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Eine Trennung in 7 Bildern…


Wie sagt der Norddeutsche so schön: Nu‘ mal Butter bei die Fische! Trennungen sind scheiße, oder? Und besonders, wenn in die Sache nicht nur zwei von (einstiger) Liebe verwirrte Erwachsene, sondern auch Kinder involviert sind, so riskiert man, dass das Ganze schnell häßlich wird…

Ebenjenes Problem hat ein lediglich unter dem Pseudonym „MAC“ bekannter Künstler in sieben Illustrationen veranschaulicht. Und obwohl seine Zeichnungen ein recht düsteres Bild von Trennungen (oder gegebenenfalls Scheidungen) malen (denn am Ende geht jede Familie unterschiedlich mit dieser Situation um, und manche mögen an diesen Problemen gar wachsen und eventuell gestärkt daraus hervor gehen), treffen die Illustrationen des Künstlers auf viel Zuspruch im weltweiten Netz…

 

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(via boredpanada.com)

 

Rock and Roll.

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„Blyats“ – Die russische Variante des „Friends“-Intros


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Etwas sinnfreier Klamauk für Zwischendurch gefällig? Wie wäre es dann mit der russischen Variante des „Friends“-Intros?

Obwohl die US-Comedy-Serie bereits 2004 – nach immerhin knapp zehn Jahren und 236 Folgen – zu Ende gegangen ist, erfreut sich die Sitcom auch 2017 noch großer Beliebtheit. Und wer auch immer auf die Idee gekommen sein mag, ein paar Aufnahmen von einer Truppe russischer Vorstadtsäufer, welche ihrerseits wiederum wirken wie die Wladiwostoker Plattenbau-Version der „New Kids“, mit der Optik und dem Song des US-Originals auszustatten – Chapeau für diese kurzzeitige humoristische Einlage!

Obwohl man sich bei all der befremdlich-homoerotischen Energie, die Oleg, Dimitrij, Artjem, Kostja, Kolja, Wadik und Konsorten ausstrahlen, schon fragt, wer hier die Rolle von Ross, und wer die Rolle der Rachel übernehmen sollte…

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

…was jedoch keinesfalls als klare Empfehlung für die 2006 erschienene Al-Gore-Dokumentation dienen soll. Selbst informieren und sich mit offenen Augen, wachem Verstand und offenem Herzen eine eigene Meinung bilden – das ist die Devise!

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Kye Alfred Hillig – „Fossil“


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Bereits seit 2014, als der aus dem US-amerikanischen Tacoma, Washington stammende Singer/Songwriter Kye Alfred Hillig gerade sein viertes Album „The Buddhist“ veröffentlicht hatte, befindet sich ebenjener Musiker „Auf dem Radar“ von ANEWFRIEND. Mindestens genauso lang interessiert sich – bis heute lediglich 705 Facebook-Likes sprechen Bände – leider scheinbar kein Schwein für Hilligs nicht selten richtig tolle Songs…

Dabei bieten die Solo-Alben, die der Singer/Songwriter seit 2012 mit schöner Regelmäßigkeit in die (digitale) Musikwelt entlässt, Einiges und sollten mit ihrer Americana-lastigen Schwermut, der auch Größen wie Damien Jurado, Josh Ritter, Mark Kozelek (Ex-Red House Painters, Sun Kil Moon, solo) oder der intime „Ghost Of Tom Joad“-Springsteen nicht eben fern stehen, durchaus ein größeres Publikum finden.

Nach dem im Februar 2016 erschienen „Great Falls Memorial Interchange“ hat Kye Alfred Hillig heute Album Nummer sechs, „Fossil“, via Bandcamp als erneut kostenfreien (!)  Download veröffentlicht. In den darauf enthaltenen zehn neuen Stücken wirft Hillig erneut Blicke tief in die Risse des Lebens, und bringt Geschichten aus ihnen mit. Ganz klar: Ein Singer/Songwriter wie Kye Alfred Hillig hätte – gerade bei Alben, in die der Musiker eine Menge Herzblut steckt, nur um sie dann für lau ins weltweite Netz zu stellen – ein größeres Publikum verdient.

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Kye Alfred Hillig über das neue Album „Fossil“:

„This record was the most challenging album I’ve made so far, and there were moments that I thought it might not see the light of day. The process was completely backwards from any way I’ve worked previously, and the result feels something like a dream to me. There’s a lot of pain in the world right now and with this album I’ve tried to speak to that in my own way. The record is free to stream and download. I just want to say thanks to all of you for your love and support. Xo“

 

 

 

Rock and Roll.

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Die „Lady Gaga des Poetry Slam“ – Julia Engelmanns „Grapefruit“


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Die bundesdeutsche „Poetry Slam„-Szene wirkt mittlerweile – YouTube, Facebook und Co. sei Dank – derart unüberschaubar, dass man wohl Wochen bräuchte, um jedem „Slammer“ respektive jeder „Slammerin“ die gewünschte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Und: Klar, manch einen Vortrag hätte man sich – Geschmacksache, Geschmacksache! – im Nachhinein sparen können…

Dennoch stechen manche Wortakrobaten/-innen auch aus dieser Masse ohne Zahl heraus. Julia Engelmann etwa. Die 25-jährige Norddeutsche wurde Anfang 2014 durch das virale Teilen einer Aufzeichnung ihres Auftritts beim „5. Bielefelder Hörsaalslam“ vom 7. Mai 2013 bekannt, in welchem sie inhaltlich zu einem bewussten Nutzen der Zeit aufruft (Sie wissen schon – „Carpe Diem“ etc. pp.) und hat sich seitdem durch weitere fleißige Auftritte auf Poetry-Slam-Bühnen, aber auch in etlichen Talkshows, zu so etwas wie der „Lady Gaga der Poetry-Slam-Szene“ entwickelt.

Will heißen, dass die multitalentierte Bremerin, die zwischen 2010 und 2012 auch in der RTL-Soap „Alles was zählt“ mitspielte, mittlerweile drei Buchveröffentlichungen (der letzte Textband „Jetzt, Baby“ erschien 2016) sowie neuerdings auch einen Plattenvertrag vorzuweisen hat (da wiederum erscheint das Debütalbum „Poesiealbum-sic!- im November).

Und natürlich mag man – und hier wird deutlich, dass der Vergleich mit Stefani Joanne Angelina „Gaga“ Germanotta durchaus nicht unpassend gewählt ist – Julia Engelmann auch nervig, altklug oder in gestelzten Metren daher poesierend finden. Darf denken, dass man etwas, was bereits 10 Millionen Klicks zum „Slam-Hit“ befördert haben (der oben erwähnte Auftritt beim „Bielefelder Hörsaalslam“, welcher gedanklich auf dem One-Hit-Wonder „One Day / Reckoning“ fußt), nicht auch noch selbst gut finden muss. Nope, muss man nicht.

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Dennoch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Julia Engelmanns Textgedanken in einigen Momenten das Herz berühren können. „Grapefruit“ etwa, welches die selbstberufene „Vollzeitpoetin“ selbst wie folgt beschreibt:

„Letztes Jahr habe ich auf einer WG-Party einem traurigen Menschen gegenüber gesessen und wusste nicht, was ich sagen sollte – obwohl ich so gerne geholfen hätte. Für diesen Menschen hab ich am nächsten Tag ‚Grapefruit‘ geschrieben. Ich hab beim Schreiben vor mich hingesungen und so ist ein ‚Lied-Gedicht‘ daraus geworden.“

Und obwohl ich auch hier nicht eben jeden Gedanken zu einhundert Prozent unterschreiben würde (nicht jeder traurige oder depressive Mensch ist zwangsläufig ein Fall für den Psychologen, Herzchen!), steckt sehr viel Wahrhaftiges und Gutes in diesen fünf „Lied-Gedicht“-Minuten von „Grapefruit“, welche man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt…

 

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Wer mehr wissen mag, dem sei Julia Engelmanns Aufritt in der „NDR Talkshow“ vom August 2017 empfohlen, bei dem sie auch „Grapefruit“ zum Besten gibt (und für sichtbare Rührung bei den anderen Gästen sorgt):

 

Rock and Roll.

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Clowns und Helden…


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Heutzutage erscheint beinahe alles wie eine einzige große Zirkusmanege, durch die allerlei (semi-)amüsante Harlekine getrieben werden, um das weltweite Publikum zu amüsieren: in der Politik, im Show Business…

Warum also nicht mal all diese berühmten Köpfe nehmen und sie in ein Clownskostüm inklusive roter Pappnase stecken? Das dachte sich der aus Texas stammende Künstler Tony Pro – und bildete weltweit einflussreiche Politik-„Pappnasen“ wie Donald Trump oder Wladimir Putin, Celebrity-„Clowns“ wie Charlie Sheen oder Kim Kardashian, aber auch Komiker par excellence wie Robin Williams oder Bill Murray im viktorianisch anmutenden Clownsdress ab.

Die Bilder findet ihr hier (via artFido).

 

Rock and Roll.

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