Schlagwort-Archive: Indie

Song des Tages: Kevin Devine – „Albatross“


Regelmäßige Leser von ANEWFRIEND wissen es freilich: Kevin Devine ist seit Jahr und Tag ein regelmäßiger Gast auf diesem bescheidenen Blog, wannimmer es Neues über den 42-jährigen Singer/Songwriter aus Brooklyn zu berichten gibt.

Für alle anderen als kleiner Service hier einmal (s)ein Indie-Rock-Werdegang im Schnellabriss: Devines Karriere begann in den frühen Nullerjahren mit der Emo-Indie-Rock-Band Miracle of 86. Anschließend veröffentlichte er erste Soloalben, tourte mit seinem ständig wechselnden Backing-Kollektiv The Goddamn Band (welche ihrerseits unter anderem aus ehemaligen Mitgliedern von Miracle Of 86 besteht) und gründete mit Manchester Orchestra-Frontmann Andy Hull zudem das Projekt Bad Books. Neben seiner Solokarriere, welche zuletzt, 2016, die Alben “Instigator” sowie “We Are Who We’ve Always Been” (das 2017 erschien und Akustik-Versionen der “Instigator”-Songs beinhaltete) hervorbrachte, war Kevin Devine, der sich zudem auch politisch engagiert und oft genug Wort gegen soziale Missstände ergreift, auch Tourmusiker in zahlreichen anderen Bands und tourte weltweit, sowohl solo als auch mit befreundeten Bands und Musker*innen wie Frightened Rabbit, John K. Samson oder Julien Baker. Neuerdings beschritt der US-Musiker außerdem neue digitale Wege und bietet seinen treuesten Fans via Patreon exklusiven Content sowie Livestream-Shows.

Und: Kevin Devine hat, wie so einige andere Kollegen, die Corona-bedingte Zwangspause scheinbar recht kreativ genutzt und ein neues Album aufgenommen. Selbiges – es ist bereits sein nunmehr zehntes Solo-Werk – hört auf den Titel „Nothing’s Real, So Nothing’s Wrong“ und wird am 25. März via Triple Crown Records erscheinen. Wie der begleitende Pressetext – zugegebenermaßen recht blumig – wissen lässt, strahlen die elf Stücke des neuen Albums eine anmutige Reife aus. In einer Welt, die um einen herum zerfällt, ist „Nothing’s Real, So Nothing’s Wrong“ ein Rettungsboot in einem stürmischen Meer von kulturellen, familiären, spirituellen und gesellschaftlichen Krisen. Musikalisch verschmelzen Psych Folk mit Orchesterarrangements, Bedroom Pop und Indie Rock zu einem ungemein dichten Sound. Die Leadsingle „Albatross„, welche Devine nun als ersten Eindruck hören lässt, beschreibt im Refrain das bereits thematische Fundament des kommenden Albums: „If you’re sinking / Sing along / Nothing’s real, so nothing’s wrong“.

Kevin Devine über den neuen Song: „‚Albatross‘ steht für einen harten Reboot. Der Song beschreibt eine Entladung für all die, die mit den vorgefertigten Lösungen und Wundermitteln des 21. Jahrhunderts zu kämpfen haben. Wo findet man noch Trost, wenn das allgemeine Wertesystem und der Diskurs degradiert und grotesk sind? Vielleicht müssen wir loslassen, und dann noch mehr loslassen: Von der Last, etwas zu kommunizieren, für das es keine noch keine passende Worte gibt. Von den Ad-Hoc-Antworten auf unbeantwortbare Fragen. Von einer pervertierten und auf den Kopf gestellten Realität, die einen glauben lassen will, Dinge reparieren zu müssen, die gar nicht kaputt sind.“

Devine malt auf „Nothing’s Real, So Nothing’s Wrong“ ein komplexes, jedoch optimistisches Porträt eines Lebens, das größer ist als sein eigenes. Er findet, wohlmöglich sogar besser denn je, ein Gleichgewicht zwischen eigenen Mikroerfahrungen und den Makrostrukturen unserer Gesellschaft. Alte und neue Hörer*innen werden eingeladen, sich mit ihm auf eine intime Reise zu begeben, in der das Verständnis über das eigene Innenleben eine der letzten – aber vielleicht besten – Methoden des Widerstands wird.

Liest sich, als hätte Kevin Devine auch 2022 viel mit dieser Welt da draußen zu teilen. Man darf – nein, sollte – also mächtig gespannt aufs neue Album sein…

„In simplest terms: ‚Nothing’s Real, So Nothing’s Wrong‘ is a grown-up break-up (or break-ups, as it were) record, for strugglers by strugglers, a kitchen-sink 10th album pivot, painstakingly brought to life by two career-long collaborators and their shared (& split) obsessions. 

The mission: alchemize a chainsmoked series of destabilizing life experiences into something musically dynamic & progressive & expansive; be lyrically evocative & excavating & unflinching without irresponsibly printing your journals; navigate two successive endings, and the “how did I get here,” and the dark night of honestly assessing the soul, and digging a tunnel, and the stubborn humanity in beginning again. 

(It’s also sort of a fatherhood record.) 

And now: to get people to hear it.“

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Auf dem Radar: Grace Cummings


Während vielerwebs die Jahresbestenlisten von 2021 noch lauwarm glühen, deutet sich bereits an, wer die Pop-Feuilletons der kommenden Monate einhellig verzaubern könnte. Grace Cummings etwa. Zwar hat die in Melbourne geborene Songwriterin in ihrem Heimatland mit „Refuge Cove“ bereits 2019 ein vielbeachtetes Debüt vorgelegt, abseits Australiens ist sie jedoch ein noch recht gut behütetes Geheimnis. Und man muss keineswegs der Ahnenreihe eines Nostradamus entstammen, um die risikoarme Prognose zu wagen, dass sich das in diesem Jahr und mit dem kommenden Album „Storm Queen“ schlagartig ändern könnte.

Dabei liest sich Grace Cummings‘ bisheriger Werdegang irgendwo zwischen Umtriebigkeit und gepflegter Down-Under-Langeweile. So begann die ausgebildete Schauspielerin ihre musikalische Laufbahn als Schlagzeugerin in einer Reihe von Highschool-Bands, deren Repertoire hauptsächlich aus AC/DC- und Jimi-Hendrix-Covern bestand. Als Cummings begann, eigene Songs zu schreiben, ließ sie sich vermehrt von Acts wie Paul Kelly, Bob Dylan, J Spaceman sowie traditioneller irischer Folkmusik inspirieren, die ihr Vater oft zu Hause spielte. Vor allem die Ehrerbietungen an den ewig großen Dylan hörte man an vielen Ecken der Eskapismus-Kleinode von „Refuge Cove“ heraus.

Einer weiteren Eigenart bleibt Cummings auch auf dem neuen Werk treu: sie behält die künstlerischen Zügel gern in der eigenen Hand. So übernimmt die Newcomerin, wie schon auf dem Debütalbum, auch auf “Storm Queen” das Ruder als Produzentin. Die minimalistischen Arrangements werden von einer Reihe von befreundeten Künstler*innen aus Melbourne mit unerwarteten Verzierungen geschmückt: prunkvolle Geigenmelodien, gespenstische Theremin-Töne oder das frenetische Heulen eines Baritonsaxophons, welche das Album, getreu seines Titels, in ein ganz eigenes, unbändiges Klima hüllen.

„Storm Queen“ beginnt mit der majestätischen Vorab-Single „Heaven“ und offenbart sofort die ungezähmte Intensität von Cummings‘ ebenso eigenwilliger wie mächtiger Stimme sowie ihre Vorliebe für poetische und zugleich seltsam direkte Texte. Oft genug lässt die geübte Bühnenmimin dabei die Theatralik einer Aldous Harding mit der stimmlichen Präsenz von Marlene Dietrich unikal verschmelzen. Außerdem auffällig: religiöse Anklänge. Aber auch hier verhält es sich etwas anders, als man im ersten Moment zunächst denken könnte. „Der Refrain von ‚Heaven‘ enthält zwar die Worte ‚Ave Maria‘ – aber nicht, weil ich in irgendeiner Weise religiös bin“, erklärt die Australierin, die kürzlich erst die Hauptrolle in einer Joanna Murray-Smith-Produktion an der Melbourne Theatre Company spielte. „Für mich ist das Reden und Singen über Gott oder Mutter Maria eine Art, etwas Schönes zu benennen, das ich nicht verstehe, etwas, das nicht ganz zu der Welt gehört, in der wir leben“, fügt Cummings hinzu, die ihre eigenwillige Musikalität mit einer bewusst spontanen Herangehensweise an das Songwriting kombiniert. „Ich habe ‚Heaven‘ tatsächlich in der gleichen Zeit geschrieben, die man zum Singen braucht. Ich habe gehört, dass man in alten Cowboy-Filmen immer weiß, wer der Held ist, weil er einen Zehn-Gallonen-Stetson trägt. Der Himmel könnte eine Person sein. Oder ein Ort. Oder mein Vater oder eine winzig kleine Raupe oder der Klang des Lachens eines Kookaburra. Der Kookaburra ist ein Held, ich bin es nicht.“ Mit dieser Erklärung zwischen Augenzwinkerei und heiligem Ernst begründet Cummings, warum ihr Spiel mit christlicher Symbolik der ohnehin schon überbordenden Affektkulisse ihres eigenartig reduzierten Songwritings noch eine weitere Ebene einzieht.

Diese Musik mag keineswegs gefälliger Einweg-Radiopop für Familie Jedermann sein, aber eines ist sie in jedem Fall: besonders. Ave Maria, a star is born.

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Cristin Milioti – „715 Creeks“


Cristin Milioti kennen die meisten vor allem wegen ihrer Rollen in Serien wie „How I Met Your Mother“ (als die ominöse „Mutter“), „Palm Springs“, „Fargo“ oder „Black Mirror“ sowie Filmen wie „The Wolf Of Wall Street“. Dass die 36-jährige US-Künstlerin nicht nur ein hübsches Mattscheibengesicht, sondern auch ein formidables Stimmchen besitzt, bewies Milioti zudem als Teil der Broadway-Musical-Adaptierung von „Once„, was ihr 2012 sogar eine Tony-Award-Nominierung einbrachte.

Dennoch fand die vielseitige Mimin erst kürzlich Zeit, um ihr Debütalbum aufzunehmen, und als ersten Vorgeschmack auf die Richtung, in die selbiges gehen soll, veröffentlichte Cristin Milioti im vergangenen Jahr ein wunderschöne Coverversion von Bon Ivers „715 Creeks“.

Kenner des Künstlers des Originalstücks wissen freilich: Wenn es um anspruchsvolle Coversongs geht, bekommt so ziemlich alles aus dem Katalog von Bon Iver einen Extrapunkt für den Schwierigkeitsgrad, aber „715 – CRΣΣKS“ (so die Schreibweise des Originals aus der 2016 erschienenen Elektro-Folk-Album-Wundertüte „22, A Million„) geht sogar noch einen Schritt weiter, schließlich stellt das Bon Iver’sche Ausgangsstück Justin Vernons Gesang, der mit einem Prismizer-Effekt autotune’esk stark modifiziert wurde, ohne jede weitere Begleitung in den Vordergrund – der Text sowie Vernons emotionale Darbietung benötigen in diesem Fall einfach keinerlei Schmückwerk.

Milioti hingegen entscheidet sich bei ihrer Interpretation dafür, ihre Stimme weitaus natürlicher und ohne derlei Verfremdung auskommen zu lassen, nur begleitet von einem Klavier und einigen Streichern. Versehen mit ausreichend Fallhöhe zunächst wohlmöglich ein gewagter Plan, der jedoch aufgeht, denn mit ihrer Stimme weiß sie voll und ganz zu überzeugen. Wenngleich der Höhepunkt des Originalsongs so kraftvoll daherkommt, dass es unmöglich scheinen mag, ihn ohne Vernons spezielle Gesangseffekte nachzubilden, macht sich Cristin Milioti mit ihrem Talent das Stück dennoch zueigen. Es schwillt an den richtigen Stellen an und hält sich an anderen Stellen wiederum zurück, um die Stille sprechen und der Melancholie Raum zu lassen. Wundersam berührend. Und macht gerade deshalb durchaus gespannt auf ihr zwar versprochenes, aber noch nicht erschienenes Debütalbum…

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Monday Listen: Seeing Other People – „Theoretics“


Foto: via Bandcamp

Ob Ryan McGlone (Gesang) und David Ritchie (Gitarre, Bass, Keyboards) ihr neustes Band-Projekt Seeing Other People nun nach einer Filmkomödie von 2004, nach dem 2019er Album der Experimental Poprocker von Foxygen oder nach einem Dating-und-Beziehungspodcast selben Titels benannt haben? Nix Genaues weiß man nicht.

Überliefert ist, dass den beiden Musikern aus dem schottischen Edinburgh, welche Kennern der schottischen Indie-Musikszene in der Vergangenheit bereits mit Bands wie The Youth and Young oder People, Places, Maps durch die Gehörgänge gerauscht sein könnten, inmitten des x-ten Corona-Lockdowns die eigene Zimmerdecke auf den kreativen Kopf zu fallen drohte. Also traf man sich zu gemeinsamen Songwriting-Sessions, wannimmer es die Situation eben zuließ. Recht schnell hatte man elf Songs beisammen, welche unlängst auf dem Album „Theoredics“ veröffentlicht wurden. Die beiden selbst umschreiben ihren Sound selbst augenzwinkernd als „Americana mit dem typisch schottischen Gespür dafür, dass das Schlimmste immer nur kurz bevorsteht“ und ziehen Referenzen hin zu Künstler*innen wie „Sam Fender, Springsteen und Jenny Lewis“. Wer also sein Hörerherz längst an Bands wie Idlewild, Frightened Rabbit und Co., die ihr Herz auf der Zunge und, neben einem Gespür für große Refrains, auch einen breiten schottischen Akzent hinaus in die Welt tragen, verloren hat, der sollte bei diesem Album, welches es zudem via Bandcamp als „name your price“ gibt, dringend ein Ohr riskieren…

„Hailing from Edinburgh, Seeing Other People were, like most bands, born out of circumstance – albeit unforeseen and globally reaching ones. Mid-Lockdown, friends Ryan McGlone (The Youth and Young) and David Ritchie (folda) found themselves forced into ‘back to basics’ song writing – given that they had no possibility of using a studio environment to hone their sound. 

This did, however, mean that the songs came thick and fast. They met on park benches, town squares, and then later in well ventilated rooms to write wherever and whenever they could. 

What was produced forms the bones of their upcoming debut album ‚Theoretics‘, due for release on 10 December 2021. A labour of love where the songs were, from a very early stage, designed to be part of an album, and listened to with this fully in mind. Not a concept record as such, but one that juxtaposes the hypotheticals and toxic nostalgia of an average thirty something against knocking some sense into yourself with hopeful optimism. 

The songs effortlessly float between the two. Album opener ‚Theoretics‘ imagines being a guest at the wedding of someone you once loved, and then slides effortlessly into lead single ‚Revival‘ – which despite its character driven narrative – is just about loving music. 

‚Inflections‘ lyrically encapsulates the albums love for, and influence of, the other side of the Atlantic. Before ‚Breathe‘ tells an almost early Taylor Swift style story of a couple throughout their lives. 

The sweeping soundscapes continue before gut-wrenching album closer ‚Realist‘. A song as open and honest as anything McGlone has written before, detailing his own mental health struggles but setting these aside the wider context of guilt around his own privileges. Without giving the albums most heartfelt lines away – to paraphrase a movie you just may have seen – they remind us all that time is short and we should either ‚get busy living, or get busy dying‘. Bookending the album with ‚Theoretics‘ as the melancholic fantasy and ‚Realist‘ as the triumphant, yet sobering thought. 

Fans of Sam Fender, Springsteen, and Jenny Lewis will notice the musical homages, while the lyrical content offers both intimate and relatable snapshots of a life careening towards middle age – yet simultaneously embracing and fearing this. In a nutshell, this is Americana with that distinctly Scottish sense that things taking a turn for the worst is only ever just around the corner.“

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der Jahresrückblick – Teil 2


Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit etwa zwanzig Lenzen! – gingen auch in den letzten Tagen von 2021 meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus. Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2021 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 72 Stücken beziehungsweise mehr als vier Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste mal eben wieder an die frische Luft – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Vier Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2021, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln.

Vol. 1

1.  Intro

2.  Aubrey Logan – California Dreamin’ (feat. Casey Abrams)

3.  Bahamas – No Depression

4.  Julien Baker – Hardline

5.  Manchester Orchestra – Bed Head

6.  Esben and the Witch – No Dog (live session)

7.  Jim Ward – I Got A Secret (feat. Shawna Potter)

8.  Margo Price – Red Temple Prayer (Two-Headed Dog)

9.  Impossible – Crazy

10. Nathan Gray – Leap Year Of Faith

11. KennyHoopla & Travis Barker – hollywood sucks//

12. Jenn Champion – Buddy Holly

13. Kyle Gass – Vaccinated

14. Mondo Boys & Nisalda Gonzalez – Find Me In The Fall

15. King Hannah – State Trooper

16. Raye Zaragoza – They Say

17. Carla Genese – The Right Reasons

18. dodie – She

19. Barbara Pravi – Voilà

20. Paris Jackson – Eyelids (feat. Andy Hull)

21. Typhoon – Welcome To The Endgame

22. Ghostly Kisses – Where Do Lovers Go? (live from Palais Montcalm)

23. Quivers – Country Feedback

24. Samia – Is There Something In The Movies?

25. Outro

Vol. 2

1.  Intro

2.  Abraham Marder – Green

3.  Betterov – Platz am Fenster

4.  Sam Fender – Aye

5.  Spoon – The Hardest Cut

6.  Baker Seats – Pancake Sinatra

7.  FINNEAS – A Concert Six Months From Now

8.  Elbow – The Seldom Seen Kid

9.  Holly Humberstone – Haunted House (live session)

10. Richard Walters – The Man I Loved

11. The Killers – West Hills

12. Noah Gundersen – Atlantis (feat. Phoebe Bridgers)

13. Thrice – Dandelion Wine

14. Biffy Clyro – Unknown Male 01

15. Riz Ahmed – Where You From

16. KMPFSPRT – Schottergarten Eden

17. Thomas D & The KBCS – Uns trennt das Leben

18. Chaoze One – So weit von Zuhaus

19. Lake – Must’ve Run All Day

20. Wyvern Lingo – Salvation

21. Kira Skov – We Won’t Go Quietly (with Bonnie ‚Prince‘ Billy)

22. Wolfgang Müller – Die Nacht ist vorbei

23. Outro

Vol. 3

1.  Intro

2.  Shitney Beers – Modern Love

3.  Slut – How Trivial We Are

4.  The Bots – Girl Problems

5.  Dead Modern – True North

6.  Betterov – Dussmann

7.  Sperling – Toter Winkel

8.  Kelsey Karter – Give Me Novocaine

9.  Jupiter Jones – Überall waren Schatten (live)

10. Matze Rossi – Vogelmann

11. Moritz Krämer – Finster

12. Smith & Burrows – Parlament Hill

13. Dooms Children – Flower Moon

14. Burkini Beach – Sad Songs

15. Richard Ashcroft – Sonnet

16. Eliza Shaddad – Now You’re Alone (live)

17. Highasakite – God Don’t Leave Me (live)

18. Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher – Gute Nacht

19. Luwten – Call Me In

20. Outro

Vol. 4 (EP)

1.  Intro

2.  Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

3.  Nathan Gray – No Pasaran

4.  Frank Turner – The Gathering

5.  Church Girls – Separated

6.  Torres – Thirstier

7.  Karen O – If You’re Gonna Be Dumb, You Gotta Be Tough

8.  Sarah Jarosz – I Still Haven’t Found What I’m Looking For

9.  Beach Fossils – This Year (Piano)

10. Billy Bragg – I Will Be Your Shield

11. Danger Dan – Nudeln und Klopapier

12. Outro

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dieses Jahr wieder da – Das UK-Label Big Scary Monsters verschenkt (s)einen Label-Sampler


Weil Traditionen etwas Schönes sind – und freilich auch irgendwann, irgendwie verpflichten -, verschenkt das britische Indie-Label Big Scary Monsters auch in diesem Jahr – wie bereits 2019 und in den Jahren zuvor (2020 wurde wohl eine Pause eingelegt) – (s)einen satte 22 Auszüge aus dem diesjährigen Veröffentlichungskatalog starken Label-Sampler mit einer bunten Auswahl querbeet durch sein aktuelles Künstlerangebot und Release-Oeuvre irgendwo zwischen Indie- und Punkrock, Emo, Post-Hardcore oder Mathrock.

Mit dabei sind 2021 Bands und Künstler wie We Were Promised Jetpacks, Orchards, American Football, Proper., Church Girls, Weakened Friends, Laura Jane Grace oder Lakes (also auch der ein oder andere Name, von dem in diesem Jahr auf ANEWFRIEND zu lesen war). Wohl bekomm’s!

„Firstly we just want to say THANK YOU to you all for being truly awesome in 2021, whether you’ve bought records or merch, listened to new bands or just kept opening our e-mails! We really appreciate you.
 As a token of our thanks, we’ve put together a label sampler with a track from every single artist we’ve worked with this year that you can now download/stream for free!
 Discover something you may have missed or simply sit back and enjoy this round-up of truly brilliant tunes!“

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: