Schlagwort-Archive: Klassiker

Der musikalische Flachwitz zum Freitag


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Nevermind all the plastic waste? – Grunge Rock in Zeiten des Klimawandels…

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ra Ra Riot – „Dying Is Fine“ (Live Attic Sessions)


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Zugegeben: Es gibt auch in meinem musikalischen Kosmos massig Künstler und Bands, die ich noch gefühlt ewig in der „Ferner liefen“-Schublade liegen habe, einfach weil ebenjene bei den ersten zwei, drei Mal Reinhören klangen, als hätten sich Band A und B zur feuchtfröhlichen Jam-Session verabredet, bei der denn vor allem Stücke von Band C durchgeklöppelt wurden. Meint: irgendwie alles schon mal irgendwo gehört. Und selbst wenn’s am Ende zwar keineswegs schlecht tönen mag, klang doch wenig Neues an (oder zumindest nicht genug, um mich zum Weiterhören bewegt zu haben).

Ein kleiner Teil dieses Schubfachs war bislang stets für Ra Ra Riot reserviert. Denn obwohl die fünfköpfige Indierock-Band aus Syracuse, New York sich in den beinahe 15 Jahre ihres Bestehens als durchaus wandlungsfähig erwiesen hat, klingt ein Großteil ihrer Songs, die Frontmann Wes Miles (Gesang, Keyboard), Milo Bonacci (Gitarre), Mathieu Santos (Bass), Rebecca Zeller (Violine) und Kenny Bernard (Schlagzeug) auf nunmehr fünf Langspielern verteilen (zuletzt erschien erst vor wenigen Tagen „Superbloom„), als hätten sich die New Yorker Kosmopoliten von Vampire Weekend und die weltgrößten Stadionrock-Freaks von Arcade Fire eines sonnigen Sonntags zum teeseligen Jam getroffen, bei dem dann die – gefühlt – komplette Disco-taugliche und Classic-Rock-affine Pop-Historie dran glauben musste. Indie Rock meets Baroque Pop meets Indie Disse. Der Grat zwischen Kopfnicken und Lied wegskippen ist in diesem Fall ein recht schmaler…

600x600bfNichtsdestotrotz gibt es auch bei Ra Ra Riot Perlen im gefälligen Mittelmaß zu entdecken. Den Song „Dying Is Fine“ etwa, der durch seine Inspiration von einem Gedicht des US-Schriftstellers und -Dichters E. E. Cummings ebenso an Tiefe gewinnt wie durch eine dunkelironische wie tragische Randnotiz aus den Anfangstagen der Band, schließlich kam der damalige Schlagzeuger von Ra Ra Riot, John Ryan Pike, kurz vor Fertigstellung des dazugehörigen Debütwerks „The Rhumb Line“ bei einem (Bade)Unfall ums Leben. Ob man aus dem Stück, bei dem sich ein sonnig daher stapfender Indierock-Refrain mit der durch Rebecca Zellers Violine und Alexandra Lawns Cello geschaffenen Melancholie duelliert, oder aus den neun weiteren von „The Rhumb Line“, eine Art Abschiedsgruß an den verstorbenen Drummer (der übrigens „Dying Is Fine“ sowie weitere Songs noch selbst eintrommelte) heraushören mag, bleibt jedem freilich selbst überlassen – Hinweise würden Wes Miles‘ Texte zuhauf bieten. Andererseits waren es schon immer tragische Geschichten wie diese (bei der man etwa Parallelen zu „The Lost Riots“, dem grandiosen Erstling von Hope Of The States, ziehen mag), die der Musikhistorie große Werke außerhalb jeder „Ferner liefen“-Schublade geschenkt haben…

 

 

„To settle our thoughts
Never minding what for
Nothing of a harm to dread on my mind

Tell me what belies
Oh, tell me what I could have
Oh, tell me what for

No more of this living, dying
Just scientific analyzing
Forgive us, oh life
The sin of

Death, oh baby
You know that dying is fine but maybe
I wouldn’t like death if death were good
Not even if death were good

Is this it
Maundering about and
All I have is too much time to understand

That one can only love
Life until its ending
Oh, and I can’t forget

No more of this living, dying
Just scientific analyzing
Forgive us, oh life
The sin of

Death, oh baby
You know that dying is fine but maybe
I wouldn’t like death if death were good
Not even if death were good…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Elliott Smith – „Say Yes“


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Dem regelmäßigen Leser dieses bescheidenen Blogs dürfte über die Jahre ja bereits meine zeitweise manische Hingezogenheit zur Musik eines gewissen Elliott Smith unter die Augen gekommen sein. Und da ich bereits zigfach an der ein oder anderen Stelle darüber geschrieben habe, möchte ich hierüber auch gar nicht mehr allzu viele Worte verlieren, und – gerade heute, da aus aktuellem Anlass – natürlich lieber seine Songs selbst sprechen lassen, denn an diesem Tag wäre Steven Paul Smith, der wohl auf ewig immens einflussreiche, leider viel zu früh verstorbene Singer/Songwriter, 50 Jahre alt geworden.

(Aus diesem Grund erschienen just heute auch erweiterte – digitale – Deluxe Editions der Alben „XO“ und „Figure 8“ – mehr Infos hier…)

Wer denn mehr lesen mag: hier gibt es einen ausführlichen Artikel, welcher sich auf Spurensuche in alle möglichen – sowohl biografischen als auch künstlerischen – Richtungen begibt, sowie hier einen recht lesenswerten anlässlich des 2017er Re-releases von Smiths wegweisendem Werk „Either/Or„. Oder eben die ausführliche Biografie „Torment Saint: The Life of Elliott Smith“ von William Todd Schultz in Buchform.

Wer mehr schauen mag: die 2015 erschienene Dokumentation „Heaven Adores You“ ist eine gute Anlaufstelle – sowohl für Smithologen als auch für Neueinsteiger.

Happy Birthday, Elliott. Und, ja klar: Danke für deine Musik. Du wirst vermisst. Gone but not forgotten. 🖤

 

 

Rock and Roll.

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Klassiker des Tages: Emmy The Great – „First Love“


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Lang nichts mehr gehört von Emmy The Great, oder? Schließlich liegt die Veröffentlichung von „Second Love„, dem dritten Longplayer der mittlerweile 35-jährigen Musikerin, auch bereits drei Jahre zurück. Nun, untätig war Emma-Lee Moss in all der Zeit keineswegs…

EmmytheGreatFirstLoveDoch erinnern wir uns zurück ins Jahr 2009, als die Indie-Singer/Songwriterin, geboren in Hong Kong und aufgewachsen in London, mit Songs wie „We Almost Had A Baby“ oder „First Love“ von sich hören machte. Prädikat: die melancholische Schwester von Kate Nash (deren Mini-Fräuleinwunder-Karriere ja etwas eher begann und Emmy The Great somit stilistisch den Weg ebnete), mit Stücken voller Witz, Haken, Hooklines und Anspielungen. Nachzuhören auf dem auch heute noch feinen Erstling „First Love„, oder etwa dem Nachfolger „Virtue“ (dieser wiederum handelt zu großen Teilen davon, dass Moss‘ Verlobter sie kurz vor der Trauung verließ, um sich fortan ganz und gar Gott zu widmen). Dass Emmy The Great danach ganze fünf Jahre verstreichen ließ, bis sie mit „Second Love“ (sic!) Album Nummer drei in den Plattenregalen platzierte, welches, wenn man so mag, stilistisch ein elektronisch-abgekühltes Mittdreißiger-Update des Debütwerks darstellt,  dürfte wohl vor allem daran liegen, dass Emma-Lee Moss den Luxus genießt, mit Hong Kong und London zwei Heimatstädte zu haben, zwischen welchen sie immer wieder pendelt (und in ersterer mittlerweile sogar auf Kantonesisch trällert), zum anderen auch daran, dass die umtriebige Künstlerin so ganz nebenbei auch fürs Radio, Fernsehen, für Filme, Computerspiele und fürs Theater Kompositionen liefert. Chapeau!

Trotz alledem wird wohl der Titelsong von Emmy The Greats Erstlingswerk, in dem die ehemalige Straßenmusikerin von einem juvenilen Techtelmechtel zu Leonard Cohens „Hallelujah“ singt, auf ewig ihre tollste Nummer bleiben…

(Ach so, bevor ich’s vergesse: Ich brauchte selbst einen kleinen Schubs, um mich mal wieder auf die großartige Emmy zu besinnen. Dieser wiederum kam durch diesen Artikel, in dem Foreignfox-Sänger Johny Watt seine drei persönlich liebsten Platten präsentiert. Und neben There Will Be Fireworks und den Antlers ist eben auch Emmy The Great auf dem Treppchen vertreten…)

 

 

 

„I remember how we met
But your name I forget
Like the door that I have kept unopened

I remember it was wet
And the swelt, and the sweat
And the shelter of the bed we cloaked in

You were stroking me like a pet
But you didn’t own me yet
And the tape in the cassette deck was choking
Spat out a broken hallelujah

But I’ve seen the way the earth
Throws its aces with a curve
You were waiting for the words
To come to yer

Just to say that you prefer to be lonely
To be cursed
And to do the very worst you can do

Yeah I remember you like a verse
That I didn’t want to learn
I just looked into your eyes
And I knew yer

Now the thought of you is burnt
On my body from the first time you did rewind that line
From ‚Hallelujah‘
The original Leonard Cohen version

Well I wish that I never met you that day
You said I have a room, I have music to play
I have a room let me show you the way
I wish that I’d never come

But now that I have, I would do it again
And I would forget that I’d piss on a grave

I would forget that I’d piss on a grave
And the words as they came to my tongue were

Hallelujah! Hallelujah!
And the sky was so much bluer
Hallelujah! Hallelujah!
And the world was so much newer

You said I have a room
At the top of the stairs
I have a room with a view
I know we all have a cross that we bear
And I’d like to show it to you

And you left me in the light
And you met me in the light
And we only had a night between the two

You were waiting for the worst
You were listening for a curse
But the only thing I heard was hallelujah

Hallelujah! Hallelujah!
And the sky was so much bluer
Hallelujah! Hallelujah!
And the world was so much newer

You said I have a room
At the top of the stairs
I have a room with a view
I know we all have a cross that we bear
And I’d like to give it to you

And I won’t forget how the sky was set
I said I have a place to go back to
La La La I will have you yet
I will carry you there if I have to

No I won’t forget no I won’t
No I won’t forget no I won’t
No I won’t forget no I won’t
No I won’t forget no

Whoa. Whoa. Whoa. W-o-o-o-ah.
First love.“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Counting Crows – „August And Everything After“


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Aus gegebenem Anlass, schließlich weist der Kalender ab heute den Ährenmonat aka. den achten Monat im gregorianischen Jahreskalender aus: der Quasi-Titelsong von „August And Everything After„, dem ersten, 1993 erschienen (und freilich auf ewig besten) Album der Counting Crows.

81bTx+NdsRL._SS500_Quasi? Japp, allein schon deshalb, weil die Mannen um Sänger Adam Duritz sich schlapp-knappe 26 (!) Jahre Zeit gelassen haben, um den titelgebenden Song zu ebenjenem Werk zu vollenden beziehungsweise nachzureichen. Aber: Auch ein Vierteljahrhundert später klingt das mit beinahe zehn Minuten gewohnt elegische Stück, das die Rockband aus San Francisco mitsamt eines Orchesters in den Londoner AIR Studios fertig stellte, so melancholisch-verträumt, so bildmalerisch, dass man unweigerlich an ganz ähnliche Großtaten wie „Round Here„, „Raining In Baltimore“ oder „Another Horsedreamer’s Blues“ denken muss. Und natürlich singt Adam Duritz einmal mehr von „Elvis“ und „Maria“

 

“I never really thought much about this song back in the day because it wasn’t finished,” Duritz said in a statement. “But when we got the chance to work with [composer] Vince Mendoza, I thought it was a good time to rewrite it and get it right. He came up with really interesting arrangement — not the whole band or the whole orchestra but parts of each — drums, bass, and pedal steel from us plus the string section and one cor anglais (kinda like a big oboe) from the [London Studio Orchestra]. It was magic recording it at AIR Studios in London. You can just feel the cool when you listen.”

(Adam Duritz)

 

 

„They’re wakin‘ up Maria, ‚cause everybody else has got some place to go
She makes a little motion with her head
Rolls over, and says she’s gonna sleep for a couple minutes more
Said, I’m sorry to Maria for a the cold-hearted thing that I have done
I’ve said, I’m sorry by now at least once
To just about everyone
She says: ‚I’ve forgotten what I’m supposed to do today‘
And it slips my mind what I’m supposed to say
We’re getting older and older and older and older
And always a little further out of the way

You look into her eyes, it’s more than your heart will allow
And August and everything after
You get a little less than you expected, somehow

Well, I stumbled into Washington Square, just as the sun began to rise
And I walked across on the lawn to the cathedral
And I lay down and the shadow of St. Mary’s in the sky
I’m just one of these late model children waiting for the king
There ain’t no sign of Elvis in San Francisco
It’s just me, and I’m playin‘ this rock and roll thing
She wants to be just like me and I want every damn thing that I can see
You know, one day you’re Daddy’s little angel
The next day, you’re everything he wanted you to be

They dress you up in white satin
And they give you your very own pair of wings
In August and everything after, I’m after everything

Well, I got my reservations
And I got my seven-million dollar home
I got, I got the number of some girl in North Dakota
Who’s always wide awake so I never have to spend the night alone
I got a nasty little habit
Of peekin‘ down the shirts of all the little girls as they pass me by
And I know you wonder when it all catches up to me
And they finally bring me down, do you think I’m gonna cry?
Well listen, I already got my disease
So get your fuckin‘ filthy hands off of me
I hope you weren’t expecting to be crucified
The best that they can do, is just to hang me from the nearest tree

Yeah, it’s midnight in San Francisco
And I am waiting here for Jesus on my knees
And August and everything after
I need somebody else to bleed for me
Yeah, and August and everything after
I need somebody else to bleed for me

Well, I came down from San Francisco
‚cause I had confidence and a military mind
And now everyone I know is turning showgirl
And dancing with their shirt off in some Las Vegas hotel line
So I’m going‘ to Now York city ‚cause it got a little sleazy here for me
And when I find myself a lawyer and no I’m never going home
You make the changes, the changes that you need
But I no longer know how to pray
I live in a dog town and it’s a Dalmatian parade
I change my spots over and over but they never seem to fade away

I am the last remaining Indian
Looking for the place where the buffalo roam
In August and everything after
Man, them buffalo ain’t never coming home, no
In August and everything after
Man, them buffalo ain’t, they ain’t never coming home, no
In August and everything after
Man, them buffalo ain’t never coming home“

 

Rock and Roll.

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