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Deals mit dem Gottlosen – Oder: Feiert Nick Cave seinen Geburtstag?


Nick Cave Card Front

Der ganz und gar einzigartige Nicholas „Nick“ Edward Cave begeht heute seinen sage und schreibe 60. Geburtstag. Ob der 1957 im australischen Warracknabeal in diese Welt geschubste Wahl-Britte diesen feiert? Nun, ein „Feierbiest“ mag man in dem künstlerischen Tausendsassa, dessen Spektrum sich seit den Achtzigern immerzu erweitert hat und mittlerweile – nebst der seit eh und je großartigen (Rock)Musik, freilich – sogar zahlreiche Film- und Opernmusik, mehr oder minder obskure Lyrikbände, Bücher, Drehbücher sowie kleinere Schauspielrollen umfasst, kaum vermuten. Ein Biest steckt auf jeden Fall in ihm. Man höre nur Meisterwerke wie „Murder Ballads„, „No More Shall We Part“ oder jüngst „Push The Sky Away“ (für Neulinge tut’s erst einmal auch die jüngst erschienenen Werkschau „Lovely Creatures„). Für solch kreative Ergüsse würden geschätzt 90 Prozent seiner Kollegen sogar einen höchst unfairen Deal mit dem Beelzebub eingehen. Und wer es genau nimmt, der dürfte sich irgendwann fragen, ob Nick Cave, dieses sinistre Chamäleon, nicht genau das irgendwann in einer gottverlassenen Mitternacht getan hat…

In jedem Falle: Happy Birthday, Mr. Cave!

(Lesenswert sind auch die Zeilen, die „Rolling Stone“-Autor Arne Willander anlässlich von Caves 60. Geburtstag verfasst hat.)

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Robin McLaurin Williams, 1951-2014, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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OK Devil? – Thom Yorke ist der Antichrist


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Eine Gruppe von fundamentalen Christen, welche wohl irgendwo zwischen plumper Realsatire und vollends reif fürs Irrenhaus einzuordnen ist, hat es über Twitter endlich gewagt, die Wahrheit auszusprechen. Die „Generation Of God“ stellt fest: Thom Yorke vereint in sich alle Versuchungen des Satans. Thom Yorke, der Sänger von Radiohead, ist der leibhaftige Antichrist.

Und eigentlich haben auch wir es doch schon immer gewusst: Die kultartige Fangemeinde, die jeden neuen Soundfetzen frenetisch bejubelt, sterile und von Computern generierte Rythmen auf seinen Soloalben, denen sämtliche menschliche Wärme zu fehlen scheint, und dieses eine Mal, als Yorke auf einem russischen Werbeplakat auftauchte, auf dem er für ein Erkältungsmedikament (Drogen, anyone?) warb – all diese Puzzlestücke hat die „Generation Of God“, welche sich freilich auch dem Kampf gegen die „Sünde Homosexualität“ verschrieben hat,  zusammengesetzt und nun die schröööckliche Wahrheit enthüllt. Danke dafür, Jesus-Armee!

Zusammengefasst haben Gottes selbst erkorene Social-Media-Sprachrohre die Beweisführung in einem Bild auf Twitter: Thom Yorke umgeben von seinen Verfehlungen und satanistischen Zügen. Zu nennen wären unter anderem Pornographie, Atheismus, Drogen, Hexerei und – klar doch – Atheismus – böse, böse. Irre? Natürlich. Ernstzunehmend? Kaum. Und man ist fast geneigt, das Bild stolz als Motivationsposter aufzuhängen… Hail, Thom Yorke!

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Passend dazu eine Zeile, welche sich in Sinéad O’Connors 1990 erschienenem Album „I Do Not Want What I Haven’t Got“ wiederfindet: „God’s place is the world; but the world is not God’s place.“. Da muss man weder religiös noch in irgendeiner Form spirituell veranlagt sein, um den tieferen Sinn – sowohl im oben gezeigten Cartoon noch in O’Connors Zitat – zu verstehen… sein eigenen Gott bastelt sich ohnehin jeder selbst.

 

Rock and Roll.

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