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„Halloween Is Cancelled“ – Auch Michael Myers hat’s dieses Jahr schwer…


Michael Myers scheint mehr als jeder andere bestürzt darüber zu sein, dass Halloween in diesem Jahr wie vieles andere Corona zum Opfer fällt. Das zumindest zeigt ein unterhaltsamer Kurzfilm…

In dem knapp dreiminütigen Fan-Video, das vor einigen Tagen von Andrew Kasch auf YouTube und Co. hochgeladen wurde, kehrt der berühmt-berüchtigte Messermörder am 31. Oktober mit der festen Absicht ins heimische Haddonfield zurück, noch einmal die Zahl der Leichen zu erhöhen. Diesmal jedoch macht Michael auf den leeren Vorstadtstraßen einen noch traurigeren Eindruck als ohnehin schon, wenn er sich fragt, was zur Hölle denn mit all den Süßes-oder-Saures-Kiddies und ihrem parentalen Anhang passiert sein mag… Als er sich durch die Nachbarschaft bewegt, findet der maskierte Wannabe-Schlitzer lediglich Schilder vor, die ankündigen, dass Halloween dieses Jahr mal eben abgesagt ist.

Eingefleischte (sic!) Horrorfans können sich obendrein über so einige Easter Eggs freuen, die immer dann im Video versteckt wurden, wenn Michael Myers an einigen bekannten Orten vorbei kommt. Dazu gehört etwa ein bekanntes Haus in der Elm Street, welches man aus einem anderen Horror-Franchise kennen dürfte. Oder ebenjenen Busch, hinter dem er sich im ursprünglichen Halloween-Film gerne versteckt hatte – was jedoch nun, da niemand zum Erschrecken auf der anderen Seite wartet, weitaus weniger Spaß verspricht…

Und: Alle in diesem Kurzfilm verwendeten Schauplätze sind die echten Drehorte aus John Carpenters originalem „Halloween„-Film von 1978, der in Pasadena, Kalifornien, gedreht wurde. Auch wenn der wortkarge Irre mit der weißen William-Shatner-Maske und dem dunklen Overall – zumindest in der legendären Filmreihe – ein finsterer Slasher sein mag, der stets auf der Suche nach Menschen ist, die er ins Jenseits befördern kann, so kommt man – zumindest in diesem Jahr und dank dieses Kurzfilms – einfach nicht umhin, ein wenig Mitleid mit ihm zu haben. Und die Dinge werden noch peinlicher, wenn der arme Michael gen Ende mit seiner Entscheidung, eine Maske zu tragen, konfrontiert wird…

(oder via YouTube)

Rock and Roll.

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Song des Tages: Bat For Lashes – „Kids In The Dark“


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Natasha Khan ist zurück. Die 39-jährige britische Indie-Pop-Musikerin, besser bekannt als Bat For Lashes, hat für September ihr fünftes Album „Lost Girls“, den Nachfolger zum 2016er Werk „The Bride„, angekündigt und mit „Kids In The Dark“ einen ersten Vorboten veröffentlicht.

kids-in-the-darkDer Titels von Khans neuem Album ist – Zelluloid-Freunde des Horror-Genres ahnen es wohl bereits – eine Hommage an Joel Schumachers 1987er Vampir-Kult-Film „The Lost Boys“, in dem eine junge Blutsauger-Gang die kalifornische Küste heimsucht. Und wie könnte es passender kaum sein, hätte sich die sanft-verträumte, recht Bat-For-Lahes-typische Dream-Pop-Ballade „Kids In The Dark“ mit ihren Westcoast-New-Wave-Synthies nahtlos in den Soundtrack dieses Films einfügt. Und da Natasha Khan für ihre Soundtrack-Bewerbung gut dreißig Lenze zu spät dran ist, dreht sie nun eben mit dem dazugehörigen Musikvideo eine ganz eigene Blutsauger-Bewegtbild-Untermalung zur Musik – die Achtziger sind ja Dank „Stranger Things“ und Co. ohnehin grad gut en vogue. So oder so ist „Kids In The Dark“ dreieinhalb Minuten feiner Mit-dem-Cabriolet-in-Richtung-Sonnenuntergang-Cruisen-Pop, mit einem Refrain, der in juvenilem Überschwang die (Unter)Welt umarmen könnte…

 

 

„Lying next to you
We could be on the moon
Tell me you’re not leaving
Cause you’re always on my mind
It’s been such a dark night
Boy, I know you’ve been grieving

Riding through the pines
See you in the red light
And everything is on fire
Let’s take it down
To the heart
Let’s take it down
To where the loving starts
Where we’re just kids in the dark

Lying next to you
And I wanna live for two
I tell you I’m never leaving
Cause you’re always on my mind
It’s been such a hard time
But I know it’s the real thing

Riding through the pines
See you in the red light
And everything is on fire
Let’s take it down
To the heart
Let’s take it down
To where the loving starts
Where we’re just kids in the dark“

 

Rock and Roll.

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Hommage an den „Thin White Duke“ – der Mashup-Film „Dave“ von Radio Soulwax


Radio Soulwax presents "Dave"

Bevor die „Bowie-Mania“ mit dem Erscheinen von David Bowies neuem Album „The Next Day“ (dem ersten seit zehn Jahren!) Anfang März so richtig losgeht, bleibt allen dezent Unkundigen noch etwas Zeit, sich mit dem Backkatalog des „Thin White Dukes“ auseinanderzusetzen. Klar, man könnte das klassisch im Schnelldurchlauf per offiziellem Best Of machen (ich empfehle in diesem Fall die gut zusammengestellte „Best Of Bowie“ von 2002). Oder sich – falls ausreichend Freizeit vorhanden sein sollte und wenig Schlaf benötigt wird – im Overkill-Modus durch die komplette Diskographie mit allen 25+x Studioalben hören.

Wer jedoch ein wenig optische Untermalung braucht, der kann sich gern den einstündigen Mashup-Film „Dave“ von Radio Soulwax geben. Die beiden Belgier lassen darin zahlreiche Karrierestationen des Pop-Chameleons zwischen 1972 und 1987 Revue passieren, während der befreundete Filmemacher Wim Rey­ga­ert die passend stylisch-kühle Optik liefert. Natürlich werden die Mashup-typischen schnellen Titelsprünge nicht jedem zusagen und das komplette Fehlen irgendwelcher Dialoge (hey, ist ja kein Film im eigentlichen Sinne!) könnte sicherlich auch dem Einen oder der Anderen, die sich nicht detailliert mit dem Leben der Musikikone auskennen, sauer aufstoßen, aber sehenswert ist diese Hommage der beiden Dewaele-Brüder, welche am 13.11.2012 in Lon­don Pre­miere feierte, allemal.

Die beiden haben dazu übrigens Folgendes zu sagen:Radio Soulwax

„Our homage to the man whose ability to change whilst remaining himself has been a massive influence on us. There are many legends in the music industry but for us, there is no greater than the mighty Dave. We’ve included all things Bowie, whether that is original songs, covers, backing vocals, production work or reworks we made, to attempt to give you the full scope of the man’s genius.

For the visual side to this mix our friend Wim Reygaert (who also made the amazing film for Into The Vortex) came up with the most ambitious film for RSWX, taking us on a fever dream time travel through the man’s career starring the amazing Hannelore Knuts as Dave. We’ve got to extend a special thank you to the cast and crew and everyone involved for putting so much time and energy and heart and soul into this amazing film, it is a pure labour of love for the phenomenon that is Bowie.“

Dave

 

 

Rock and Roll.

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