Schlagwort-Archive: Italien

Zitat des Tages


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(Sergio Leone, 1929-1989, italienischer Filmregisseur, bekannt für Italo-Western wie „Zwei glorreiche Halunken“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“)

 

Rock and Roll.

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Good news for people who love good news – Mauro Gatti feiert das Positive in 2018


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Habt ihr auch all die allgegenwärtigen, allabendlichen schlechten Nachrichten, die mal von Naturkatastrophen, mal von korrupten, unfähigen Politikern, mal von Krieg, Mord und Totschlag berichten, so richtig satt? All das Negative, das einem die Lust am Lachen vergelten mag? Ja? Dem aus Italien stammenden und mittlerweile in Los Angeles beheimateten Künstler Mauro Gatti geht’s kaum anders…

Genau deshalb hat sich Gatti, der bereits auf eine mehr als 15-jährige vielseitige kreative Karriere (und etwa den „2017 Emmy Award for Best Interactive“) zurück blicken kann, so einige ausgesprochen positiv-optimistische Nachrichten des Jahres 2018 geschnappt – und diese für seine Reihe „The Happy Broadcast“ grafisch in Szene gesetzt. Nicht als Schönrederei, sondern vielmehr als Motivationshilfe, um sich fortan mehr auf das Gute zu fokussieren… Good news for people who love good news.

 

„I’m honestly fed up with all the bad news everywhere. I am not a journalist or an influencer, but I want to use my art to spread some positivity.

I wanted to create something positive as an anti-venom to the vitriolic rhetoric that pervades our media.

That’s why I want to share some of this year’s positive news from around the world in the hope that it brings you some happiness and inspires you to spread some good news yourself!

Art, technology, food, science, animal rights, human rights… we have progressed in so many categories and it’s necessary to let the world know that, despite having much more to do, we’ve accomplished some amazing things in 2018.“

 

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(via boredpanda.com)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Giardini di Mirò – „Different Times“


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Alter… Da melden sich Giardini di Mirò nach vier Jahren Funkstille zurück – und fast (aber nur fast!) hätte ich’s nicht mitbekommen! Kein Wunder, schließlich waren die italienischen Post-Rock-Urgesteine nie wirklich Männer vieler Worte, und haben meist – und das ist ja auch vollkommen in Ordnung – die großartige, oft genug mitreißende Musik für sich sprechen lassen…

Das tut die sechsköpfige Band aus Cavriago, die bereits seit Mitte der Neunziger gemeinsame Sache macht, nun auch auf dem nunmehr siebenten Langspieler „Different Times„. Für gesangliche Untermalung der neun Albumstücke holten sich Giardini di Mirò  den ein oder anderen Gast ins heimische Studio, etwa Daniel O’Sullivan (Ulver, Sunn O))) ) oder God-Machine- und Sophia-Trauerkloss Robin Proper-Sheppard (der den Italienern den Song „Hold On“ veredelt). Bentornato!

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Hier gibt es den das neue, am vergangenen Freitag erschiene Album eröffnenden Titelsong auf die Post-Rock geschulten Lauscher:

 

Rock and Roll.

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„ARCHIATRIC“ – wenn psychische Erkrankungen ein Haus wären


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Die Kunstgeschichte ist voller „gequälter Genies“ – Maler, Poeten, Musiker oder berühmte Architekten mögen zwar auf ihrem jeweiligen Gebiet wahre „Gottgestalten“ gewesen sein, hinter den gefallenden Vorhängen und Kulissen litten jedoch nicht wenige von ihnen an psychischen Krankheiten…

Der italienische Illustrator Federico Babina nähert sich diesem Thema mithilfe seiner Serie „ARCHIATRIC“ an. Diese reflektiert anhand von architekturellen Illustrationen den düsteren Bund zwischen Kreativität und Psychopathologie. Ein animiertes Video und eine begleitende Sammlung von Zeichnungen interpretiert verschiedene mentale Zustände anhand eines Hauses und dessen Architektur. „In this series of images, I make an abstract exercise of translating one language to another“, wie Babina selbst sagt.

(Mehr dazu etwa hier…)

 

 

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(via)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Foto: via Twitter

 

Donald Trump mag einer der ganz wenigen Personen auf diesem Erdball sein, die es verdient haben, dass man sie aus vollem Herzen und aus tausenden von Gründen verachtet, und ihnen eine fiese Geschlechtskrankheit an die potentiell mickrigen Fortpflanzungsorgane wünscht (oder gar Schlimmeres). Und seine Frau Melania mag entweder tatsächlich so einfach gestrickt sein, wie manch einer es ihr tagein, tagaus nachsagt – oder schlicht schlecht beraten. In jedem Fall war ihre medienwirksame 39-Dollar-Parka-Aktion vor wenigen Tagen vor allem zweierlei: fernab von witzig oder gewieft und grundsätzlich verdammt Panne. Machste nix.

Umso schöner, dass wieder einmal Bands wie Pearl Jam Gesicht und Flagge zeigen. Oder in diesem Fall der Anhang von Frontmann Eddie Vedder, bei einem kürzlichen Konzert der Band in Mailand. Lieblingsmenschen par excellence. Machste ebenfalls nix.

Mehr Informationen zu obigem Bild gibt es hier (auf Deutsch) sowie hier (auf Englisch).

 

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Song des Tages: Federico Albanese – „By The Deep Sea“


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Es gibt kaum etwas Besseres als Songs mit richtig guten Texten. Isso.

Manchmal jedoch benötigt Musik kein einziges Wort, um viel zum Ausdruck zu bringen – Freunde von Postrock-Bands wie Explosions In The Sky über Mogwai bis Mono könnten – von den USA über Schottland bis nach Japan – so einige Playlists ihrer liebsten Stücke zusammenstellen, ohne dass diese auch nur eine einzige gesprochene Silbe enthielte. Und auch Soundtrack-Fans hätten wohl bei diesem Thema die ein oder andere schwärmerische Anekdote parat – Stichworte: Yann Tiersen („Die fabelhafte Welt der Amelie“). Oder Ludovico Einaudi („Ziemlich beste Freunde“).

Apropos Ludovico Einaudi: Dessen italienischer Landsmann Federico Albanese ist ein ähnlicher Virtuose an den weißen und schwarzen Tasten (und obendrein noch, rein zufällig, sein Schwiegersohn). Natürlich weiß Albanese ebenso gut, dass einem ebenjene Virtuosität allein keinesfalls die Miete bezahlt. Also verdingt sich der aus Mailand stammende 35-jährige Komponist, Pianist und Musikproduzent, wenn er nicht gerade seinen Solo-Aktivitäten nachgeht, als musikalischer Geburtenhelfer der Untermalung von Werbejingles und Filmen.

Dass Albanese jedoch auch mit seinen Solo-Alben Gehör findet, beweist etwa die Nominierung für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ in der Kategorie „Bestes Independent Album“ (bereits 2012 war das). Und wer hören mag, wie schön, wie melancholisch, wie träumerisch Federico Albaneses Stücke klingen, der höre sein neustes: „By The Deep Sea“.

Die vierminütige instrumentale Piano-Nummer, die sich langsam, Schicht für Schicht, aufbaut, und plötzlich in akustische Nebelschwaden entschwindet, ist Teil des im Februar 2018 erscheinenden dritten Solo-Albums gleichen Titels und wurde, so der Italiener selbst, von einem Weg inspiriert, der vom Haus seiner Mutter bis zu einem Felsen am Meer führt: „Es spiegelt viel von mir wider, übersetzt in Musik.“

Ganz, ganz großes Kopfkino, das auch ohne ein einziges Wort alles andere als stumm bleibt…

 

 

Rock and Roll.

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