Schlagwort-Archive: Hollywood

Zitat des Tages


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(Sir Philip Anthony Hopkins, CBE, *1937, britischer Schauspieler und zweifacher Oscar-Preisträger)

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(William James „Bill“ Murray, *1950, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Komiker und Produzent)

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Song des Tages: Trope – „Lambs“


Eine Band aus Hollywood, die sich Trope (was übersetzt so viel wie „bildlicher Ausdruck“ bedeutet) nennt – das hat auf jeden Fall Stil. Das US-Quintett um Sängerin Diana Studenberg ist seit 2016 gemeinsam unterwegs und spielt düsteren Alternative Rock mit Neunziger-Schlagseite und progressivem Anspruch, der sie unter anderem bereits auf gemeinsame Bühnen mit Größen wie King’s X und The Cult brachte. Nun wagen Trope den ganz großen Wurf und präsentieren ihr Debütalbum. „Eleutheromania“ beschreibt das große Verlangen nach beziehungsweise eine Obsession mit Freiheit und zeigt passenderweise eine Band, die sich souverän frei spielt.

Das eröffnende „Lambs“ bringt die eingängige Eigenwilligkeit Tropes prima auf den Punkt. Studenbergs klarer, kraftvoller Gesang trifft auf Neunziger-Schwerfälligkeit mit kräftiger Tool-Schlagseite. Der Übergang in den Hauptteil scheint wie aus dem Prog-Rock-Lehrbuch übernommen, im Finale explodiert die Band geradezu mit schierer Wucht. Davon serviert „Pareidolia“ ein wenig mehr, wenngleich deutlich frontaler vorgetragen. Am Scheideweg zu metallischer Härte packt das Quintett beschwörende Klänge und ungezügelte Intensität aus, begleitet von hohem Anspruch und verstörenden, proggigen Flächen. Und das in unter 200 Sekunden – ungewöhnlich und doch irgendwie charmant.

Etwas schwieriger gestaltet sich da schon „Shout“, das Tears For Fears-Cover. Klar, die Gesangsperformance ist einmal mehr tadellos, die Präsentation gelungen, und doch fühlt man sich ein wenig an die jüngste Disturbed’sche Radioformel erinnert – Schema F, ick hör‘ dir trapsen… Wie man mit ruhigeren Momenten umgeht, zeigt unter anderem der Rausschmeißer „Seasons Change“ – ebenfalls recht eingängig angelegt und mit Airplay-Potenzial gesegnet, aber auch ein komplett eigenes Ding. „Plateau“ spielt hingegen mit urtypischen Alternative-Rock-Mustern zwischen himmlischer Flyleaf-Eingängigkeit und bleierner Schwere. Hier fühlen sich Trope hörbar wohl.

Somit tönt „Eleutheromania“ zu gleichen Teilen ein wenig retro und doch herrlich frisch, serviert einen ungewöhnlichen Spagat hochbekömmlichster Natur. In aller Kürze (37 Minuten Album-Spielzeit – für Progressive-Verhältnisse gerade mal ein musikalischer Wimpernschlag!) spazieren Trope mit ihren polyphon-groovenden, ausgeklügelten und sich kompakt im Drei-Minuten-Format abspielenden Songs, die gar nicht verheimlichen können (und es offensichtlich auch nicht wollen), wer stilistisch vor allem Pate gestanden hat, durch ihren Alternative-Mikrokosmos mit deutlicher Neunziger-Schlagseite und haben hörbar Spaß am sorgsam aufbereiteten Wahnsinn, für den das Fünfergespann mit Studio-Veteranen wie Mike Fraser (AC/DC, Metallica) als Engineer oder Mixer Dave Bottrill (Tool, Muse, Smashing Pumpkins) zusammenarbeitete, während Ted Jensen (Stone Temple Pilots, Green Day) das Mastering besorgte. Mehrere kleine Hits, ein etwas ernüchterndes Cover sowie dichte Atmosphäre zwischen cleveren Arrangements und einer starken Sängerin unterhalten – nicht mehr, jedoch auch nicht weniger. Das Quintett aus Hollywood debütiert kurzweilig und empfiehlt sich für höhere Weihen (sowie mindestens fürs Vorprogramm von Tool und A Perfect Circle).

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„Halloween Is Cancelled“ – Auch Michael Myers hat’s dieses Jahr schwer…


Michael Myers scheint mehr als jeder andere bestürzt darüber zu sein, dass Halloween in diesem Jahr wie vieles andere Corona zum Opfer fällt. Das zumindest zeigt ein unterhaltsamer Kurzfilm…

In dem knapp dreiminütigen Fan-Video, das vor einigen Tagen von Andrew Kasch auf YouTube und Co. hochgeladen wurde, kehrt der berühmt-berüchtigte Messermörder am 31. Oktober mit der festen Absicht ins heimische Haddonfield zurück, noch einmal die Zahl der Leichen zu erhöhen. Diesmal jedoch macht Michael auf den leeren Vorstadtstraßen einen noch traurigeren Eindruck als ohnehin schon, wenn er sich fragt, was zur Hölle denn mit all den Süßes-oder-Saures-Kiddies und ihrem parentalen Anhang passiert sein mag… Als er sich durch die Nachbarschaft bewegt, findet der maskierte Wannabe-Schlitzer lediglich Schilder vor, die ankündigen, dass Halloween dieses Jahr mal eben abgesagt ist.

Eingefleischte (sic!) Horrorfans können sich obendrein über so einige Easter Eggs freuen, die immer dann im Video versteckt wurden, wenn Michael Myers an einigen bekannten Orten vorbei kommt. Dazu gehört etwa ein bekanntes Haus in der Elm Street, welches man aus einem anderen Horror-Franchise kennen dürfte. Oder ebenjenen Busch, hinter dem er sich im ursprünglichen Halloween-Film gerne versteckt hatte – was jedoch nun, da niemand zum Erschrecken auf der anderen Seite wartet, weitaus weniger Spaß verspricht…

Und: Alle in diesem Kurzfilm verwendeten Schauplätze sind die echten Drehorte aus John Carpenters originalem „Halloween„-Film von 1978, der in Pasadena, Kalifornien, gedreht wurde. Auch wenn der wortkarge Irre mit der weißen William-Shatner-Maske und dem dunklen Overall – zumindest in der legendären Filmreihe – ein finsterer Slasher sein mag, der stets auf der Suche nach Menschen ist, die er ins Jenseits befördern kann, so kommt man – zumindest in diesem Jahr und dank dieses Kurzfilms – einfach nicht umhin, ein wenig Mitleid mit ihm zu haben. Und die Dinge werden noch peinlicher, wenn der arme Michael gen Ende mit seiner Entscheidung, eine Maske zu tragen, konfrontiert wird…

(oder via YouTube)

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Seit heute stolze 70 Jahre jung und noch lange kein Rentner: Erst 2019 feierte William James „Bill“ Murray in Jim Jarmuschs „The Dead Don’t Die“ sein humoriges Comeback als Zombie- und Geisterjäger, nachdem er 1984 mit „Ghostbusters“ zur Kultfigur wurde. Ebenso unvergessen: seine Rollen als zynischer TV-Wettermann Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ oder als alternder Filmstar in „Lost In Translation“. Keine Frage – der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur, Komiker und Produzent versteht es, mit seiner unaffektierten, sympathischen Art Filme auch in kleineren Nebenrollen zu veredeln wie kaum ein zweiter Mime (man denke nur an „Zombieland“). Daher: Happy Birthday, Mr. Bill Murray – und hoffentlich auf viele weitere tolle Rollen!

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Jim Carrey quote

 

(James Eugene „Jim“ Carrey, *1962, kanadisch-US-amerikanischer Komiker und Schauspieler)

 

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