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Grundsätzlich gilt ja: Vieles von dem, was Macca sagt, ist richtig. Denn man muss nicht erst alle kritische Betrachtung fahren lassen, um zu wissen, dass der Mann einerseits fast acht Jahrzehnte auf dem Buckel hat und andererseits eine waschechte beatle’eske Musiklegende par excellence ist. Heldenhuldigung? Japp, könnte sein. Und ist halt auch angebracht.

Und auch wenn obiger Schnappschuss bereits im März 2018 während eines Protestmarsches in New York City entstand (und McCartney damals auch an seinen 1980 durch Schusswaffengewalt verstorbenen Kumpel John Lennon erinnerte), ist der Slogan, welchen den britische Sir da als frommen Wunsch auf der Brust durch den Big Apple trägt, leider auch drei Jahre später so aktuell wie eh und je. Schusswaffen bringen höchst selten Gutes – ob nun im Krieg oder im Industrienationenalltag. Natürlich: Waffen selbst töten keine Menschen, Menschen töten Menschen. Und ein Verbot ist speziell in den US of A, in denen der Schusswaffenbesitz per se seit 1791 als Grundrecht gilt, ebenso wenig denkbar wie eine schärfere Reglementierung. Das bittere Fazit dürfte leider sein, dass – Attentate und Amokläufe hin, tausende unschuldige Tote pro Jahr her – eine Besserung kaum in Sicht ist. Da konnte selbst Lennons träumerischer Friedengesang bislang recht wenig gegen ausrichten…

Rock and Roll.

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Das „Kliemannsland“ lodert – Jan Böhmermann demontiert Internetliebling Fynn Kliemann


„Das ist doch scheiße. Kann man nicht einmal an was Gutes glauben, ohne am Ende enttäuscht zu werden?“ Diesen Kommentar schreibt eine Nutzerin (oder ein Nutzer) unter ein YouTube-Video, eine Vielzahl weiterer Nutzer*innen stimmt dieser Aussage zu. Anlass dafür ist ein knapp dreißigminütiger Beitrag von Jan Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“ (welcher unten zu finden ist), in dem das Image von Fynn Kliemann, seit Jahren einer der freshsten, wildesten bundesdeutschen Internetlieblinge, mächtig demontiert wird.

Doch zunächst zur Erklärung für alle Analogen, Zuspätgeborenen und Unkundigen: Kliemann, 34 Jahre alt, ist – so neudeutsch, so nichtssagend – Influencer. Im Jahr 2015 begann er, lustig-anarchische YouTube-Heimwerker-Videos zu posten, kurz darauf kaufte er einen weitläufigen Bauernhof im ländlichen Niedersachsen, nannte ihn „Kliemannsland“ und baute ihn mit Helfern zu einem Veranstaltungsort aus, einem „Community-Hotspot für junge Leute“, wie „Funk“, das Jugendangebot von ARD und ZDF, welches bis 2020 daran beteiligt war, den selbsterschaffenen Ort bezeichnet. Dort treffen sich umtriebige Kreativlinge ebenso wie (Lebens)Künstler und Bastler, auch Firmen konnten Ausflüge dorthin buchen, auf denen der CEO dann einen Tag lang mit den Kollegen Fenster abschleift oder mit dem Quad durchs Gelände pflügt – Teambuiling, positive vibrations, trallala. Außerdem hat Kliemann – gemeinsam mit Böhmermanns Podcast-Partner Olli Schulz – vor nicht allzu langer Zeit Gunter Gabriels altes Hausboot gekauft und umgebaut. Dass dies einmal mehr recht medienwirksam geschah und „Netflix“ selbigem Unterfangen gar eine eigene Doku gönnte? Im Grunde nur logisch. Zudem macht Kliemann – schieb’s auf die Langeweile, aber wer will sich im Leben nicht vollumfänglich ausprobieren – chartsprämierte Musik, vermietet unter dem Kürzel „LDGG“ (Lass Dir Gut Gehen) Ferienunterkünfte und ist als Unternehmer an mehreren Firmen beteiligt. Unter anderem an „Global Tactics„, das auf seiner Website mit „fairer und nachhaltiger Bekleidung“ wirbt – ein hehres Versprechen, dem Jan Böhmermann und sein Team nun entsprechend auf den Zahn fühlen.

Vor allem aber redet Fynn Kliemann ebenso oft wie viel darüber, wie wichtig ihm soziale Projekte seien, er gibt sich als digital bewanderter, netzaffiner Robin Hood, als jemand, der Geld, diesen miesen, die Öfen des Kapitalismus stetig befeuernden Mammon, hauptsächlich nur deshalb annimmt, um irgendetwas damit zu machen, was Leuten hilft, die eben nicht so viel von jenem Geld haben. Kliemann wirkt irgendwie anarchisch und verpeilt, hat verstrubbelte Haare und trägt Klamotten, die zwar halbwegs fashionabel erscheinen, aber dennoch mit jeder bewussten Faser „Second Hand“ und „Humana“ brüllen, er macht – so zumindest der Anschein – wenig zum reinen Selbstzweck und alles für die gute Sache. So sagt Kliemann etwa 2021 in einem Video, er habe privat nie Geld, „ich hab‘ nie irgendwas, bin immer pleite eigentlich“. Das machte ihn – bislang – so sympathisch und auch so erfolgreich. Er scheint – oder eben schien – das Gegenmodell des egoistischen, gefühllosen, gescheitelten Kapitalisten zu sein.

fimbim„-Kliemanns Fallhöhe liegt also ungefähr auf Stratosphären-Ebene – und deshalb wiegen Jan Böhmermanns Enthüllungen wohl nun auch so schwer. Die anhand einer Vielzahl von internen E-Mail- und Chatverkehren, Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen, Videos sowie Fotos belegten, recht stichhaltigen Recherchen des „ZDF Magazin Royale“ (bei dem der kreative Internetstar vor ein paar Jahren noch selbst zu Gast war) zeigen, dass „Global Tactics“, jenes bereits erwähnte Textilunternehmen, an dem Kliemann beteiligt ist, vorgegeben hatte, zu Beginn der Corona-Pandemie Stoffmasken in Portugal fertigen zu lassen – allerdings seien diese in Bangladesch und Vietnam produziert worden. Zudem sollen 100.000 fehlerhafte Masken einer Testproduktion nicht entsorgt, sondern an Geflüchtetencamps in Bosnien und Griechenland gespendet worden sein. Und glaubt man den durchaus detaillierten Recherchen von Böhmermanns Team, so wusste Kliemann darüber bestens Bescheid. Eine Vielzahl von Böhmermann zugespielten und in der Sendung gezeigten Textnachrichten enthalten außerdem mutmaßliche Belege, dass der YouTuber und sein Geschäftspartner Tom Illbruck die Herkunft der Masken, von denen laut Recherchen allein 2,3 Millionen aus Bangladesch stammten, möglicherweise bewusst verschleierten: „Bekommen wir die Kisten neutral ohne Bangladesch als Ursprung hin?“, so eine der zitierten Nachrichten. Nach Recherchen des Magazins sorgten Kliemann und Illbruck außerdem dafür, dass 100.000 Masken an Flüchtlingslager in Bosnien und Griechenland gespendet wurden, die fehlerhaft waren und so weder über Kliemanns Label „ODERSO“ noch über den Kooperationspartner „About You“ vertrieben werden durften. Kliemann selbst äußerte sich zwar bereits vor einigen Tagen auf seinem Instagram-Kanal proaktiv zu Fragen, mit denen ihn die „ZDF Magazin Royale“-Redaktion vor der Ausstrahlung des Beitrags konfrontiert hatte, aber – zumindest damals – noch nicht zu den nun verdammt konkreten Vorwürfen.

Entsprechend groß ist nun die Enttäuschung unter seinen Fans: Einer von den vermeintlich Guten ist offenbar doch einer von den Nicht-so-Guten, den geldgeilen, auf alles Schöne und Gute scheißenden Arschlöchern. #DollarZeichenImAuge Denn besonders in der grell blinkenden Wohlfühl-Social-Media-Welt der Influencer*innen darf niemand mehr einfach Kapitalist sein mit dem Ziel, selbst ein bisschen reich(er) zu werden. Nein, eigentlich soll er ja den Klimawandel stoppen, erst alle Kriege und im Anschluss noch – pünktlich nach der per Hashtag anberaumten Mittagspause – den Welthunger beenden. Er soll die Welt retten oder zumindest „ein kleines Stückchen besser machen“, wie es ebenso gern wie häufig heißt. Dass man nebenbei noch Geld – gar: eine Menge davon – verdient? Passt nicht ins Bild, verschweigt man also lieber. Auch als Start-up kann man nicht mehr nur eine gute, clevere Idee für ein Konsumprodukt haben, für das die Leute gerne ihr Geld ausgeben. Immer muss man irgendjemandem helfen, irgendeine Art von Nachhaltigkeit schaffen, irgendetwas als Plus für nagende Industrienationbewohner-Gewissen bieten. #FirstWorldProblems

Der vernünftige und lobenswerte Anlass verschleiert, dass es jedem Wirtschaftsunternehmen – schon im Kleinen, noch mehr natürlich im Großen – schlussendlich darum geht, schwarze Zahlen zu schreiben, Wachstum zu schaffen und – ja eben – Geld zu verdienen. Erfolgreiche Influencer*innen machen schließlich nicht bloß bezahlte Werbung, sie empfehlen Dinge, an die sie selbst ganz fest, ganz innständig zu glauben scheinen. Da passt es nicht, wenn das vormals tolle Ding aus dem ebenso oberflächlich wie strengen Gut-böse-Dualismus ausbricht, wie jüngst etwa beim Gewürzhersteller „Ankerkraut“, dessen freundliches, kundennahes Gründerpaar (gut) das Unternehmen an den Konzern (böse) Nestlé (superböse) verkauft hat. Die Folge: ein Shitstorm sondergleichen, infolgedessen wiederum zahlreiche Influencer*innen die Zusammenarbeit aufkündigten. Eher unverhoffter Image-Schiffbruch denn gut dotiertes, bestens entlohntes Ankerwerfen und er Schweiz…

Welche absurden Formen das Helfen als Marketingmasche inzwischen angenommen hat, zeigt nun einmal mehr der Fall Kliemann. Die Maskenproduktion, an der er offenbar beteiligt war, sollte damals nicht nur dringend benötigte Produkte zu einem fairen Preis herstellen – nope, in so einer Erzählung steckt offenbar noch zu viel Kapitalismus drin. Es sollten dabei mindestens noch europäische Arbeitsplätze und Geflüchtete gerettet werden. Dass die fehlerhaften, von Billiglöhnern unterhalb des Mindestlohns in der Dritten Welt hergestellten Masken, also Müll, am Ende mit reichlich gönnerisch-pompöser Geste an Geflüchtete gespendet wurden, kehrt das überaus ehrbare Prinzip des Helfens auf perfide Art ins verachtenswerte Gegenteil um.

Für seine Arbeit erhielt Kliemann bereits zahlreiche Preise, wurde etwa 2020 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis (DNP) ausgezeichnet – diese Ehrung wurde ihm nun wieder aberkannt. Zudem nahm auch der Online-Bekleidungshändler „About You“ Kliemanns Masken aus dem Sortiment, der FC St. Pauli, bislang ein weiterer Kooperationspartner, stoppte die Zusammenarbeit. Der Wunsch, an das Gute zu glauben (und dabei wohlmöglich auch selbst etwas vom hellen Image-Heilgenschein anzubekommen), war vielleicht größer als die Notwendigkeit kritischer Nachfragen. Und Fynn Kliemann? Der übernahm zwar in einem Statement „eine Verantwortung“, weist ansonsten die Vorwürfe – zumindest teilweise – zurück. Das „Kliemannsland“, dieses Wolkenkuckucksheim gewordene feuchte Traum für urbane Fair-Trade-Ökotouristen, mag zwar (noch) nicht abgebrannt sein, lodert nach Jan Böhmermanns Recherche-Bombe aber doch gewaltig. Gutmenschentum und Kohlescheffeln gehen selten brav Hand in Hand – da braucht man für Nachfragen nicht erst bei Bezos oder Musk klingeln. Scheiße ist’s trotzdem.

lmaafk.de

Rock and Roll.

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Song des Tages: Pink Floyd – „Hey Hey Rise Up“ (feat. Andriy Khlyvnyuk)


Am Anfang ist da ein Chor, der nach Kosakenfolklore und Schwarzmeermatrosen klingt. Kurze Irritation. 16 Sekunden später merkt man allerdings, wer hier eigentlich spielt. Die ersten Schlagzeugschläge, swingend und pointiert, dabei mit leicht existenzialistischer Rückhand ausgeführt, dann die von der Seite schwer ins Bild rollende Orgel. Alles: musikhistorische Wasserzeichen. Wer „Hey Hey Rise Up“ hört, den Song, der vor einigen Tagen auf den Streaming- und Download-Plattformen auftauchte, dessen Single-Artwork eine Art „Sonnenblume mit Auge“ zeigt, während der Schriftzug der Band ist in den ukrainischen Landesfarben Blau und Gelb getaucht ist, dürfte also auch ohne gesonderten Hinweis merken, um was es sich hier handelt: um ein neues Stück von Pink Floyd, einer der größten, wegweisendsten, vor vielen Jahren stillgelegten Rockbands der Geschichte – auch wenn das noch nicht die ganze Wahrheit ist.

Denn der Sänger, dessen bebender Tenor „Hey Hey Rise Up“ hier durch seine dreieinhalb Minuten trägt, heißt Andriy Khlyvnyuk. Er stammt aus Tscherkassy, das mitten in der Ukraine am Fluss Dnepr liegt, und ist seit 2004 das Gesicht der Band BoomBox, die in ihrer Heimat durchaus als „Superstars“ bezeichnen könnte. Als die russische Armee im Februar die Invasion begann, verschob die Gruppe ihre für März und April geplanten Amerika- und Europakonzerte und rückte – wie viele andere heimische Künstler – geschlossen zur Landesverteidigung ein. Am vierten Kriegstag postete Khlyvnyuk, gewissermaßen als Gruß von der Front, auf seinem Instagram-Account ein kurzes Smartphone-Video, das ihn vor der Sophienkathedrale in Kiew zeigt. Das spontan gesungene „Oi u luzi chervona kalyna“ („Der rote Schneeball auf der Wiese“), ein ukrainisches Kampflied aus dem Ersten Weltkrieg, verbreitete sich schnell und weit im weltweiten Netz. Verschiedene Musiker spielten Musik dazu, fertigten Mash-up-Fassungen an – im Grunde der übliche zu erwartende Schneeballeffekt bei derart bewegenden Beiträgen, welche noch dazu gesellschaftspolitische Tragweite besitzen.

Pink Floyds „Hey Hey Rise Up“ betitelte Variante ist nun einerseits eine weitere Version, in der eine Band die Gesangsspur aus Andriy Khlyvnyuks Clip neu vertont und interpretiert. Zudem hat Gitarrist und Initiator David Gilmour sie als aufsehenerregendes popkulturelles Ereignis konzipiert. Pink Floyd, die großen britischen Epiker und Progressive-Rock-Experimentalisten, veröffentlichten zuletzt 1994 wirklich neue Musik (wenngleich 2014 mit „The Endless River“ noch einmal dröge Resteverwertung aus den „Division Bell“-Sessions betrieben wurde), traten 2005 ein letztes Mal in klassischer Besetzung auf. Der Tod des Keyboarders Rick Wright 2008 – zwei Jahre, nachdem das bereits 1968 ausgestiegene Gründungsmitglied Syd Barrett verstarb – sowie die andauernden Unverträglichkeiten zwischen Gilmour und dem ursprünglich zweiten Bandkopf Roger Waters, den der Rest der Gruppe anno 1985 im Streit schasste, beschlossen jedoch effektiv die Geschichte. „Es ist vorbei, die Band ist am Ende. Es wäre Betrug, noch irgendwie weiterzumachen“, sagte Gilmour 2015 in einem Interview mit dem „Guardian“.

Es ist jetzt also tatsächlich eher die legendäre Marke, die charakteristische Pink-Floyd-Idee, als die eigentliche Band, die der 76-jährige Gilmour anlässlich des Ukraine-Krieges zeichenhaft wiederbelebt hat. Als einziges weiteres (Ex-)Bandmitglied ist auf „Hey Hey Rise Up“ Schlagzeuger Nick Mason, auch bereits stolze 78 Lenze alt, vertreten. Die Freunde und langjährigen Kollaborateure Guy Pratt und Nitin Sawhney spielen die restlichen Instrumente. Dennoch haben die Musiker es geschafft, dem für sie gänzlich untypischen Stück osteuropäischer Quasi-Folklore etwas von der ebenso warmen wie unheilvoll dräuenden Atmosphäre der großen Floyd-Werke zu verleihen. Inklusive eines ausgiebigen Gitarrensolos, das Gilmour in einem aktuellen Interview (ebenfalls mit dem „Guardian“) als seinen „Rockgott-Moment“ bezeichnet – mit genug expliziter Selbstironie, um das Wahrheitskorn darin funkeln zu lassen. Als Klassiker im Pink-Floyd-Kanon wird das Stück sicherlich niemals gelten, umso mehr Reichweite erzeugt es jedoch für die Geschichte, die hinter ihm steht.

Gilmour lernte die BoomBox-Musiker vor Jahren bei einem Konzert in London kennen, hat außerdem selbst eine ukrainische Schwiegertochter. Der Brite sagte, er habe mit Andriy Khlyvnyuk, der sich in einem Krankenhaus von einer Granatsplitterverletzung erholte, gesprochen, als er den Song geschrieben habe: „Ich habe ihm am Telefon ein wenig von dem Song vorgespielt, und er gab mir seinen Segen.“ Zudem hoffen beide, in Zukunft auch persönlich zusammenarbeiten zu können. „Hey Hey Rise Up“ will Gilmour als demonstratives Statement gegen die russische Aggression verstanden sehen, alle Einnahmen aus dem Song lobt er als Spenden an die humanitäre Hilfe im kriegsgeschundenen Land aus – und erzeugt dennoch keine Sekunde lang den Eindruck, die Solidaritätsaktion könne ein dauerhafter Neustart für Pink Floyd sein.

„Wir wollen unsere Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck bringen und auf diese Weise zeigen, dass der Großteil der Welt es für völlig falsch hält, dass eine Supermacht in das unabhängige demokratische Land einmarschiert, das die Ukraine geworden ist.“ (David Gilmour)

Und Roger Waters? Auch der alte Grantler, das Mastermind hinter Pink Floyd’schen Werken wie „The Wall“ hat sich seinerseits mit einem Ukraine-Video zu Wort gemeldet, schon Anfang März. Darin antwortete er in einer längeren Abhandlung auf den Hilferuf eines 19-jährigen ukrainischen Fans. Er, der sich seit Jahr und Tag ohnehin gegen jegliche kriegerische Konflikte stark macht, verurteilte zwar den russischen Angriff, betonte aber auch, dass Israel in Palästina vergleichbare Verbrechen verübe und es in der Ukraine ja durchaus eine Menge neofaschistischer Kräfte gebe – womit der 78-Jährige wohlmöglich recht haben mag, jedoch auch mächtig Whataboutism betreibt. Im Grunde das exakte, nüchtern-kalte Gegenstück zu dem, was seine früheren Bandkollegen mit „Hey Hey Rise Up“ in die Welt gestellt haben. Ebenso nüchtern lässt sich daher mutmaßen, dass Gilmour, Mason und Waters in diesem Leben sicher nicht mehr zusammenkommen werden.

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Illustration: Fabien Barrau

Von wem stammt dieses Artwork? Und was steckt dahinter? Mehr Infos findet man etwa hier

💙 💛

Peace.

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Zitat des Tages


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(Lonnie Bradley Holley, *1950, US-amerikanischer Künstler)

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(gefunden bei Facebook)

„A Frenchman tasting Coca Cola for the first time, Paris 1950. Photography by Mark Kauffman.“

Mehr Infos und Bilder findet man etwa hier.

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