.2019  Bremen – Radio Bremen
16.10.2019  München – Kranhalle
17.10.2019  Dresden – Scheune
18.10.2019  Berlin – Heimathafen
19.10.2019  Hamburg – Mojo Club

 

—- „Putzlicht akustisch Tour“ 2019 —-

02.12.2019  Freiburg – Jazzhaus
03.12.2010  Stuttgart – Im Wizemann Studio
04.12.2019  Augsburg – Soho Stage
05.12.2019  Ulm – Roxy
06.12.2019  Mannheim – Alte Feuerwache
07.12.2019  Hannover – Pavillon
08.12.2019  Oldenburg – Wilhelm13
09.12.2019  Leipzig – die naTo
12.12.2019  Rostock – Helgas Stadtpalast
13.12.2019  Magdeburg – Moritzhof

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sunday Listen: Maybeshewill – „Live at Koko“


29261711_10155939641740781_536683075900276736_o

Foto: Facebook

Post-Rock-Bands gibt es – und das nicht erst seit den großen Vorbildern Godspeed You! Black Emperor, Tortoise, Explosions In The Sky oder Mogwai – wie den sprichwörtlichen Sand am Strand. Und während ich einen Zehner ins musikalische Phrasenschwein stecke, könnt ihr ja gern einmal den Versuch unternehmen, diese zu zählen… (Spoiler: Beim Sand wärt ihr vermutlich eher durch.)

Doch selbst unter der Vielzahl ihrer Genre-Genossen stachen die fünfköpfigen Maybeshewill aus dem englischen Leicester stets hervor. Woran das lag? Nun, gerade diese Antwort ist eine schwierige, wälzen sich im Post Rock „Songs“ doch gut und gern einmal jenseits der Zehn-Minuten-Marke mal höchst dezent Spannungen auftürmend, mal vehement-dynamisch Berge einreißend voran, während man meist vergeblich nach Texten sucht. Emotionen entstehen aus Momenten heraus, die man selbst nach dem tausendsten Durchrauschen durch die eigenen Ohrmuscheln kaum dingfest machen kann. Tiefe. Schwere. Schweben. Rauschen. Versinken. Abermillionen an Emotionen, gebündelt in dem einem besonderen Moment… Logisch genug? Eben.

Eventuell waren es ja die Petitessen, die die zwischen 2008 und 2014 erschienenen vier Alben von James Collins, Matthew Daly, John Helps, Robin Southby und Jamie Ward zu so großartigen Kopfkino-Erlebnissen machten: die Verweise und Samples aus Film- und Popkultur, die die Band stets geschickt in ihre Instrumental-Stücke einbaute (etwa aus Filmen wie „Network“, „The Rules Of Attraction“ oder „Vanille Sky“). Ihr ausgezeichnetes Gespür für die nahezu perfekte Balance, die richtige Note im richtigen Moment. Kleine kreative Ideen wie Electronica-Spielereien, Bläser, ein Glockenspiel, Streicher, ab und an sogar ein kleiner Chor, welche den „Songs“ nicht selten das gewissen Extra gaben.

Und so ist es keine Lüge (und darüber hinaus freilich auch ein Kompliment), dass man das UK-Quintett seit dem letzten Album „Fair Youth“ sowie dem finalen Bühnen-Schwanengesang an einem regnerischen Apriltag 2016 im Londoner Koko (hier findet man ein ausführliches Review) ein klein wenig vermisst – jeglicher Vielzahl an Post-Rock-Bands zu Trotz. Schön jedoch, dass Maybeshewill ihre letzte Show filmen ließen, und man die abschließenden, mitreißenden 90 Minuten des Band-Kapitels somit noch einmal Revue passieren lassen kann, bis das grandiose „He Films The Cloud, Pt. 2“ (seinerzeit erschienen auf dem Debütwerk „Not For Want Of Trying„) verklungen ist… *hach*

 

 

— Setlist —
Opening
Take This To Heart
Co-Conspirators
Red Paper Lanterns
All Things Transient
…In Another Life When We Are Both Cats
Accolades
In Amber
Sanctuary
Critical Distance
In The Blind
To The Skies From A Hillside
Not For Want Of Trying

(Zugaben: Seraphim & Cherubim + He Films The Clouds Pt. 2)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages #2: Enno Bunger – „Ponyhof“


01_EnnoBunger_Credits_Dennis-Dirksen

Foto: Promo / Dennis Dirksen

Ich hätte in dieser Phase eigentlich dringend einen Psychotherapeuten aufsuchen müssenAber ich wollte mich durch das Schreiben selbst therapieren. So können aus den traurigsten Anlässen die berührendsten Lieder entstehen. Die größte Scheiße, durch die man gehen muss, kann der beste Dünger für berührende Kunst sein.“

Keine Frage – diese Worte versprechen eines der wohl besten, in jedem Fall emotionalsten und berührenden deutschsprachigen Alben dieses (Musik)Jahres.

Dementsprechend herrscht seitens ANEWFRIEND immer noch große Vorfreude auf Enno Bungers am 26. Juli erscheinendes neues Album „Was berührt, das bleibt.„. So groß, dass euch hier erneut ein Stück des kommenden vierten Werkes ans Hörerherz gelegt sei.

ponyhof„Ponyhof“ heißt dieser, und ist nach „Bucketlist“ und „Stark sein“ (dieser wiederum handelt von Bungers Lebensgefährtin und wie beide mit einer Nachricht, die keiner will umgingen) bereits die dritte Vorab-Auskopplung aus dem Nachfolger zum freilich immer noch tollen 2015er Album „Flüssiges Glück„.

„Es erzählt die Geschichte von vier Menschen, die durch Liebe und Freundschaft verbunden sind, durch Schicksalsschläge und Krankheiten noch näher zusammenstehen und den Tod getrennt werden“, heißt es dazu – und der Song hat als Rede auf dem Festtag seines Schlagzeugers Nils tatsächlich so stattgefunden.

Wie auch die Vorgänger haben Bunger und sein Kreativteam, bei dem sich Dennis Dirksen für Kamera, Schnitt und Regie, Sarah Muldoon fürs Helfen beim Drehbuch, Stefan Mückner für Artwork und Assistenz sowie Nils Dietrich und Max Reckleben – nebst dem umsichtigen 32-jährigen Musiker – in Rollen vor der Kamera zuständig zeichneten, den dritten Teil vom Kurzfilm zu „Was berührt, das bleibt.“ auf Madeira und in Deutschland gedreht.

 

„Der Song Ponyhof ist meine gesungene Trauzeugenrede an den besten Freund, den man sich vorstellen kann. ‚Du bist da, wenn auch nichts im Leben sicher scheint – wenn ich von Freundschaft sprach, hab ich immer Dich gemeint.‘ Ich wünsche jedem von Euch einen Nils an Eurer Seite.“ (Enno Bunger)

 

Hier gibt’s das dazugehörige Musikvideo zum mit etwa sechs Minuten beinahe schon epischen Song, welcher einer von zwei auf dem neuen Album sein wird, die gemeinsam mit dem ehemaligen Voltaire-Frontmann Roland Meyer de Voltaire (der sich nun hinter dem Projekt SCHWARZ verbirgt und vornehmlich elektronischere Musik produziert) entstanden:

 

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte der norddeutsche Liedermacher für den kommenden Herbst eine ausführliche Deutschland-Tour angekündigt. Das hier sind die Daten:

08.10.19 – Essen, Zeche Carl
09.10.19 – Hannover, Musikzentrum
10.10.19 – Dresden, Beatpol
13.10.19 – München, Ampere
16.10.19 – Leipzig, Werk 2
17.10.19 – Göttingen, Musa
18.10.19 – Hamburg, Große Freiheit 36
19.10.19 – Berlin, Festsaal Kreuzberg
21.10.19 – Würzburg, Cairo
22.10.19 – Frankfurt am Main, Mousonturm
23.10.19 – Stuttgart, Im Wizemann
24.10.19 – Heidelberg, Halle 02
26.10.19 – Freiburg, Jazzhaus
28.10.19 – Erfurt, Franz Mehlhose
29.10.19 – Bremen, Schlachthof
30.10.19 – Köln, Gloria
01.11.19 – Osnabrück, Rosenhof
02.11.19 – Magdeburg, Moritzhof
03.11.19 – Rostock, Helgas Stadtpalast

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Gisbert zu Knyphausen – „Hurra! Hurra! So nicht.“ (live bei TV Noir)


maxresdefault.jpg

Geht immer: Die großartige Stinkefinger-an-den-oder-die-Ex-Hymne „Hurra! Hurra! So nicht.“ von Gisbert zu Knyphausen, bekanntlich erschienen vor nunmehr acht Jahren auf dem zweiten Album desselben Namens (welches nicht nur mein liebstes des deutschen Liedermachers ist, sondern unter Garantie eines der besten deutschsprachigen musikalischen Werke der letzten zehn Lenze). Gespielt hat sie der Gisbert, den wohl nur gute Freunde scherzhaft bei seinem vollen Namen „Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen“ rufen, in einer speziellen Version im vergangenen Jahr bei TV Noir gemeinsam mit Stücken seines aktuellen 2017er Albums „Das Licht dieser Welt“ sowie – alle Achtung! – einer Coverversion des Songs „Bagagedrager“ der niederländischen Indietronic-Band Spinvis – natürlich stilecht auf Holländisch!

 

 

 

— Gisbert zu Knyphausen LIVE — (* Duo mit Karl Ivar am Vibraphon)
07.06.2019 Oberhausen, Druckluft *
09.06.2019 Karlsruhe, Café NUN *
29.06.2019 Leipzig, Parkbühne Geyserhaus
31.07.2019 Jena, Kulturarena

01.08.2019 Plauen, Malzhaus Open Air
02.08.2019 Darmstadt, Merck Sommerperlen @ Centralstation
03.08.2019 Böblingen, Böblinger Songtage
04.08.2019 Freiburg, Zelt-Musik-Festival ZMF
09.08.2019 Königs Wusterhausen, Bergfunk Open Air
10.08.2019 Saarburg, Station K Pop Festival
11.08.2019 Hamburg, Wutzrock Festival

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

„Let’s all make tiny changes to Earth“ – Der illustre New Yorker Tribute-Abend an Scott Hutchison im Stream und Download


Handmade Festival, Leicester, UK - 30 Apr 2018

Foto: RMV/Shutterstock

Im vergangenen Dezember fand sich eine recht illustre Runde bekannter Indie-Musiker – namentlich Ben Gibbard (Death Cab For Cutie), Julien Baker, Aaron Dessner (The National), Craig Finn (The Hold Steady) und Kevin Devine – auf der Bühne des Rough Trade Stores in Brooklyn, New York zusammen, um einem gemeinsamen Freund zu gedenken: Scott Hutchison, Frontmann der schottischen Indie-Rocker Frightened Rabbit, welcher im vergangenen Jahr viel zu jung verstarb. Tolles Line-up, bei dem einzig der traurige Anlass die Laune etwas getrübt haben dürfte…

a-celebration-of-the-songs-of-scott-hutchison-tickets_12-05-18_17_5bd7aea6793cb

All jenen, die bei diesem sehr speziellen Tribute-Gig weder im Big Apple dabei sein konnten noch großen Spaß an semi-tollen Handy-Mitschnitten haben, macht der Rest der Frightened-Rabbit-Jungs (zu denen auch Scotts Bruder Grant gehört) nun ein tolles Geschenk, welches sie vor wenigen Tagen via Facebook teilten: einen gut 70-minütigen „rough recording“-Mitschnitt ebenjenes Konzertabends vom 5. Dezember 2018, welchen man bei Interesse hier aufs heimische Abspielgerät laden kann.

Und wer sich wiederum dafür bedanken möchte, dem empfehlen die verbliebenen Frightened Rabbits, selbst etwas Gutes zu tun und etwa dem in Gedenken an Scott Hutchison ins Leben gerufenen „Scott Hutchison Fund“ etwas zu spenden…

 

This night was not a night of mourning or a night of sadness but a celebration of an extremely special person and the music he created. Scott inspired everyone who met him, heard his lyrics or saw his art. We feel his loss every day but we are all in this together and we carry on strengthened by the support of the people involved in this recording and those around the world who have been affected by Scott’s passing. A huge thank you goes out to Ben Gibbard, Craig Finn, Aaron Dessner, Julien Baker and Kevin Devine for their support, love and kindness in being involved. We want to encourage people who listen to this to laugh, cry, hug and sing in your worst Scottish accent at the top of your lungs and keep the spirit of Scott alive in all our hearts and all our voices. While we’re alive let’s all make tiny changes to Earth.

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: