Schlagwort-Archive: Indien

Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(aus “The Mysticism of Sound and Music” – in deutscher Sprache erschienen als „Musik und kosmische Harmonie aus mystischer Sicht“ – von Hazrat Inayat Khan)

 

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Osho aka. „Rajneesh“ Chandra Mohan Jain, 1931-1990, indischer Philosoph und Begründer der Neo-Sannyas-Bewegung)

 

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Jay Shetty – Lebensweisheiten vom „digitalen Mönch“


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Jay Shetty. Nie gehört? Muss man auch nicht, sollte man jedoch.

Nicht ohne Grund wurde der gebürtige Londoner, der mittlerweile im Big Apple zuhause ist, vom renommierten „Forbes Magazine“ 2017 in die jährliche – europäische – Liste der „30 Under 30“ gewählt – also in die ruhmvolle Reihen all jener unter Dreißig aufgenommen, die laut den Juroren (eine davon ist etwa die RTL-Berichterstatterin Antonia Rados) aktuell den wohl größten Einfluss auf die Gesellschaft haben.

Und weshalb? Nun, bekannt wurde Shetty unlängst vor allem durch (s)eine webbasierte Morning Show für die „Huffington Post“ sowie YouTube-Videos unter dem Namen „HuffPost Rise“, mit denen er bis heute mehr als 100 Millionen Views generieren konnte. In diesen hält der junge Mann, der oftmals auch als „digitaler Mönch“ bezeichnet wird (er verbrachte mehrere Jahre in einem indischen Mönchskloster), lebensweise Monologe über – tja – das Leben, die Liebe und unsere Gesellschaft. Das brachte dem selbsternannten Lebensberater nicht nur fast 2,8 Millionen Follower allein auf Facebook, sondern auch Einladungen zu den Keynote-Veranstaltungen großer Firmen wie Google, L’Oreal, Facebook, Coca Cola, HSBC, EY, Microsoft oder Accenture ein – sein Terminkalender dürfte aktuell gut gefüllt sein…

Natürlich darf man – gerade in Bezug auf sein neustes YouTube-Video, in dem er unter anderem beklagt, dass immer mehr menschliche Beziehungen unter der Fokussierung auf das möglichst perfekte digitale Selbstbild leiden – kritisieren, dass Jay Shetty selbst und für sich die digitalen Medien derart gewichtet (und sich selbst freilich versucht, möglich gut darzustellen). Natürlich überfordern einen die vielen weisen Worte des gerade einmal Dreißigjährigen zunächst. Allerdings lässt sich kaum leugnen, dass Jay Shetty mit vielen seiner Worte absolut richtig liegt, und für jede(n) von uns den ein oder anderen interessanten Denkanstoss liefern kann…

 

 

 

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Zitat des Tages


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(Mutter Teresa, oder: Heilige Teresa von Kalkutta, geboren als Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu, 1910-1997, indische Ordensschwester und Missionarin albanischer Herkunft)

 

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Moment! Aufnahme.


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Foto: Arjun Kamath

 

In Sektion 377 des indischen Strafgesetzbuches, das vor mehr als 150 Jahren in Kraft getreten ist, heißt es: „Wer auch immer freiwillig körperlichen Verkehr gegen die Ordnung der Natur mit egal welchem Mann, egal welcher Frau oder egal welchem Tier hat, der soll mit einer Freiheitsstrafe auf Lebenszeit oder mit einer Freiheitsstrafe belegt werden, die mehr als zehn Jahre betragen kann; außerdem kann die Person mit einer Geldbuße belangt werden.“ Mit anderen Worten: Homosexuellen wird die Luft zum Atmen abgeschnürt – in der größten „Demokratie“ der Welt.

Im Jahr 2016 gab die indische Regierung einen Gesetzesentwurf frei, in dem die kommerzielle Leihmutterschaft verboten wird. Ziel dieses Gesetzesentwurfes ist es, Ausländern, Menschen mit indischer Herkunft, Paaren mit Kindern, Lebensgefährten, alleinerziehenden Eltern und Homosexuellen die Möglichkeit zu verwehren, Kinder über eine Leihmutter zu bekommen. Nach der Verkündung der Entscheidung erklärte der indische Außenminister Sushma Swaraj den Reportern: „Wir erkennen Homosexuelle oder Lebenspartnerschaften nicht an, deshalb ist es ihnen nicht erlaubt, Babys über eine Leihmutterschaft in Auftrag zu geben. Das geht gegen unser Ethos.“

Aber wie ist es nun wirklich, in Indien homosexuell zu sein? Nachdem das Gesetz des Landes Homosexuelle als Kriminelle stigmatisiert, müssen sie ihre sexuellen Vorlieben geheim halten („remain in the closet“; wörtlich: im Schrank bleiben). Es ist schwer, die emotionale Pein zu ermessen, die Schwule, Lesben und Bisexuelle erleiden müssen – ob sie nun im Geheimen lieben oder es wagen, sich zu outen. Vor kurzer Zeit schrieb Anamika Pareek, eine „stolze Lesbe“, dazu auf Quora:

„Der Grund, warum wir uns verstecken müssen und uns die ganze Zeit verstellen müssen ist, dass die Gesellschaft uns hassen würde. Der einzige Grund, warum wir meistens depressiv sind und Selbstmordgedanken haben ist der, dass wir niemandem davon erzählen können und nicht jeder ist so mutig und offenbart sich und stellt sich den Problemen… Neulich wollte meine Freundin mich küssen. Ich habe ihr gesagt, dass sie noch ungefähr MV5BMTc5ODMwMTM5OF5BMl5BanBnXkFtZTgwMDEwOTEzODE@._V1_UY317_CR42,0,214,317_AL_jahrelang damit warten muss, bis wir zusammenleben, weil wir ins Gefängnis kommen, wenn uns irgendjemand sieht. Obwohl ich sie getröstet habe, ist ein ‚Zusammenleben‘ hier eher ein nahezu unerreichbarer Traum, weil meine Eltern sich Gedanken darüber machen, wie sie mich verheiraten können (natürlich mit einem Mann).“

Trotzdem – oder gerade deshalb – hat der Fotograf Arjun Kamath die Probleme der Homosexuellen in Indien in einer beeindruckenden 30 Bilder umfassenden Fotoserie thematisiert, welche den treffenden Titel „Coming out“ trägt. Die zwar fiktive, jedoch realitätsnahe Geschichte handelt von Maitreyi und Alpana, zwei Frauen, die sich der Welt offenbaren – vom ersten Moment der Liebe und des Mutes an. Erzählt wird die Geschichte durch die Figur Maitreyi, die ihre Freundin Alpana in einen Wald hinausführt, bis sie ein schreckliches Ende nimmt…

 

 

Die komplette Fotoserie (inklusive des übersetzten Begleittextes) findet ihr hier (oder hier im englischen Original), oder hier als Videostream:

 

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Jiddu Krishnamurti, 1895-1986, indischer Philosoph, Autor, Theosoph und spiritueller Lehrer)

 

…und obwohl die Einschätzung, was „krank“ ist und was nicht, freilich auch immer eine Frage des Standpunktes, der Perspektive und der Gesellschaft, in welcher man aufgewachsen ist, ist (sowie der Normen, der Tradition, gegebenenfalls der Religion), hat Krishnamurtis Zitat auch 2016 noch eine absolut zeitlose Brisanz. Lässt sich trefflich drüber philosophieren und nachdenken – wenn man den will.

 

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